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Nach Japan auswandern.(?)
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yamaneko


Beiträge: 2.557
Beitrag #41
RE: Nach Japan auswandern.(?)
(21.06.17 04:38)torquato schrieb:  [/watch?v=f7TboWvVERU[/video]

hoho

böse Deutsche:
Stoibers Gestammelte Werke
https://www.youtube.com/watch?v=uF6u0S61soI

1.981.135 Aufrufe

Wer hier OT?kratzzunge

yamaneko Kontrolle der Aufrufe: 3.159.061 Aufrufe

Zeit zum Löschen? JA!

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.06.17 18:55 von yamaneko.)
23.06.17 16:15
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客人
Unregistriert

 
Beitrag #42
RE: Nach Japan auswandern.(?)
(23.06.17 00:16)funuke schrieb:  Das liest man gerne. Endlich mal jemand, der Mut macht.
Was hat denn das mit Mut zu tun? Jeder verbringt sein Leben dort, wo er sich wohlfühlt.

Ich würde meine Entscheidung, einen Teil meines Lebens in Japan zu verbringen heute wieder so treffen. Japan und seine Einwohner haben viele kulturelle Wertvorstellungen, mit denen ich mich als Deutscher ganz wohl gefühlt habe. Die für mich negativen Seiten habe ich allerdings auch kennengelernt, und das sind halt beispielsweise die langen Anwesenheitszeiten in der Firma (von Arbeit möchte ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen). Menschen, die sich damit wohl fühlen, passen gut nach Japan. Ich gehöre allerdings nicht dazu und möchte daher auch nicht mein ganzes Leben in Japan verbringen, und schon gleich zweimal nicht dort arbeiten. Zu welcher Sorte von Menschen Du gehörst, muss Du für Dich ganz persönlich unter Realbedingungen rausfinden.

Das einzige, was Mut erfordert ist, etwas auszuprobieren unter der Gefahr, dass Du nach ein paar Wochen oder Monaten merkst, dass es falsch war - und das ist unabhängig davon, ob es jetzt Japan, das australische Outback oder Nordnorwegen ist. Jeder Ort der Erde hat seine Vor- und Nachteile. Das ist doch schon innerhalb von Deutschland so, wenn man beispielsweise von Berlin nach München geht.
24.06.17 11:14
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Michael854
Unregistriert

 
Beitrag #43
RE: Nach Japan auswandern.(?)
Alles eine Frage des Ortes, der Qualifikation und der ansgstebten Lebenpläne. Ich wohne bei München, Arbeitslosigkeit existiert hier nicht, Leben kann man sehr gut, solange man nicht vom Eigenheim im Grünen träumt. Kurzum, ein Paradies verglichen mit Tokyo. Auch die Arbeistmöglichkeiten sind in Tokoy besch****** verglichen mti München. In meine Berufsfeld treffe ich in Tokyo nur noch "Kollegen" die familiär an JApan gebunden sind und deren Frau nicht weg will.
Wenn man nach rechts und links schaut kann man sich natürlich jeden Vergleich zurechtzimmern, aber im Schnitt geht es Deutschland in den letzten 10 Jahren sehr viel besser als Japan! Meine angeheiratet Familie sind zwar keine "working poor" aber einige sind öffentlicher Dienst. Die kommen mal nicht eben so schnell mal nach Deutschland um uns zu besuchen, so oft wir auch einladen. Der Sparplan fpr die College Gebühren der Kinder hat Vorrang.
Wenn man in der Deutschen Provinz lebt (oder Berlin) sieht Japan sehr verlockend und abenteuerlich aus. Ich kann versichern, beim Eintreffen in Tokyo wird der Kulturschock nicht Japan sein sondern die modernen Welt.

(15.06.17 22:49)UnDroid schrieb:  Für sowas lässt sich schwer eine Aussage treffen. Bestes Beispiel Deutschland. Aktuell 2,5 Mio. Arbeitslose; 4,5 Mio H4 Empfänger aber wir suchen Fachkräfte ohne Ende weil hier angeblich die Arbeiter ausgehen. Was stimmt den nun??

mfg
24.06.17 17:51
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UnDroid


Beiträge: 372
Beitrag #44
RE: Nach Japan auswandern.(?)
Zitat:Leben kann man sehr gut, solange man nicht vom Eigenheim im Grünen träumt. Kurzum, ein Paradies verglichen mit Tokyo.
Naja, was verdient den eine Kassiererin bei Aldi in MUC? Und wie viel Miete muss sie zahlen? Wie sieht es in Japan aus?

Und warum muss als Vergleich immer die teuerste Stadt des Landes herhalten? Haben DE und JP sonst nichts zu bieten??

Zitat:Auch die Arbeistmöglichkeiten sind in Tokoy besch****** verglichen mti München.
Kannst du dazu ein paar Beispiele nennen?

Zitat:aber im Schnitt geht es Deutschland in den letzten 10 Jahren sehr viel besser als Japan!
Neulich habe ich eine Weltkarte gesehen, wo aufgezeigt wurde, wie fair das Vermögen unter der Bevölkerung aufgeteilt ist. DE war fast roter als die Sowjetunion während JP in grasgrün aufleuchtete. Wem geht es hier im Schnitt also besser??

mfg
24.06.17 21:56
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Michael854
Unregistriert

 
Beitrag #45
RE: Nach Japan auswandern.(?)
Ach du Schlaumeier, dann wollen wir mal Fakten auf den Tisch legen:

Die Kassiererin bekommt bei Aldi in München und Umland wohl so 2800,- Brutto. Davon kann man man auch in München leben. Höher als in Tokyo sind die Mieten hier noch nicht. Uns jetzt sag mir mal was eine Verkäuferin bei 7Eleven bekommt?

Hat Japan ausser Tokyo nicht zu bieten? Wenn man als Ausländer Fuß fassen möchte? Hallöle, viel Spass. Osaka kenne ich nicht aber anderswo in der Provinz gibt es wenig qualifierte Arbeit für Ausländer.
Zitat:Auch die Arbeistmöglichkeiten sind in Tokoy besch****** verglichen mti München.
Zitat:Kannst du dazu ein paar Beispiele nennen?
Sag du mir doch mal in welchen Sektor in Tokyo gerade Händeringend Leute gesucht werden.

Gini Index Weltweit: Wo ist den Deutschland da so schlecht?
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_...d_Bank.svg



(24.06.17 21:56)UnDroid schrieb:  
Zitat:Leben kann man sehr gut, solange man nicht vom Eigenheim im Grünen träumt. Kurzum, ein Paradies verglichen mit Tokyo.
Naja, was verdient den eine Kassiererin bei Aldi in MUC? Und wie viel Miete muss sie zahlen? Wie sieht es in Japan aus?

Und warum muss als Vergleich immer die teuerste Stadt des Landes herhalten? Haben DE und JP sonst nichts zu bieten??

Zitat:Auch die Arbeistmöglichkeiten sind in Tokoy besch****** verglichen mti München.
Kannst du dazu ein paar Beispiele nennen?

Zitat:aber im Schnitt geht es Deutschland in den letzten 10 Jahren sehr viel besser als Japan!
Neulich habe ich eine Weltkarte gesehen, wo aufgezeigt wurde, wie fair das Vermögen unter der Bevölkerung aufgeteilt ist. DE war fast roter als die Sowjetunion während JP in grasgrün aufleuchtete. Wem geht es hier im Schnitt also besser??

mfg
27.06.17 21:21
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Peter.T
Unregistriert

 
Beitrag #46
RE: Nach Japan auswandern.(?)
(27.06.17 21:21)Michael854 schrieb:  Sag du mir doch mal in welchen Sektor in Tokyo gerade Händeringend Leute gesucht werden.

In jedem Bereich. Ganz schlimm ist es bei IT, Vertrieb-Ausland, Pflege und auf dem Bau.

https://doda.jp/guide/kyujin_bairitsu/
http://www.tokyo-np.co.jp/article/econom...00247.html

Trotzdem würde ich die Situation in München als besser einschätzen.


(27.06.17 21:21)Michael854 schrieb:  Ach du Schlaumeier, dann wollen wir mal Fakten auf den Tisch legen:

Die Kassiererin bekommt bei Aldi in München und Umland wohl so 2800,- Brutto. Davon kann man man auch in München leben. Höher als in Tokyo sind die Mieten hier noch nicht. Uns jetzt sag mir mal was eine Verkäuferin bei 7Eleven bekommt?

Aldi liegt am oberen Ende bei Kassiererinnen aufgrund der hohen Arbeitsbelastung. Das durschnittliche Gehalt bei Kassiererinnen liegt bei 1400-2500 Euro brutto, also 1100 - 1800 Euro netto im Monat. Das Durchschnittsgehalt bei Vollzeitangestellten in Supermärkten liegt in Japan bei 1700-1800 Euro brutto (1400-1500 netto). Ich kann da keine nennenswerten Unterschiede feststellen.

Solche Vergleiche hinken ohnehin. Die Grundgehälter sind in Japan normalerweise niedriger als in Deutschland. Insbesondere bei Berufseinsteigern, da sehr viel für die innerbetriebliche Ausbildung ausgegeben wird. Dafür liegen die Bonuszahlungen höher und die Gehälter steigen im Laufe der Karriere stark (je nach Unternehmensgröße). Japaner verdienen im Schnitt mehr Geld als Deutsche (ein subjektiver Begriff, der durch stark schwankende Wechselkurse und Lebenshaltungskosten kaum zu beziffern ist). Dafür sind die Arbeitszeiten länger (also weniger Geld pro Stunde als die Deutschen). Meines Erachtens ist die Arbeit in Deutschland intensiver (stressiger) weil die gleiche Arbeit in weniger Stunden verrichtet wird. Das kann man natürlich auch positiv sehen, weil man mehr Freizeit hat. Das BIP ist höher in Japan, das gehaltene Vermögen auch. Dafür liegt das BIP/Person höher in Deutschland. Japan hat mehr Schulden, Privathaushalte mehr Geld, Fleisch ist teuer, Fisch billiger, Lohnnebenkosten sind günstiger, die Leistungen weniger, Arbeitssicherheit höher, Abfindungen besser, Urlaub weniger usw. usw. Wie man das vergleichen will ist mir schleierhaft. "Aldi-gut-7Eleven-schlecht" ist da ein bisschen zu kurzsichtig. Zumal es in Deutschland gar keine Convenience stores gibt und das gesamte ,,24-Stunden-offen-jeder-kann-immer-arbeiten-Konzept" gar nicht vorhanden ist.

Ich glaube, dass beide Länder auf sehr hohem Niveau liegen und man in beiden Länder ein erfülltes Leben führen kann. Der Versuch die eigenen Vorlieben auf einen allgemeingültigen Lebensentwurf zu übertragen ist verständlich - bringt jedoch wenig, weil sich vieles auf keinen gleichen Nenner bringen lässt.

Mal anders ausgedrückt Ich würde selbst dann nicht in Deutschland arbeiten und leben wollen, wenn mein Gehalt um 50% fallen würde. Es kann also nicht nur an den Arbeitszeiten, Urlaub und Verdienst liegen.
28.06.17 03:57
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OpTi


Beiträge: 13
Beitrag #47
RE: Nach Japan auswandern.(?)
Konnichiha,

Sehr spannende Diskussion...mein Benefit auszuwandern wäre es die Kultur Leben zu können.
Ob ich da nun mehr Arbeiten muss und weniger Geld verdienen oder mich der Illusion hingebe bei 40h/w mehr als in Bayern zu verdienen, würde für mich nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Und da bin ich auch bei einem wichtigen Punkt:
Grüner Tee.
Seit etwa 6-7 Jahren wird Deutschland nicht mehr mit den hochwertigsten Grüntee's versorgt da der Absatz zu niedrig ist. Aber auch über England kriegt man nicht mehr wirklich sehr guten Tee.
Durch Fukushima hat sich die Situation in den letzten Jahren weiter verschlechtert.

Der bisher beste Grüntee den ich getrunken habe, hat eine Ex-Freundin von einem meiner Freunde nach Deutschland geschickt...Name weiß ich nicht mehr. Es war ein Sencha der milder und süßer war als der beste Gyokuro (Region Uji/Kyoto) den ich bisher getrunken habe.

Über Maiko Tee (Maiko.ne.jp) habe ich auch schon Gyokuro bestellt...war allerdings nicht so der Hit.

Wäre jemand von euch bereit mir guten Gyokuro und Sencha aus Japan zu schicken?

4.000 - 5.000 ¥ pro 100g würde ich ausgeben wollen.

Bitte PM an mich.

Arigatô
OpTi
02.07.17 10:24
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funuke


Beiträge: 2
Beitrag #48
RE: Nach Japan auswandern.(?)
edit
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.07.17 01:20 von funuke.)
04.07.17 23:33
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Reizouko


Beiträge: 634
Beitrag #49
RE: Nach Japan auswandern.(?)
(02.07.17 10:24)OpTi schrieb:  4.000 - 5.000 ¥ pro 100g würde ich ausgeben wollen.

Wenn der Tee den du willst nur innerhalb Japans erhaeltlich ist dann rate ich dazu einen forwarding service zu benutzen um den Tee zu kaufen.


Zum Thema:

Keine Ahnung ob es noch um das eigentliche Thema geht oder ob es jetzt nur noch darum geht zu sagen ob jetzt München besser ist als Tokyo oder nicht (mal ehrlich, wen interessierst?).

Zum Thema Japanologiestudium: Wenn dein Ziel ist nach Japan auszuwandern bringt dir Japanologie nichts. Ich würde Japanologie nur empfehlen wenn man tatsächlich vor hat über Japan zu forschen. Allerdings braucht man einen Uniabschluss um überhaupt in Visum zu bekommen, also in der Hinsicht kann auch ein Japanologiestudium helfen.

Ansonsten, meine Erfahrung ist dass sich keine Sau dafür interessiert was und ob du überhaupt studiert hast außer du hast in deinem Studium relevante skills gelernt wie z.B. programmieren. Ich schreib auf meinen Lebenslauf inzwischen nichtmal mehr meinen Uniabschluss drauf, ist sowieso komplett irrelevant. Gut, liegt aber sicher auch daran dass ich mich in der IT Startup Szene aufhalte, wo die CEOs in ihren 20ern oder 30ern sind und nicht viel Wert auf nutzlose Papiere legen.

Wenn man sich bei 'traditionellen' japanischen Firmen bewirbt sieht das sicher anders aus. Aber mal ehrlich, wer will schon in so einer Firma arbeiten?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.07.17 17:37 von Reizouko.)
06.07.17 17:25
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Nach Japan auswandern.(?)
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