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Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
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NOCO


Beiträge: 23
Beitrag #51
RE: Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
Hhihihi, das ist wie gesagt relativ, auch nicht unbedingt super ernst gemeint. Auch in Japan gibt es grotesk hässliche Menschen, da meine ich die mit dem "extem Gebiss". Wie sowas ausschaut, glaubt man erst, wenn man man es zum ersten mal gesehen hat. uiuiuijuijui....

Wer meint etwas zu sein hat aufgehört etwas zu werden.
12.08.18 18:09
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Yano


Beiträge: 2.145
Beitrag #52
RE: Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
(12.08.18 16:51)NOCO schrieb:  das Japan der Mönche in den unzähligen Mini Schreins wo auch ich ehrerbietig aufgestanden bin,
Unzählige, von Mönchen besiedelte "Mini Schreins"?
12.08.18 18:27
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Nia


Beiträge: 3.697
Beitrag #53
RE: Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
Ich finds mutig und wünsche dir viel Glück. Vielleicht hilft dir dein nötiges Kleingeld dich rauszukatapultieren.
Aber wie du ja weißt, Geld ist nicht alles. Und ich stelle mir vor, du würdest gerne davon gegen Gesundheit tauschen.

Aber vielleicht ist dein Plan für dich genau der Weg in eine Zukunft die sich richtig anfühlt.

Wenn du es durchziehst, und davon gehe ich im Moment aus, dann schreib uns hier mal, wie es so läuft.

“A poet is a musician who can't sing.”
― Patrick Rothfuss, The Name of the Wind
12.08.18 19:51
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NOCO


Beiträge: 23
Beitrag #54
RE: Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
Glück kann ich gebrauchen, danke!
Etwas ernüchtert bin ich schon. Natürlich bin ich zunächst davon ausgegangen, dass so man den finanziellen Lebensunterhalt vorweisen kann das, sagen wir mal, locker zu schaffen. Von wegen, Von Wegen!
Zum Glück stehe ich als Freelancer auf der Personalliste der Firma PRG (der grösste Veranstaltungsdienstleister weltweit), der auch eine Division in Japan betreibt.
Ich habe eben gerade die deutsche Personalabteilung von PRG angebaggert.

Fazit für alle die das hier lesen, es ist beliebig schwer!

Ich habe vor meinem Berufseinstieg ein Jahr lang bei NEC (Nippon Electric Company) als Werkstudent gearbeitet, habe aber die Sache nicht weiter verfolgt, weil ich das einfach schrecklich fand, nicht nur die Stocksteifigkeit, bah das war wirklich schrecklich.

Wer meint etwas zu sein hat aufgehört etwas zu werden.
13.08.18 13:37
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Hachiko


Beiträge: 2.596
Beitrag #55
RE: Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
(13.08.18 13:37)NOCO schrieb:  Ich habe eben gerade die deutsche Personalabteilung von PRG angebaggert.

....... weil ich das einfach schrecklich fand, nicht nur die Stocksteifigkeit, bah das war wirklich schrecklich.

Eine Sprache hast Du drauf, das muss man Dir schon lassen. Ob die in Japan gut rüberkommt....kratz
13.08.18 14:25
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UnDroid


Beiträge: 385
Beitrag #56
RE: Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
Ab Oktober sollen die Bedingungen für "Student Visas" (wegen Missbrauch) verschärft werden.
Bis jetzt musste man wohl min. 760 "Units" pro Jahr an einer Sprachschule belegen. Das soll jetzt auf min. 35 Wochen pro Jahr (an einer Sprachschule eingeschrieben) geändert werden.

mfg
06.09.18 11:35
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Tom.T.
Gast

 
Beitrag #57
RE: Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
(06.09.18 11:35)UnDroid schrieb:  Ab Oktober sollen die Bedingungen für "Student Visas" (wegen Missbrauch) verschärft werden.
Bis jetzt musste man wohl min. 760 "Units" pro Jahr an einer Sprachschule belegen. Das soll jetzt auf min. 35 Wochen pro Jahr (an einer Sprachschule eingeschrieben) geändert werden.

mfg


Ja, ja . . .die Japaner und die Angst vor allem Fremden. Für ein Land, das in den kommenden 30 Jahren ca. 20 Mio. Einwohner verlieren wird, als erstes Industrieland einen reales Risiko des kompletten Aussterbens hat und bereits jetzt aus allen Löchern pfeift (Personalmangel, Pflege, Rente, ....) sind solche Maßnahmen selbst mit japanischer Arroganz und unbeirrbarem Nationalstolz schwer zu erklären.

Ich habe Japan nach 15 Jahren den Rücken gekehrt. Bei so viel Unbeirrbarkeit reicht die Liebe für das Land einfach nicht mehr aus. Jedem, der einen ,,normalen" dauerhaften Aufenthalt oder gar die japanische Staatsangehörigkeit anstrebt, rate ich dringend ab (mal von ein paar Lebenskünstlern abgesehen). Die Gründe dabei sind so vielschichtig, dass ich ein Buch schreiben könnte. Zieht man nämlich ,,gutes Essen", ,,Pseudofreundlichkeit" und ,,wenig Kriminalität" ab, sieht es ziemlich düster aus. Spätestens wenn Dinge wie ,,ist mein Haus nach 30 Jahren noch was wert?" oder ,,kann mein Kind mit der Schulbildung und eingetrichterten einseitigen Weltsicht in einem anderen Land überleben?" an Wert gewinnen, rutscht das Traumland ziemlich weit nach unten.

Mir hat vor ein paar Jahren ein Japaner, der in Deutschland lebt, folgenden Satz gesagt. Ungewohnt direkt für einen Japaner, und ziemlich banal..... aber irgendwie das Treffsicherste, das ich je über Japan gehört habe.

,,Tolles Land um Urlaub zu machen. Ziemlich Scheisse da zu Leben".
16.09.18 10:39
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Firithfenion


Beiträge: 1.233
Beitrag #58
RE: Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
(16.09.18 10:39)Tom.T. schrieb:  ... als erstes Industrieland einen reales Risiko des kompletten Aussterbens hat ...

ROFL, diesen Schwachsinn prophezeien selbsternannte Experten den Japanern schon seit Jahrzehnten, aber offenbar sind die nicht dumm genug um das zu glauben. Nicht nur Japan, ganz Asien schaut mittlerweile kopfschüttelnd auf die Zustände in Europa. Die kritischen Worte des Dalai Lama zeigen ganz deutlich, das man in Asien schon längst gemerkt hat das Europa und seine suizidalen Gesellschaftsexperimente, die bisher nur Probleme geschaffen und keinen einzigen Vorteil gebracht haben, kein Vorbild sondern nur noch ein abschreckendes Beispiel sein kann wie man es nicht machen sollte.

Truth sounds like hate to those who hate truth
16.09.18 12:58
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Tom.T.
Gast

 
Beitrag #59
RE: Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
(16.09.18 12:58)Firithfenion schrieb:  ROFL, diesen Schwachsinn prophezeien selbsternannte Experten den Japanern schon seit Jahrzehnten, aber offenbar sind die nicht dumm genug um das zu glauben.

Welche Experten haben denn was genau gesagt? Kannst du da mal ein paar Quellen angeben ?
Ich kenne das ganz anders. Die Vorhersagen was Japan betrifft haben nach Platzen der Blase fast alle ins Schwarze getroffen.

30 Jahre Rezession. Keine nennenswerte Gewinne bei den Aktien (ganz im Gegensatz zu den USA oder Europa), effektiv fallende Löhne und fallende Immobilienpreise. Deflation wohin das Auge reicht. Alles wurde so vorhergesagt. Die Bevölkerungsentwicklung auch. Die Zahlen sind klar. Da gibt es mittlerweile auch relativ wenig vorherzusehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_Japans
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnos...17308.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ja...27447.html

Es geht ja hierbei um kein weit entferntes Zukunftsszenario, sondern um Fakten, die heute schon zutreffen.
Steht heute in der Zeitung...

https://www.yomiuri.co.jp/politics/20180...50053.html

Nochmal zum nachdenken: Über 26 Mio. Menschen sind über 70 Jahre alt in Japan !!!!. Über 20% der Bevölkerung.
Nicht irgendwann. Heute. Die Zahlen sagen ganz klar was in den kommenden Jahren auf das Land zukommt.

Mich würde da mal von dir (auch selbsternannter) Experte(n) interessieren, wie das Land ohne Zuwanderung nicht aussterben soll. Hast du da eine fundierte Meinung oder andere Zahlen ? Die Bevölkerung schrumpft doch jedes Jahr.

https://qz.com/1295721/the-japanese-popu...g-country/


(16.09.18 12:58)Firithfenion schrieb:  Nicht nur Japan, ganz Asien schaut mittlerweile kopfschüttelnd auf die Zustände in Europa. Die kritischen Worte des Dalai Lama zeigen ganz deutlich, das man in Asien schon längst gemerkt hat das Europa und seine suizidalen Gesellschaftsexperimente, die bisher nur Probleme geschaffen und keinen einzigen Vorteil gebracht haben, kein Vorbild sondern nur noch ein abschreckendes Beispiel sein kann wie man es nicht machen sollte.

Von welchem suizidalen Gesellschaftsexperiment spricht du ?

Meinst du damit die Tatsache, dass wir versuchen Menschen in Not zu helfen während asiatische Länder und die USA sie verrecken lassen ? Anmerkung: Not, die wir verursacht haben.

Wieso soll es nicht funktionieren ? Hat es in den USA (dem mächtigsten Land der Erde) nicht funktioniert ?

Mir ist auch schleierhaft weshalb die Worte des Dalai Lama Gewicht oder Wahrheit haben sollen. Du weisst, dass diese Person glaubt, dass eine geistige oder körperliche Behinderung eines Kindes das Resultat eines schlechten (früheren) Lebens der Eltern sei und dies auch den Eltern sagt.

Noch mal ein paar Fakten zum ,,tollen" Japan:

20.000 Menschen beantragen Asyl und 20 werden aufgenommen. Ich wiederhole: 20 im Jahr !!
In der drittgrößten Volkswirtschaft. Diese Zahl sagt eigentlich schon alles über die Meinung gegenüber dem Ausland in Japan und über die Einstellung welche Rolle man in der Welt einnehmen sollte oder müsse.

https://www.theguardian.com/world/2018/f...ccepted-20

In den kommenden 20 Jahren werden Hunderttausende von Altenpflegern in Japan benötigt. Nicht Tausende. Hunderttausende.
Machen will den Job kaum jemand. Die meisten Vietnamesen, die sie für die Pflege reinholen, brechen nach kurzer Zeit ab, weil die Auflagen zu schwer sind (sind ja Japaner, die gepflegt werden. Die brauchen ein anderes Niveau als bei den Alten in anderen Ländern.kratz).

Japaner. Ihr Stolz und blinder Gehorsam hat sie bis in die 80er Jahre weit gebracht. Ihre Gier und Naivität hat sie zu Fall gebracht und beides vereint wird sie vernichten. Stolz und Dummheit waren schon immer eine gefährliche Kombination.

Eine Möglichkeit wie der Teufelskreis durchbrochen werden kann sehe ich gar nicht:

Alte wählen Programme für Alte. Programme für Alte bedeuten weniger Junge. Also wieder mehr Alte, die Programme für Alte wählen. Kombiniert mit dem Fehlen von konstruktivem Denken, einer fehlenden Argumentations und Demonstrationskultur und einer völlig versumpften alten (männlichen) Politik kann ich das Licht am Ende des Tunnels nicht erkennen.
16.09.18 18:04
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Firithfenion


Beiträge: 1.233
Beitrag #60
RE: Daueraufenthalt oder Japanische Staatsbürgerschaft - was braucht man?
(16.09.18 18:04)Tom.T. schrieb:  Nochmal zum nachdenken: Über 26 Mio. Menschen sind über 70 Jahre alt in Japan !!!!. Über 20% der Bevölkerung.

Wo ist das Problem? Das Land hatte im vergangenen Jahrhundert ein massives Problem mit Überbevölkerung, nun normalisiert sich das ganze und die Bevölkerung schrumpft auf ein gesundes Maß zurück, so das ein harmonisches Zusammenleben im Einklang mit der Natur wieder möglich wird. Die kleinen logistischen Problemchen die dabei anfallen, sind für ein hochtechnisiertes Land wie Japan relativ leicht zu bewältigen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, auch wenn das für die systemhörigen "Qualitätsjournalisten" von Spiegel & Co. nicht zu begreifen ist.


(16.09.18 12:58)Firithfenion schrieb:  Meinst du damit die Tatsache, dass wir versuchen Menschen in Not zu helfen während asiatische Länder und die USA sie verrecken lassen ? Anmerkung: Not, die wir verursacht haben.

Gähn. Das Heule-Heule-Märchen von den "armen in Not geratenen Schutzbedürftigen" glaubt mittlerweile kein ernst zu nehmender Mensch mehr. Wie der türkischstämmige Autor Akif Pirinci in einem Essay so treffend schrieb: "die einzige Fluchtursache für die gegenwärtigen Asylströme [ist] der deutsche Sozialstaat."

Laut "die Welt" will der Berliner Innensenator jetzt angeblich "härter" gegen kriminelle arabische Clanmitglieder vorgehen. Unter anderem sollen den Clansöhnchen jetzt ihre Porsches und Lamborghinis weggenommen werden wenn sie mal wieder mit ihren 17 Jährchen ohne Führerschein durch Berlin rasen. So sehen also "arme in Not geratene Schutzbedürftige" aus, von denen die Systemmedien ständig bis zum Erbrechen herumphantasieren. Osama Bin Ladens Leibwächter würde bestimmt auch am Hungertuch nagen, wenn wir ihn hier nicht aus Steuerzahlerkosten durchpäppeln würden. Für wie dämlich hält man die Bevölkerung eigentlich?

Und das Märchen das wir für die Unfähigkeit gewisser Völker, funktionierende Staaten zu errichten und sich ohne massive fremde Hilfe selbst zu verwalten verantwortlich wären ist mittlerweile auch ein alter Hut aus der Mottenkiste der Volksverdummung.

Davon mal abgesehen das mittlerweile nur noch ein minimaler Prozentsatz der hier ankommenden aus tatsächlichen Kriegsgebieten kommt, ist es natürlich nicht richtig und tadelnswert, wenn USrael mal wieder den Nahen Osten zerbombt um künstlich erzeugte Flüchtlingsströme gezielt nach Europa einzupumpen während das stinkreiche Nachbarland Saudi-Arabien komischerweise seine "Glaubensbrüder" nicht aufzunehmen bereit ist, aber stattdessen "großzügig" anbietet, neue Moscheen in Europa für die Neusiedler zu bauen.

Fakt ist aber eins: Wir sind nicht für die Kriegsaktionen der USA und Israels verantwortlich und die würden sich auch nichts von uns sagen lassen. Nur weil der Kriegsverbrecher Obama zusammen mit Israel Syrien in Brand gesetzt hat, brauchen wir uns keine Vorwürfe zu machen. Die gegenwärtige Weltlage ist das Werk der internationalen Hochfinanz und ihrer Marionetten in der europäischen Politik und nicht des deutschen Volkes, deshalb sind idiotische Selbstschuldzuweisungen auch hier fehl am Platze.

Truth sounds like hate to those who hate truth
16.09.18 20:08
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