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PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
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Pinkys.Brain


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Beitrag #1
PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
*** Update: 24.4.2007:
- Auf maveriks Hinweis hin, habe ich einen Link für die "gsgetfile.dll" unter 5.) eingefügt, die zur Benutzung von EBPocket benötigt wird.

Vorbemerkung: Dieser Thread soll der Versuch, all denen, die einen PocketPC, Palm oder Zaurus besitzen – oder auch kaufen wollen – und diesen zum Japanischlernen verwenden wollen, Hilfestellung im Dschungel des Internets zu geben. Die nachfolgende Aufstellung ist im Grunde eine Zusammenfassung bzw. Ausarbeitung des bestehenden „Pocket PC / Palm“-Threads (showthread.php?tid=3044).

*Es könnte etwas besser geordnet und vollständiger sein, aber ich habe erst mal nur gefiltert. Es fehlen vielleicht noch ein paar Links, und wenn es um das BagojIME geht, wirkt es alles etwas chaotisch, weil es vier verschieden Varianten gibt und ich selbst ja nur eine testen kann. Außerdem sind da einfach zu viele verschiedene Links nötig, weil die recht gut im Netz verteilt sind.*

Da ich mich nur bei PocketPCs richtig auskenne, und auch selbst nur einen mit WindowsMobile2003SE besitze, wäre es toll, wenn alle bei der Ausarbeitung mithelfen würden (bin selbst kein Profi auf diesem Gebiet). Ich werde PDAs, vor allem passende Programme für diese ausführlicher behandeln, weil diese einfach häufiger sind.
Alle Eingriffe ins Betriebssystem, die auf dieser Seite geschildert werden (abgesehen von jeglichem „Flashen“, sind eigentlich ungefährlich, weil sie die Daten im festen Speicher der PDAs (=ROM) nicht verändern können. Natürlich übernehme ich aber keinerlei Haftung bei jedweder Beschädigung! Sichert eure Daten also per Backupfunktion auf eine Speicherkarte oder auf eurem DesktopPC. Sollte etwas schiefgehen und der PDA nicht mehr richtig laufen oder sogar starten, macht ihr einfach einen Softreset (Neustart). Sollte mehrmaliges Neustarten nicht helfen, macht ihr einen Hardreset; wie das geht, könnt ihr im Handbuch eures PDAs nachlesen. Euch sei aber angeraten erst im obigem Thread eure Probleme zu posten; in diesen Thread sollten nur Verbesserungsvorschläge, Korrekturen und Sachen, die ich vergessen habe oder einfach selbst nicht weiß! m(-_-)m

*Dank geht schon mal an alle, die sich an obenstehenden und an diesem Thread beteiligen!*


Inhalt:
1. PocketPC/PDA
2. Vergleich mit Wordtanks
3. Palm
4. Zaurus
5. PocketPC-Programme
6. Anmerkungen


1. PocketPC/PDA:
Bei PocketPCs, oft auch einfach PDA genannt, handelt es sich um kleine, handliche Computer, die Windows als Betriebssystem verwenden.

Prozessor: normalerweise zwischen 200 und 624MHz. Heutzutage werden nur noch (Strong) ARMS-Prozessoren verwendet. Also sollte man beim Download eines Programms darauf achten, daß man hier die richtige Version findet - es gibt auch nämlich noch MIPS und SH3, die aber mittlerweile veraltet sind.

RAM/ROM/Speicher: Beim Speicher sind die meisten Programme, die man fürs Japanischlernen verwenden kann, recht genügsam. Dennoch hier ein bißchen Entscheidungshilfe:

Für WM2003SE gilt: Eine Reihe von Programmen müssen bei diesem Betriebssystem im RAM installiert werden und belegen somit die ganze Zeit Speicherplatz, der auch für das Starten von anderen Programmen benötigt wird. Je mehr RAM um so besser, wobei meiner Meinung nach 64 MB ausreichen: Man kann ja auch mit den passenden Programmen die meisten Programme richtig beenden, so daß sie nicht mehr im RAM sind. ROM wird eigentlich nur gebraucht, wenn man Daten sicher speichern will. Rom kann man also (bei WM2003) getrost vernachlässigen, da darin nur das Betriebssystem gespeichert wird.

Bei WM2005 gilt: Generell funktioniert es hier ähnlich wie bei einem Desktop PC, weswegen man viel weniger RAM braucht, weil alle Programme im ROM installiert werden könne. Der RAM wird nur für temporäre Dateien gebraucht (kleiner Nachteil: ROM ist etwas langsamer als RAM, dafür braucht der PPC insgesamt etwas weniger Strom, weil weniger RAM benutzt wird [angeblich 10% weniger]).

Betriebssystem: Alle PocketPC verwenden ein WindowsMobile-Betriebssystem. Derzeit finden WM2003(SE) und WM5 Verwendung. Manche ältere Modelle verwenden noch WM2002. WM2003SE wird auch als WinCE 4.2 bezeichnet (deswegen ist auch die aktuellste WindowsMobile Versionsnummer „5“.
Die meisten werden wohl ein deutsches Betriebssystem verwenden; wenn man sich aber ein japanisches Modell kauft, hat man den Vorteil, daß auf solchen Modellen die Kanjieingabe per Stylus (=Stift) schon von Anfang an installiert, während man sie bei westlichen Systemen erst mühsam installieren muß (z.B. mittels BagojIME, siehe „Programme ). Wenn man Programme auf dem PDA installiert, muß man ihn zumeist mit einem DesktopPC verbinden und das Programm ActiveSync von MS verwenden. Generell sollte es möglich sein, auch verschiedensprachige Betriebssysteme miteinander abzugleichen – es gibt eine internationale englische Version(http://www.microsoft.com/windowsmobile/d...ync38.mspx).
*Man kann bei manchen Modellen im Nachhinein eine anderssprachige Betriebssystemversion aufspielen, doch verliert man dabei normalerweise die Garantie; und macht man einen Fehler, so ist dieser nicht so einfach rückgängig zu machen (etwas mehr dazu unter Anmerkungern).*
*im folgenden werde ich auch nicht auf WM2000, WM2002 und WM2003 (nicht Second Edition) eingehen, weil sie schlichtweg veraltet sind (bei WM2002 der Fall), oder sie einfach Seltenheitswert besitzen (WM2003 [non-SE] sollte immer auf die SE-Version geupdatet werde!). Bei WM2000 und WM2002 funktioniert zumindest das Japanisieren (selber Link, der zur „ausführlichen Beschreibung der Japanisierung von WM2003Se“[siehe PocketPC-Programme] gilt. Das BagojIME läßt sich aber nicht auf den beiden vorher genannten Betriebssystemen installieren*

Auflösung: Es gibt derzeit zwei übliche Bildschirmauflösungen: QVGA (240x320 Pixel) und VGA (480x640 Pixel). VGA wird sich sicherlich durchsetzen und ist gerade auf dem Weg, zum Standard zu werden. Anders als bei einem DesktopPC wird der Bildausschnitt bei einer höheren Auflösung aber nicht größer, also die Buchstaben nicht plötzlich kleiner. Es wird statt dessen im Vergleich zur kleineren Auflösung einfach nur die vierfache Anzahl an Pixel verwendet. Da wir Kanji anzeigen lassen, ist VGA klar die bessere Wahl! Mittlerweile gibt es auch von fast alle Programmen Versionen für VGA.

Eingabesysteme: Die Texteingabe funktioniert üblicherweise mittels Stift, aber es gibt auch Modelle die über eine Tastatur verwenden. Auf japanischen Systemen hat man auch die Möglichkeit, Kanji per Stylus einzugeben, was eine tolle Sache ist. Dies kann man auf westlichen Systemen mit passenden Programmen aber auch. Mit dem BagojIME, das unter [PocketPC-Programme] vorgestellt wird, funktioniert die Eingabe von Japanisch fast genauso wie auf einem DesktopPC; nur wird dabei das bekannte IME-Pad durch die Stifteingabe erheblich aufgewertet => Handschrifterkennung.
*Man kann aber auch Bluetooth-, Infrarot-, und manchmal auch, wenn der PDA über einen USB-Host verfügt, Texte per externe Tastatur eingeben.*

Speicherkarten: Es gibt verschiedene Speicherkartenstandards. Bei PDAs finden vier Verwendung: MiniSD, SD, MMC und CF. MiniSD wird manchmal in kleinen PDAs verbaut, sind aber auch generell langsamer. MMC und SD haben die gleiche Größe, haben aber eine Unterschiedliche Kontaktfläche; SD-Karten sind häufiger. CF-Karten sind die größten und normalerweise die schnellsten. Der Trend geht bei PocketPCs wohl zu SD. Es gibt aber auch Modelle, die zwei Kartenslots (SD und CF) besitzen. Beide Standards benutzen zu können ist jedenfalls eine gute Sache. Die verwendeten Speicherkarten sollten mindestens eine Kapazität von 256MB haben, weil Wörterbücher teilweise sehr viel Speicher benötigen. Man sollte auch etwas auf die Geschwindigkeit der Karten achten und sich vor dem Kauf verschiedene Tests durchlesen, weil es sich stark auf die Suchgeschwindigkeit bei Wörterbüchern auswirken kann.
*CF-Kartenslots lesen aus Microdrive-Laufwerke, die mehrere Gigabyte fassen. Sie sind aber oft nur schwer wieder zu entfernen, brauchen relativ viel Strom und sind als mechanische Speicher leider anfällig für Erschütterungen. Von ihnen ist also eigentlich abzuraten, zumal normale Speicherkarten bei der Speichermenge langsam aufschließen.*

Programme:
(siehe unten, PocketPC-Programme)

2. Vergleich mit Wordtanks:
Oft stellt sich die Frage, was besser ist (PDA, Palm, Zaurus <->Wordtank). Hier ein paar Anmerkungen dazu:
Vom Preis her sind Wordtanks sicherlich besser gestellt, erst recht, wenn man sie sich in Japan kauft. Bei PDAs liegt die Obergrenze bei etwa 550€. Die Untergrenze ist aber auch, wenn man ein vernünftiges Gerät will, bei mindestens 250€ (Palms sind etwas günstiger). Beide sind etwa gleichschnell betriebsbereift, weil beide beim Ausschalten in einen Standby-Modus gehen: ein Knopfdruck und beide können umgehend benutzt werden. Wenn es um Wörterbücher geht, ist der Wordtank eindeutig bessergestellt. Es gibt zwar auch die meisten Wörterbücher, die Wordtanks besitzen, auch für PDAs, doch sind diese unverhältnismäßig teuer (150%-200% der Buchversion). Die Wörterbücher, die man ansonsten zumiest kostenlos für PDAs bekommen kann, sind OK, könnten aber durchaus besser sein, weil sie nur Übersetzungen aber keine Worterklärungen ausgeben. Bei der Funktionsvielfalt siegt der PDA, da man mit ihm im Internet surfen, Filme anschauen, Musik hören, ihn als Organizer und vieles mehr verwenden kann. Man muß selbst entscheiden, ob man das alles aber braucht.
Es ist schwer zu sagen, was im Endeffekt komfortabler ist. Von der Ergonomie her ist der Wordtank im Vorteil, weil kleiner, leichter, längere Akkulaufzeit. Der Wordtank hat den großen Vorteil, daß man bei ihm schnell per „Superjump“ Lesungen nachschlagen oder Wörter schnell in verschiedenen Wörterbüchern nachschlagen kann. Dafür sind Wordtanks mit Handschrifterkennung oft nicht so gut ausgestattet, und die Schrifterkennung ist, zumindest bei dem Modell, das ich einmal ausprobiert habe, auch nicht wirklich so berauschend. Die Kanjieingabe beim PDA hingegen sind exzellent.


3. Palm:
Palms sind fast wie PDAs. Sienutzen aber als Betriebssystem Palm OS und sind auch nicht multitastingfähig (ist aber normalerweise nicht unbedingt ein sehr großer Nachteil).

Prozessor: Hier kenne ich mich jetzt nicht so gut aus, aber normalerweise sind sie langsamer als PDAs, vor allem die älteren Modelle. Dafür sind sie aber auch in der Nutzung von Prozessorleistung sehr viel genügsamer.

RAM/ROM/Speicher: Auch hier muß ich passen. Ältere Modelle hatten sehr oft einen sehr begrenzten Speicher, weil sie ausschließlich als Organizer gedacht waren. Mittlerweile sind sie in etwa so ausgestattet wie PDAs. Es gibt auch ein Modell mit eingebauter Festplatte.

Speicherkarten: Fast ausschließlich SD. Hier gilt ansonsten ebenfalls: mindestens 256MB.


Programme: Es ist viel schwerer, an gute kostenlose Programme zum Japanischlernen für Palms ranzukommen, vor allem wenn es um die Kanjieingabe geht. Hier eine Liste von Programmen, die in den Unweiten des Internets gesichtet wurden:

- JWPce (http://www.physics.ucla.edu/~grosenth/jwpce.html)

- Das WDIC (http://www.peterrivard.com/Pages/WDIC.html). Dafür braucht du anscheinend das passende J-OS (und Japanisch auf deinem Palm anzeigen zu können (http://simple-palm.com/palmware.html). Hier noch das WadokuJT für WDIC (http://zaurus.biojapan.de/zaudownl.html).
Hier als Alternative noch das PDIC (http://padict.sourceforge.net/v0.3.3/PAdict_doc.html)

- KingKanji fürs Vokabellernen [kommerziell, 30-Tage Trial] (http://www.gakusoft.com/kanji_palm.htm)

- Kanjigym (http://www.kanjigym.de/)

- MCards (http://www.you2.de/): Ein Karteikartenprogramm, bei dem man die Karten auf dem DesktopPC erstellt und dann auf den Palm überträgt.


4. Zaurus:
Zaurus sind kleine Computer, die ausschließlich mit Linux laufen. Außerdem benutzen sie zur Texteingabe nicht nur einen Stylus, sondern auch einen, sondern haben auch (immer?) eine Tastatur. Darüber hinaus sind normalerweise sind sie ab Werk mit ausreichend Speicher bestückt.
Im originalen Thread wurde empfohlen, generell auf japanische Modelle zuzugreifen. Sie sind aber auch nicht ganz billig. Das Koujien ist anscheinend manchmal auf japanischen Geräten von Anfang an enthalten.

Prozessor/Speicher/Auflösung/Peripherie: Die neuen Zaurus-Modelle SL-C1000 und SL-C3x00 sind mit einem 416 Mhz Prozessor ausgestattet, den man (angeblich ohne Gefahr für die Hardware) bis 624 Mhz hochtakten kann, wenn man den "Tetsu-Kernel" installiert hat. Hauptspeicher ist 64MB. Auflösung der neuen Modelle 640x480 bzw. (Hochformat möglich) 480x640. Excellente Anzeigequalität.
Peripherie: USB (sowohl device- als auch host-Funktion, letztere leider nur USB 1.1, also langsam), SD- und CF-Einschub, Infrarot. Auf diese Weise kann man den SL-C1000, der nur einen eingebaute 64MB Flash-Speicher (zusätzlich zum Hauptspeicher) hat, mit einer grossen SD-Karte auf 1GB oder mehr aufrüsten. Die C3x00-Modelle haben dagegen ein eingebaute Micro-Festplatte (C3200: 6MB). Der CF-Einschub eignet sich für eine WiFi Karte.

Preis: Der unterscheidet sich stark, ob man das Gerät in Japan oder außerhalb kauft. In Japan kostet der SL-C1000 im Moment im günstigsten Fall etwa 30.000 Yen und ist damit nicht teurer als vergleichbare WindowsMobile-Geräte -- eher billiger (die Angabe beruht auf Vergleichen bei Yodobashi Camera, der jedoch definitiv nicht die günstigste Bezugsquelle für den Z ist! In Deutschland kann man locker das doppelte für den Zaurus auf den Ladentisch blättern.

Betriebssystem:Linux/Qtopia ist nur eine Alternative zu Windows Mobile (na ja, in wirklichkeit ist es schon etwas mehr aber das ist Geschmackssache), also primaer sind weder Windows Mobile noch Linux PDAs "kleine Laptops" (oder beide sind es). Allerdings stimmt: man kann auf einem Sharp Zaurus fast alle Linux-Software (cross)kompilieren und installieren, wenn man ueber genuegend Wissen verfuegt. Aber: 90% der Standard-Linuxanwendungen sind auf dem Zaurus zu langsam und daher eher nutzlos.

Handschrifterkennung: Japanische Zeicheneingabe ist auf dem Z excellent, wenn man das japanische Originalsystem verwendet, denn da ist sowohl die Standard-Tastatureingabe als auch Handschrifterkennung per Stylus vorinstalliert. Letztere scheint sehr gut zu sein. Von den anderen für den Z verfügbaren Systemen/ROMs bietet Cacko anscheinend dieselbe Handschriftenerkennung an, wie es darum bei OpenZaurus und PdaXrom müßte noch geklärt werden.

*Weitergehende Informationen: siehe "6. Anmerkungen"*

Ein Zaurus-Forum: http://www.z-portal.info/

Programme:
- http://www.killefiz.de/zaurus/

- Kanji-Wörterbuch und (einfacher Trainer) (http://nihongonirvana.sourceforge.net/kani1/kani.html)

Anmerkungen: *von muffelwild*
a. Zaurus in Japan online bestellen (am billigsten): Wenn man in Japan wohnt: einfach. Wenn nicht: an einen Freund schicken lassen, oder auch ins Hotel (Lieferungen gehen in Japan schnell, und Hotels machen normalerweise keine Probleme, Pakete anzunehmen). Achtung: Das im Lieferumfang enthaltene Netzgerät ist nur für 100V geeignet. In Deutschland braucht man also entweder einen Konverter, oder ein Netzteil, das auch mit 230V zurechtkommt. Hier
http://www.wolf.ne.jp/syuhen/zaurus.html
gibt es ein solches für 1300 Yen.

b. Falls man sich für einen C1000 entschieden hat, SD-Speicherkarte kaufen. Kriegt man überall (Japan, Deutschland,...) günstig. Es gibt unterschiedlich schnelle Speicherkarten, ich besitze leider nur eine schnelle und weiss daher nicht, ob die langsamen signifikant langsamer sind...
*Anm. von "Pinkys.Brain": Es gibt markante Unterschiede: Ich etwa besitze eine Kingston 512MB SD-Karte [Standardmodell], und diese ist erheblich langsamer als andere Modelle [halbe Geschwindigkeit im Vergleich zu anderen Karten]*

c. Folgende Entscheidung fällen: Wie soll der Z mit der Ausßnwelt kommunizieren? WLAN (dann braucht man eine WiFi Karte, z.B. die Planex GW-CF11X, die ich besitze, sie benötigt einen Treiber, der im Netz erhältlich ist), oder per USB an einen Rechner anschließen? Im letzteren Fall: die im Lieferumfang des japanischen Original-Zaurus enthaltene Software für diesen Zweck installiert sich problemlos auf japanischem Windows. Ich habe sie auf einem deutschen WinME zum Laufen gebracht, war allerdings nicht ganz einfach. Nicht-Japanisches WinXP: geht bestimmt, habe aber keine Erfahrung damit (sicherlich leichter als WinME). Nicht-Windows Systeme (Linux): Sollte möglich sein, könnte aber eigene Bastelarbeit (Linuxkenntnisse!) erfordern. Google hilft hoffentlich weiter, und wohl dem, der Japanisch kann, aber ohne Englisch geht's auf keinen Fall...

d. Grundlegende Installation vornehmen, indem man die benötigten Installationspakete (.IPK-Dateien, z.B. Netzkartentreiber, Terminal-Programm, etc.) auf eine Speicherkarte spielt und sie in den Zaurus schiebt, dann auf "Einstellungen" (natürlich 設定) -> "Software" (ソフト) -> Installieren klicken. Der Z findet die verfügbaren Installationspakete selbst (evtl. müssen sie auf der Speicherkarte im Unterverzeichnis Documents/Install_Files stehen), die Installation ist ein Klick (und etwas warten). Wenn man die Verbindung per USB zu einem Computer einrichtet, muß man meines Wissens auf dem Z vorher gar nichts installieren, da alles dafür Benötigte schon vorinstalliert ist.

e. Software aus dem Netz herunterladen (zum Kaufen gibt's aber wenig, das meiste ist kostenlos) und installieren.

f. Nachdem ich die obigen Stichpunkte zusammengestellt habe, habe ich doch den Eindruck, dass der Z (insbesondere die japanische Originalversion) den computermäßig nicht versierten Anfänger überfordern könnte. Falls einer der Leser des Forums es wagt und irgendwo scheitert, biete ich, in beschränktem Umfang natürlich, Support an. (Unter der folgenden Bedingung: Nach erfolgreicher Zaurus-Installation muß der Betreffende ebenfalls Support anbieten )

g. Hier eine kurze Anleitung, wie man den Zaurus mit einem Deutschen WinXP verbindet.

1. Der Zaurus bietet zwei Verbindungsarten an: "basic" USB und "advanced" USB-Netzwerk. Ich finde die letztere Netzwerkverbindung wesentlich besser (viel besser in Windows integriert). Um diese zu aktivieren: Auf dem Zaurus-Desktop den "Einstellungen"-Reiter (je nach Sprache "settings", "settei", ...) anwählen, dann "PC-Link" klicken, und dann unten unter "Connection" die zweite Option "USB - TCP/IP" auswählen.

Zaurus angeschaltet lassen, aber sämtliche nun folgende Aktionen beziehen sich auf den WinXP Rechner.

2. Die beim Zaurus mitgelieferte Installations-CD einlegen. Das Setup-Programm fährt hoch: gleich wieder beenden, da es nur auf einem japanischen System vernünftig funktioniert.

3. Den Zaurus per USB-Kabel mit dem Rechner verbinden. Etwas warten, der Rechner erkennt die neue Hardware, und fragt, ob er sie installieren soll. Natürlich: JA. Treiber befinden sich auf der CD. Die Fragen des Installationswizard dementsprechend beantworten.

4. Die Treiber, erste Runde, werden gesucht und installiert. Zwischendurch beschwert sich das System mal, daß die Treiber nicht signiert sind, wir installieren trotzdem. "Fertig stellen" klicken ... und wieder ein wenig warten, denn es gibt noch die Treiber der zweiten Runde.

5. Der "neue Hardware gefunden" Dialog poppt wieder auf, Treiber installieren? Ja! -- und das ganze Spielchen noch einmal spielen. "Fertig stellen" -- fertig.

6. Der Zaurus ist jetzt unter der Netzwerkadresse 192.168.129.201 ansprechbar (kann man übrigens auf dem Zaurus unter PC-Link ändern). Z.B. im Explorer auf \\192.168.129.201\ gehen, dann kommt man an die Daten auf dem Zaurus (und ggf. der eingelegten SD-Karte).

7. Verbindung trennen: Einfach den Explorer zumachen (und alles, was sonst noch auf den Zaurus zugreift) und dann das Kabel herausziehen.

8. WENN WAS SCHIEF GEHT, und der Rechner beim erneuten Verbinden des Zaurus wieder "neue Hardware gefunden" meldet, muß man die Treiber ggf. ein zweites Mal installieren. Ist mir auch passiert, ich weiss nicht warum. Wenn die Verbindung nicht zustande kommt:
Gerätemanager öffnen (Arbeitsplatz, rechte Maustaste-> Eigenschaften, Hardware, Gerätemanager) und nach den Zaurus-Treibern schauen: Unter USB befindet sich der eine, und unter Netzwerkkarten der andere. Diese Treiber ggf. nochmal aktualisieren, oder entfernen ... bis das WinXP endlich überzeugt ist, dass der Zaurus ein Freund ist. WinME Benutzer: Ein Anleitung (mit der ich bereits erfolgreich war) gibts auf
http://www.myzaurus.com/downloads/Win98T...ooting.doc

*Fortsetzung des Threads [ab 5. PocketPC-Programme] etwas weiter unten*

"Wissen ist, wenn man weiß, wo's steht!"
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.04.07 11:07 von Pinkys.Brain.)
07.10.06 16:20
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atomu


Beiträge: 2.664
Beitrag #2
RE: PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
huch

Schöne Zusammenfassung, vielen Dank für die Mühe! In einer ruhigen Minute werde ich das mal durchgehen und posten, wenn mir noch was einfällt. Aber wahrscheinlich ist das sowieso schon viel mehr als ich weiß.

Jedenfalls habe ich das Thema aboniert und werde fleißig mitlesen, auch wenn ich gerade wenig zum Schreiben komme.

grins

正義の味方
07.10.06 18:32
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muffelwild


Beiträge: 29
Beitrag #3
RE: PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
Da ich Besitzer und Fan des Sharp Zaurus bin, muss ich hier einige Informationen ergaenzen.

1. Prozessor/Speicher/Aufloesung/Periferie: Die neuen Zaurus-Modelle SL-C1000 und SL-C3x00 sind mit einem 416 Mhz Prozessor ausgestattet, den man (angeblich ohne Gefahr fuer die Hardware, habe es aber nicht ausprobiert!) bis 624 Mhz hochtakten kann, wenn man den "Tetsu-Kernel" installiert hat. Hauptspeicher ist 64MB. Aufloesung der neuen Modelle 640x480 bzw. (Hochformat moeglich) 480x640. Excellente Anzeigequalitaet. Periferie: USB (sowohl device als auch host Funktion, letztere leider nur USB 1.1, also langsam), SD- und CF-Einschub, Infrarot. Auf diese Weise kann man den SL-C1000, der nur einen eingebaute 64MB Flash-Speicher (zusaetzlich zum Hauptspeicher) hat, mit einer grossen SD-Karte auf 1GB oder mehr aufruesten (habe ich mit meinem C100 gemacht). Die C3x00 Modelle haben dagegen ein eingebaute Micro-Festplatte (C3200: 6MB). Der CF-Einschub eignet sich fuer eine WiFi Karte.

2. Preis: Der unterscheidet sich stark, ob man das Geraet in Japan oder ausserhalb kauft. In Japan kostet der SL-C1000 im Moment im guenstigsten Fall etwa 30.000 Yen und ist damit nicht teurer als vergleichbare Windows Mobile Geraete -- eher billiger, denke ich. (Habe aber keine konkreten Daten, die Angabe beruht auf Vergleichen bei Yodobashi Camera, der jedoch definitiv nicht die guenstigste Bezugsquelle fuer den Z ist! Allerdings lese ich oben, dass die Untergrenze fuer ein vernuenftiges WinMobile Geraet etwa 250 Euro ist, also etwa der Preis des C1000.) In Deutschland kann man locker das doppelte fuer den Zaurus auf den Ladentisch blaettern.

3. Linux/Qtopia ist nur eine Alternative zu Windows Mobile (na ja, in wirklichkeit ist es schon etwas mehr grins aber das ist Geschmackssache), also primaer sind weder Windows Mobile noch Linux PDAs "kleine Laptops" (oder beide sind es). Allerdings stimmt: man kann auf einem Sharp Zaurus fast alle Linux-Software (cross)kompilieren und installieren, wenn man ueber genuegend Wissen verfuegt. Aber: 90% der Standard-Linuxanwendungen sind auf dem Zaurus zu langsam und daher eher nutzlos. Ich bin vom Firefox abgekommen und benutze stattdessen Netfront (spezielle Zaurus-Qtopia-Software), gleiches gilt fuer Email, Textverarbeitung, ...
Edit: LaTeX ist eine der Ausnahmen und auf dem Z nicht zu langsam. Kann im Gegenteil sehr nuetzlich sein, wenn man mit einem vollwertigen wissenschaftlichen Textsatzsystem im Hosentaschenformat verreisen kann.

4. Japanische Zeicheneingabe ist auf dem Z excellent, wenn man das japanische Originalsystem verwendet, denn da ist sowohl die standard Tastatureingabe als auch Handschriftenerkennung per Stylus vorinstalliert. Ich kann letztere nur immer wieder loben, allerdings schaetze ich, dass die entsprechenden Programme fuer Windows Mobile genauso gut sein werden. Von den anderen fuer den Z verfuegbaren Systemen/ROMs bietet Cacko meines Wissens dieselbe Handschriftenerkennung an, bei OpenZaurus und PdaXrom weiss ich nicht bescheid.

5. Woerterbuchsoftware gibt es fuer den Zaurus einiges. Ich sehe davon ab, hier ausgedehnte Werbung fuer meine Eigenentwicklung Kangoroo zu machen, obwohl es natuerlich dank der Kanji-Verlinkung die derzeit beste verfuegbare Variante ist, und Vokabeltrainer ist auch eingebaut grins

6. Vergleich mit Elektronischen Woerterbuechern: M.E. ist eindeutig der PDA, insbesondere Zaurus vorzuziehen. Die guten elektronischen Woerterbuecher kosten nicht viel weniger (in Japan!), koennen aber weniger. Insbesondere fuer Deutsche Muttersprachler ist die Qualitaet des WaDoku m.E. besser als die Konkurrenz in den elektronischen Woerterbuechern, was schon allein den Ausschlag geben sollte. Zusammen mit der excellenten Handschriftenerkennung, Internet, eMail, Textverarbeitung, ...

7. Technische Details, Tipps, Warnungen, Howtos...
Ich werde heute abend in puncto Ausfuehrlichkeit nicht an Pinkys.Brain's Erlaeuterungen herankommen, sorry. Hier kurz die wichtigsten Stichpunkte:

a. Zaurus in Japan online bestellen (am billigsten). Wenn man in Japan wohnt: einfach. Wenn nicht: an einen Freund schicken lassen, oder auch ins Hotel (Lieferungen gehen in Japan schnell, und Hotels machen normalerweise keine Probleme, Pakete anzunehmen). Achtung: Das im Lieferumfang enthaltene Netzgeraet ist nur fuer 100V geeignet. In Deutschland braucht man also entweder einen Konverter, oder ein Netzteil, das auch mit 230V zurechtkommt. Hier
http://www.wolf.ne.jp/syuhen/zaurus.html
gibt es ein solches fuer 1300 Yen.

b. Falls man sich fuer einen C1000 entschieden hat, SD-Speicherkarte kaufen. Kriegt man ueberall (Japan, Deutschland,...) guenstig. Es gibt unterschiedlich schnelle Speicherkarten, ich besitze leider nur eine schnelle und weiss daher nicht, ob die langsamen signifikant langsamer sind...

c. Folgende Entscheidung faellen: Wie soll der Z mit der Aussenwelt kommunizieren? WLAN (dann braucht man eine WiFi Karte, z.B. die Planex GW-CF11X, die ich besitze, sie benoetigt einen Treiber, der im Netz erhaeltlich ist), oder per USB an einen Rechner anschliessen? Im letzteren Fall: die im Lieferumfang des japanischen original Zaurus enthaltene Software fuer diesen Zweck installiert problemlos auf japanischem Windows. Ich habe sie auf einem deutschen WinME zum Laufen gebracht, war allerdings nicht ganz einfach. Nicht-Japanisches WinXP: geht bestimmt, habe aber keine Erfahrung damit (sicherlich leichter als WinME). Nicht-Windows Systeme (Linux): Sollte moeglich sein, koennte aber eigene Bastelarbeit (Linuxkenntnisse!) erfordern. Google hilft hoffentlich weiter, und wohl dem, der Japanisch kann, aber ohne Englisch gehts auf keinen Fall...

d. Grundlegende Installation vornehmen, indem man die benoetigten Installationspakete (.IPK-Dateien, z.B. Netzkartentreiber, Terminal-Programm, etc.) auf eine Speicherkarte spielt und sie in den Zaurus schiebt, dann auf "Einstellungen" (natuerlich "settei" in Kanji) -> "Software" ("sofuto") -> Installieren klicken. Der Z findet die verfuegbaren Installationspakete selbst (evtl. muessen sie auf der Speicherkarte im Unterverzeichnis Documents/Install_Files stehen), die Installation ist ein Klick (und etwas warten). Wenn man die Verbindung per USB zu einem Computer einrichtet, muss man meines Wissens auf dem Z vorher gar nichts installieren, da alles dafuer benoetigte schon vorinstalliert ist.

e. Software aus dem Netz herunterladen (oder kaufen grins gibts aber wenig, das meiste ist frei) und installieren.

8. Nachdem ich die obigen Stichpunkte zusammengestellt habe, habe ich doch den Eindruck, dass der Z (insbesondere die japanische Originalversion) den computermaessig nicht versierten Anfaenger ueberfordern koennte. Falls einer der Leser des Forums es wagt und irgendwo scheitert, biete ich (in beschraenktem Umfang natuerlich) Support an. (Unter der folgenden Bedingung: Nach erfolgreicher Zaurus-Installation muss der Betreffende ebenfalls Support anbieten grins )


Update
Hier eine kurze Anleitung, wie man den Zaurus mit einem Deutschen WinXP verbindet.

1. Der Zaurus bietet zwei Verbindungsarten an: "basic" USB und "advanced" USB-Netzwerk. Ich finde die letztere Netzwerkverbindung wesentlich besser (viel besser in Windows integriert). Um diese zu aktivieren: Auf dem Zaurus-Desktop den "Einstellungen"-Reiter (je nach Sprache "settings", "settei", ...) anwaehlen, dann "PC-Link" klicken, und dann unten unter "Connection" die zweite Option "USB - TCP/IP" auswaehlen.

Zaurus angeschaltet lassen, aber saemtliche nun folgende Aktionen beziehen sich auf den WinXP Rechner.

2. Die beim Zaurus mitgelieferte Installations-CD einlegen. Das Setup-Programm faehrt hoch: gleich wieder beenden, da es nur auf einem japanischen System vernuenftig funktioniert.

3. Den Zaurus per USB-Kabel mit dem Rechner verbinden. Etwas warten, der Rechner erkennt die neue Hardware, und fragt, ob er sie installieren soll. Natuerlich: JA. Treiber befinden sich auf der CD. Die Fragen des Installationswizard dementsprechend beantworten.

4. Die Treiber, erste Runde, werden gesucht und installiert. Zwischendurch beschwert sich das System mal, dass die Treiber nicht signiert sind, wir installieren trotzdem. "Fertig stellen" klicken ... und wieder ein wenig warten, denn es gibt noch die Treiber der zweiten Runde.

5. Der "neue Hardware gefunden" Dialog poppt wieder auf, Treiber installieren? Ja! -- und das ganze Spielchen noch einmal spielen. "Fertig stellen" -- fertig.

6. Der Zaurus ist jetzt unter der Netzwerkadresse 192.168.129.201 ansprechbar (kann man uebrigens auf dem Zaurus unter PC-Link aendern). Z.B. im Explorer auf \\192.168.129.201\ gehen, dann kommt man an die Daten auf dem Zaurus (und ggf. der eingelegten SD-Karte).

7. Verbindung trennen: Einfach den Explorer zumachen (und alles, was sonst noch auf den Zaurus zugreift) und dann das Kabel herausziehen.

8. WENN WAS SCHIEF GEHT, und der Rechner beim erneuten Verbinden des Zaurus wieder "neue Hardware gefunden" meldet, muss man die Treiber ggf. ein zweites Mal installieren. Ist mir auch passiert, ich weiss nicht warum. Wenn die Verbindung nicht zustande kommt:
Geraetemanager oeffnen (Arbeitsplatz, rechte Maustaste-> Eigenschaften, Hardware, Geraetemanager) und nach den Zaurus-Treibern schauen: Unter USB befindet sich der eine, und unter Netzwerkkarten der andere. Diese Treiber ggf. nochmal aktualisieren, oder entfernen ... bis das WinXP endlich ueberzeugt ist, dass der Zaurus ein Freund ist. grins WinME Benutzer: Ein Anleitung (mit der ich bereits erfolgreich war) gibts auf
http://www.myzaurus.com/downloads/Win98T...ooting.doc
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.01.07 03:59 von muffelwild.)
10.10.06 22:21
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Pinkys.Brain


Beiträge: 420
Beitrag #4
RE: PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
*Fortsetzung von der Zusammenfassung:*

5. PocketPC-Programme:
Wenn man einen PDA mit westlichsprachigem Betriebssystem besitzt, ist es generell erst einmal nötig, ihn dazu zu bringen, daß er Japanische liest (dies ist auch eine Voraussetzung für das BagojIME!). Hier muß man auch unterscheiden, ob der eigenen PocketPC unter WM2003SE läuft, oder unter WM5.
Zuerst schreibe ich, wie das Japanisieren und das BagojIME auf WM2003SE installiert werden. Danach kommt die Installationsanleitung von beidem für WM5 *schon mal Dank an „irgendwer“, der diese Anleitung postete*

„Japanisieren“ von WM2003SE: Es gibt glücklicherweise ein Installationspack für diese Betriebssystem: (http://discussion.brighthand.com/showthr...t=japanese). Unter diesem Link st auch gleich eine Installationsanleitung zu finden. Ich habe dieses Verfahren selbst noch nicht getestet.
Eine ausführlichere Beschreibung des komplizierten Weges, von dem ich aber bestätigen kann, daß er funktioniert(!!!), findet ihr in folgendem Thread, dem Originaltread, gleich auf der ersten Seite. Außerdem sind hier auch Screenshots, die euch zeigen, wie japanische Schriftzeichen dann im Endeffekt angezeigt werden: (http://discussion.brighthand.com/showthr...t=japanese).
*Wichtig: Der Link ist eigentlich für WM2000 und WM2002 gedacht. Die nötige win.cls findet man etwas weiter unten unter „****UPDATE FOR Windows Mobile 2003****“. (Direktlink: http://akiba.sorobangeeks.com/data/nihon...o_2003.zip)*
Ihr müßt danach übrigens in den Regionseinstellungen euer System nicht auf Japanisch umstellen, damit der PDA japanische Schriftzeichen richtig anzeigt. Mich behindert es sogar eher, weil manche Programme dann mit Umlauten nicht richtig zurechtkommen!

Das BagojIME: Die Anleitung findet ihr hier [Post #9] (http://firstloox.org/forums/showthread.p...&pp=15). Diese Anleitung ist für VGA-PDAs gedacht.
Für QVGA-PDAs: (http://www.firstloox.org/forums/showthre...mp;page=11).


„Japanisieren“ von WM5“:
QVGA-PDAs:
1.) Die Dateien von http://www.suninet.org/japinput laden.
2.) http://bagoj.info2k1.hu/downloads/ppc/ja...gasips.zip laden
3.) PDA anschließen, mit ActiveSync eine Verbindung herstellen etc...
4.) Von den Suninet-Dateien "MSGothic Font for WM5.exe" aufrufen und installieren
5.) Von den Suninet Dateien "Asian NLS for WM5.exe" installieren
6.) Von den Suninet-Dateien "Bagoj's IME for WM5.exe" installieren
7.) Die qvgasips.zip entpacken und die Dateien in den Windows-Systemordner des PDAs kopieren (Im Windows-Explorer das Mobile Gerät doppelklicken um die gesamte Verzeichnisstruktur des PDAs zu sehen)
8.) Soft-Reset
9.) KbdSwitch nach PDA\Windows\Startmenü\Programme kopieren (oder dorthin einen Shortcut setzen)

Für VGA-PDAs gilt in etwa dasselbe. Die win.cls-Datei bekommt man ebenfalls bei von http://www.suninet.org/japinput. Das BagojIME für VGA ist hier zu bekommen: http://www.asukal.jp/WM5/BagojsINPUT.zip

Mit folgendem Programm namens KbdSwitch kann man das IME-Toolbar abschalten http://www.geocities.com/grieg_winter/so...index.html. Man muß aber nach dem aktivieren der *.exe normalerweise einen Softreset ausführen, damit es abgeschaltet wird.

In den oben angegebenen Threads sind manchmal auf Problemhilfen beschrieben. Des öfteren benötigt man dafür eine Registryeditor. Hier sind zwei, wobei ersterer kostenlos ist:
- Tascal Registry Editor (http://www2r.biglobe.ne.jp/~tascal/downl.../tre_e.htm
- Resco Registry Editor (http://www.resco.net/)

BagojIME Version 2 (nur WM5):
Es gibt auch eine neue Version, die nicht nur besser aussieht als die alte, sondern z.B. beim Benutzen der Multibox auch drei Felder für die Eingabe japanischer Schriftzeichen bereitstellt:
(für QVGAgrins http://asukal.net/blog/2006/09/post_21.html (Alternativlink: http://asukal.net/blog/?p=96#more-96)
(für VGAgrins http://asukal.net/blog/2006/09/post_20.html (Alternativlink: http://asukal.net/blog/?p=95#more-95)
*Achtung*: Zuerst muß LetJapanNr.5 installiert werden
(Link und Anleitung jeweils etwas weiter unten auf der Seite)

Alternative Eingabemethoden: Es gibt verschiedene Alternativen zum BagojIME, wobei mich keine wirklich überzeugt, weswegen ich auch keine Links poste:
- Decuma: Decuma war früher die beste Handschrifterkennung für Kanji, doch leider gab es nie eine VGA-Version. Nun ja, es gab schon eine, aber die war nur in Japan erhältlich, sehr teuer und nur ein eine Handvoll Modelle gedacht. Mittlerweile wurde die Herstellerfirma aufgekauft und konzentriert sich wohl eher auf Eingabesysteme für Handys. BagojIME ist auf jeden Fall die bessere Wahl und konstenlos.
- JPensip: War kurz meine Zwischenlösung, als Decuma nicht funktionieren wollte und es das BagojIME nicht gab. Die Erkennungsrate ist aber leider recht dürftig und es funktioniert nicht in vielen Anwendungen (PocketInformant, etc.).
- Effy 4.0: Effy sah vielversprechend aus, doch leider hat es, soweit mir bekannt ist, immer noch keine Handschrifterkennung; es benutzt die klassische Romaji-Kanji-Umwandlung. Man kann aber Kanji auch dadurch eingeben, daß man ein Feld hat, in dem verschieden Pfeile angeordnet sind, die verschiedene Strichrichtungen darstellen. Will man also ein Kanji schreiben, tippt man nacheinander die entsprechenden Pfeile an. Ist aber leider keine richtige Handschrifterkennung.
- Atok: [???]

Wörterbuchprogramme: Es gibt eine ganze Reihe von kostenlosen Wörterbuchprogrammen, die zumeist aber auf ein und dieselben Datenbanken zugreifen. Ich persönlich benutze eine Kombination aus JWPce und EBPocket. Ersteres Programm verwendet Dateien im edict-Format, letzteres benutzt das EPwing-Format, das vor allem in Japan zur Anwendung kommt. Beide Programme lassen die Eingabe mittels BagojIME zu, beide laufen absolut stabil, beide kommen sowohl mit VGA als aus QVGA zurecht.
- JWPce:
Base Datei: http://www.physics.ucla.edu/~grosenth/jwpcebas.zip
Die EXE: http://www.physics.ucla.edu/~grosenth/jwpceqar.zip
Beide Dateien müssen einfach nur in denselben Ordner kopiert werden.
Hier noch die Hilfe-Datei und das Handbuch:
http://www.physics.ucla.edu/~grosenth/jw...pceceh.zip
Das Engl.-Jap.- Wörterbuh Edict findet man hier (http://ftp.monash.edu.au/pub/nihongo/edict.zip).
Für das Wadoku JT wirft man einfach diese beiden Dateien in einen Ordner und wählt diesen dann in JWPce bei der Wörterbuchsuche an:
1. http://www.bibiko.de/WdJTUTF.zip
2. http://www.bibiko.de/WdJTUTFx.zip

- EBPocket: http://hishida.pro.tok2.com/download/ebp...7_free.zip
Zusätzlich muß man noch eine "gsgetfile.dll"-Datei in den Windowsordner kopieren. Zu finden ist sie hier: http://www.geocities.co.jp/SiliconValley...file-i.zip.
Passende Wörterbücher findet man hier: http://www.hloeffler.info/epwing/, wobei ich die ExampleSentences emfehle, da es keine für JWPce gibt (ftp://ftp.cc.monash.edu.au/pub/nihongo/j...fpw.tar.gz). Weitere Informationen findet man hier http://www31.ocn.ne.jp/~h_ishida/EBPocket.html#download (nur Japanisch)

- Es gibt dann auch noch diese Version des Wadoku jiten: http://omnibus.uni-freiburg.de/~matusche/japanisch/

Vokabeltrainer: An Vokabeltrainern gibt es drei, die etwas bekannter sind.
- JFC [link]. Das Programm, das vom selben Macher ist, wie JWPce, ist schön simpel. Der Funktionsumfang ist eher mager, aber es leistet seinen Dienst. Die Vokabellisten kann man in der Desktopvariante von JWPce erstellen, oder man kann auch einfache *.txts verwenden, wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält.
- KingKanji [link]
- Pocketstackz [link]: Pocketstackz sieht macht auf mich den besten Eindruck, ist aber nicht kostenlos (oder???)

6. Anmerkungen:
- Zur Font, die bei der Japanisierung verwendet werden: Leider enthält die Schriftdatei nicht alle Zeichen, denen an im Alltag begegnen mag. Sehr seltene Zeichen sind nicht dabei und werden dann als leere Kästchen angezeigt.
- Bei Hardwareproblemen oder generellen Fragen zu PocketPCs empfehle ich dieses Forum: http://www.ppc-welt.com/community.
- Zum Flashen des Betriebssystems: Es gibt schon Leute, die das gemacht haben (meistens aber nur von einem zu einem anderen westlichsprachigen OS). Meistens scheint es problemlos zu funktionieren, doch wenn etwas schiefgeht, wird es richtig kompliziert, weil man a) ein Backup des Roms gemacht haben muß, um wieder den Originalzustand herzustellen oder b) wenn dem nicht so ist, ein solches braucht. Es kann sein, daß manchen Hersteller solche auf ihren Websites haben, weiß da aber nicht genauer bescheid. Aber viel einfacher, als das BagoijIME zu benutzen, ist es nicht!

"Wissen ist, wenn man weiß, wo's steht!"
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.04.07 11:04 von Pinkys.Brain.)
11.10.06 02:38
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muffelwild


Beiträge: 29
Beitrag #5
RE: PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
(11.10.06 09:38)Pinkys.Brain schrieb:Nice, muffelwild (^_-)//
Ich werde das dann später, wenn ich Zeit habe, oben einfügen...leider ist das etwas umständlich, weil das Texteingabefeld hier im Forum etwas klein ist *HintHint* zwinker

Wakarimashita grins
Aber ich wuerde fast vorschlagen, die Arbeit zu sparen und die beiden Beitraege getrennt zu lassen: erstens enthalten sie auch (leicht unterschiedliche) Meinungen, und zweitens sind sie vielleicht getrennt uebersichtlicher.

Insbesondere unsere Meinung zur Qualitaet der Woerterbuecher ist unterschiedlich. Meine (nicht besonders qualifizierte!) Meinung ist, das WaDoku besser ist als was an J<->D elektronischen Woerterbuechern angeboten wird (gilt nicht fuer Englisch, da eDict schwaecher ist und die J<->E elektronischen Woerterbuecher besser). Ich habe persoenlich nur den Vergleich mit dem Seiko, nicht mit dem Canon (habe aber, bevor ich den Seiko gekauft habe, einen Vergleich gelesen, bei dem er besser wegkam als der Canon, ich glaube sogar hier im Forum). Aber meiner Erfahrung nach liefert der Seiko bei D->J anfragen oft Ergebnisse, die von Japanern als "benutzt man nicht" abgetan werden, umgekehrt sind viele Anfragen J->D ergebnislos (und finden sich erst im englischen Woerterbuch). Beides passiert mir mit WaDoku fast nicht.

Insofern waeren hier an dieser Stelle (zumindest fuer mich) noch einige weitere, qualifiziertere (Japanologen?) Meinungen interessant: Wie ist WaDoku im Vergleich mit elektronischen Woerterbuechern zu bewerten?
11.10.06 23:54
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Pinkys.Brain


Beiträge: 420
Beitrag #6
RE: PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
Ich verstehe, was du meinst. Das Wadoku ist, was die reine Menge an Einträgen angeht, sicherlich nicht schlecht. Aber es bringt mir z.B. nur etwas, wenn ich eine Übersetzung für ein japanisches Wort suche. Wenn ich aber eine gute Übersetzung für eine deutsches Wort suche, ist es nichtg so geeignet. Ich suchte mal das japanische Wort für "Reiskocher". Ich bekam drei Ergebnisse. Nur leider nicht das Wort, daß hier in Japan verwendet wird (suihanki). Das ist im Wadoku nämlich unter "Reiskochtopf" eingetragen. Die Wörterbücher, die ich von den Wordtanks her kenne (meistens Crown), geben das "gebräuchliche" Wort aus. Das ist nur ein Beispiel, das aber für wirklich viele steht. Sicherlich sind die Übersetzungen im Crown z.T. nicht wirklich passend, was aber auch daran liegt, daß ein deutsches bzw. japanisches Wort oft viele verschieden Bedeutungen hat. Im Wadoku wird man da etwas alleingelassen, während im Wordtank - auch wenn die reine Wortübersetzung oft nicht zutreffend ist - immerhin noch sehr of Beispielphrasen anzutreffen sind, die seeeeehr hilfreich sind. FÜr das Wadoku gibt es nur die Example Sentences als Ergänzung, die ich in EBPocket lade, aber das war es dann auch schon.

@Einbinden in den ersten Post:
Ich dachte, daß es eigentlich viel übersichtlicher wäre, wenn ich alle hilfreichen Posts oben einfüge. Ansonsten müßte ich oben nämlich Verweise einfügen: z.B. "siehe Post #5 von ???" oder so ähnlich. Ich finde es zweckdienlicher, wenn ich es oben einfüge. Deswegen habe ich ja auch extra diesen Thread eröffnet. Ich kann auch sicherlich die Meinung dessen, der das Original gepostet hat, einfließen lassen - ich bin allein schon deswegen dazu gezwungen, weil ich das, was du geschrieben hast, gar nicht auf Richtigkeit überprüfen kann, da ich mich nicht bei Zaurus auskenne. Darüberhinaus habe ich gerade darauf geachtet, bei meiner Einschätzung der Wörterbücher möglichst objektiv zu sein. Ansonsten hätte ich gesagt, daß PDAs o.ä. das große Manko haben, daß es für sie keine richtigen 国語辞典 gibt...! Und ich denke niemand wird anzweifeln, daß japanische Wörterbücher die besten der Welt sind...das wäre jetzt meine subjektive Auffasung. Wordtanks sind, was Wörterbücher angeht, aus oben genannten Gründen sicherlich besser. Außerdem habe ich auch noch vergessen zu erwähnen, daß man bei manchen Wordtanks mittlerweile auch Wörterbücher auf Speicherkarten verwenden kann [Notiz an meine Person]. Das Wadoku gibt es da zwar nicht, aber ich würde dem jetzt nicht sooo nachweinen, weil man mit dem, was auf für Wordtanks angebotne wird, normalerweise gut zu Rande kommt.

UPDATE:
Ich habe jetzt deinen Beitrag in der "Zaurus"-Sektion eingefügt (formatiert, korrigiert, etc.). Falls du noch mehr Infos hast: immer her damit grins

"Wissen ist, wenn man weiß, wo's steht!"
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.10.06 13:51 von Pinkys.Brain.)
12.10.06 07:08
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gakusei


Beiträge: 495
Beitrag #7
RE: PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
@ Pinky

Echt super der Thread hier, jedenfalls inhaltlich. Da ich inzwischen schon mehrer meiner Japanisch Kollegen (die ich persönlich kenne) von den Vorteilen eines PPCs (Hauptargument: Stackz !!!) überzeugen konnte, wollen die sich nun auch so ein Teil anschaffen. Jetzt bin ich froh, dass ich denen nicht selbst die Starthilfe geben muss, sondern ihnen einfach nur schnell den Link hier schicken kann, ohne dass sie sich durch zig Seiten durchblättern müssen.

"jedenfalls inhaltlich" hab ich geschrieben, da ich finde, dass das Ding eigentlich eher ins JN-(Wiki-)Lexikon gehört. Da hast du auch keine Probleme mit kleinem Eingabefenster und kannst einfacher editieren.

Spricht irgendwas dagegen, es ins Lexikon zu packen?

@ admins
Es wäre z.B. cool, wenn man irgendwie am Anfang des PPC Threads, idealerweise hinter dem Titel (falls sich das irgendwie einbinden lässt), einen Direktlink zu dem Lexikoneintrag einbauen könnte, mit dem Hinweis, dass wichtige bzw. konkrete Ergebnisse des Threads dort abgelegt sind. Natürlich müsste jemand ab und zu mal updaten (aber an motivierten Nutzern, allen voran bspw. Pinky, mangelt es ja nicht).

So eine Systematik, wäre allgemein für viele Threads zu interessanten größeren, wichtigeren Themen bzw. Dauerthemen ganz interessant, würde das Lexikon ein bisschen mehr in den Vordergrund rücken, und es allgemein den Leuten erleichtern die Informationen die sie brauchen zu finden. Das ist natürlich nur auf ein paar spezielle Threads anwendbar. Diese könnte man dann wie oben schon angeschnitten mit einem Lexikon-Symbol hinter dem Thementitel markier, welches dann bei einem Klick auf selbiges auch gleich als Link zum Eintrag fungiert.

Ich finde jedenfalls, so eine Systematik hätte was sehr befriedigendes: Man sieht sozusagen, wie sich die Essenz der mit dem Schweiß der Benutzer gekochten und mit deren Wissen gewürzten Informationssuppe, welche in verschiedenen Threads oft bis auf einen geschmacklich schon fast nicht mehr wahrnehmbaren Wässrigkeitsgrad verdünnt worden ist, in den Einträgen des Lexikons kristallisiert, und als superleckeres Informationsbonbon wiedergeboren, der Gemeinschaft auf einem Silbertablett serviert werden kann. grins

yoroshiku ne.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.10.06 12:59 von gakusei.)
13.10.06 18:57
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Pinkys.Brain


Beiträge: 420
Beitrag #8
RE: PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
Ich hätte es ja ins Lexikon stellen können, wenn ich gewußt hätte, daß es das gibt, daß ich das kann, wie ich das kann....

Ich habe auch keine Ahnung, wie das mit den Direktlinks/Hyperlinks funktioniert; ich mußte ja erst mal herausfinden, wie ich was unterstreichen kann...

"Wissen ist, wenn man weiß, wo's steht!"
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.10.06 11:34 von Pinkys.Brain.)
14.10.06 11:33
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gakusei


Beiträge: 495
Beitrag #9
RE: PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
@ pinky
Also es ist ja ein ganz normalel Wiki-Lexikon, deswegen kann da im Prinzip jeder dran rumbasteln. Hab das selbst erst einmal gemacht, und es war eigentlich recht unkompliziert.

Die Sache mit den Direktlinks hatte mit dem Post der sich auf dich bezog eigentlich nur indirekt zu tun, ich hab bloß das @admin vergessen. rot Das war ja mehr ein Vorschlag für eine zusätzliche Funktionalität des Forums, den dann auch nur sie einbauen können.

Zitat: Ich hätte es ja ins Lexikon stellen können, wenn ich gewußt hätte, daß es das gibt, daß ich das kann, wie ich das kann....
... das zeigt ja eigentlich schon wie nötig, bzw. sinnvoll die Funktion wäre. Viel Nutzer sind sich des Lexikons, dass jetzt schon so viele nützlich Informationen enthält gar nicht bewusst. Wenn es Direktlinks von Threads zu bestimmten Lexikoneinträgen gäbe, würde es auch bestimmt öfter genutzt. So können bestimmt viele, schon tausendmal beantwortete Fragen vermieden werden.
Das ganze kann dann natürlich auch andersrum genutzt werden,also jemand will nen Lexikon eintrag machen, schreibt ne Rohfassung in einen Thread, und in dem wird dann zu dem Thema diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussion bzw. durch laufenden Posts gewonnene zusätzliche Erkenntnisse finden sich dann im Lexikon wieder, das parallel zum Thread, der mit dem entsprechenden Eintrag verlinkt ist, regelmäßig erweitert wird.

Ich denke, dass
a) das die Motivation der Schreiber steigern, da sie wissen, dass ihre nützlichen Beitrage nicht in den Untiefen des Forums verschwinden.
b) das Lexikon schneller wachsen wird, und so auch immer wichtiger wird
c) ein gutes wiki-Lexikon auch den Bekanntheitsgrad bzw. die Bedeutung der Seite für Japanischlernende im Netz erhöhen wird, sofern das überhaupt gewünscht wird... ich weiß ja das Nora, immer recht zurückhaltend mit den Spendenaufrufen ist. zwinker

Das ganze ist ja im Prinzip nichts neues. Ich fände es halt nicht schlecht die allgemein bekannten Vorteile von Forum und Lexikon miteinander zu verbinden, und die offensichtlichen Synergieeffekte der beiden Medien voll auszuschöpfen. grins
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.10.06 13:04 von gakusei.)
14.10.06 12:57
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Ma-kun
Administrator

Beiträge: 2.020
Beitrag #10
RE: PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
Das mit dem Hinweis im Titel finde ich eine tolle Idee!
Ich muß nächste Woche etwas experimentieren, wie man Links zuverlässig in den Titel einbauen kann. Das Wiki döst ja insgesamt eher vor sich hin. Es geschieht selten, daß Ergebnisse rübergeschreiben werden. Wir hoffen immer noch auf fleissige Journalisten.
14.10.06 16:44
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PDA / Palm / Zaurus - Zusammenfassung
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