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Edo Zeit und Neuzeit
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boyfriend


Beiträge: 565
Beitrag #1
Edo Zeit und Neuzeit
Kennt jemand von euch eine Website, wo die edo und die zeit um 1930 beschrieben wird?Ich mein jetzt nicht nur die viiiiiiiilen Kriege, sondern auch wie man z. B. 16.. gelebt hat. Außerdem bräuchte ich auch noch etwas über Shinot schreine. Ebend ne kleine Geschichtsstunde für Boyfriend. hoho
(Brauchs für ne Story um nen manga zu zeichnen)
Im vorraus schonmal danke. grins
02.09.03 18:13
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CrazyIwan


Beiträge: 28
Beitrag #2
RE: Edo Zeit und Neuzeit
Hmm, eine Internetseite die diese Zeit genau beschreibt ohne auf irgendein Erreignis näher einzugehen kenne ich leider nicht. Wenn dir aber ein Geschichtsbuch auch weiter hilft, dann besorge dir vom Fischer Weltgeschichte "Das Japanische Kaiserreich" (Autor: Prof. John W.Hall) ISBN 3-596-60020-0 Da steht so ziemlich alles drin. Das Buch ist zwar manchmal zu trocken und schwer verdaulich, aber man kommt schon rein. Im grossen und ganzen sehr empfehelenswert.

Die Russen kommen nicht, die Russen sind schon da...
02.09.03 22:41
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boyfriend


Beiträge: 565
Beitrag #3
RE: Edo Zeit und Neuzeit
traurig jaja in unserer heutigen Zeit, muss man sich alles kaufen. Sozusagen, ich bin pleite. Hab mir grad mal wieder nen neuen Discman gekauft(60€) Und als 13jähriger bekommt man nicht soviel geld im Monat. Unsere Bibliothek hat sowas eh nicht.
Weiß sonst niemand was? Ich war schon mal auf japansuch.de aber dort haben die auch nichts.
03.09.03 12:57
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CrazyIwan


Beiträge: 28
Beitrag #4
RE: Edo Zeit und Neuzeit
Das Buch kostet bei Amazon 13,90€ und wenn man sich mit japanischen Geschichten wirklich beschäftigen will ist es ein mehr als angemessener Preis und greift nicht soooo tief in die Tasche, sogar eines 13-jährigen. Oder?

Die Russen kommen nicht, die Russen sind schon da...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.09.03 13:31 von CrazyIwan.)
03.09.03 13:30
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boyfriend


Beiträge: 565
Beitrag #5
RE: Edo Zeit und Neuzeit
Naja.
Trotzdem hab ich kein Geld "heulheul" traurig
03.09.03 14:01
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Ma-kun
Administrator

Beiträge: 2.020
Beitrag #6
RE: Edo Zeit und Neuzeit
Gibt es vielleicht bei der Bibliothek in Deinem Ort die Möglichkeit der Fernleihe?
Sonst könntest Du noch Mitglied der Landes- oder Staatsbibliothek zu werden (generell kostenlos, für Schüler erst recht, die freuen sich über jeden, der liest). Dort funktioniert Fernleihe auf jeden Fall und Du kommst so an die Bestände der Unibibliotheken ran.
Weiterhin haben die japanischen Konsulate eine Kulturabteilung mit sehr hilfreichen Menschen. Oft haben sie auch eine Videosammlung, aus der man ausleihen kann.
Des weiteren gibt es deutschlandweit eine Menge Deutsch-Japanischer Gesellschaften mit guten Kontakten.
Und in Bonn ist zur Zeit eine Ausstellung über Japanische Kunst, in der sich berühmte Zeugnisse der Edozeit finden sollen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.09.03 19:53 von Ma-kun.)
03.09.03 19:52
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boyfriend


Beiträge: 565
Beitrag #7
RE: Edo Zeit und Neuzeit
Könntest du das mit Mitglied der Landes- oder Staatsbibliothek mal näher erklären. Kann man sich da anmelden und die schicken einen die Bücher zu oder was?
04.09.03 13:03
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Ma-kun
Administrator

Beiträge: 2.020
Beitrag #8
RE: Edo Zeit und Neuzeit
Es wäre hilfreich, wenn ich wüßte, in welchem Bundesland Du lebst (und ob in oder in der Nähe einer Hauptstadt), weil hier die Länder ihr eigenes Süppchen kochen. Kultus, Forschung, Bildung etc. ist nämlich Ländersache.
04.09.03 13:55
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boyfriend


Beiträge: 565
Beitrag #9
RE: Edo Zeit und Neuzeit
Ich wohne in M-V.
Ziemlich weit weg von der Hauptstadt.
Soooo ich war ebend doch noch mal in der Bibliothek.
Hab mir dort an die 10 Bücher geholt hoho
Eins davon Ist von Peter Pörtner. Da ist viel über edo und Einzelne Städte Kyoto Nagasaki oder auch die ganze insel Honshu drin. Außerdem ist hinten noch(100seiten) ein Reiseführer drin. Dort sind Adressen und ähnliches von über 100 Hotels. Außerdem Benimm dich! regeln.
Wirklich weiterzuempfehlen.
04.09.03 15:01
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Ma-kun
Administrator

Beiträge: 2.020
Beitrag #10
RE: Edo Zeit und Neuzeit
Mecklenburg-Vorpommern hat zusammen mit Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen einen gemeinsamen Bibliothekenverbund. Bibliotheken, die an diesem, einfallsreich GBV genannten Verbund Teil haben, können nicht nur jedes Buch in den genannten Ländern sondern über die Landes- Staats und Unibibliotheken in Deutschland so ziemlich jedes Buch beschaffen.
In Mecklenburg-Vorpommern selbst sind die Bibliotheken folgender Städte Mitglied des GBV: Eggesin, Greifswald, Güstrow, Löcknitz, Neubrandenburg, Neustrelitz, Parchim, Pasewalk, Rostock, Schwerin (klar), Stralsund, Torgelow, Ueckermünde und Wismar. Genauere Infos hier.
Die Homepage des GBV lautet einprägsamerweise http://www.brzn.de/du/ .(Die Domain war wohl mit absoluter Sicherheit noch nicht vergeben).

Einige der Bibliotheken sind Unibibliotheken, bei denen Du als Nichtstudent nicht so einfach Mitglied werden kannst. Aber es geht. Hier muß man direkt die nette Dame an der Auskunft fragen. Sonst sind es Landes-, Stadt- und Gemeindebibliotheken, bei denen man eigentlich ohne Probleme Mitglied werden kann.
Wie funktioniert das also? Nehmen wir die Landesbiblitohek Schwerin. Du marschierst dort hin und sagst, daß Du einen Bibliothekausweis haben möchtest. Am besten hast Du Personalausweis und Schülerausweis dabei. Ersterer, um zu beweißen, daß Du in Deutschland gemledet bist. Der zweite kann Dich vor eventuellen Gebühren schützen. Man wird Dich jungen Menschen wahrscheinlich trotzdem kritisch mustern, da man weiß, daß ihr Kinder immer die seid, die Marmelade auf die Bücher schmieren
Die Bibliotheken haben ein eigenes Recherchesystem, den OPAC. Dort kann man auch übers Internet Bücher suchen und sie mit der Nummer Deines Bibliotheksausweises bestellen. Die wenigsten Bücher sind nämlich im Präsenzbestand, die meisten sind im Magazin, das keines Lesers Fuß je betreten darf. Ein paar Tage (je nach Personalstand) später kannst Du Dein Buch abholen. Wenn Du's für "nach Hause" bestellt hat, kannst Du's mitnehmen, wenn für den Lesesaal, dann kannst Du das Buch nur dort lesen.
Manche ältere und brüchigere Kostabarkeiten bekommt man nur in den Lesesaal, auch den Präsenzbestand kann man nicht einfach mitnehmen. Der Lesesaal hat den Vorteil, sehr ruhig zu sein, den Nachteil, daß man nicht essen, trinken oder fluchen darf. Nur manchmal klingelt ein Handy und der zu Tode erschrockene Besitzer versucht verzweifelt es auszumachen, was aber immer sehr lange dauert, da er anscheinend an seinem Stuhl festgeschnallt ist und nicht einfach aufstehen kann um in die Tasche zu greifen.

Zu Dir nach Hause jedenfalls wird keine Bibliothek das Buch schicken. Wenn das jemals möglich war, dann in jenen sagenhaften Zeiten, als die Bibliotheken noch Personal hatten (und die Jugend auch was anderes gelesen hat, als immer diese Manga).

Wie gesagt, selbst über eine kleine Gemeindebibliothek kannst Du Bücher bekommen, wenn sie im GBV drin ist. Es gibt nur die eherne Regel, daß in einer Bibliothek nie erwähnt wird, daß es so was wie Fernleihe gibt. Es kostet halt Gebühren und dauert etwas, bis die eine Bibliothek das Buch an Deine weitergeschickt hat.

Peter Pörtner ist bei meiner Uni Professor. Ich glaube, sein Fachgebiet ist Geschichte Japans. Aber ich weiß nicht, wie gut er ist. Habe nur mal ein Interview gelesen, in dem seine Frau (Japanologin) behauptete "Sushi" heiße "fermentierter Essig", sei Fingerfood und den Wasabi verwende man zum "dippen"...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.09.03 17:11 von Ma-kun.)
04.09.03 17:08
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Edo Zeit und Neuzeit
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