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Miszellen (und dann war da noch...)
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Yano


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Beitrag #1
Miszellen (und dann war da noch...)
Man hat bei Ausgrabungen gefunden, daß die Leute in der Jomon-Kultur, das waren so Schnurtöpfer vor Beginn unserer Zeitrechnung, große Mengen an Strandschnecken angehäuft haben über die Jahrhunderte.
Diese Strandschnecken Umbonium moniliferum galten bisher als unverkäuflich, der Markt mißt ihnen keinen Wert zu, die wollte keiner haben. Derzeit vermehren sie sich stark; da sie mobiler sind als Muscheln, fressen sie denen zum Leid der Muschelfischer das Futter weg.Jetzt hat ein auf Spaghetti spezialisierter Wirt entdeckt, wiederentdeckt daß man die auskochen kann zu einer Art Suppe für Spaghetti Vongole, wie es wohl damals die Schnurtöpferleute gemacht haben.
Eine Marginalie, ja, aber sowas kommt in Japan in den Fernsehnachrichten.

In other news war dann da noch Frau Kinoshita, die Frau Koike, Oberbürgermeister von Tokyo, als ihre Freundin und Mentorin bezeichnet und es geschafft hat, sich dermaßen oft beim Autofahren ohne Fahrerlaubnis erwischen zu lassen, daß sie nun zu zehn Monaten Knast auf Bewährung verknackt wurde. Sie hat dann auch gleich eloquent eine Pressekonferenz gegeben und sich reumütig gezeigt, sie könne das Autofahren halt nicht und werde es künftig lassen.
Ich weiß, daß man aus Gründen der altersbedingt oder gar alkoholbedingt eintretenden Fahruntauglichkeit in Japan nicht so schnell die Fahrerlaubnis verwirkt wie das wohl in Deutschland üblich sein mag. Mein hochbetagter Schwiegervater kauft sich zum Leidwesen meiner Schwiegermutter alle paar Jahre ein neues Keisha, weil das alte total verbeult ist, er ditscht mal hier und dort mal an, ruhiges Geradeausfahren hat er noch nie gekonnt, aber er kennt sich aus in der Gegend, und schwer wehgetan hat er noch keinem.
18.02.22 18:08
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harerod


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Beitrag #2
RE: Miszellen (und dann war da noch...)
Zu Jōmon fällt mir das japanische Stonehenge ein:
https://harerod.de/lbr/nihon1809/nihon1809.html#181015C
Nun war ich seit fast drei Jahren nicht in Japan, habe meine vier Reisen aber immer noch nicht aufgearbeitet. Den Eintrag zu den Ōyu Steinkreisen habe ich auch erst vor kurzem gechrieben.

(Edit: Danke für den Link https://www.zukan-bouz.com/. Ich muss immer mal allerlei Getier nachschauen.)
Die Strandschnecken stehen in Kyushu auf jeden Fall auf dem Menu der Einheimischen. Die Meinungen gehen da auch in der Bevölkerung auseinander. Ich kenne Leute die die lebenden Schnecken direkt mit einem Zahnstocher aus dem Gehäuse puhlen und roh essen. Habe ich auch schon gemacht, ist aber wegen der langen Liste von Parasiten absolut nicht zu empfehlen. *seufz* Was soll man machen? Wenn die Freunde meinen Whisky trinken, dann kann ich auch ihre Schnecken essen. grins
https://en.wikipedia.org/wiki/Barakamon, welches auf https://en.wikipedia.org/wiki/Got%C5%8D_Islands / Fukuejima spielt, hat im Anime Folge 6 eine Referenz auf diese Schnecken. Im Manga vol3/Act19.
https://harerod.de/lbr/nihon1705/nihon1705.html#170611a
https://harerod.de/lbr/nihon1705/pics/1080/IMG_2322.jpg


Autofahren in Japan: bei dem Kommentar über Alkohol muss ich sehr wundern. Nach meiner Erfahrung saufen Japaner bei jeder Gelegenheit wie Löcher, aber ans Steuer setzt sich nach dem ersten Schluck keiner mehr. Zumindest in meinem Bekanntenkreis.
https://englishlawyersjapan.com/what-is-...influence/
Bemerkung zu Alkohol als Mitbringsel: Ich fülle bei der Hinreise meine Tasche immer bis zum erlaubten Limit (Alkoholmenge oder Gewicht) mit Bierflaschen von lokalen Brauereien (Oberfranken ist da recht gut aufgestellt). Neben Büchern über Deutschland (auf Japanisch) oder Weihnachtsschmuck, eines der Geschenke die immer gut ankommen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.02.22 19:05 von harerod.)
18.02.22 19:00
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Yano


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Beitrag #3
RE: Miszellen (und dann war da noch...)
Danke, Harerod, für diesen Beitrag. Es ist für mich immer interessant, was die Leute in Japan so entdecken und interessant finden. Ich selber war in Japan nur selten als Tourist unterwegs, ich habe halt dort gewohnt, Liebschaften gehabt, Geld verdient und Steuern bezahlt. Es war das Jahrzehnt nach der Entlassung aus der Bundeswehr, mein erstes Jahrzehnt als Erwachsener, aber egal.

Einmal, ich habe es wohl schon erzählt, bin ich als alkoholisiert im Straßenverkehr aufgefallen, das war mitten auf der (durchaus gefährlichen) Kreuzung Fuda-no-Tsuuji in Tokyo. Spät nachts kam ich auf meinem uralten Moped daher, ich wollte heim, nochmal rechts abbiegen, dann kaum 200m weiter zu dem gelben Hochhaus. Mitten auf der Kreuzung war ein Polizist, hat mich angehalten und gesagt, ich soll ihn mal anhauchen. Dann hat er gesagt, "Junge, du bist besoffen". Er entließ mich mit der Mahnung, auch wirklich nur noch die paar Dutzend Meter nachhause zu fahren und dann heute nicht mehr woandershin. Meinen Führerschein hat er gar nicht verlangt. Sowas machen Polizisten, wenn sie eigentlich auf etwas anderes passen, ich war Beifang sozusagen, habe ich in Deutschland auch schon erlebt.

Und die Muscheln. Bei uns in Setouchi gibt es Asari, sog. Teppichmuscheln. Die gräbt man am Sandstrand aus, schmeißt die offenen in den Müll und kocht die geschlossenen; wenn die tot sind, gehen sie auf. Ich mag Asari sehr gerne, vertrage sie aber leider nicht immer. Egal, in der Jomon-Ära gab es keine funktionierende Müllabfuhr (gab es zeitweilig auch in der Showa-Ära nicht) und über die Jahrhunderte sammeln sich die leeren Muschelschalen an, sie schaden nicht, nutzen kann man sie jedoch auch kaum.
18.02.22 23:13
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harerod


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Beitrag #4
RE: Miszellen (und dann war da noch...)
Danke für die Rückmeldung, freut mich wenn's reingepasst hat. Ich war in Japan nur als Tourist unterwegs, für alles andere bin ich denen zu alt. Lass mal kurz überlegen - ja, erster Besuch in 2017 war 25 Jahre nach Ende der BW-Zeit. Liebschaften hatte ich in Japan noch keine, ich war noch nichtmal in einem Konyoku-onsen. zwinker

Wie man auf meiner Seite sieht, bin ich auf den bisherigen Touren von Chiran (Kyushu) bis Nemuro (Hokkaido) mit dem Campervan unterwegs gewesen. Ich war, außer für Besuche bei Bekannten, noch nie in Metropolen wie Tokyo oder Osaka. Mein Fokus war bisher immer das "Hinterland".
Auf jeder Reise hatte ich mindestens eine nächtliche Polizeikontrolle. Man ist halt verdächtig, wenn ein Nummernschild aus Chiba in Nagasaki-ken steht. Oft zucken die Herren erstmal zusammen, wenn eine lange Nase aus der Tür ragt. Ein paar Worte in Landessprache entspannen die Situation sehr schnell und ich habe die notwendigen Papiere immer griffbereit. Wenn man dann noch hilft, die Daten aus dem deutschen Pass ins japanische Formular zu übertragen, sind dann alle happy. Insgesamt habe ich persönlich in Japan nur positive Erfahrungen mit der Polizei gemacht. Bei Problemen gehe ich direkt in ein Koban, wo mir bisher immer weitergeholfen wurde. Man sollte aber nie das japanische Polizeirecht vergessen, welches deren Polizei fast noch umfangreichere Gewalt gibt, als einem amerikanischen Sheriff.
Deine Geschichte aus Tokyo war in den 80ern? Rein gefühlsmäßig denke ich, dass der Mann keine Lust auf den Papierkram mit dem Ausländer hatte. Außerdem wird zwischenzeitlich das Thema Alkohol im Straßenverkehr, auch in Japan, strikter gehandhabt. Oder Du hast recht, dass Du nicht in seiner Zielgruppe warst.

Edit: als Du im ersten Post mit Jōmon und den Schnecken angefangen hast, dachte ich zunächst, nun kommt eine Geschichte, wie 貝 die Bedeutung "Geld" bekommen hat. grins
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.02.22 00:42 von harerod.)
19.02.22 00:34
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Yano


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Beitrag #5
RE: Miszellen (und dann war da noch...)
Achja, Konyoku, ist nicht so selten und wird bißchen überschätzt. Mancherorts wird getrennt, aber das sind oft nur die Auskleidungszimmer. Im Badebecken ist dann meist ein Trennseil gespannt, das von Paaren gepflegt ignoriert wird. Oft war ich im Gorakukan im Naganoken. Das ist ein weltberühmter Onsen. Er hat zwei Becken, eines für die Affen (die reinscheißen) und eines für die Menschen. Da waren wir oft im Winter, wenn wenig los war, die Zugangsstraßen eigentlich gesperrt waren, das Ryokan aber in Betrieb blieb. Das war von Tokyo aus erreichbar. Ich fand das immer gut, in diesem wilden Talabschluß unter Schneefall heiß zu baden. Wenige Stunden nach Einbruch der Dunkelheit haben sie aber in der ganzen Herberge den Strom abgestellt.
Ich hatte unten schon mal jemanden gefragt, ob man da hinauf fahren könne, weil doch die Straße gesperrt ist, doch, kein Problem, hieß es, gesperrt oder nicht ist doch egal. Als ich das letztemal dort war, habe ich meinen Corolla auf der engen Bergstraße an einem umgekippten Auto vorbeigefahren, und auf dem großen Parkplatz oben als viertes Auto abgestellt. Es hatte dort kaum zwei Handbreit Naßschnee.
Edith
Mein Nummernschild war Fukushima, niemand hat da Verdacht geschöpft.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.02.22 21:27 von Yano.)
19.02.22 20:22
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harerod


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Beitrag #6
RE: Miszellen (und dann war da noch...)
Ah, Gorakukan: https://thegate12.com/article/106
Erst vor kurzem habe ich wieder mal einen Bericht gelesen, laut dem der Besucher durch "Affenscheiße" waten musste, um ins Becken zu kommen. So gerne ich den Ort mal erleben möchte, ich glaube nicht, dass das seit Deinem letzten Besuch schöner geworden ist. traurig

Um das einordnen zu können - von wann sind Deine Erinnerungen?
20.02.22 02:06
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Yano


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Beitrag #7
RE: Miszellen (und dann war da noch...)
Naja, 40 Jahre ist das schon her, zuletzt. Daß die ganze Örtlichkeit seitdem ein bißchen sauer geworden sei, halte ich für möglich. Auch andere alte Sehenswürdigkeiten in Japan haben ihren Charme verloren, ich habe davon berichtet. Ich weiß nicht, ob ich auf meine alten Tage da noch einmal hinkomme, ich habe eine Beziehung nach Nagano, bin aber, wenn in Japan, immer auf Shikoku.
Das erwähnte Becken für die Affen hat es damals schon gegeben, es war ein wenig bergauf gelegen und galt eigentlich noch nicht als große Sehenswürdigkeit, obwohl schon manchmal im Fernsehen zitiert. Gelände und Gebäude auf dem Bild kommen mir ein wenig bekannt vor, man hat wohl aufgestockt.
Zusammen mit Affen baden zu wollen, das wäre damals niemanden eingefallen, die Tiere kamen nicht in das näher an der Herberge gelegene Becken für Menschen (beiderlei Geschlechts).
Allerdings ist es ein bekanntes Problem, daß die Affen zudringlich werden, wenn sie sich sicher fühlen. Auch damals schon kamen welche, um von außen an die Fenster der Herberge zu klopfen und zu betteln. Man darf ihnen halt nichts geben (steht ja auf der abgebildeten Tafel) und sollte in unregelmäßigen Abständen hingehen und einem paar von ihnen mit dem Stock mal eine zünden, sie können keine Stockabwehr, kommen aber psychisch mit solcher Gefahr gut zurecht.

Ob ich heute noch empfehlen würde, da mit dem Auto hinzufahren, ich weiß nicht.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.02.22 16:39 von Yano.)
20.02.22 16:35
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harerod


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Beitrag #8
RE: Miszellen (und dann war da noch...)
Ich bin ja nun wirklich ein großer Tierfreund, allerdings mit Schwerpunkt Insekten, Wechselwarme und Vögel. Als ich am ersten Morgen meiner ersten Reise in Japan aus dem Auto gefallen bin, saß nicht weit von mir entfernt so eine Affenbande. Das war mein erster freier Kontakt mit Makaken und ich war, offen gesagt, etwas nervös. Die Tiere haben jedoch ihre Distanz gehalten.
https://harerod.de/lbr/nihon1705/nihon1705.html#170527
Bei einer anderen Wanderung (in Aomori-ken) sind mir mal mehr als zwanzig Makaken über den Weg gelaufen. Auch hier wusste ich anfangs nicht so recht, was als nächstes passieren würde. Das Verhalten war jedoch gleich - sprich sie haben einen Mindestabstand von 25..30m halten wollen.

Was Sehenswürdigkeiten in Japan betrifft (観光スポットは grins ): ein paar habe ich natürlich auch schon besucht. Für mich war der Schwerpunkt aber schon immer das Hinterland und dessen Kultur- und Naturlandschaft. Idealerweise Ecken, wo kaum ein Einheimischer Englisch spricht.
Außerdem denke ich, dass es heute wichtiger denn je ist, bei der Besuchsplanung lokale und internationale Termine im Auge zu behalten.

Wo auf Shikoku bist Du denn verankert, wenn ich fragen darf?
https://www.harerod.de/lbr/nihon1906/nih...tml#190619

U.a. Nagano, würde ich gerne mal im Winter sehen. Das erfordert aber eine umfangreichere Planung. Und "im Moment" ist das sicher noch schwieriger als sonst.
Ich frage mich sowieso, ob die Art, wie ich bisher mit Leuten ins Gespräch gekommen bin, in Zukunft noch funktionieren wird. Gesichtsmasken wären bei meinen schwachen Sprachfähigkeiten schonmal verheerend. Und wer wird in naher Zukunft Kontakt zu einem Fremden wagen? Ich denke nur an das Schild an dem Badehaus in Kazuno
https://www.harerod.de/lbr/nihon1809/nih...tml#181009 -> Bild "Kazuno1", wo sogar Leute von außerhalb der Präfektur auf Distanz gehalten werden. Naja, ich behalte die Lage im Auge und hoffe auf bessere Zeiten: https://www.auswaertiges-amt.de/de/Reise...eit/213032
20.02.22 18:24
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Yano


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Beitrag #9
RE: Miszellen (und dann war da noch...)
Wo auf Shikoku bist Du denn verankert, wenn ich fragen darf?
https://www.harerod.de/lbr/nihon1906/nih...tml#190619

Wo ich verankert bin auf Shikoku? In Takuma. Das ist die Basis einer Halbinsel an der Nordküste von Shikoku, Takuma gibt es eigentlich offiziell nach einer Verwaltungsreform nicht mehr, aber der Bahnhof (Tosan-Linie) heißt immer noch so. Ich kann eigentlich nicht viel touristisch attraktives von Takuma erzählen. Wenn man in der nächsten Großstadt fragt, Takamatsu, wissen die Leute nicht, was man meint, man muß sagen Kaiganji und dann noch eins weiter. Aber Takuma hat eine immer noch brauchbare, wenn auch abbröckelnde Infrastruktur, vielleicht werde ich da dereinst meine Tage beschließen.
Kaiganji ist eine Sehenswürdigkeit und von Takuma aus zu Fuß erreichbar. Das ist ein Tempel auf einer Insel, erreichbar über eine Brücke, die nur zu besonderen Gelegenheiten mit Holzbohlen belegt und dadurch gangbar wird. Man könnte sich auch auf dem schmalen Betonstreifen des vielleicht 200 Meter langen Steges entlanghangeln, aber das ist tabu. An der Küste ist die Nebenstelle des Tempels tatsächlich mit einer Toilette ausgestattet, und früher konnte man nebenan auch Getränke kaufen.
Wenn man sich von da nach Süden wendet und bergan geht, kommt man zu einem Onsen. Der ist ohne Außenbecken und ohne Konyoku, aber man hat Aussicht auf einen Kindergarten. Ich schätze mal, das gibt es nicht mehr. Im übrigen ist das Publikum dort zumeist russischer Provenienz.

Und der riesige Schmetterling in Deinem Foto. Das ist noch gar kein besonders schönes Exemplar. Die haben mich sehr fasziniert, als ich in Tokyo Stadtmitte zu wohnen begann. Größere nicht, aber farbenprächtigere flatterten in Stadtmitte (Roppongi) herum, Murakami hat das in seiner Trilogie "IQ84" thematisiert, die scheinen ziemlich ausgestorben zu sein.

Und die Abweisung bezirksfremder Personen, oft auch Tätowierter oder von Leuten mit ausländischen Autos wendet sich schon seit langem gegen die Yakuza, die man seit langer Zeit "gewalttätige Gruppen" nennt. Man darf als Europäer da schon rein, es darf halt alles nicht so explizit gesagt werden.
20.02.22 21:22
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Kikunosuke


Beiträge: 298
Beitrag #10
RE: Miszellen (und dann war da noch...)
Das Schild wird erst nach dem Auftreten des Coronavirus' entstanden sein, damit Leute aus anderen Präfekturen gar nicht erst auf die Idee kommen ihre schmutzigen Viren in der Pampas von Akita zu verbreiten.

乱世の怒りが俺を呼ぶ。
20.02.22 21:27
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Miszellen (und dann war da noch...)
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