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Japanologie - wie zeitaufwendig?
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Mako


Beiträge: 9
Beitrag #1
Japanologie - wie zeitaufwendig?
Hi,

also ich hab bis jetzt überall gehört und gelesen, dass Japanologie ein sehr zeitaufwendiges Fach wäre. Ich möchte dieses Fach allerdings auf alle Fälle studieren (als Nebenfach auch noch zusätzlich eine andere asiatische Sprache), benötige aber auch gleichzeitig freie Zeit für mich, meine Freunde, und Hobbys. Auf was muss ich mich einstellen?

PS. Ich bin eigentlich ein totaler Lern-Muffel, aber Japanisch ist die einzige Ausnahme.
hoho
31.01.04 14:30
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Coovey


Beiträge: 164
Beitrag #2
RE: Japanologie - wie zeitaufwendig?
Warst du eben im anderen thread der anonyme User? grins Hätt mir da meinen Kommentar ja echt sparen können! ^^''
Es wird schon was dran sein, wenn alle behaupten, Japanologie wäre so aufwendig. Und in der Tat brauchst du sehr viel Zeit dafür. Die Stunden, die du in der Uni hockst sind lediglich die Hälfte bis 1/4 von der Zeit die du minimal investieren musst (natürlich kann japanischlernen auch ein Fulltimejob sein hoho) du musst sehr viel zu Hause wiederholen, vorbereiten und arbeiten. Viele Stundenten, die nebenbei noch arbeiten, pfeiffen nicht selten aus dem letzten Loch. Aber das ist auch wiederum alles eine Frage von dir. Wenn du z.B. schnell Vokabeln lernen kannst, hast du einen enormen Vorteil und wenn du dich in Japanisch echt "reinknien" kannst noch einen weiteren. Es macht einfach Spaß, auch wenn du leidergottes wirkich wenig Zeit nachher hast.
Ich würde dir aber raten, dich erstmal auf eine asiatische Sprache zu konzentrieren und die andere erst später zu lernen. Jede Sprache ist zeitaufwendig und asiatische für uns Europäer sogar noch mehr. (Die Professoren unserer Sinologie haben z.B. zu Interessenten aus unserer Japanologie gleich gesagt, dass sie vor ihrem Hauptstudium erst garnicht wiederkommen brauchen, weils eh zu streßig für sie werden dürfte hoho ^^'' )
31.01.04 15:09
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Mako


Beiträge: 9
Beitrag #3
RE: Japanologie - wie zeitaufwendig?
Hi,

ja das war ich im letzten Thread. hoho
Hm, ist es denn auch noch genauso zeitaufwendig wenn man bereits Japanisch spricht? Also ich bin ja von Natur aus sprachbegabt (*prahl* zunge) und hab ja auch schon in Japan Japanisch gelernt. Und Kanji zu Hause lernen, Japanisch lesen etc. das macht mir einfach total Spaß. Unter diesen Voraussetzungen müsste es doch eigentlich möglich sein noch eine zweite asiatische Sprache nebenbei zu studieren? kratz Ich bin nämlich alle Fächer durchgegangen die für mich in Frage kommen (nur zulassungsfreie, weil meine Noten nicht so toll sind rot ), und es blieben letztendlich nur Sinologie und Koreanistik über. Und ich will auf gar keinen Fall irgendwas nehmen dass mich nicht interessiert. Weil ich kenns ja von der Schule her, wie schlimm das ist, wenn man etwas lernen muss was man eigentlich gar nicht mag. traurig
31.01.04 15:26
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Coovey


Beiträge: 164
Beitrag #4
RE: Japanologie - wie zeitaufwendig?
Kommt drauf an, wie viel japanisch du bereits beherrschst, aber mit Sprachtalent und Kanjiinteresse hast du auf jeden Fall schon mal einen Vorteil, den viele andere nicht haben hoho
Wo willst du denn studieren? Nebenfächer sind ja meistens nicht NC-Abhängig. Auf jeden Fall würde ich dir Raten: Versuchs einfach mit zwei Sprachen, wenn du aber merkst, das es nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast, zieh einen Professor zu Rate und versuch, das Fach, was dir mehr Spaß bereitet als dein Hauptfach durchzukriegen (wenn japanisch dein Favorit ist) oder du lässt das Nebenfach ersteinmal sein und konzentrierst dich auf das Hauptfach (wenn die andere Sprache interessanter ist). Auf jeden Fall solltest du aufpassen, dass du bei beiden irgendwie Fit bleibst. Wenn du zu viel Arbeit hast und dadurch deine beiden Fächer mies werden, ist dir dadurch ja auch nicht geholfen.
31.01.04 15:33
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Mako


Beiträge: 9
Beitrag #5
RE: Japanologie - wie zeitaufwendig?
Also wieviel Japanisch ich bereits beherrsche kann ich gar nicht so genau sagen, also normal mit nem Japaner kann ich mich schon unterhalten und Mangas lesen ist ja auch kein Problem. Bei Kanjis hapert es halt noch so nen bissel, kann mehr lesen als schreiben, aber auch nur weil ich mich neben der Schule ungern darauf konzentrieren will etwas schulisch irrelevantes zu lernen. Aber wenn die Schule erstmal wegfällt, start ich voll durch. hoho
Ich will in Tübingen studieren, im Bachelor-Studiengang. Japanologie als Hauptfach ist schon fest entschieden. Kann ich das Nebenfach denn einfach so wegfallen lassen? Man muss doch eines wählen? Koreanisch interessiert mich zwar ehrlichgesagt nicht *so* sehr, aber wenn schon, denn schon. Bin da noch ziemlich am grübeln. Vielleicht deutsch oder so? Da bin ich auch ziemlich gut drin und das dürfte nicht so schwer sein.
Was studierst du denn als Nebenfach/-fächer, wenn ich fragen darf? zwinker
Und einen Nebenjob kann ich dann wohl als Japanologie-Studentin vergessen, oder? Wenn ich 1/4 Zeit in der Uni, und 3/4 der Zeit zu Hause lernen muss... kratz
31.01.04 15:43
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SiltCrawler


Beiträge: 171
Beitrag #6
RE: Japanologie - wie zeitaufwendig?
Ich studiere nicht. (noch nicht)
Aber die Anfänge bei mir waren schwer und lang.
Jeden Tag 3-4 Stunden waren das mindeste. Ich weiss! Für viele hier sind 4 Stunden lernen nicht grad viel. Aber es gibt auch welche die ihr Leben lang nicht mehr als 30min am Tag gelernt haben. (wen ich da wohl meine augenrollen )
Jedenfalls hab ich in den letzten Weihnachts-Ferien begonnen und fast ganz durchgepaukt.
Hat aber tierrisch Spaß gemacht und das Resultat war ebenfalls nicht schlecht! hoho

Naja.... Japanisch im Aleingang ist auch was anderes als ein Japanisch-Studium.....

Die alte Signatur war alt.
Die neue Signatur wird neu sein ;)
31.01.04 20:53
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Coovey


Beiträge: 164
Beitrag #7
RE: Japanologie - wie zeitaufwendig?
Zitat: Aber es gibt auch welche die ihr Leben lang nicht mehr als 30min am Tag gelernt haben. (wen ich da wohl meine augenrollen )
Mich? hoho Naja, zumindest vor dem Studium augenrollen
scheint hier bei den Forumusern eine chronische Krankheit zu sein zunge
31.01.04 21:49
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Mako


Beiträge: 9
Beitrag #8
RE: Japanologie - wie zeitaufwendig?
Hi,

ich lerne auch nie länger als ne halbe Stunde. hoho Was sich nicht unbedingt positiv auswirkt... augenrollen

Coovey, du hast mir noch nicht verraten welche Nebenfächer du studierst...
31.01.04 21:50
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Toji


Beiträge: 603
Beitrag #9
RE: Japanologie - wie zeitaufwendig?
Zitat:Aber es gibt auch welche die ihr Leben lang nicht mehr als 30min am Tag gelernt haben. (wen ich da wohl meine augenrollen )
Hmm... damit meint du wohl auch mich. Ich bin überhaupt nicht der 'Lern-typ'. Ich finde es sehr schwer, etwas auswändig zu lernen und es dann wiederzugeben. Ich lerne lieber, in dem ich ein System verstehe, mir die Methodik aneigne und sie anwende. Das ist bei mir sehr viel effektiver.
Wenn ich was auswändig lerne, schlafe ich meistens eh nur drüber ein. Da steht mein Geist still, da ist kein Reiz dabei. Irgendwie komisch kratz

Aber ich komme vom Thema ab: Ich würde sagen jedes Studium, das man ernst nimmt, ist sehr zeitaufwändig. Ich habe z.B. einen bekannten der in Göttingen Physik studiert. Und auch bei ihm liegt nur ein Viertel des zeitlichen Aufwandes in den Vorlesungen.
Also ob ich da Japanologie oder was anderes studiere - solange ich es ernst nehme, mich für die Materie interessiere und mich damit beschäftige, dürfte eigentlich nicht sehr viel Freizeit bleiben. Das ist eben Studium - was soll man da noch groß sagen?

mfG
31.01.04 22:21
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Coovey


Beiträge: 164
Beitrag #10
RE: Japanologie - wie zeitaufwendig?
Viele empfinden Studium ja auch gerade deswegen so schwierig, weil das Hauptaugenmerk im Eigenstudium liegt. Viele kommen mit der neuen Freiheit nicht klar und dann entstehen diese Klischee-Studenten, die den ganzen Tag nix machen zwinker Wiiir sind natürlich die besseren Studenten hoho

@ Mako: Bisher studier ich nur Japanologie, im kommenden Semester fange ich aber endlich mit Sprachwissenschaften (die Unterkategorie Sprachlehrforschung) als Nebenfach an, vielleicht auch später als Hauptfach, kann mich nur nicht wirklich entscheiden.
31.01.04 23:42
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Japanologie - wie zeitaufwendig?
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