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Japanisch / Chinesisch?!?
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Anonymer User
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Beitrag #1
Japanisch / Chinesisch?!?
Helau....

Strebe im Moment einen Studienplatz in Bonn an. Hier kann man als Sprache Japanisch oder Chinesisch wählen. Ob ich den Studienplatz letzendlich bekomme, steht noch in den Sternen, allerdings versuche ich mich jetzt schon für eine der Sprachen (sollte es denn klappen) zu entscheiden. Kann hier jemand vielleicht Einschätzungen geben, was beide Sprachen betrifft. Also wo liegen die Vorteile in der Japanischen und der Chinesischen Sprache? Was ist besonders schwer? Ich würde gerne mit einer der Sprachen im Grundstudium beginnen und im Hauptstudium ggf. noch die andere hinzuwählen (je nach Leistungsstand etc.). Was wäre die geeignetere "Anfangssprache"? Gibt es irgendeine gemeinsamkeit zwischen Chinesisch, Japanisch und ggf. koreanisch? Vielleicht studiert ja jemand in dem Bereich und kann mir ggf. ein paar Antworten geben... Würde mich sehr freuen... Interessiere mich eigentlich für beide Sprachen und Kulturbereiche gleichermaßen.

Marcel


[AUT] Ich [/b]
18.07.06 13:27
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Anonymer User
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Beitrag #2
RE: Japanisch / Chinesisch?!?
http://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Sprache
http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Sprachen

Ich plädiere für ein Gesetz, dass Computerspiele und Fernsehen drastisch reguliert.

[AUT] nandasore [/b]
18.07.06 22:17
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hyoubyou


Beiträge: 434
Beitrag #3
RE: Japanisch / Chinesisch?!?
1) Japanisch und Koreanisch sind jeweils isolierte Sprachen mit vager Ähnlichkeit in der Grammatik.
Beide nutzen unterschiedliche Schriftsysteme.
2) Chinesisch ist keine Sprache sondern eine Sprachfamilie die mit anderen SO-asiatischen Sprachen verwandt ist. Sie nutzen eine Schrift, die vor 1500 Jahren von den Japanern z.T. übernommen wurde, daneben gibt es viele Lehnwörter, die von China nach Korea und Japan gelangt sind.
3) alle 3 Sprachen sind nicht miteinander verwandt.
4) Mein Studentipp: Chinesisch, falls du irgendwann eine Chance haben willst, einen Job haben zu wollen. Japan braucht keine japanischsprechenden Ausländer in nennenswertem Umfang. China expandiert weiterhin.
5) Lernintensität: ungefähr das 4 - 5-fache vom Englisch-Studium. Der Lernaufwand ist enorm (gilt auch für Japanisch und Koreanisch). Ein mehrjähriger Aufenthalt in China (oder entsprechend) ist unabdingbar, falls du es beruflich nutzen willst.
6) Das wichtigste: Du musst mit Leidenschaft dabei sein, sonst vergiss es am besten gleich. Es "nebenbei" zu machen oder aus "ein bisschen Interesse an der Kultur" ist lediglich ein schnuckeliges Hobby.

没有銭的人是快笑的人
18.07.06 22:41
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Valkhyr


Beiträge: 14
Beitrag #4
RE: Japanisch / Chinesisch?!?
Hallo,

Zitat: 2) Chinesisch ist keine Sprache sondern eine Sprachfamilie [...]

Das ist strenggenommen zwar richtig, aber wir können wohl davon ausgehen "Ich" bezieht sich mit "Chinesisch" auf Putonghua, und das ist keine Sprachfamilie.

Zitat: Also wo liegen die Vorteile in der Japanischen und der Chinesischen Sprache?

Also was "Vorteile" betrifft, kann ich Hyoubyou nur zustimmen, und sagen, dass Chinesisch dir bei der Jobsuche mehr helfen dürfte. Was nicht heißt, dass Japanisch das nicht ggf. auch tun könnte, aber nicht in dem Ausmaße.

Davon mal abgesehen, finde ich es etwas schwer, bei Sprachen "Vorteile" zu finden... kratz

Wenn du damit meinst, "Was ist für einen Deutschen leichter zu erlernen?", muss ich ehrlich sagen "keine Ahnung", da beide Sprachen in vielerlei Hinsicht sehr verschieden vom Deutschen sind.

Ich denke einiges dürfte dabei davon abhängen, wie man mit dem Tonsystem des Chinesischen klar kommt. Das Chinesische hat 4 bedeutungsunterscheidende Töne in denen eine Silbe ausgesprochen werden kann (zudem gibt es tonlose Silben und Silben in denen die Töne anders klingen als üblich, weil sie vom Ton der folgenden Silbe beeinflusst werden). D.h je nachdem mit welcher Tonkontur du eine Silbe wie z.B. "ming" aussprichst, verändert sich deren Bedeutung (meist grundlegend, wir sprechen hier im Großen und Ganzen nicht von etwas, das der Flexion von Wörtern im Deutschen entspricht).

Wenn du damit gut klar kommst, ist eine der wesentlichen Schwierigkeiten des Chinesischen aus dem Weg geräumt.

Als nächstes käme dann die Hürde der Schrift. Sowohl Japanisch als auch Chinesisch werden in Kanji (bzw. Hanzi) geschrieben, die (und ich vereinfache das hier jetzt sehr stark!) im großen und ganzen Bedeutungseinheiten (man beachte: nicht Wörter!) repräsentieren. Chinesisch wird ausschließlich in Hanzi geschrieben, Japanisch hat zusätzlich noch Kana genannte Silbenschriften, mit denen man theoretisch (d.h. als Anfänger oder Kleinkind) "vollwertige" japanische Texte verfassen kann. Lesen kann man Japanisch allerdings ohne Kanjikenntnisse (bzw. Zeichenlexikon) im Großen und Ganzen nicht wirklich. Es gibt zwar Bücher (für Kinder/Jugendliche geschrieben), die Lesehilfen in Form von Kana neben den Kanji haben (das nennt man dan Furigana, "schwebende Kana"), aber in "ernsthafter" Literatur, Zeitungen etc. sucht man das, außer bei seltenen Zeichen, vergeblich.

Chinesisch hat eine lateinische Umschrift (Pinyin), aber die findet außerhalb des Unterrichts oder in anderen Hilfsfunktionen (wie z.B. Ordnung von Lexika, Eingabe am PC) meines Wissens keine Verwendung.

Ursprünglich von gleicher Form (weil von den Japanern aus China übernommen), wurden die Kanji in beiden Sprachen inzwischen "vereinfacht" -leider auf jeweils unterschiedliche Art, weswegen das für einen Lerner beider Sprachen nicht wirklich eine Vereinfachung ist...

Chinesische Hanzi haben den ungemeinen Vorzug, i.d.R. nur eine Lesung zu haben (auch wenn sich der *Ton* wie oben erwähnt ändern kann), japanische haben meist mehrere. 2-3 geläufig verwendete Lesungen pro Zeichen sind hier die Regel, würde ich aus dem Bauch heraus sagen (wenn jemand exakte Daten hat, wäre das natürlich besser). In Extremfällen gibt es aber auch mehr...(ca. 12 gibt es bei manchen Zeichen locker)

Die Schrift ist in beiden Fällen eine beträchtliche Hürde. Sie zu erlernen ist zwar nicht im engeren Sinne "schwierig" (also intellektuell anspruchsvoll oder dergleichen), aber es ist eine unglaubliche Lernarbeit, die so schnell nicht endet und die dazu beiträgt, dem Lerner, bis er mal gut in der Mittelstufe ist, den Zugang zu Originaltexten, den man als Deutscher in Europäischen Sprachen vergleichsweise schnell erlangen kann, sehr stark einzuschränken/ zu verbauen.

Bliebe außerdem noch zu erwähnen, dass in beiden Sprachen das Vokabular, abgesehen von westlichen Lehnwörtern, gar nichts mit dem Deutschen/Englischen etc. gemein hat, was anfangs auch eine beträchliche Schwierigkeit beim Lernen darstellt. Das gibt sich aber irgendwann, wenn man mal ein Gefühl für die Morpheme beider Sprachen entwickelt hat (Morpheme sind die kleinsten bedeutungstragenden Einheiten einer Sprache, aus denen sich dann die Einheiten die wir als Wörter kennen, konstituieren).

Was gleichzeitiges/aufeinander folgendes Studieren beider Sprachen betrifft, kann ich nur sagen, dass man zwar eingeschränkt beim Lernen einer Sprache von Kenntnis der jeweils anderen profitiert, genauer gesagt was die Teile des Jap. Wortschatzes betrifft, der aus dem Chinesischen stammt, was gerade z.B. in der Zeitungssprache und allgemein wenn es fachlicher wird, nicht wenig ist. Was die Schriftzeichen betrifft, so sind sie aber, wie schon erwähnt, in beiden Ländern unterschiedlich vereinfacht worden (und auf Taiwan gar nicht), und Zeichen mit gleichem Ursprung werden auch teils anders verwendet, so dass man hier vielfach doppelt lernen muss. Teilweise hilft es aber auch, und sicherlich ist man nicht mehr so "geschockt", wenn man schon mal mit dem Grundprinzip aus einer andere Sprache vertraut ist.
Grammatisch und in der Aussprache unterscheiden sie sich aber grundlegend voneinander, so dass man hier keinen Vorteil hat.

Ich möchte übrigens eher davon abraten, beides *gleichzeitig* zu studieren. Ich tue eben dies, als Übersetzerstudent mit Japanisch als Erst-und Chinesisch als Zweitsprache, übrigens auch in Bonn (der Studiengang ist inzwischen allerdings nicht mehr für Neuimmatrikulation offen). Schon vor meinem Japanaufenthalt (bin jetzt seit ca. 4 Monaten hier) habe ich gemerkt, dass ich mich wesentlich mehr auf das Japanische konzentriert habe, und hier in Japan hat mein Chinesisch dann erstaunlich schnell erstaunlich stark abgebaut. Deswegen macht es wohl mehr Sinn, zuerst eine Sprache zu lernen, bis sie wirklich *stabil* ist, und dann erst mit der anderen anzufangen.

Den Punkten 5 und 6 von Hyoubyou (Lernaufwand und Einsatz) stimme ich übrigens rückhaltlos zu.

Noch ein bisschen was zum Studienort Bonn: Die Zahl der Studenten in beiden Fächern ist sehr groß. Die der Dozenten nicht. Die Räumlichkeiten sind begrenzt. Die Folge: Die Sprachkurse sind daher, ohne Verschulden der Dozenten, suboptimal, auch wenn es sich vielleicht durch die Zulassungsbeschränkung für BAs im Laufe des letzten Jahres gebessert haben mag. Auf jeden Fall war es katastrophal als ich im Grundstudium war (bis vorletztes Semester). Ich denke nicht, dass das an anderen Unis unbedingt besser sein wird, aber erkundigen könnte sich lohnen. Immerhin hängt von der Qualität der Sprachausbildung sehr viel ab, vor allem falls man kein begeisterter Selbstlerner ist (dann sollte man sich aber vielleicht ohnehin besser von Chin. oder Jap. fernhalten).

Achja, was Auslandssemester/-jahr betrifft, tut sich die Bonner Uni nicht gerade hervor (mag aber auch hier allgemein so sein - das es aber zumindest Ausnahmen gibt, weiß ich) - das muss man alles selbst anleiern. Es gibt zwar Direktaustauschplätze, aber nur wenige, hart umkämpfte (unter 10 jedes Semester oder Jahr, weiß ich nicht mehr genau - bei mehr als 100 Studenten in jedem Jahrgang).

Ich hatte außerdem immer das Gefühl, der Japanischunterricht in Bonn sei recht langsam - man kommt in 4 Semestern des (alten, vor BA) Grundstudiums ca. auf JLPT-3-und ein-paar-gequetschte Niveau und lernt nach Lehrplan lediglich ca. 800 Kanji, was ein Witz ist. Da empfiehlt sich also, viel außerhalb des Unterrichts zu tun. Auf der anderen Seite kann ich aber nicht sagen, ob das gelernte dadurch vielleicht besser hängenbleibt als an anderen Unis, bzw. wie schnell man überhaupt an anderen Unis vorangeht. Nur, dass ich es persönlich in Bonn als langsam empfand.

Zuletzt bliebe noch zu erwähnen, dass der weitaus beste Dozent, den ich je (nicht nur in Japanisch) erlebt habe, inzwischen weg ist (unterrichtet jetzt hier in Tôkyô Deutsch). Ohne ihn, der den Grammatik- und (für Übersetzer) Sprach- und Übersetzungswissenschaftsunterricht leitete, soll das Niveau des Sprachunterrichts angeblich nicht unbeträchtlich gesunken sein (ein Bekannter ist noch im Grundstudium und erzählt so manches in der Richtung).

Falls du noch irgendwelche weiteren Fragen zu Bonn hast, versuche ich gerne, die zu beantworten grins (Allerdings weiß ich nicht allzuviel über die innere Organisation der BA/Regiostudiengänge.)

Valkhyr
19.07.06 14:48
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Anonymer User
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Beitrag #5
RE: Japanisch / Chinesisch?!?
@nandasore...
Danke für die Links... Glaube aber, dass ich trotz TV und Computerspielen in der Lage bin, mir bei Wikipedia irgendwelche allgemeinen Definitionen anzuschaun...

Danke den anderen beiden, die doch das ganze eher verstanden haben, wie ichs denn gemeint hab. Ja, denke mir auch, dass beide Sprachen wohl nichts mit "westlichen" Sprachen am Hut haben und man eben ganz neu lernen muss. Das die Lernitensität höher ist... Man muss ja die Vokabel, das Zeichen, (bei chin.) die Aussprache und ggf. das klassische Zeichen lernen. Also allet bissl komplexer, als wenn man "nur" ne vokabel und deren Schreibweise lernen muss.
Also nochmals, danke beiden für ihre kompetente Antwort.

Ich denke ich werde erstmal (sollte ich den Studienplatz bekommen) mit Chinesisch bzw. Mandarin beginnen... Wenn ich damit gut zurechtkommen sollte, kann man ja nachm Grundstudium oder nachm Studium im allgemeinen noch Japanisch mit dazulernen... Aber bis dahin dürfte noch n bissl Zeit vergehen. Ein Auslandsaufenthalt ist meines Erachtens muss, wenn man eine fremde Sprache erlernen möchte, sonst wird das nix grins

[AUT] Marcel [/b]
19.07.06 21:25
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Anonymer User
Gast

 
Beitrag #6
RE: Japanisch / Chinesisch?!?
Nichts fuer Ungut Marcel . . . du bist ein Grund weshalb ich dem deutschen Hochschulssystem den Ruecken gekehrt habe.

Ueber 90 Prozent der Studenten in den Sprachkursen machen es weil sie es muessen oder weil sie es mal ausprobieren wollen. Du hast keine Ahnung von China und Japan und fraegst in einem Forum nach Rat. Eine Fremdsprache kann man doch nicht wahlen nach ,,schwer" und ,,leicht" oder nach eioner ,,Einschaetzung" von Forumsteilnehmern.

Ich wuerde mich lieber fragen was ich mit der Sprache machen will. Willst du mal fuer ein paar Jahre nach China oder Japan ? Wenn ja, warum ?

Ueberhaupt der Ansatz Chinesisch uind Japanisch und somit zwei Kulturen zu vergleichen und danach eine Entscheidung treffen ist voellig daneben. Mit diesem Ansatz wirst du bei beiden Sprachen nie ueber den Anfaengerstatus hinauskommen.

Auch wenn du sagst du interessierst dich fuer beide Kulturbereiche kann ich nur erahnen wie weit deine Kenntnisse gehen. Das ist als wenn du sagst ich interessiere mich fuer Aepfel und Dachrinnenverkleidungen, warum haben Maeusebabys keine Haare ?

Wenn du es einrichten kannst geh fuer ein paar Wochen nach China und esse das auf den Maerkten angebotene Essen. Dann geh nach Japan und arbeite fuer ein paar Wochen in einem japanischen Unternehmen.

Vertrau mir . . . .danach willst du Spanisch lernen !



[AUT] Der [/b]
20.07.06 07:29
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Ex-Mitglied (bikkuri)
Gast

 
Beitrag #7
RE: Japanisch / Chinesisch?!?
Zitat:Nichts fuer Ungut Marcel . . . du bist ein Grund weshalb ich dem deutschen Hochschulssystem den Ruecken gekehrt habe.

Ueber 90 Prozent der Studenten in den Sprachkursen machen es weil sie es muessen oder weil sie es mal ausprobieren wollen. Du hast keine Ahnung von China und Japan und fraegst in einem Forum nach Rat. Eine Fremdsprache kann man doch nicht wahlen nach ,,schwer" und ,,leicht" oder nach eioner ,,Einschaetzung" von Forumsteilnehmern.

Ich wuerde mich lieber fragen was ich mit der Sprache machen will. Willst du mal fuer ein paar Jahre nach China oder Japan ? Wenn ja, warum ?

Ueberhaupt der Ansatz Chinesisch uind Japanisch und somit zwei Kulturen zu vergleichen und danach eine Entscheidung treffen ist voellig daneben. Mit diesem Ansatz wirst du bei beiden Sprachen nie ueber den Anfaengerstatus hinauskommen.

Auch wenn du sagst du interessierst dich fuer beide Kulturbereiche kann ich nur erahnen wie weit deine Kenntnisse gehen. Das ist als wenn du sagst ich interessiere mich fuer Aepfel und Dachrinnenverkleidungen, warum haben Maeusebabys keine Haare ?

Wenn du es einrichten kannst geh fuer ein paar Wochen nach China und esse das auf den Maerkten angebotene Essen. Dann geh nach Japan und arbeite fuer ein paar Wochen in einem japanischen Unternehmen.

Vertrau mir . . . .danach willst du Spanisch lernen !



[AUT] Der [/b]

Vertrau mir... du hättest vor 9 Jahren dasselbe zu mir gesagt. Nach dem Abitur wissen viele nicht - ich wußte es ebenfalls nicht - was sie machen wollen. Man hat Ideen und Ansätze, die man eben ausprobieren muß. Was sollten denn die 'Unentschlossenen' deiner Meinung nach machen? Nicht studieren? Sich aufhängen?
Ich persönlich bin froh, daß ich diese Phase durchlebt habe.
20.07.06 07:55
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Anonymer User
Gast

 
Beitrag #8
RE: Japanisch / Chinesisch?!?
Zitat:Was sollten denn die 'Unentschlossenen' deiner Meinung nach machen? Nicht studieren? Sich aufhängen?

Die Unentschlossenen sollten zumindest nicht in einem Japanisch-Froum fragen ob Japanisch oder Chinesisch besser ist. So viel sollte man von einem Abiturienten schon erwarten. Problem vieler ist, dass sie das machen, was sie interessieren koennte und nicht das was sie zum Ziel fueht, was sie spaeter mal machen wollen. Selbst wenn sich dieses Ziel ohnhein wieder aendert ist es besser in die Richtung zu denken. Von taxifahrenden Japanologen und Geschichtswissenschaflern haben wir genug. Die Leute, die ein Japanischstudium bewusst geaehlt haben kommen auch meist unter.

Lieber einen Traum verfolgen und sich ein paar Jahre dafuer quaelen als was studieren, das Spass macht, standig wechseln und anschliessend nix koennen. Wer sich allerdings nicht mal die Muehe macht den Unterscheid zwischen China und Japan selbst rauszufinden hat weder einen Traum noch eine Chance.





[AUT] bikkuri [/b]
20.07.06 08:39
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nobunaga


Beiträge: 250
Beitrag #9
RE: Japanisch / Chinesisch?!?
Zitat:Wer sich allerdings nicht mal die Muehe macht den Unterscheid zwischen China und Japan selbst rauszufinden hat weder einen Traum noch eine Chance.

Er will ja gerade den Unterschied herausfinden. Also ist es ja keine schlechte Idee von ihm, hier im Forum nachzufragen, denn hier sind zumindest viele Leute die ihm was über Japan sagen können. Und da hier sicher auch ein paar Leute in Asien generell interessiert sind, wissen die evtl. auch etwas über China und können ihm ein paar ihrer Erfahrungen mitteilen.
Nora z.B. die beides studiert hat da sicher viele Erfahrungen in beiden Bereichen.

PS: Was mich in letzter Zeit hier im Forum stört, ist die Art und Weise mit der oft den AU's geantwortet wird. Mir begegnen neuerdings mehr destruktive als konstruktive Beiträge. Schon ein bisschen Schade wie ich finde.

MacBook Schwarz, 2.2 Ghz Core 2 Duo, 4 GB Ram, 160
GB HDD, OSX Leopard 10.5.2
20.07.06 09:01
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Ex-Mitglied (bikkuri)
Gast

 
Beitrag #10
RE: Japanisch / Chinesisch?!?
Zuerstmal würde ich dich bitten, nicht meinen Nick zu mißbrauchen!

Zitat:Die Unentschlossenen sollten zumindest nicht in einem Japanisch-Froum fragen ob Japanisch oder Chinesisch besser ist.
...

Hätte ich vielleicht damals auch getan, weil ich vor der gleichen Frage stand.
In der Schule wird nicht das selbstständige Denken und Lernen vermittelt, das ist reine Reproduktion am Maßstab eines richtig/ falsch-Codes. Manche vermögen es über dieses Schema zu hinausblicken - weil sie anderes soziales und kulturelles Kapital besitzen - andere wiederum nicht. Ich kann nichts Schlimmes daran finden, sich in den ersten zwei Semestern zu orientieren und seine Interessen zu erkunden.
Aber vielleicht kannst du das nur nicht nachvollziehen, weil du 'dem deutschen Hochschulsystem den Ruecken gekehrt' hast. zwinker
Das würde ja heißen, du gehörst auch zu diesen 'Wechslern', nein schlimmer noch: Aussteigern! Gescheitert am System. Und das auch noch aus u.a. dem Grund, weil dir das Verhalten deiner Kommilitonen nicht gefallen hat? Tststs... zwinker
20.07.06 09:11
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Japanisch / Chinesisch?!?
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