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梨ノ木s Reisebeobachtungen
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harerod


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Beitrag #11
RE: 梨ノ木s Reisebeobachtungen
"Die richtige Aufbereitung erfolgt, wenn ich wieder zurück bin."
Das rede ich mir auch immer ein. Aber recht hast Du.
01.07.24 12:53
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Kikunosuke


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Beitrag #12
RE: 梨ノ木s Reisebeobachtungen
(01.07.24 00:22)梨ノ木 schrieb:  Die richtige Aufbereitung erfolgt, wenn ich wieder zurück bin.

Das habe ich mir auch gedacht - wird wohl nie passieren da einfach zu aufwendig. Allein schon das Sortieren und einordnen der ganzen Tickets, Bordkarten etc. Dauert viel zu lange und dabei schmeiße ich wirklich schon alle Kassenzettel sowie die meisten Eintrittskarten weg.

乱世の怒りが俺を呼ぶ。
01.07.24 12:55
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harerod


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Beitrag #13
RE: 梨ノ木s Reisebeobachtungen
*einfach zu aufwendig*
Ich denke mir seit vielen Jahren: "Wenn ich mal nicht mehr Reisen kann, dann bereite ich das auf."
Man muss sich nur darüber bewusst sein, dass die Bilder und Geschichten kaum jemanden interessieren, sprich man macht das vor allem für sich selbst.
Frei nach dem Motto: "Das war Ihr Leben." traurig

Wobei - die ersten Japanreiseberichte hatte ich deswegen hochgeladen, weil meine Frau und ein paar Freunde wissen wollten, wo ich mich rumtreibe. grins
01.07.24 19:55
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梨ノ木


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Beitrag #14
RE: 梨ノ木s Reisebeobachtungen
Heute: Sonnenschirm, fragwürdige Bewertungen und laute Deutsche/Österreicher im Lokal.


Normalerweise würde ich mich im Sommer kurz vor 12Uhr mittags, bei strahlender Sonne und hoher Luftfeuchtigkeit, nicht von der Stelle bewegen (hatte mich mal wieder mit der netten Bergsteigerin aus Osaka verquatscht und prompt war es 11:30), aber ich wollte unbedingt in ein 定食Restaurant, das auf Google Maps eine wirklich hohe Wertung hat und dort das 魚定食 essen.

Also raus in die Sonne und mich auf den 20 minütigen Weg ohne jeden Schatten gemacht.

Der Weg bot zwar keinen Schatten, das machte aber nichts, denn ich brachte meinen eigenen in Form eines geerbten, sehr robusten "Deutscher Alpenverein" Wanderschirms mit.

Irgendwie lustig, dass ich erst in Japan auf die Idee gekommen bin, den Schirm als Sonnenschutz/mobilen Schattenspender zu verwenden.

Es wehte zudem ein kräftiger Wind - so war es zwar warm, aber erträglich und da die Sonne sehr hoch stand, bedeckte der Schirmschatten mich komplett.

So kam ich ungewohnt frisch am Restaurant an.

Rein (außer mir nur ein Japaner, der gerade aufbrach) und 魚定食 bestellt. Als das Essen kam und ich alles probiert hatte, stellte sich allerdings Ernüchterung ein.

Die Wertung auf Google Maps (4.3/5) war viel zu hoch.
Das hier war zwar nicht schlecht, aber höchstens Mittelmaß. Vermutlich viele zu hohe Wertungen von Touristen (in der Nähe des viel frequentierten Bahnhofs gelegen).

Mitten beim Essen kamen zwei weitere jüngere Gäste (Anfang 30). Wie sich bei deren Bestellung herausstellte, handelte es sich um ein deutsch/österreichisches Paar.

Als die Bestellung raus war und der Wirt "zwei mal カツカレー" an die Küche weitergab, hatte ich, nach dem optischen Abgleich mit dem Paar, meine Zweifel, ob sie das wirklich bestellen wollten.

Also sprach ich sie auf deutsch an. Die Bestellung ging so in Ordnung, aber es entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch, ich setzte mich dazu und wir unterhielten uns recht lebhaft. Da außer uns keine Gäste anwesend waren, kein Problem.

Sehr spannend war ihre Sicht der Dinge, da sie beide kein Japanisch verstehen/sprechen. Beide bedauerten sehr, dass man sehr schwer mit Japanern ins Gespräch käme und meinten, dass im Gegensatz zur Erfahrung aus anderen Ländern wie Indien, ihnen selbst nach 4 Wochen Aufenthalt die Japanische Kultur noch sehr fremd wäre.

Wir quatschen lange weiter, die Wirtin kam, räumte ab und füllte unsere Wassergläser jeweils 3 mal nach bevor wir beschlossen zu bezahlen.

Als das Pärchen feststellte, dass sie aktuell nur einen 10.000 in der Tasche hatten und die Wirtin nicht rausgeben konnte, gab es einen "Showstopper". Da auch die SIM Karte der beiden nicht funktionierte, fiel auch Google Translate flach und der Mann meinte, er müsse kurz zum nahen Konbini und Geld abheben/wechseln - was ziemlich sicher zu Missverständnissen geführt hätte.

Die Situation ließ sich leicht klären, ich legte die Summe aus, entschuldigte mich bei der Wirtin, dass wir verhältnismäßig laut gewesen waren und wir gingen.

Moral von der Geschichte: Japanisch ist (wen wunderts) der Schlüssel zu Japan, dessen Kultur und Bewohnern. Durch diese Geschichte wurde mir wieder bewusst, wie bereichernd es ist diese Sprache (zumindest ausreichend) zu beherrschen.

Daher, wer zweifelt, ob Japanisch nicht vielleicht zu mühselig ist und sich überhaupt lohnt: ja es lohnt sich allemal, wenn man vorhat Japan zu besuchen und dort nicht nur als Konsument von Touristenattraktionen und ansonsten recht isoliert durch die Gegend latschen möchte.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.07.24 13:22 von 梨ノ木.)
06.07.24 11:36
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harerod


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Beitrag #15
RE: 梨ノ木s Reisebeobachtungen
Österreicher in Japan? Hat mal jemand gecheckt, ob cat zu Hause ist? *scherzle*

Naja - Frau als Pfand dalassen und Geld abheben gehen. Aber schon faszinierend, wie die beiden sich durchschlagen.
Für viele Weltreisende ist Japan eben nur eine Station, vermute ich. Für den einen einzigen Besuch lohnt es sich nicht die Sprache zu lernen.
Wieviel Aufwand braucht es, um in der von Dir beschriebenen Situation verständlich kommunizieren zu können? Mehr als nur ein Semester VHS, denke ich.

Schön, dass der alte Schirm zu neuen Ehren kommt. Soviel Sonne hat der wahrscheinlich noch nie gesehen...
06.07.24 19:35
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梨ノ木


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Beitrag #16
RE: 梨ノ木s Reisebeobachtungen
(06.07.24 19:35)harerod schrieb:  Naja - Frau als Pfand dalassen und Geld abheben gehen.

Das wäre sein Plan gewesen, aber wir fanden eine für alle Beteiligten angenehmere Lösung.

Zitat:Aber schon faszinierend, wie die beiden sich durchschlagen.
Für viele Weltreisende ist Japan eben nur eine Station, vermute ich. Für den einen einzigen Besuch lohnt es sich nicht die Sprache zu lernen.

Das ist sicher so, was den beiden halt auffiel, ist, dass wenig Kontakt zustande kommt. In anderen Ländern z.B. in Indien etc. kommt man viel leichter ins Gespräch und dabei ist es ziemlich egal, wie gut der Einheimische Englisch spricht.

Die beiden sind extra aufs Land gefahren, in der Hoffnung, dass es dort eher der Fall wäre, aber Fehlanzeige. Daher freuten sie sich, nach eigener Aussage, endlich mal wieder mit jemandem reden zu können.

Zitat:Wieviel Aufwand braucht es, um in der von Dir beschriebenen Situation verständlich kommunizieren zu können? Mehr als nur ein Semester VHS, denke ich.

Vermutlich, konzentriert man sich aber auf typisch touristische Situationen und lernt diese auswendig, geht das wohl einigermaßen fix, das Problem dabei: man versteht den Gegenüber nicht.

Meine bisherige Erfahrung hat bestätigt, was ich mir all die Jahre beim Lernen immer wieder gesagt habe: das wichtigste ist, den Gegenüber verstehen zu können. Sprechen kommt in der Rangfolge danach.

Ich kann auch verhältnismäßig komplexe Gespräche führen, obwohl ich noch viele Fehler mache und öfter mal Wortfindungsschwierigkeiten habe, denn ich verstehe den Gesprächspartner, der in der Regel von mir unklar formulierte Dinge in korrektem Japanisch wiederholt und ich kann dann bestätigen, dass ich das gemeint hatte, oder korrigieren und neu ansetzen.

Es kommt noch sehr häufig vor, dass meine Gesprächspartner meine Sätze fortführen bzw. ergänzen.

Daher ist der "Reisejapanisch in x Tagen" Ansatz ziemlich sinnfrei, würde ich vermuten. Sowas geht dann auch auf Englisch.

Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: dadurch, dass ich Gesprächen folgen kann, erhöht sich meine Lerngeschwindigkeit enorm.

Beispiel: gestern saß ich mehrere Stunden in der Leseecke des Gemeinschaftsgebäudes, hier auf dem Campingplatz und hörte den Gesprächen der Leute um mich herum zu. Dadurch, dass ich das meiste verstehen konnte, war ich in der Lage mich öfter mal mit ins Gespräch einzubringen und ich merke in solchen Situationen deutlich, wie ich in eine Art "flow"-Zustand komme, in dem es mir erheblich leichter fällt, korrekt zu sprechen. Die Worte/Sätze kommen dann teilweise wie von selbst.


Zitat:Schön, dass der alte Schirm zu neuen Ehren kommt. Soviel Sonne hat der wahrscheinlich noch nie gesehen...

Im geöffneten Zustand sicher nicht. grins
07.07.24 01:47
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harerod


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Beitrag #17
RE: 梨ノ木s Reisebeobachtungen
"Die beiden sind extra aufs Land gefahren,": Neh, man fährt in Japan aufs Land, weil dort kaum einer Englisch spricht, bzw. die Leute ganz selbstverständlich erwarten, dass man die Landessprache spricht. Ohne Sprachkenntnisse wird man dort sehr schnell seeeehr einsam.
Du schreibst und sprichst ja mit allerlei Deutschen - aber gib zu: es war schön mal wieder die Muttersprache in einem direkten Gespräch zu verwenden, gelle?
Ich selber habe bei mir immer wieder erlebt, dass mein Hirn gelegentlich mal Pause braucht und einfach Deutsch sprechen will. Oder, total verrückt, ich mir französische Chansons anhöre, wäre ich mit 89,5km/h den Kousokudouro entlangbrettere.

"eine Art "flow"-Zustand": Du hast in den letzten Jahren viel mit Immersion gelernt, daher kennst Du diesen Zustand schon. Wenn Du Japaner triffst, die Dich tatsächlich korrigieren, dann ist das ein riesiger Glücksfall. Aktive Kommunikation ist sowieso toll, aber dass mich jemand verbessert, kenne ich eigentlich eher von guten Bekannten, die auf "meine Gefühle" weniger Rücksicht nehmen.
Abgesehen davon, dass Du auf hohem Niveau über Deine Schwachpunkte und Fehler jammerst:
Wichtig ist, dass man die Zähne auseinander bekommt und mit den Leuten redet. (schreibt der Typ, der außerhalb Japans kaum ein Wort Japanisch spricht)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.07.24 21:04 von harerod.)
07.07.24 21:03
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梨ノ木


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Beitrag #18
RE: 梨ノ木s Reisebeobachtungen
(07.07.24 21:03)harerod schrieb:  "Die beiden sind extra aufs Land gefahren,": Neh, man fährt in Japan aufs Land, weil dort kaum einer Englisch spricht, bzw. die Leute ganz selbstverständlich erwarten, dass man die Landessprache spricht. Ohne Sprachkenntnisse wird man dort sehr schnell seeeehr einsam.

Ich kann die beiden schon verstehen, in anderen Ländern spielt die Sprachbarriere auf dem Land überhaupt keine Rolle. Die Menschen sind offen und neugierig. Und es ist ja auch nicht so, dass es auf dem Land keine jüngeren Leute geben würde. Ein sympathisches, gutaussehendes junges Paar (sie zudem noch blond) , ist in anderen Ländern ein förmlicher Magnet für Einheimische.

In jungen Jahren war ich in so einer Kombi (den blond-part übernahm meine Freundin) in Afrika unterwegs - von Kontaktmangel mit Einheimischen keine Spur.

Die meisten Japaner sind einfach enorm zurückhaltend und haben Hemmungen, ihr meist sehr lückenhaftes Englisch anzuwenden.

Zitat:Du schreibst und sprichst ja mit allerlei Deutschen - aber gib zu: es war schön mal wieder die Muttersprache in einem direkten Gespräch zu verwenden, gelle?
Ich selber habe bei mir immer wieder erlebt, dass mein Hirn gelegentlich mal Pause braucht und einfach Deutsch sprechen will. Oder, total verrückt, ich mir französische Chansons anhöre, wäre ich mit 89,5km/h den Kousokudouro entlangbrettere.

Klar habe ich das genossen, ist aber nicht so, dass ich eine Pause benötigen würde, sondern es sich einfach mal wieder gut anfühlte, frei raus reden zu können, ohne sich dabei vorzukommen, als sei man auf den Kopf gefallen....

Zitat:"eine Art "flow"-Zustand": Du hast in den letzten Jahren viel mit Immersion gelernt, daher kennst Du diesen Zustand schon.
Glotze/Podcast und tatsächlich zwischen den Leuten zu sitzen ist ein großer Unterschied. Folge ich hier einem Gespräch, ist das auf ne Art viel direkter - hinzu kommt, dass ich jetzt über zwei Monate hier bin und einige Barrieren im Kopf bereits weggeräumt wurden.

Zitat: Wenn Du Japaner triffst, die Dich tatsächlich korrigieren, dann ist das ein riesiger Glücksfall. Aktive Kommunikation ist sowieso toll, aber dass mich jemand verbessert, kenne ich eigentlich eher von guten Bekannten, die auf "meine Gefühle" weniger Rücksicht nehmen.

Ist weniger ein "Korrigieren", sondern eher ein "Bestätigen" und "Ergänzen", um den Gesprächsfluss aufrecht zu halten. Das rührt vermutlich daher, dass ich einiges mit verhältnismäßig normaler Geschwindigkeit formulieren kann, dann aber plötzlich auf ein " Hindernis stoße", weil mir ein Begriff/eine Formulierung fehlt.

An der Stelle springen die Gesprächspartner ein, weil sie aus dem Kontext+Gesagten antizipieren können, was jetzt eigentlich kommen müsste.

Für mich super hilfreich, weil so meine Lücken direkt gefüllt werden.

Korrigiert im eigentlichen Sinne werde ich nur, wenn ich darum bitte bzw. nachfrage, ob das gerade korrekt war etc.

Zitat:Abgesehen davon, dass Du auf hohem Niveau über Deine Schwachpunkte und Fehler jammerst:
Wichtig ist, dass man die Zähne auseinander bekommt und mit den Leuten redet. (schreibt der Typ, der außerhalb Japans kaum ein Wort Japanisch spricht)

Das ist der wichtigste Tipp überhaupt, aber gerade zu Beginn kostet das einiges an Überwindung.

Ist diese Hürde aber erstmal genommen, hat man richtig Spaß.
08.07.24 01:44
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harerod


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Beitrag #19
RE: 梨ノ木s Reisebeobachtungen
Kontaktaufnahme: Ich kann hier natürlich nur über meine eigenen Erfahrungen sprechen. Ich war ja bevorzugt in Ecken unterwegs, wo die Leute Zeit und Muse hatten. Menschen, die man in solchen Situationen trifft, können und wollen sich oft die Zeit nehmen, den Typen mit der langen Nase etwas kennenzulernen.
Beispiele:
- ich stehe mit der langen Linse bei Sonnenaufgang an einer Klippe und photographiere Vögel. Kommt ein Typ mit einer noch längeren Canone den Weg entlang. Man ist sich sympathisch, ich bekomme eine Inselrundfahrt im Kei Truck (Fun!) und meine erste Einladung zu einer japanischen Familie. Einzige Bedingung "mit meinen Kindern sprichst Du bitte Englisch"
- Wanderungen. Mit den Leuten, die man auf diesen Strecken trifft, hat man sowieso schon Gemeinsamkeiten. Auf einen freundlichen Gruß in Landessprache folgt dann oft ein netter Austausch
- usw. Einfach nett schauen, freundlich grüßen, der Rest ergibt sich
- - -
相槌:Aizuchi. Natürlich haben wir auch Mechanismen, mit denen wir unserem Gesprächspartner Interesse oder zumindest Aufmerksamkeit signalisieren.
Wenn man aber über absolute Trivialitäten spricht und das Mädel auf der Gegenseite "eeeeeeeee"'s auswirft, als ob sie gerade den Messias gesehen hätte - das ist gewöhnungsbedürftig.
Richtig spannend wird es aber erst, wenn die Gegenseite echt mit einem interagiert und durch aktive Kommunikation Missverständnisse klärt und Fehler korrigiert. Wenn man so jemanden findet, das ist dann eben ein Volltreffer.
08.07.24 14:06
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梨ノ木


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Beitrag #20
RE: 梨ノ木s Reisebeobachtungen
Heute: 青春18きっぷ

https://railway.jr-central.co.jp/tickets...18-ticket/

Der Name, des auf Züge und manche Busse und Fähren von JR beschränkten Tickets, ist etwas missverständlich, denn das Ticket können Reisende jeden Alters nutzen.

Kosten: 12050円
Gültigkeit: 20. Juli bis 10. September
Verkauf von: 10. Juli bis 31. August

Berechtigt dazu:
an 5 frei/spontan wählbaren Tagen, im kompletten Netz von JR mit den "normalen" Zügen(普通烈車)zu fahren.

Aus/Umstiege/Pausen am jeweiligen Tag sind jederzeit möglich. Jedoch darf man nicht auf der selben Strecke Hin-und zurück fahren.

Einschränkung: gilt nicht für Eilzüge und Shinkanzen.

Gibt eine lange Ausnahmenliste, diese sollte man durchgehen und schauen, ob man z.B. davon profitieren kann.

Wer also große Strecken (in Etappen) in diesem Zeitraum zurücklegen möchte und Zeit mitbringt, kann sehr günstig reisen.

Damit die Verbindungssuche nicht ausartet, empfiehlt es sich z.B. die Apps Navitime oder 乗換ナビタイム aus dem jeweiligen App-Store herunterzuladen.

Die kostenlosen Versionen sind ausreichend und bieten die Möglichkeit in den Filteroptionen verschiedene Bahntickets zu berücksichtigen. Darunter auch das 青春18きっぷ.

Für 70€ (+15€ Fähre) vom Ochotskischen Meer bis nach Osaka (und weiter, wenn man möchte)... Kein schlechter Deal finde ich. Und mit genügend Lesestoff und Reiseproviant durchaus angenehm und unterhaltsam.
09.07.24 01:24
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梨ノ木s Reisebeobachtungen
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