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Kanji des Jahres 2014
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torquato


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Beitrag #21
RE: Kanji des Jahres 2014
++ hoho
18.12.14 20:08
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Nia


Beiträge: 3.637
Beitrag #22
RE: Kanji des Jahres 2014
Was willst du uns sagen? Sind das zwei Sternchen die du mir gibst?

“A poet is a musician who can't sing.”
― Patrick Rothfuss, The Name of the Wind
18.12.14 20:13
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torquato


Beiträge: 2.703
Beitrag #23
RE: Kanji des Jahres 2014
Ja, eine doppelt-positive Bewertung.
18.12.14 20:16
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Nia


Beiträge: 3.637
Beitrag #24
RE: Kanji des Jahres 2014
grins

Hätte mich jetzt auch gewundert, wenn dein Kanji des Jahres jetzt in Pluszeichen verkleidet daher gekommen wäre... zwinker

*mal wieder zurück zum Thema lenk*

“A poet is a musician who can't sing.”
― Patrick Rothfuss, The Name of the Wind
18.12.14 20:26
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Yano


Beiträge: 2.056
Beitrag #25
RE: Kanji des Jahres 2014
(18.12.14 10:02)Hachiko schrieb:  Mandlstraße
Früher war das praktisch, weil nur fünf Minuten von der Geburts- und Frauenklinik Geisenhofer entfernt konnte man dort das Neugeborene standesamtlich anmelden (man konnte dort sogar aus der Kirchensteuer austreten), man latscht halt quer durch den Englischen Garten (habe ich mehrmals gemacht), aber als ich das letzte Baby anmelden wollte, haben sie mich hinauskomplimentiert, sie machten das nicht mehr, hier sei nur noch für Trauungen und jetzt war grad eine, ich solle also bitte nicht stören. Naja, war handhabbar.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.12.14 22:31 von Yano.)
18.12.14 22:22
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Hachiko


Beiträge: 2.559
Beitrag #26
RE: Kanji des Jahres 2014
Ich habe dieses Standesamt deshalb noch so gut in Erinnerung, weil ein japanischer Freund dort
seine 1. deutsche Frau geehelicht hat, war eine romantische Zeremonie, sie ganz in Weiss und ein
frisches Blumenkränzchen im Haar tragend und er im dunklen Frack, an der halbe-halbe Japaner
und diverse Gaijins teilnahmen, lang, lang ist`s her und schön war die Zeit.
Jetzt weiss ich wenigstens, dass deine Hafus in der Klinik ganz in der Nähe des
Biergartens, wo ich zu studentischen Zeiten gerne gefeiert habe, geschlupft sind.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.12.14 00:22 von Hachiko.)
18.12.14 23:42
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Yano


Beiträge: 2.056
Beitrag #27
Heiraten in J
Oft wird in J den Hochzeitsgästen ziemlich was abverlangt. Von wegen nach der shintoistischen Trauung geht man halt in eine Gastwirtschaft, wie Junti sagte. Im Prinzip zwar schon dieser Ablauf, aber die Party als Gesamtkunstwerk kann schon mal den Gegenwert von hunderttausend Euros kosten, und entsprechend sind so hübsche, dicke Kuverts am Eingang abzugeben.
Einmal war ich Gast bei einer Hochzeitsfeier im Hotel Okura, als Schmuser hatten die einen bekannten Fernsehmoderator engagiert, professionelle Inszenierung, was das kostet. Naja, die Familie des Bräutigams war so reich, daß der sogar einen nagelneuen VW Golf hatte.
Was man auch manchmal macht, ist beim Militär als "Faschingsball" bekannt: Die Braut wird im Brautkleid fotografiert, dann in einem anderen Brautkleid usw. bis ein ganzes Fotoalbum voll ist, oder ein Stick, wie man heutzutage sagt.
Ein andermal hat man uns eine mehrstündige Busreise zugemutet, von T nach Biwako, da wurde in einem Hochzeitspalast gefeiert, (da hat es dann etliche Fälle von Lebensmittelvergiftung gegeben (was bei solcher Gelegenheit durchaus nicht selten ist).
Einmal (vor ca. 25 Jahren) durfte ich als Gast an einer shintoistischen Trauungszeremonie teilnehmen, weil ich schon japanische Kinder hatte. Strenge Zugangsbeschränkung, aber was da geschieht, ist unspektakulär: Begrüßung, Predigt, Umtrunk, Segen.
19.12.14 19:14
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Nia


Beiträge: 3.637
Beitrag #28
RE: Kanji des Jahres 2014
Zitat:Von wegen nach der shintoistischen Trauung geht man halt in eine Gastwirtschaft, wie Junti sagte. Im Prinzip zwar schon dieser Ablauf, aber die Party als Gesamtkunstwerk kann schon mal den Gegenwert von hunderttausend Euros kosten, und entsprechend sind so hübsche, dicke Kuverts am Eingang abzugeben.

Naja, das wird wohl in unterschiedlichen Kreisen sicherlich anders gehandhabt.
Wenn du hierzulande auf eine Hochzeit von Superreichen gehst, ist es ja auch was anderes wenn zwei arme Schlucker heiraten.

“A poet is a musician who can't sing.”
― Patrick Rothfuss, The Name of the Wind
21.12.14 23:26
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torquato


Beiträge: 2.703
Beitrag #29
RE: Kanji des Jahres 2014
Klar gibt es da entsprechend der Möglichkeiten hier wie in Japan Unterschiede, was den Luxus solcher Hochzeitsfeierlichkeiten angeht. Ich hätte aber auch den Eindruck, daß in Japan der Druck etwas größer ist, gemessen am Einkommen etwas mehr auszugeben als hierzulande üblich.
Als ich bei der Hochzeitsfeier meiner Gastschwester in Japan war vor ein paar Jahren, hatten wir Deutschen und Österreichischen Gäste ein paar nette Sachgeschenke aus unseren Ländern mitgebracht. Nichts wirklich substanzielles. Die Japanischen Gäste haben sich alle in einer Schlange angestellt, um förmlich und zeremoniell dicke Briefumschläge mit Geld zu überreichen. Solche Bargeldkurverts haben insgesamt in Japan einen ganz anderen Stellenwert.
22.12.14 06:40
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Yano


Beiträge: 2.056
Beitrag #30
RE: Kanji des Jahres 2014
(22.12.14 06:40)torquato schrieb:  Bargeldkurverts haben insgesamt in Japan einen ganz anderen Stellenwert.
Sehr gut beobachtet! Über die zeremoniell geschenkt erhaltenen Geldsummen soll man nicht verfügen, sondern die nur aufbewahren. Ich weiß auch nicht, was für eine 心理 da hataraiteru, Fetisch oder was.
Anläßlich der Verlobung hat mir mir mein Schwiegeropa einen dicken Batzen Geld geschenkt. Das hat meine Schwiegermutter sofort an sich genommen. Sie hat es nicht selber verbraucht, es ist weder mir noch meinen inzwischen erwachsenen Kindern zugute gekommen, sondern liegt einfach nur so rum.
Damit meine ich nur diese eine Geldsumme, zeremoniell abgetrennt. Andere Förderungen haben wir sehr wohl erhalten.
22.12.14 22:39
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Kanji des Jahres 2014
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