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arbeiten in Japan
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MichaelR


Beiträge: 146
Beitrag #11
RE: arbeiten in Japan
Hast du dich schonmal auf japanischen IT Forem herumgetrieben? Wenn die Szene dort halbwegs aehnlich funktioniert wie in Deutschland ist dies ein guter Ort um Kontakte zu knüpfen, Leute auszufragen wer wo arbeitet, wo es Jobs gibt, wo nicht ...
Zugebenermaßen ist das mit Japanern schwieriger als mit Deutschen, aber mit etwas Hartnäckkeit und Zeit ...

~物理学者が出来ない事はない~
05.02.04 20:49
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Bernd


Beiträge: 93
Beitrag #12
RE: arbeiten in Japan
@asodesuka
Wenn du Halbjapaner bist, ist es gut möglich, dass du über deinen Vater oder Mutter (je nachdem wer Japaner ist) im Familienregister (koseki) eingetragen bist. Besorge dir einen Original-Auszug des koseki, damit kannst du in Japan einreisen, weil du damit Japaner bist. Zum Ausreisen aus Deutschland benutzt du deinen Reisepass und zur Einreise zeigst du das koseki vor. Damit brauchst du keine Aufenthaltserlaubnis. Das vereinfacht den Aufenthalt hier, auch in Bezug auf Arbeit usw. Wenn du nicht im koseki eingetragen bist, würde ich das nachholen, weil damit deinen Rechtsstatus verbessern kannst.
MfG
06.02.04 02:41
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asodesuka


Beiträge: 241
Beitrag #13
RE: arbeiten in Japan
@Bernd: Es ist sehr unwahrscheinlich, das ich im 戸籍 (koseki) stehe. Mir war bislang nicht einmal bekannt, das es solcherlei gibt. Ich wusste zwar das Herkunft und Familie einen anderen Stellenwert haben, aber nicht das es ein Familienregiser gibt. Es scheint ja etwas anderes zu sein als die Meldebehörde,.... wie heist sie denn nochmal, wo man nach leuten suchen kann, wenn man zb den namen hat und die letzte Adresse(hab ich doch schon ein paar mal gemacht *g*)? Egal zunge
Wie kann ich mich da eintragen lassen? Und wie komme ich an einen Originalauszug? Über die japanische/s Botschaft/ Konsulat vielleicht? Ich wollte eh den Nachnamen meines Paps annehmen, da er schöner klingt als mein jeztziger - dann wirkt es zumindest überzeugendergrins ミスタア (oder) 殿 (?) E. 佐々木 grins


gruss asodesuka

Wir verbringen so viel Zeit mit dem Ziel mehr Zeit zu haben, so das wir in Wirklichkeit gar keine mehr übrig haben diese zu genießen. ...
08.02.04 15:44
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asodesuka


Beiträge: 241
Beitrag #14
RE: arbeiten in Japan
Google Rules. Aber leider weis ich nicht was ich da eintragen müsste traurig koseki.pdf
zumal das ja noch von Stadt zu Stadt variiren soll. Immerhin hab ich verstanden, das es zwischen 300 und 750 Yen kostet grins

Wir verbringen so viel Zeit mit dem Ziel mehr Zeit zu haben, so das wir in Wirklichkeit gar keine mehr übrig haben diese zu genießen. ...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.02.04 16:12 von asodesuka.)
08.02.04 16:08
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Bernd


Beiträge: 93
Beitrag #15
RE: arbeiten in Japan
Ich glaube, du fängst als erstes mit deiner Geburtsurkunde bzw. Abstammungsurkunde an und fragst die japanische Botschaft, ob sie die übersetzen oder ein japanisches Gegenstück ausstellen kann. Wenn die fragen wofür, dann sag denen, es geht um eine Erbschaft. Dann kannst du die auch fragen, wie es mit einer nachträglichen Eintragung ins koseki ist. Da gibt es wahrscheinlich Vorschriften, die ich nicht kenne. Ich kann dir nur raten, am Ball zu bleiben und dich nicht abweisen zu lassen. Die von der Botschaft müssen dich beraten und dir erklären, was möglich ist. Ein Problem kann dein Alter sein, wenn du über 20 bist. Aber auch dann würde ich die ganz klar fragen, was machbar ist. Wahrscheinlich kann das ganze nur durch die Mitarbeit deines Vater abgewickelt werden, weil der in Japan ist und ein koseki hat. Eine andere Möglichkeit ist auch die Adoption durch deine Großeltern. In jeden Fall kannst du deine deutsche Staatsangehörigkeit behalten. Halte uns auf dem Laufenden, wenn was passiert.
Danks für die message.
09.02.04 02:09
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Bernd


Beiträge: 93
Beitrag #16
RE: arbeiten in Japan
Mir fällt gerade noch was ein. Hier arbeiten viele Südamerikaner mit japanischer Abstammung. Das sind 2sei oder 3sei (ursprüngliche Japaner 2. Generation oder 3. Generation) mit brasilianischer oder bolivianischer Staatsangehörigkeit, die ohne große Probleme ein Arbeitsvisum bekommen haben. Viele arbeiten schon seit Jahren hier und es gibt hier einige Städte mit Brasilien-Vierteln. Frage mal auf der Botschaft, was für ein Visum die dir als Japanisch-stämmigem Deutschen geben würden. Dafür würde ich mir noch das koseki deines Vaters besorgen, weil damit dessen japanische Staatangehörigkeit bewiesen wird. Damit schließt sich der Kreis und du kannst dann rechtlich deine Verbindung mit Japan nachweisen. Eine deutsche Geburtsurkunde allein reicht wahrscheinlich nicht. Mir fällt vielleicht noch mehr ein. Bis dann
09.02.04 03:08
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komixx


Beiträge: 134
Beitrag #17
RE: arbeiten in Japan
Was mich auch mal interessieren würde, wäre der Lebensstandart in Japan (gehört ja auch zum Arbeiten). Also wenn ich hier beispielsweise im monat 1000€ verdiene, wird es ja ziemlich knapp mitm Geld mit eigener Wohnung, Lebensmittel, laufende Kosten und allem (oder sagen wir mal lieber es reicht fürs Leben, aber allzu große Sprünge kann man damit nicht machen). Ist das Leben dort vergleichsweise billig oder teurer?

..ooOOoo..ooOOoo..

mfg
komixx
09.02.04 23:16
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asodesuka


Beiträge: 241
Beitrag #18
RE: arbeiten in Japan
teuergrins - sehr sehr teuer, aber dafür verdienst du da ja auch dementsprechend mehr.

ein Beispiel: Mein Halbcousin war vor einem Jahr in Tokyo - geplant waren 2 Wochen Urlaub - am 3 Tag war er Pleite zunge

Wir verbringen so viel Zeit mit dem Ziel mehr Zeit zu haben, so das wir in Wirklichkeit gar keine mehr übrig haben diese zu genießen. ...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.02.04 23:28 von asodesuka.)
09.02.04 23:26
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komixx


Beiträge: 134
Beitrag #19
RE: arbeiten in Japan
Achwas, das ist ja heftig. Bisher hatte ich immer angenommen, dass es dort "billiger" wäre als hier in Deutschland.

Dafür dass ich mehr verdiene muss ich aber auch länger arbeiten oder? Wieviel Arbeitsstunden pro Woche sind denn bei einem ganztags Angestellten üblich? So wie bei uns zwischen 35 und 40?

Und Ich habe mal gehört (steinigt mich nicht wenn es falsch ist *g*), dass Japaner im Jahr nur so 10 Urlaubstage hätten und deswegen immer mit dem Foto alle möglichen Orte bereisen, um möglichst viel zu sehen und festzuhalten. Stimmt das wirklich? Weil irgendwie kommt mir das ein wenig selstam vor. So nach dem Motto "haltlose Begründung für ein Klischee".

..ooOOoo..ooOOoo..

mfg
komixx
09.02.04 23:34
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sacha


Beiträge: 237
Beitrag #20
RE: arbeiten in Japan
Ein Ausländer verdient in Japan mindestens 250000 Yen pro Monat. Ist vom Gesetz her so vorgeschrieben. Ausser es gilt die 'japanische Vorfahren' Regel, dann brauchst Du keine Arbeitserlaubnis, musst aber mit den japanischen Löhnen vorlieb nehmen.

Und ich war 15 Monate in Japan. Japan ist SEHR SEHR billig.

Und 35-40 Stunden kann man sich abschminken. ein 12 Stunden Tag ist nichts ungewöhnliches. Und am Samstag Morgen arbeitet man natürlich auch.

Gruss
Sacha

Schweizer sollen ja keinen Humor haben. Das finde ich aber nicht lustig....
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.02.04 02:06 von sacha.)
10.02.04 02:04
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arbeiten in Japan
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