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Selbstständigkeit in Japan
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OdinSons
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Beitrag #1
Selbstständigkeit in Japan
Hallo!

ich hätte ein paar Fragen bezüglich der Selbstständigkeit in Japan. Ich war nun 4x in Japan (Tokyo) und habe dort einige Menschen kennengelernt.
Diese haben mir erzählt wie sie es nach Japan geschafft haben und das sie aktuell sehr zufrieden sind. Einige haben mittlerweile schon 7/8 Läden dort eröffnet.

Nun würde ich gerne wissen, ob jemand von euch evtl. selbst die Erfahrung gemacht hat oder ggf. jemanden kennt.

Ich würde gerne Selbstständig in Japan werden (Mein eigenes Restaurant eröffnen). Ich bin 24 Jahre alt und arbeite seit meinem 16. Lebensjahr als Koch (Mit 16. die Ausbildung angefangen).

Mir ist klar, dass das vorhaben nicht ganz billig ist, aber ich wüsste dennoch gerne, wie viel €uro ich ca. benötige um einen Laden aufzubauen, meine Miete bezahlen zu können und meine Utensilien finanzieren zu können.

Zudem interessiert mich noch die Rechtslage. Darf ich überhaupt dort mit 24 selbstständig sein?

---
Kleine Info am Rande: Die Menschen, die ich dort kennengelernt habe, verfügten nur über ein Startkapital. Sie haben weder die Sprache gesprochen noch studiert. Die konnten nur fließend Englisch und waren alle 30+ vom Alter her.

Ich hoffe das mir jemand ein paar Infos liefern kann.

Liebe Grüße
01.12.17 13:52
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Elsa


Beiträge: 70
Beitrag #2
RE: Selbstständigkeit in Japan
Mit welchem Visa sind diese Leute denn ins Land und konnten dort ihre eigenen Läden mal eben eröffnen? Bürokratie und Sprachbarriere stell ich mir auch schwierig vor.

Hast du dir keine Kontaktdaten geben lassen? Keine Ahnung nämlich, ob hier im Forum jemand helfen kann.
01.12.17 14:45
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moustique


Beiträge: 1.616
Beitrag #3
RE: Selbstständigkeit in Japan
Ich hab doch schon so vieles erlebt bis jetzt. Und ich weiss auch wie schwierig dies alles ist.

Mit 16 angefangen, Koch zu werden.
mit 19 hat man dann die Gesellenpruefung gemacht.
Hast du die Meisterpruefung gemacht?
Oder wird das nicht mehr verlangt?
Hast du Erfahrung mit Buchfuehrung, auch auf Japanisch?
Weisst du was du alles benoetigst um ein Restaurant zu fuehren?
Willst du mit anderen Leuten arbeiten. Dann erst recht benoetigst du Sprachkenntnisse.


Sprachkenntnisse sind erforderlich um mit den Administrationen zurecht zu kommen.
Sprachkenntnisse genuegen jedoch nicht, da du Formularen auszufuellen hast.
Deren Gesetze muss man ebenfalls einhalten und auch kennen.

Was willst du denn dort kochen?
Kann sein dass du es in einem Deutschen Viertel einer Grossstadt schaffst.
Hast du jemals so einen Laden hierzulande mal gefuehrt?
Wenn nicht, wuerde ich dir dringend raten, es erst mal hier zu machen.

Denn das ist auch hierzulande nicht einfach und dazu auch noch sehr teuer.
Angefangen mit dem Zubehoer, Kessel und Toepfe, Teller und Hausrat.
Einen Laden brauchst du. Moebel und dergleichen mehr.
Miete musst du zahlen. 3 Monate als Anzahlung ist das mindeste was verlangt wird.
Und du benoetigst dort drueben auch noch eine Wohnung. Schlafen musst du ja auch einmal gehen.

Natuerlich benoetigst du auch Energie, fuers Kochen und dergleichen mehr.

Hast du eine Ahnung wie man Lebensmittel einkauft, und diese bis zum letzten Kruemmel verarbeiten kann?
Weisst du wo man solches billiger einkaufen kann?
Weggeworfenes ist Verlust. Und du kannst dir keinen Verlust leisten.
Und schmecken muss es auch. Denn es ist anscheinend eine wahre Kunst, einen Kunden anzuschmieren und dass dieser wieder zurueckkommt.

Wenn du einmal einen Kunden verschreckt hast, kommt der nicht mehr wieder und macht natuerlich auch Reklame fuer dich.

Ach ja dann kommen natuerlich auch noch diverse Absicherungen und Versicherungen hinzu.
Was ist, wenn du mal was verbockst? Bist du abgesichert?

Und warum eigentlich Japan? In Amerika wuerdest du schon genug zu tun haben.
Und in Deutschland ebenfalls. Ohne die Probleme der Schrift und Sprache etc. pp. dir bereiten.

In deiner jetzigen Stellung, schau dich doch mal um, und notiere doch mal, was dein jetziger Boss, so alles an Zeug beisammen hat. Mach dir eine Liste davon. Rechne alles zusammen. Hast du Einblicke in dessen Buchfuehrung?
Waren die du kaufst, muessen bezahlt werden.
Und alles was du am Ende des Tages in der Kasse hast, ist nicht alles deins!
Ganz und gar nicht. Denn es gibt so vieles, was du im Moment nicht ueberschauen kannst.
Geschweige denn was dir in einem fremden Land bevorsteht. Maschinen die ausfallen und repariert werden muessen.
Und was ist, wenn du mal selber ausfaellst? Wer bezahlt dann die MIete, Waren, Energie, Steuern?

Ich wuerde dir raten, dir eine Bude zuzulegen und es mal hierzulande auszuprobieren.
Nach ca. 5 Jahren kannst du es dir nochmal ueberlegen, nach Japan zu gehen.
Vielleicht dort erst mal eine Stellung als Hilfskoch annehmen. Das ist auf alle Faelle billiger und du kannst somit weitere Erfahrungen sammeln. Nicht zu vergessen, dass du die Sprache unbedingt lernen musst. Die Sprache ist nicht mit Englisch zu verlgeichen.

Ein Update von heute ist vorhanden und downloadable.
1.151.000 Datensaetze heute 19.11.2017
https://www.dropbox.com/s/6km3rrrvf13e42e/WDW-3.zip?dl=0

03.12.17 01:04
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OdinSons
Unregistriert

 
Beitrag #4
RE: Selbstständigkeit in Japan
(03.12.17 01:04)moustique schrieb:  Ich hab doch schon so vieles erlebt bis jetzt. Und ich weiss auch wie schwierig dies alles ist.

Mit 16 angefangen, Koch zu werden.
mit 19 hat man dann die Gesellenpruefung gemacht.
Hast du die Meisterpruefung gemacht?
Oder wird das nicht mehr verlangt?
Hast du Erfahrung mit Buchfuehrung, auch auf Japanisch?
Weisst du was du alles benoetigst um ein Restaurant zu fuehren?
Willst du mit anderen Leuten arbeiten. Dann erst recht benoetigst du Sprachkenntnisse.


Sprachkenntnisse sind erforderlich um mit den Administrationen zurecht zu kommen.
Sprachkenntnisse genuegen jedoch nicht, da du Formularen auszufuellen hast.
Deren Gesetze muss man ebenfalls einhalten und auch kennen.

Was willst du denn dort kochen?
Kann sein dass du es in einem Deutschen Viertel einer Grossstadt schaffst.
Hast du jemals so einen Laden hierzulande mal gefuehrt?
Wenn nicht, wuerde ich dir dringend raten, es erst mal hier zu machen.

Denn das ist auch hierzulande nicht einfach und dazu auch noch sehr teuer.
Angefangen mit dem Zubehoer, Kessel und Toepfe, Teller und Hausrat.
Einen Laden brauchst du. Moebel und dergleichen mehr.
Miete musst du zahlen. 3 Monate als Anzahlung ist das mindeste was verlangt wird.
Und du benoetigst dort drueben auch noch eine Wohnung. Schlafen musst du ja auch einmal gehen.

Natuerlich benoetigst du auch Energie, fuers Kochen und dergleichen mehr.

Hast du eine Ahnung wie man Lebensmittel einkauft, und diese bis zum letzten Kruemmel verarbeiten kann?
Weisst du wo man solches billiger einkaufen kann?
Weggeworfenes ist Verlust. Und du kannst dir keinen Verlust leisten.
Und schmecken muss es auch. Denn es ist anscheinend eine wahre Kunst, einen Kunden anzuschmieren und dass dieser wieder zurueckkommt.

Wenn du einmal einen Kunden verschreckt hast, kommt der nicht mehr wieder und macht natuerlich auch Reklame fuer dich.

Ach ja dann kommen natuerlich auch noch diverse Absicherungen und Versicherungen hinzu.
Was ist, wenn du mal was verbockst? Bist du abgesichert?

Und warum eigentlich Japan? In Amerika wuerdest du schon genug zu tun haben.
Und in Deutschland ebenfalls. Ohne die Probleme der Schrift und Sprache etc. pp. dir bereiten.

In deiner jetzigen Stellung, schau dich doch mal um, und notiere doch mal, was dein jetziger Boss, so alles an Zeug beisammen hat. Mach dir eine Liste davon. Rechne alles zusammen. Hast du Einblicke in dessen Buchfuehrung?
Waren die du kaufst, muessen bezahlt werden.
Und alles was du am Ende des Tages in der Kasse hast, ist nicht alles deins!
Ganz und gar nicht. Denn es gibt so vieles, was du im Moment nicht ueberschauen kannst.
Geschweige denn was dir in einem fremden Land bevorsteht. Maschinen die ausfallen und repariert werden muessen.
Und was ist, wenn du mal selber ausfaellst? Wer bezahlt dann die MIete, Waren, Energie, Steuern?

Ich wuerde dir raten, dir eine Bude zuzulegen und es mal hierzulande auszuprobieren.
Nach ca. 5 Jahren kannst du es dir nochmal ueberlegen, nach Japan zu gehen.
Vielleicht dort erst mal eine Stellung als Hilfskoch annehmen. Das ist auf alle Faelle billiger und du kannst somit weitere Erfahrungen sammeln. Nicht zu vergessen, dass du die Sprache unbedingt lernen musst. Die Sprache ist nicht mit Englisch zu verlgeichen.

Nichts für ungut aber du hast kaum einer meiner eigentlichen Fragen beantwortet. Mir ist klar, was in etwa auf mich zu kommt, aber dein Text hilft mir kaum.
03.12.17 10:33
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kenting


Beiträge: 42
Beitrag #5
RE: Selbstständigkeit in Japan
(03.12.17 10:33)OdinSons schrieb:  Nichts für ungut aber du hast kaum einer meiner eigentlichen Fragen beantwortet. Mir ist klar, was in etwa auf mich zu kommt, aber dein Text hilft mir kaum.
Wenn dir das nicht weiterhilft, ist dir nicht zu helfen.
Oder anders ausgedrückt. Du willst nur das Hören, was du Hören willst und alles andere beantwortet angeblich deine Fragen nicht.
03.12.17 15:46
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Yano


Beiträge: 1.986
Beitrag #6
RE: Selbstständigkeit in Japan
Es gibt da schon so eine Zwielichtzone, wo Ausländer für kurze Zeit schwarz gutes Geld verdienen, also ohne sich groß um Aufenthaltsrecht und Finanzamt zu kümmern. Das können z.B. Fotomodelle sein, Prostituierte oder auch ganz Illegale.
Es hat früher einige schwarze Gastronomie gegeben, vergleichbar vielleicht mit Ausschank in Getränkemärkten in Deutschland. Das wurde in Japan jahrzehntelang geduldet, aber seit der Einführung der Mehrwertsteuer vermiest die Bürokratie das den Leuten mehr und mehr.
Wenn du einigermaßen Sprachkenntnis hast, kann es sein, daß du interessant für Yakuza bist.
Aber als guter Koch mit genug Geld einreisen und gleich eine stabil gutgehende Wirtschaft aubauen mit weder Kontakten noch Sprachkenntnissen usw., schwer vorstellbar. Wenn Du schon mit Leuten gesprochen hast, die das einfach so gekonnt haben -- hier im Forum ist offenbar keiner davon aktiv.
03.12.17 23:59
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moustique


Beiträge: 1.616
Beitrag #7
RE: Selbstständigkeit in Japan
Schau dich doch mal um, wo sich Deutsche Touristen rumtummeln.
Geh in ein Restaurant und bestelle dort mal was aus der Deutschen Kueche.
Du wirst staunen, dass es sowas nicht gibt.

Hab das in Spanien, in Frankreich, in Belgien, in Italien, in Amerika und in Kanada erlebt.
Also mit viel mehr einfachen Sprachkenntnissen wuerde dir die ganze Welt offen stehen.
Aber eines ist schon mal sicher. Du wirst auch dort nicht fuer die ganze Nation kochen koennen und muessen.
Ist deine Ware gut, kommen die Leute wieder und machen Reklame fuer dich.
Aber wehe dir, wenn du nur aufs Geldverdienen aus bist. Viel Geld verlangen mit kleinen Portionen.
So etwas koennen die Leute nicht vertragen und du wirst binnen kurzer Zeit, deine sieben Sachen packen muessen.
Und einen dicken Batzen Geld wirst du dabei verlieren. Wenn du ueberhaupt dich noch auf den Beinen halten kannst.
Sogar in meinem Land, gehen Laeden hopps, wenn sie versuchen, Geld zu verdienen ohne den Leuten was dafuer zu geben.
Meistens dauert es hierzulande nur 6 Monate, dann ist der Ofen aus.

In der Fremde bist du allein auf dich gestellt. Nur von deinen Lieben kannst du eventuell Hilfe erwarten. In Japan bist du noch alleiner, wenn es ueberhaupt ein Superlativ fuer allein gibt.

Lass die Finger davon. Das ist ein gutgemeinter Rat von mir. Obwohl ich dich nicht kenne.

Ein Update von heute ist vorhanden und downloadable.
1.151.000 Datensaetze heute 19.11.2017
https://www.dropbox.com/s/6km3rrrvf13e42e/WDW-3.zip?dl=0

04.12.17 00:33
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kenting


Beiträge: 42
Beitrag #8
RE: Selbstständigkeit in Japan
(03.12.17 23:59)Yano schrieb:  Wenn Du schon mit Leuten gesprochen hast, die das einfach so gekonnt haben -- hier im Forum ist offenbar keiner davon aktiv.
Er hat ja nur mit einem kleinen Teil gesprochen, welche es geschafft haben. Der weitaus größere Teil sind die die es nicht geschafft haben, haben ihm keine Tipps gegeben. Aber diese Informationen sind es die Zählen.
Oder anders ausgedrückt. So wie @OdinSons an die Sache ran geht, müsste die gesamte Menschheit so erfolgreich sein wie einige Leuchttürme namens B. Gates, J. Bezos, M. Zuckerberg oder D. Mateschitz. Die Realität ist aber das es die meisten eben nicht schaffen.
04.12.17 11:24
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Reizouko


Beiträge: 624
Beitrag #9
RE: Selbstständigkeit in Japan
(04.12.17 11:24)kenting schrieb:  
(03.12.17 23:59)Yano schrieb:  Wenn Du schon mit Leuten gesprochen hast, die das einfach so gekonnt haben -- hier im Forum ist offenbar keiner davon aktiv.
Er hat ja nur mit einem kleinen Teil gesprochen, welche es geschafft haben. Der weitaus größere Teil sind die die es nicht geschafft haben, haben ihm keine Tipps gegeben. Aber diese Informationen sind es die Zählen.
Oder anders ausgedrückt. So wie @OdinSons an die Sache ran geht, müsste die gesamte Menschheit so erfolgreich sein wie einige Leuchttürme namens B. Gates, J. Bezos, M. Zuckerberg oder D. Mateschitz. Die Realität ist aber das es die meisten eben nicht schaffen.

Woher willst du wissen, was für Informationen OP von den Leuten in Japan gehört hat?
Erfolgsgeschichten sehen meistens so aus:

Scheitern → Scheitern → Scheitern → Scheitern → Scheitern → Scheitern → Scheitern → Erfolg

Gibt sicherlich auch Leute, die es auf Anhieb schaffen, aber die sind in der Minderheit. Vielleicht hat er ja auch die ganzen Geschichten wie die Leute mehrfach gescheitert sind gehört?

Mal davon abgesehen würde ich niemals auf Tipps von Person die gescheitert sind und aufgegeben haben hören. Das mindeste ist, dass sie gescheitert sind, daraus gelernt haben und nun den nächsten Schritt wagen.

Ich bin da absolut auf der anderen Seite: Lieber machen und scheitern als gar nicht machen. Denn dann hast du von Anfang an verloren.
Was natürlich nicht heißt von 0 auf 100 mal eben sein ganzes vermögen ohne großen Plan zu investieren. Der Trick ist es ein kalkuliertes Risiko einzugehen. Predictive modeling hilft hier.

Außerdem kann (und sollte) man immer mit einem MVP anfangen, und das funktionniert auch bei sowas wie einem Restaurant. Ich hab da sogar zufälligerweise einen bekannten in Japan, einen Franzosen, der Käse und Wein aus Frankreich importiert hat und mit der Idee Käse und Wein Partys zu machen Restaurants kontaktiert hat. Das macht er inzwischen seit ca. 3 Jahren und ist jetzt bei mehreren Partys monatlich. Soweit ich weiß will er kein Restaurant eröffnen, aber seine Vorgehensweise hat wenig finanzielles Risiko (ein paar hundert Euro für Import von Käse und Wein) und gibt ihm die Möglichkeit zu lernen, ob es Bedarf für seinen Service gibt und die Möglichkeit direkt mit seinen Kunden vor Ort zu sprechen, Informationen die er für sein Marketing benutzen kann.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.12.17 11:52 von Reizouko.)
04.12.17 11:42
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kenting


Beiträge: 42
Beitrag #10
RE: Selbstständigkeit in Japan
(04.12.17 11:42)Reizouko schrieb:  Woher willst du wissen, was für Informationen OP von den Leuten in Japan gehört hat?
Auch in Japan ist das Leben oder Geldverdienen kein Ponyhof.
Und wenn er negatives erfahren hätte, hätte er es doch geschrieben.


(04.12.17 11:42)Reizouko schrieb:  Erfolgsgeschichten sehen meistens so aus:

Scheitern → Scheitern → Scheitern → Scheitern → Scheitern → Scheitern → Scheitern → Erfolg
Der TO ist aber der Überzeugung das er nicht scheitert.
Nur scheint er es ja nicht mal in Deutschland mit seiner Idee versucht zu haben Erfolg zu haben und verwechselt Urlaubsaufenthalte mit Geldverdienen.


(04.12.17 11:42)Reizouko schrieb:  Gibt sicherlich auch Leute, die es auf Anhieb schaffen, aber die sind in der Minderheit.
Dann sollte es der TO doch erst mal in seiner Heimat schaffen sich irgend etwas aufzubauen als das er in ein Land geht, wo er so gut wie Null Ahnung hat.


(04.12.17 11:42)Reizouko schrieb:  Vielleicht hat er ja auch die ganzen Geschichten wie die Leute mehrfach gescheitert sind gehört?
Nach solchen Antworten des TO weiß man doch was er Hören will.
(03.12.17 10:33)OdinSons schrieb:  Nichts für ungut aber du hast kaum einer meiner eigentlichen Fragen beantwortet. Mir ist klar, was in etwa auf mich zu kommt, aber dein Text hilft mir kaum.


(04.12.17 11:42)Reizouko schrieb:  Mal davon abgesehen würde ich niemals auf Tipps von Person die gescheitert sind und aufgegeben haben hören. Das mindeste ist, dass sie gescheitert sind, daraus gelernt haben und nun den nächsten Schritt wagen.
Es kann nie schaden sich mehrere Meinungen einzuholen. Wer darauf verzichten kann und dann scheitert, hat es nicht besser verdient.


(04.12.17 11:42)Reizouko schrieb:  Ich bin da absolut auf der anderen Seite: Lieber machen und scheitern als gar nicht machen. Denn dann hast du von Anfang an verloren.
Was natürlich nicht heißt von 0 auf 100 mal eben sein ganzes vermögen ohne großen Plan zu investieren. Der Trick ist es ein kalkuliertes Risiko einzugehen. Predictive modeling hilft hier.
Es wurde dem TO doch vorgeschlagen in seiner Heimat es zu versuchen. Da die Antwort aber Plump war, weiß man doch das das Vorhaben zu 99% scheitert.
04.12.17 12:49
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