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Als Muttersprachler in Japan lehren
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Anonymer User
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Beitrag #21
RE: Als Muttersprachler in Japan lehren
@nakazatokenta

1.Tut mir leid für mein schlechtes Deutsch. Ich bin kein Muttersprachler. Lerne aber täglich dazu. Also . . .sorry !

2. Das Zertifikat ist nicht das Wichtigste. Es kann auch durch eine langjährige Erfahrung ersetzt werden. Es ist zwar ein blöder Weg, den ich nicht unterstütze, jedoch wer das hat, ok !

Nachhilfe in Mathe für einen 7.Klässler und Deutschunterricht für einen Erwachsenen, der deine Sprache nicht spricht, sind so unterschiedlich, dass ich die jedliche Kompetenz absprechen muss. Der Vergleich war schwach.

Ausserdem. Ich spreche nicht von gut ,,Lehren" können. Dies zeigt sich erst in der Praxis. Es geht um das nackte Fachwissen. Jedoch wer dies nicht hat, kann nicht Lehren. Selbst wenn er noch so gut ist.

3. Ein Lehrer mus nicht immer alles wissen. Das habe ich nie behauptet. Es gibt jedoch immer wieder die selben Fragen, die man einfach drauf haben muss. Ein nicht ausgebildeter Lehrer weiss dies jedoch nicht.

Dein Vorschlag ,,jedem eine Chance geben" zeigt mir, dass du noch sehr jung sein musst. Soll ich jeden nach Japan holen und hier unterrichten lassen ? Ist das mit ,,der Aufwand hält sich in Grenzen" gemeint. Soll ich eine weitere Peron in den Unterricht setzen, die zusieht ?? traurig Soll ich dann nur einen behalten und alle anderen feuern ? Was machen die anderen dann hier ?

@shijin

Ich sag dir was . . . du bist wahrscheinlich ein besserer Englisch-Lehrer als die meisten Muttersprachler aus England oder den USA. Wieso ? Weil du die Sprache lernst wie sie ein erwachsener Schüler lernt. Du kennst die Grammtikregeln, Probleme, usw. Solltest du noch wissen wie man unterrichtet . . . super !

Ich rate jedem Japanisch-Anfänger sich einen sehr guten Japanologiestudenten für den Anfang zu holen. Es gibt nix Besseres. Der weiss wo es schwer wird. Ein Japaner oft nicht.

@MM

Auf sowas antworte ich gar nicht lange. Das ist überhaupt nicht Thema.
28.06.05 00:05
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Bitfresser


Beiträge: 1.702
Beitrag #22
RE: Als Muttersprachler in Japan lehren
Eines kann ich mit 100%-iger Zustimmung an den anon.User weitergeben: Ohne Fachwissen laeuft gar nichts. Ist halt schade, dass sich hier jeder nur anpoepelt, ohne dass was dabei rauskommt.

@anon.User
Zitat:Nachhilfe in Mathe für einen 7.Klässler und Deutschunterricht für einen Erwachsenen, der deine Sprache nicht spricht, sind so unterschiedlich, dass ich die jedliche Kompetenz absprechen muss. Der Vergleich war schwach.
Obgleich ich den Vergleich nicht teile (geb selbst Nachhilfe und es ist schwierig jemandem einzuhaemmern, was der Unterschied zwischen "dicht" und "vollstaendig" ist, der zu Mathe keinen Bezug hat) hast Du aber schon mal eine Moeglichkeit gegeben, wie man in Japan Nachhilfe geben kann: Man kann fortgeschrittenen Deutschlernenden helfen ihr Sprache zu aktivieren. Das suchen sehr viele. Leider ist existiert die Seite nicht mehr, die damals eine Statistik enhielt, wie stetig das Interesse an der Germanistik in Japan zurueckging. Man merkt es aber, denn heute werden bei weitem nicht mehr so viele solcher "Sprachhelfer" gesucht, wie frueher.

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28.06.05 00:47
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Anonymer User
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Beitrag #23
RE: Als Muttersprachler in Japan lehren
@MM & Anon

Ich würde in der Theorie dem Anonymen User Recht geben, in der Praxis MM:

Mein Bruder ist als Rucksacktourist in Japan gelandet, ohne Studium, ohne Sprachausbildung, war zig Male dort, wollte "mit der Brechstange" dort leben. Er lebte und arbeitete 10 Jahre lang als Deutsch- und Englischlehrer in Iwaki, als Privatlehrer und für diverse Institute, ist mit einer Japanerin verheiratet und hat 2 Kinder. Seit einem Jahr ist er wieder in Deutschland.
Ich kenne natürlich seine Lebensgeschichte und weiß, dass es nicht einfach war, das ist auch nicht das Thema. Aber er hat es geschafft, weil es sein Traum war und das bis zum Ende durchzog.

Christian
28.06.05 10:14
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Anonymer User
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Beitrag #24
RE: Als Muttersprachler in Japan lehren
Ich stimme dem zu, dass man als Lernender einer Sprache einem anderen Lernenden schon einige sehr gute Hinweise bzgl. des Verstehens der Grammtik geben kann. Aus diesem Grund kann man auch als Nicht-Englisch-Muttersprachler mit sehr guten Kenntnissen in Japan privat Schueler finden.

Genauso erfordert es meiner Meinung nach aber eine Menge Idealismus und Durchhaltevermoegen, als Sprachlehrer ohne Lehrausbildung im Ausland dauerhaft zu arbeiten. Ich kenne gescheiterte (eine deutsche Freundin - dt - Gelegenheitsjobs und Privatunterricht und nach zwei Jahren zurueck) und geglueckte Beispiele (ein Freund aus Hawaii - engl - drei Jahre als JET, dann zwei Jahre NOVA, seitdem schon vier Jahre festangestellter Lehrer an einer jap. Berufsschule), von daher: jedem das seine. grins

Bei mir war/ist es so, dass der Sprachunterricht zu meinem Praktikum (im Rathaus) dazugehoert, im Arbeitsvertrag drinsteht, ausserdem ist es nur ein Kurs im International Center, und ich unterrichte keine Unternehmensangestellten. Ich unterrichte nebenbei noch ein Ehepaar privat, und kenne auf Anhieb nur zwei weitere Japaner, die Interesse haetten. Dafuer umso mehr, die Englisch lernen wollen.

Ich merke aber auch, dass mein Lehrwissen fuer Anfaenger- und Mittelstufenunterricht noch ausreicht, und mir bei dem Ehepaar (er spricht fliessend) manche Erklaerungen schon sehr schwer fallen. Sowie, dass ich vieles einfach nicht paedagogisch richtig rueberbringen kann. Aus diesem Grund wuerde ich auch nicht an einer Sprachschule unterrichten wollen (plus, dass ich Unterrichten nicht so sehr mag).

Anita
28.06.05 11:07
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Anonymer User
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Beitrag #25
RE: Als Muttersprachler in Japan lehren
@Christian

Ich frage mich wieso dein Bruder seinen Traum so blöd angegangen ist. Mensch, wenn es mein Traum ist in Japan zu unterrichten, dann gibt es einfachere Wege. In Deutschland sogar kostenlos.


Aber wie heisst es so schön . . . warum leicht(er) wenn es auch schwer geht !
28.06.05 11:49
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Anonymer User
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Beitrag #26
RE: Als Muttersprachler in Japan lehren
Also den kostenlosen Weg musste mir verraten*neugierig bin*
28.06.05 11:51
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Anonymer User
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Beitrag #27
RE: Als Muttersprachler in Japan lehren
Ein Name unter jedem anonymen Beitrag wäre sehr schön. Ich jeden falls weiß nicht mehr, wer was genau geschrieben hat.


Honigbär
28.06.05 12:37
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Beitrag #28
RE: Als Muttersprachler in Japan lehren
Ähm . . in der BRD ist das Hochschulstudium (noch) kostenlos ! Sogar DaF kannst du kostenlos machen. In welchem Land gibt es denn sowas noch ?

Aber nein, die Leute machen lieber nix und rennen ins Ausland . . . kratz

Pepe
28.06.05 13:43
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shijin


Beiträge: 345
Beitrag #29
RE: Als Muttersprachler in Japan lehren
Ich frage mich ohnehin warum es denn plötzlich so Mode ist sich nicht anzumelden? Ist das wieder einer dieser neuen Internet Trends oder so? Jedenfalls wäre es schön, wenn schon nicht angemeldet, wenigstens eine Kennung anzugeben, weil es sonst teilweise recht schwer wird zu wissen, welcher Beitrag zu welchem User gehört.
Ich habe da noch ne Frage, auch enn sie etwas OT ist, was ist die genaue Bezeichnung für eine Ausbidlung als Deutschlehrer? DAF ist bei uns an der Uni (Basel, Schweiz) immer nur Deutsch für Ausländer...da kann mach doch bestimmt irgendsonen Zertifikat machen, oder?
Ich bin jedenfalls erfreut, dass sich der Topic nun doch noch als äusserst Informativ herausgestellt hat! grins
28.06.05 19:31
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Bitfresser


Beiträge: 1.702
Beitrag #30
RE: Als Muttersprachler in Japan lehren
Studieren, gute Noten schreiben, strebsam seinem Chef gehorchen und eine Familie gruenden - Das sind die Tugenden, die dieses schoene Land so grossartig gemacht haben. Und waerend ich das ganze so schreibe, kann ich mir den Finger gar nicht tief genug in den Hals stecken.

Oft sind die Traeume, die man hat mit vielen Problemen behaftet. Ich weiss, dass einige Forumsteilnehmer der Auffassung sind, dass man selbst ohne Bafoeg in Deutschland mit Studiengebuehren studieren kann. Aber das ist gerade das Problem - nicht jeder hat es drauf sein Leben so zu organisieren, dass er den (bei einigen Faechern) sehr hektischen Uni-Alltag, die Arbeit und das Privatleben unter einen Hut bekommt.

Ich finde, jeder geht seinen eigenen Weg. Man sollte ihn respektieren. Wenn es jemand wagt, nach Japan zu gehen, um dort DaF zu lehren, dann soll er es versuchen. Was kann denn groesstenfalls passieren? Es wird niemand zu Schaden kommen. Es gibt Moeglichkeiten, Deutschstunden auch ohne Ausbildung zu geben warum muessen sich einige Menschen deswegen so angegriffen fuehlen? Es waere besser, wenn unser anonymer User etwas mehr informative und weniger impulsive Antworten geben kann. Auch wenn ich seine Meinung zu 100% teile.

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28.06.05 20:41
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Als Muttersprachler in Japan lehren
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