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"Sohn des Glücks", "Sohn der Sonne"
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Ma-kun
Administrator

Beiträge: 2.020
Beitrag #11
RE: "Sohn des Glücks", "Sohn der Sonne"
Zitat: Dennoch würde es jeder verstehen.
Und jeder wäre äußerst konsterniert, daß Du Denkbär so nennst. Letzteres ist das Problem und war es auch bei der "tierischen Schmalzbezeichnung". Der Kommentar klingt sehr negativ und unkonstruktiv.
Wie ich nicht müde werde zu predigen, können wir hier im Netz weder Eure Stimme hören, noch Eure Mimik sehen, noch wissen wir irgend etwas aus Eurem Kontext. Fehlinterpretationen sind daher leicht und umso leichter, je umganssprachlicher man wird. Außerdem wird es für Mitglieder, die Deutsch nicht als Muttersprache haben schwieriger.

Zum Schluß: Benjamin kommt aus dem Hebräischen.
20.01.05 16:57
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zongoku
Inaktiv

Beiträge: 2.973
Beitrag #12
RE: "Sohn des Glücks", "Sohn der Sonne"
Man kann allgemein folgendes festhalten.

Ob jemand der Sohn des Mondes, der Sonne, oder der Sohn des Drachengottes, der Sohn vom Landwirt, oder der Sohn vom Matrosen, vielleicht der Sohn von Frau Holle, wird immer auf die gleiche Weise geschrieben.

A no musuko-san desu. Wobei "A" dann Klabautermann, Frau Holle, odersonstwie ist. Dies kann auch sensei-Lehrer und taishikan-Botschafter sein.

A no musume-san desu. Ist das Gegenstueck zu Sohn, also Tochter.

A no okusan desu. Ist die Frau von "A".
A no ojisan desu. Ist der Onkel von "A".

Und da wir ja japanisch lernen. Heisst "tsukebana" Pappnase.
Tierisch kann man mit "doobutsu no", "banteki", "kedamono no", "doobutsusei weist auf tierische Eiweiss hin".

Schmalzbezeichnungen = wenn es sich nun auf die einzelnen Fette beziehen soll, dann waere da mal beim Schwein.
Nierenschmalz, Magennetzhaut (die aus einem schmalziger Materie besteht). Wird nun dieses Gewebe zerkleinert und gekocht und zwar 2 Stunden lang, so erhaelt man pures Schweineschmalz.

Das Endprodukt ist eine weisse fettige Masse, die sich weich anfuehlt. Sie wird in Tueten oder Bechern verpackt verkauft. Man soll darauf achten dass das Schweineschmalz kuehl aufbewahrt wird, damit es nicht ranzig wird.

Ranziges Schmalz soll man nicht mehr in die Speisen verarbeiten. Man kann es aber noch fuer den Schlitten nehmen, um diesen schneller zu machen. Ansonsten kann man es den Voegeln vorsetzen. Jedoch darauf achten, dass da kein Salz enthalten ist.

Ein weiteres Endprodukt bei der Schweineschmalzgewinnung, sind die "im Luxemburgischen Volksmund genannten " Greiwen,
Diese kann man auch auf die Bratkartoffeln geben. Aber meistens werden auch sie fuer Vogelfutter genommen.

Dann gibt es noch das Rinderfett, dies wird manchmal auch Schmalz genannt, jedoch ist das eine falsche Bezeichnung.

Materialien die hier verwendet werden sind Rindernierenfett, Fleischfett welches man beim verputzen von Steaks wegschneidet und welches man nicht in die Raeuscherwurst verarbeiten kann.

Das Rinderfett wird in kleine Streifen geschnitten und durch den Wolf (Zerkleinerungs-maschine) gelassen. Dann in einem grossen Topf oder Kessel gekocht. Und zwar in etwa 1-2 Stunden. Es wird dann gesiebt und die "Greiwen" werden abgesondert. Das Rinderfett wird in Tueten oder in kleinen Bechern verpackt.

Rinderfett ist nicht weich. Es wird fuer das fritieren von Pommes verwendet.
Manchmal ist da auch Schweineschmalz enthalten. Was dem Produkt aber nicht schadet.

Das Fett welches an den Eingeweiden befindet wird in Seife verarbeitet. Dazu zaehlt auch ranziges Fett, "Greiwen" Knochen, etc.

Schweineschmalz kann man auch fuer das bemalen von Holzkirchen und aehnliches verwenden. Dies kann man aber nur in kaelteren Jahreszeiten tun, da sonst das Schmalz einem fortlaeuft.

Das Schmalz wird nur soweit erhitzt dass es fluessig wird. Dann wird Tubenfarbe hineingetan, und vom Feuer runtergenommen. Es wird dann wieder abkuehlen gelassen und dann in eine Kuchen-Spritzpistole gesteckt, womit man dann die Holzkirchen oder Landschaften dekorieren kann.

Spaeter wenn die Holzkirchen nicht mehr benoetigt werden, wird das Schmalz abgeschabt und kommt in die Seifenindustrie gegeben, Die Holzkirchen werden dann mit kochendem Wasser abgewaschen und bis naechstes Jahr weggestellt.

So, es gibt noch das Schmalz von jungen maennlichen Schweinen. Dies eignet sich hervorragend fuer das einmassieren von Kleinkindern, die Nachts nicht schlafen koennen, einen harten Bauch haben und den ganzen Tag rumschreien.
Man sollte sich in diesem Fall jedoch mit einer Hebamme oder einer aelteren Frau die was von Kindern versteht absprechen. (Ehe man da was falsch macht).

Ansonsten nehme ich Schmalz um mir ein Pflaster zu machen, Und zwar wenn ich einen starken Husten habe und die Lungen sehr schmerzen beim husten.
Dazu gibt es auch ein Rezept. Und ist weitaus besser als alle Medizin.

Bitte sehr.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.01.05 17:39 von zongoku.)
20.01.05 17:26
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Anonymer User
Unregistriert

 
Beitrag #13
RE: "Sohn des Glücks", "Sohn der Sonne"
:l0a_d1v: Beitrag von:"Nobody" Jetz bin ich platt!
Ok ok.. damit ist mir mehr als geholfen.
Und selbstverständlich ist hier niemand eine tsukebana.
21.01.05 15:37
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Anonymer User
Unregistriert

 
Beitrag #14
RE: "Sohn des Glücks", "Sohn der Sonne"
:l0a_d1v: Beitrag von:"Johannes"
Zitat:Man kann allgemein folgendes festhalten.

Ob jemand der Sohn des Mondes, der Sonne, oder der Sohn des Drachengottes, der Sohn vom Landwirt, oder der Sohn vom Matrosen, vielleicht der Sohn von Frau Holle, wird immer auf die gleiche Weise geschrieben.

A no musuko-san desu. Wobei "A" dann Klabautermann, Frau Holle, odersonstwie ist. Dies kann auch sensei-Lehrer und taishikan-Botschafter sein.

A no musume-san desu. Ist das Gegenstueck zu Sohn, also Tochter.

A no okusan desu. Ist die Frau von "A".
A no ojisan desu. Ist der Onkel von "A".

Und da wir ja japanisch lernen. Heisst "tsukebana" Pappnase.
Tierisch kann man mit "doobutsu no", "banteki", "kedamono no", "doobutsusei weist auf tierische Eiweiss hin".

Schmalzbezeichnungen = wenn es sich nun auf die einzelnen Fette beziehen soll, dann waere da mal beim Schwein.
Nierenschmalz, Magennetzhaut (die aus einem schmalziger Materie besteht). Wird nun dieses Gewebe zerkleinert und gekocht und zwar 2 Stunden lang, so erhaelt man pures Schweineschmalz.

Das Endprodukt ist eine weisse fettige Masse, die sich weich anfuehlt. Sie wird in Tueten oder Bechern verpackt verkauft. Man soll darauf achten dass das Schweineschmalz kuehl aufbewahrt wird, damit es nicht ranzig wird.

Ranziges Schmalz soll man nicht mehr in die Speisen verarbeiten. Man kann es aber noch fuer den Schlitten nehmen, um diesen schneller zu machen. Ansonsten kann man es den Voegeln vorsetzen. Jedoch darauf achten, dass da kein Salz enthalten ist.

Ein weiteres Endprodukt bei der Schweineschmalzgewinnung, sind die "im Luxemburgischen Volksmund genannten " Greiwen,
Diese kann man auch auf die Bratkartoffeln geben. Aber meistens werden auch sie fuer Vogelfutter genommen.

Dann gibt es noch das Rinderfett, dies wird manchmal auch Schmalz genannt, jedoch ist das eine falsche Bezeichnung.

Materialien die hier verwendet werden sind Rindernierenfett, Fleischfett welches man beim verputzen von Steaks wegschneidet und welches man nicht in die Raeuscherwurst verarbeiten kann.

Das Rinderfett wird in kleine Streifen geschnitten und durch den Wolf (Zerkleinerungs-maschine) gelassen. Dann in einem grossen Topf oder Kessel gekocht. Und zwar in etwa 1-2 Stunden. Es wird dann gesiebt und die "Greiwen" werden abgesondert. Das Rinderfett wird in Tueten oder in kleinen Bechern verpackt.

Rinderfett ist nicht weich. Es wird fuer das fritieren von Pommes verwendet.
Manchmal ist da auch Schweineschmalz enthalten. Was dem Produkt aber nicht schadet.

Das Fett welches an den Eingeweiden befindet wird in Seife verarbeitet. Dazu zaehlt auch ranziges Fett, "Greiwen" Knochen, etc.

Schweineschmalz kann man auch fuer das bemalen von Holzkirchen und aehnliches verwenden. Dies kann man aber nur in kaelteren Jahreszeiten tun, da sonst das Schmalz einem fortlaeuft.

Das Schmalz wird nur soweit erhitzt dass es fluessig wird. Dann wird Tubenfarbe hineingetan, und vom Feuer runtergenommen. Es wird dann wieder abkuehlen gelassen und dann in eine Kuchen-Spritzpistole gesteckt, womit man dann die Holzkirchen oder Landschaften dekorieren kann.

Spaeter wenn die Holzkirchen nicht mehr benoetigt werden, wird das Schmalz abgeschabt und kommt in die Seifenindustrie gegeben, Die Holzkirchen werden dann mit kochendem Wasser abgewaschen und bis naechstes Jahr weggestellt.

So, es gibt noch das Schmalz von jungen maennlichen Schweinen. Dies eignet sich hervorragend fuer das einmassieren von Kleinkindern, die Nachts nicht schlafen koennen, einen harten Bauch haben und den ganzen Tag rumschreien.
Man sollte sich in diesem Fall jedoch mit einer Hebamme oder einer aelteren Frau die was von Kindern versteht absprechen. (Ehe man da was falsch macht).

Ansonsten nehme ich Schmalz um mir ein Pflaster zu machen, Und zwar wenn ich einen starken Husten habe und die Lungen sehr schmerzen beim husten.
Dazu gibt es auch ein Rezept. Und ist weitaus besser als alle Medizin.

Bitte sehr.

マジかよ
21.01.05 15:40
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Anonym
Unregistriert

 
Beitrag #15
RE: "Sohn des Glücks", "Sohn der Sonne"
Benjamin kommt aus dem Hebräischen 😉
Heiße selbst auch so und bin echt froh mal eine seite gefunden zu haben auf der man eine brauchbare Übersetzung bekommt. Danke auch wenn die Antworten nicht wirklich an mich gerichtet waren!
11.06.15 14:51
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"Sohn des Glücks", "Sohn der Sonne"
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