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Entscheidung des Methodenfachs
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Escargot


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Beitrag #1
Entscheidung des Methodenfachs
Hallöchen erst einmal alle zusammen,


Ich studiere Japanologie im 6. Semester als Hauptfach und bin gerade von meinem Auslandsstudiumsaufenthalt nach Deutschland zurückgekehrt.
Nun versuche ich mich wieder an alles zu gewöhnen und habe dabei leider wenig Verschnaufspause...

Im Laufe des Studiums habe ich bereits einmal das Nebenfach gewechselt und habe aktuell vor, dies ein weiteres Mal zu tun.
Ich habe die ganze Liste der Studiengänge durchgeforstet und versuche mich gerade zwischen drei Fächern zu entscheiden:

Computerlinguistik, Medienwissenschaft und Slavistik.

Mit Computerlinguistik hätte ich allgemein gesehen bessere Jobchancen, oder irre ich mich da..?
Ich habe schon so einige Horrorstories von Medienwissenschaftlern gehört aber es fällt mir dann doch schwer zu glauben,
dass es da überhaupt keine Nischenpositionen für Japanologen gäbe.

Slavistik interessiert mich persönlich am meisten, gefolgt von CL und dann MeWi.
Sind die russisch-japanischen Beziehungen (und Kriege) spannend genug ein eventuelles Berufsfeld zu werden/sein? (Oder eben Forschungsfeld?)
Ich denke ja schon, allerdings habe ich dazu die Realwirtschaft noch nicht nach ihrer Meinung gefragt...

Kennt ihr zufällig vielleicht sogar jemanden, der eine der drei Kombinationsmöglichkeiten mal probiert hat?



Mit freundlichen Grüßen

Escargot
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日本語ネットワークの皆さん、 どうぞよろしくお願い致します。 m(_ _)m
17.02.18 03:50
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moustique


Beiträge: 1.811
Beitrag #2
RE: Entscheidung des Methodenfachs
Ich moechte dir und all den anderen, die unschluessig in die Zukunft sehen, folgendes ans Herz legen.
Noch seid ihr Schueler oder gar schon Studenten.
Diejenigen, welche bereits arbeiten, werden meine Gedankengaenge bestaetigen.

Das allerwichtigste im Berufsleben ist, einen Beruf zu waehlen, der einem waehrend der naechsten 40 Jahre, Freude macht.
Ein Beruf, der vielseitig und nicht monoton ist und der seinen Mann steht, wie auch seine zukuenftige Familie ernaehrt.

40 Jahre werdet ihr diesen Beruf ausueben, mit Freude oder gar mit Verdruss. Aber es geht bis zur Pension hin.

Beim auswaehlen des Berufes, habt ihr heutzutage bereits eine grosse Datenbank zur Verfuegung, ueber die ihr euch naeher mit dem vermeintlichen Beruf beschaeftigen koennt. Ich ziele da auf das Internet hin.
Youtube kann euch da auch eine grosse Hilfe sein.

Ausserdem sollte man nachsehen, ob nicht schon solche Berufe in der Nachbarschaft vorhanden sind. Zuviel Konkurrenz kann erdrueckend sein.
Ich geb noch etwas mit auf den Weg.

Ein Totengraeber hat immer einen Job, aber der Mensch stirbt nur einmal.
Ein Arzt hat immer einen Job, aber der Mensch wird nicht immer krank.
Ein Beruf aus der Gastronomie hat immer einen Job. Denn der Mensch isst 3 x am Tage. Er isst auch wenn er krank ist, wenn er in Urlaub faehrt, wenn Krise oder gar Krieg ist.

Und wenn ihr euch beschlossen habt, geht es in die naechste Huerde.
Wo lernen? Material beschaffen. Weiterbildung und Seminare und Schulungen.
Wo einen Job finden? Daten sammeln. Meisterpruefung machen. (Ansonsten seid ihr nur eine halbe Person und werdet es auch immer bleiben).

Noch seid ihr jung. Noch habt ihr diesen Weg noch nicht eingeschlagen. Aber wenn ihr mal drauf seid, seid euch bewusst, dass jeder Groschen, den ihr fuer Unfug in eurer Jugend ausgebt, euch in Zukunft zur Finanziellen Mauer wird.

Die Welt ist nicht billig. Ein Atelier errichten, ein Geschaeft eroeffnen, ein Haus kaufen, Handwerkliches Material kaufen, all das kostet Geld.
Derjenige der was auf der hohen Kante hat, wird es viel leichter haben, weitere Kredite bei Banken zu bekommen und hat darueberhinaus schon das Gespuer fuers Geschaeftsleben erlernt.

Ich schreibe hier keinen Unfug. Selber hab ich das alles erlebt.

Nun, mehr will ich im Moment nicht schreiben. Dies ist bereits die Gundbasis um erfolgreich zu werden.
Ausdauer, Geduld, Ehrlichkeit, Fair arbeiten und Sparen, dann geht alles klar, denke ich.
17.02.18 11:26
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vdrummer


Beiträge: 850
Beitrag #3
RE: Entscheidung des Methodenfachs
Ich studiere CL (allerdings nicht in Kombination mit Japanologie) und kann dir diesbezüglich vielleicht ein wenig weiterhelfen.

(17.02.18 03:50)Escargot schrieb:  Mit Computerlinguistik hätte ich allgemein gesehen bessere Jobchancen, oder irre ich mich da..?

Sprachtechnologie ist im Moment ziemlich gefragt, dementsprechend stehen die Jobchancen in dem Bereich auch nicht schlecht. Auch in der Forschung gibt es Bereiche, die viel Potential bieten.
Aber sind die Jobaussichten deine einzige Motivation für CL? Wie sieht's bei dir mir logischem Denken, Formalisieren etc. aus? Ein gewisses Interesse an Mathematik und Informatik sollte man schon mitbringen (Interesse an Sprache unterstelle ich dir als Student einer Philologie jetzt einfach mal zwinker)

Eine weitere Frage, die sich stellt ist, wie viel CP du für das Nebenfach zur Verfügung hast, also letztendlich was du inhaltlich alles mitnehmen kannst. Bei mir an der Uni hören die Nebenfächler hauptsächlich Einführungsveranstaltungen. Dadurch bekommt man zwar einen Überblick, aber die eigentlich spannenden Sachen (=Seminare) entgehen einem. Für CL braucht man Grundlagen in Linguistik, Mathematik, Informatik und natürlich in CL-spezifischen Sachen bevor man sich im Detail mit bestimmten Forschungsgebieten auseinandersetzen kann. Man muss halt schauen, wie man das alles im Rahmen eines Nebenfaches unterbringen kann...

Für dich wahrscheinlich am wichtigsten wird die Schnittstelle zwischen CL und Japanisch / Japanologie sein. Kenntnisse des Japanischen als agglutinierende Sprache werden dir auf jeden Fall beim Betrachten von Sprache im Allgemeinen helfen. Leider läuft in der CL das Meiste auf Englisch ab, d.h., die meisten Tools, Experimente und Daten beziehen sich auf das Englische.
Natürlich gibt es Sprachtechnologie auch in Japan; somit könnte man mit der Kombination Japanologie / CL sicherlich in japanischen Sprachtechnologieunternehmen arbeiten.

Das Ganze waren jetzt nur ein paar Gedanken von mir, aber ich hoffe, sie waren nützlich für dich. Wenn du Fragen zu CL hast kannst du dich gerne (hier oder per PN) an mich wenden.



PS: Ich gehe inzwischen davon aus, dass du in Tübingen studierst und habe mir mal deren Studienverlaufsplan angesehen. Das sieht eigentlich nach einer vernünftigen Mischung aus. Mit dem Spezialisierungsmodul am Ende hat man sogar die Möglichkeit, in aktuelle Forschung reinzuschnuppern. Linguistische Grundlagen, Programmieren, Algodat, Logik und formale Sprachen werden auch abgedeckt. Etwas schade finde ich, dass Statistik im Nebenfach auf der Strecke bleibt...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.02.18 12:26 von vdrummer.)
17.02.18 12:16
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Escargot


Beiträge: 3
Beitrag #4
RE: Entscheidung des Methodenfachs
Bonjour, hier bin ich mochmal.
Aus irgendeinem Grund scheine ich keine Berechtigung für eine PN zu haben, also hier eine vorläufige Antwort/ weitergehende Schilderung der Situation:

(17.02.18 11:26)moustique schrieb:  [...]
Das allerwichtigste im Berufsleben ist, einen Beruf zu waehlen, der einem waehrend der naechsten 40 Jahre, Freude macht.
Ein Beruf, der vielseitig und nicht monoton ist und der seinen Mann steht, wie auch seine zukuenftige Familie ernaehrt.

40 Jahre werdet ihr diesen Beruf ausueben, mit Freude oder gar mit Verdruss. Aber es geht bis zur Pension hin.

Beim auswaehlen des Berufes, habt ihr heutzutage bereits eine grosse Datenbank zur Verfuegung, ueber die ihr euch naeher mit dem vermeintlichen Beruf beschaeftigen koennt. Ich ziele da auf das Internet hin.
Youtube kann euch da auch eine grosse Hilfe sein.
[...]

Letztendlich ist ja eine Frage der Prioritäten und ich würde den Japanbezug nur recht ungern aufgeben...
Was ist mir wichtiger, die äußeren Jobbedingungen oder die inhaltlichen Aufgaben? Beides zusammen wär ganz nett, oder bin ich da zu optimistisch?
Ich habe mich bereits im Internet und im eigenen Umfeld informiert aber wenige konnten mir auch nur eine ungefähre Antwort geben.
In die meisten der "gefragten" Fächer wie Jura oder BWL werde ich vermutlich nicht zugelassen da mein NC nicht sonderlich gut war.
Zur Sicherheit hab ich auch mit der Studienberatung mehrmals die ganze Sache durchgesprochen aber das Ergebnis blieb das gleiche.
Nichts läge mir ferner als das Studium abzubrechen, sonst hätte ich ja gleich nach dem Abitur eine Ausbildung machen können.

(17.02.18 12:16)vdrummer schrieb:  Ich studiere CL (allerdings nicht in Kombination mit Japanologie) und kann dir diesbezüglich vielleicht ein wenig weiterhelfen.

(17.02.18 03:50)Escargot schrieb:  Mit Computerlinguistik hätte ich allgemein gesehen bessere Jobchancen, oder irre ich mich da..?

Sprachtechnologie ist im Moment ziemlich gefragt, dementsprechend stehen die Jobchancen in dem Bereich auch nicht schlecht. Auch in der Forschung gibt es Bereiche, die viel Potential bieten.
Aber sind die Jobaussichten deine einzige Motivation für CL? Wie sieht's bei dir mir logischem Denken, Formalisieren etc. aus? Ein gewisses Interesse an Mathematik und Informatik sollte man schon mitbringen (Interesse an Sprache unterstelle ich dir als Student einer Philologie jetzt einfach mal zwinker)
[...]
Natürlich gibt es Sprachtechnologie auch in Japan; somit könnte man mit der Kombination Japanologie / CL sicherlich in japanischen Sprachtechnologieunternehmen arbeiten.
[...]
PS: Ich gehe inzwischen davon aus, dass du in Tübingen studierst und habe mir mal deren Studienverlaufsplan angesehen. Das sieht eigentlich nach einer vernünftigen Mischung aus. Mit dem Spezialisierungsmodul am Ende hat man sogar die Möglichkeit, in aktuelle Forschung reinzuschnuppern. Linguistische Grundlagen, Programmieren, Algodat, Logik und formale Sprachen werden auch abgedeckt. Etwas schade finde ich, dass Statistik im Nebenfach auf der Strecke bleibt...

Wenn ich es genau ausdrücken müsste besteht meine Motivation CL zu studieren zu 50% aus hoffnungserregenden Berufsaussichten und die andere Hälfte aus Interesse an den Modulinhalten selbst. Sprachwissenschaftliche Inhalte wie Phonologie oder Pragmatik finde ich sehr spannend und auch an Informatik hab ich Interesse. Es fällt mir recht leicht mich flexibel in verschiedene Systeme und Denkweisen hineinzuversetzen, wobei jedoch die Mathematik eine frustierende Ausnahme bildet. Solange ich mich allerdings laut MHB nur ein Semester für 2 SWS damit beschäftigen muss, ist das für mich durchaus zu verkraften.
Das Interesse an Sprache(n) ist nicht nur vorhanden sondern vielmehr mein Lebensinhalt. Mit der Uni liegst du übrigens genau richtig grins
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.02.18 17:43 von Escargot.)
17.02.18 17:41
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vdrummer


Beiträge: 850
Beitrag #5
RE: Entscheidung des Methodenfachs
(17.02.18 17:41)Escargot schrieb:  Aus irgendeinem Grund scheine ich keine Berechtigung für eine PN zu haben, also hier eine vorläufige Antwort/ weitergehende Schilderung der Situation:

Da gibt es irgendeine Regelung... Man muss eine Mindestanzahl von Beiträgen veröffentlicht haben und es muss eine bestimmte Zeit nach der Registrierung vergangen sein (oder so ähnlich). Frostschutz kann dir da Genaueres zu sagen.

Auf den Rest antworte ich später.
17.02.18 18:11
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frostschutz
Technik

Beiträge: 1.626
Beitrag #6
RE: Entscheidung des Methodenfachs
(17.02.18 17:41)Escargot schrieb:  Aus irgendeinem Grund scheine ich keine Berechtigung für eine PN zu haben

Sorry für die Umstände, wir hatten da mal ein Spam-Problem, seither wird die Funktion für neue Mitglieder erst 24 Stunden später freigeschaltet (und dann auch nur, wenn schon ein Beitrag im Forum geschrieben wurde).

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.
17.02.18 18:16
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torquato


Beiträge: 2.661
Beitrag #7
RE: Entscheidung des Methodenfachs
Kann man die 'Fehlermeldung' dafür verbessern, so daß echte Interessenten selber erkennen können, woran sie sind?


(17.02.18 12:16)vdrummer schrieb:  Ich gehe inzwischen davon aus, dass du in Tübingen studierst

(17.02.18 17:41)Escargot schrieb:  Mit der Uni liegst du übrigens genau richtig grins

@vdrummer Ist die Sache mit der US-Diss eigentlich schon geklärt, oder könnte Escargot (Schnecke? Echt jetzt?) da einen Beitrag zu Deinen Forschungen liefern? Siehe Thread-Satzstellung-In-welcher-Reihenfolge-werden-Sätze-gebildet?pid=142073#pid142073

I spent a lot of money on booze, birds and fast cars – the rest I just squandered.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.02.18 19:54 von torquato.)
17.02.18 19:44
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vdrummer


Beiträge: 850
Beitrag #8
RE: Entscheidung des Methodenfachs
(17.02.18 17:41)Escargot schrieb:  Wenn ich es genau ausdrücken müsste besteht meine Motivation CL zu studieren zu 50% aus hoffnungserregenden Berufsaussichten und die andere Hälfte aus Interesse an den Modulinhalten selbst. Sprachwissenschaftliche Inhalte wie Phonologie oder Pragmatik finde ich sehr spannend und auch an Informatik hab ich Interesse.

Die linguistischen Inhalte machen ja leider nur 4 SWS aus. Phonologie / Phonetik ist auch mein Lieblingsbereich in der Linguistik.
Interesse an Informatik klingt schon mal gut. Programmieren bekommst du ja scheinbar im Studium beigebracht.

Zitat:Es fällt mir recht leicht mich flexibel in verschiedene Systeme und Denkweisen hineinzuversetzen, wobei jedoch die Mathematik eine frustierende Ausnahme bildet. Solange ich mich allerdings laut MHB nur ein Semester für 2 SWS damit beschäftigen muss, ist das für mich durchaus zu verkraften.

Logik ist eine andere Art von Mathematik als man das z.B. aus der Schule kennt. Vllt. liegt dir das ja sogar besser. Bei 2 SWS werdet ihr da wahrscheinlich auch gar nicht die Zeit haben, so sehr ins Detail zu gehen, dass es kompliziert wird zwinker
Bei den formalen Sprachen ist auch wieder Mathematik im Spiel, aber der Beschreibung im MHB zufolge liegt der Fokus eher auf der linguistischen Seite des Ganzen.

Zitat:Mit der Uni liegst du übrigens genau richtig grins

So viele CL-Unis gibt's ja in Deutschland gar nicht. Und mit der Kombination mit Japanologie und dem Wort "Methodenfach" kommt man dann ziemlich schnell auf Tübingen hoho



torquato schrieb:@vdrummer Ist die Sache mit der US-Diss eigentlich schon geklärt, oder könnte Escargot (Schnecke? Echt jetzt?) da einen Beitrag zu Deinen Forschungen liefern?

Inzwischen besitze ich das "Handbook of Japanese Syntax" grins Das Kapitel über attributive modification muss ich mir aber nochmal genauer ansehen. Einen Blick in die Dissertation werfen zu können, wäre natürlich schon cool...
PS: "Katatsumuri" ist ja schon vergeben; da bleiben nur noch andere Sprachen zwinker
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.02.18 20:03 von vdrummer.)
17.02.18 19:59
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torquato


Beiträge: 2.661
Beitrag #9
RE: Entscheidung des Methodenfachs
(17.02.18 19:59)vdrummer schrieb:  
Zitat:Mit der Uni liegst du übrigens genau richtig grins

So viele CL-Unis gibt's ja in Deutschland gar nicht. Und mit der Kombination mit Japanologie und dem Wort "Methodenfach" kommt man dann ziemlich schnell auf Tübingen hoho

Ah. Deshalb. Hab mich schon gewundert, wie Du darauf gekommen bist. Klever.^^

@Tübingen
Gibt es eigentlich noch diesen fettigen Imbiß in der Kornhausstraße? Hieß glaube ich 'X' oder 'Y' oder so… kratz

(17.02.18 19:59)vdrummer schrieb:  Inzwischen besitze ich das "Handbook of Japanese Syntax" grins

\o/

(17.02.18 19:59)vdrummer schrieb:  Einen Blick in die Dissertation werfen zu können, wäre natürlich schon cool...

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, Profs anzuhauen, um so eine Kopie offiziell zu budgetieren… zwinker

I spent a lot of money on booze, birds and fast cars – the rest I just squandered.
17.02.18 20:21
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Escargot


Beiträge: 3
Beitrag #10
RE: Entscheidung des Methodenfachs
(17.02.18 19:44)torquato schrieb:  [...]
@vdrummer Ist die Sache mit der US-Diss eigentlich schon geklärt, oder könnte Escargot (Schnecke? Echt jetzt?) da einen Beitrag zu Deinen Forschungen liefern? Siehe Thread-Satzstellung-In-welcher-Reihenfolge-werden-Sätze-gebildet?pid=142073#pid142073

@ vdrummer
Was die Dissertation angeht, scheint sie nicht mehr im OPAC verzeichnet zu sein. In letzter Zeit (um 2016/2017 herum) wurden außerdem viele Sachen ausgesondert um alles in digitaler(?) Form abzuspeichen. Vielleicht ist sie ja dabei verlorengegangen...
Aber man könnte bei Researchgate den Volltext anfragen, dort gibt es auch viele weitere Veröffentlichungen von der Autorin.
Oder auch hier: http://opencommons.uconn.edu/dissertations/AAI9124205/ (muss ich hier an deser Stelle noch einmal die Autorin Keiko Murasugi namentlich erwähnen, damit alles chatregelkonform ist?) als ich es versuchte wurde ich jedoch immer wieder zur Ausgangsseite umgeleitet, vielleicht klappt es ja bei dir besser. Zu dem fahre ich am Montag sowieso nach Tübingen (Beratung), da könnte ich kurz bei der Japo vorbeischauen ob es da ist? Ich vertraue der OPAC Seite sowieso nicht ganz...


@ torquato
Die Schnecke widerspiegelt meine Persönlichkeit am besten (bedächtig, gelassen und manchmal scheu), was mir schon den ein oder anderen Spitznamen eingebracht hat. Das 'Katatsumuri' schon vergeben war, wusste ich gar nicht und Französisch war schon immer ein Teil von mir.

(17.02.18 19:59)vdrummer schrieb:  [...]
Die linguistischen Inhalte machen ja leider nur 4 SWS aus. Phonologie / Phonetik ist auch mein Lieblingsbereich in der Linguistik.
Interesse an Informatik klingt schon mal gut. Programmieren bekommst du ja scheinbar im Studium beigebracht.
[...]
Logik ist eine andere Art von Mathematik als man das z.B. aus der Schule kennt. Vllt. liegt dir das ja sogar besser. Bei 2 SWS werdet ihr da wahrscheinlich auch gar nicht die Zeit haben, so sehr ins Detail zu gehen, dass es kompliziert wird zwinker
Bei den formalen Sprachen ist auch wieder Mathematik im Spiel, aber der Beschreibung im MHB zufolge liegt der Fokus eher auf der linguistischen Seite des Ganzen.

So viele CL-Unis gibt's ja in Deutschland gar nicht. Und mit der Kombination mit Japanologie und dem Wort "Methodenfach" kommt man dann ziemlich schnell auf Tübingen hoho
[...]

Ja, die hauptsächlich sprachwissenschaftliche Ausrichtung kommt mir sehr zugute. Vorkenntnisse im Programmieren hab ich nicht wirklich.

...ist das 'Methodenfach' kein geläufiger Begriff? Oder nennen das hauptsächlich bestimmte Unis so? Was wäre die Alternative? "Spezialisierungsfach für berufsorientierte Hardskills"? Ich bin bloß neugierig. grins

@ torquato
Gaststätte X gibt es noch laut Maps, ich selbst bin nie in der Kornhausstraße gewesen.
18.02.18 03:28
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