Antwort schreiben 
Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
Verfasser Nachricht
Animator


Beiträge: 31
Beitrag #1
Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
Hallo,

nachdem ich feststellen musste, dass es noch gar keine allgemeinen Thread für die Erfahrungen und Methoden gibt (zumindest habe ich keinen gefunden), habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, selbst einen zu eröffnen. Ziel ist es ganz einfach, dass Leute, die japanisch schon beherrschen oder bereits in einem fortgeschrittenen Niveau sind, chronologisch zusammenfassen, wie sie vorgegangen sind und wie lange sie schon gelernt haben. Es soll also möglichst eine gute Übersicht sein, welche Lernmethoden und Vorgehensweisen zum Erfolg führen können. Natürlich sind Methoden nicht eins zu eins auf alle anderen übertragbar, aber das soll auch gar nicht Ziel sein, sondern eher Hilfen, Anregungen und Motivation für Anfanger geben - genau von denjenigen, die Japanisch schon können.

Da ich selbst in einem solch hohen Nivau bin, überlasse ich die ersten Beiträge daher euch. Ich zB. habe bereits einen Wortschatz von knapp 4000 Wörtern aufgebaut und etliche Stunden Grammatik gepaukt und Sätze gebiltet, verstehe in umgangssprachlichen Japanisch aber immernoch sehr wenig, weshalb ich einmal sehen will, wie andere vorgehen und ihr Sprachverständnis so weit gebracht haben, dass sie solchen Konversationen problemlos folgen können.

Liebe Grüße
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.12.13 14:58 von Animator.)
27.12.13 14:55
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Jigokumimi
Unregistriert

 
Beitrag #2
RE: Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
- Anki installiert und vorbereitet. RTK (Remember The Kanji) gekauft und durchgearbeitet, aber nicht so, wie es Heisig gedacht hatte, da mir das zu umständlich war.
- Allerlei japanische Bücher, Manga und Videospiele etc. gekauft.
- Ich versuchte Japanisch sowohl visuell als auch auditiv um mich zu haben. Manga las ich einfach, auch wenn ich eigentlich rein gar nichts verstand.
- Ich suchte mir kurze und einfache Beispielsätze in Wörterbüchern etc. und fügte sie in Anki ein. Zusätzlich hatte ich ein zweites Deck, in welchem ich die 5000 häufigsten Wörter angesammelt habe (ich hab aber nicht alle 5000 bearbeitet, sondern hörte ungefähr bei 3000 auf)
- Ich nahm nun auch Sätze aus Videospielen, Büchern etc. Auch die Bibel hat mir ihr als Nihlist einen enormen Dienst geleistet. Sätze sammle ich übrigens immer noch, aber recht selten und stark selektiv.
- Ich machte den langsamen Umstieg von J-D/E zu J-J. War nicht leicht, aber lieber zu früh als zu spät.
- Ich kaufte mir eine japanische Grammatik um gerade sich schriftlich besser auszudrücken. Diese arbeitete ich schrittweise durch. Ich lernte aber nie Grammatik. Sondern sie sollte nur mein Sprachgefühl stützen.
- Bis dahin sprach und schrieb ich recht wenig. Erst jetzt suchte ich einen Sprachpartner um das Sprechen zu üben.
- Ich verbrachte ein halbes Jahr in Japan. Alles, was deutsch oder englisch war, wurde verbannt. Ich wollte eine völlige Immersion haben.
- Zurück in Deutschland versuchte ich, obwohl ich mittlerweile fliessend war, mich noch mehr zu verbessern. Mein Ziel war und ist es, an meine Grenzen zu stossen. In dieser Phase befinde ich mich immer noch, denn verbessern kann man sich immer, das gilt auch für die Muttersprache.

Es sind schon einige Jahre vergangen und für mich hat sich dieser Weg bewährt.

Wie kam ich darauf?
Ganz einfach. Durch reines Experimentieren. Dieser Weg hier ist nun so geschrieben, wie ich es heute tun würde, in der Realität musste ich aber vieles ausprobieren und auch viele Fehlschläge erleben. RTK und auch Anki waren Dinge, welche man gerade früher nicht so schnell fand. Jedoch hatte ich schon Erfahrungen mit anderen Sprachen und nahm diese mit. Somit hatte ich schon eine Idee, wie ich vorgehen werde.
Als sehr wichtiger Tipp kann ich noch mitgeben: Verschwendet eure Zeit nicht zu stark in Foren, welche sich mit der japanischen Sprache beschäftigen. Natürlich kann es hilfreich sein, aber man sollte seine Zeiten in einem Forum gut dosieren. Es kann sonst schnell passieren, dass man sich stundenlang in einem Forum aufhält und gewisse Leute sehen das sogar als Lernzeit an. Man lernt nicht viel, wenn man über die Sprache diskutiert, man muss sich mit ihr selbst auseinandersetzten. Wie weniger Deutsch, desto besser.
27.12.13 18:17
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Animator


Beiträge: 31
Beitrag #3
RE: Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
Hallo,

danke schonmal für deine umfangreiche Antwort. Ich hätte gleich mal ein paar Fragen, die aus Problem resultieren, die ich beim Lernen bzw. Verstehen von japanisch habe.

Zitat:- Anki installiert und vorbereitet. RTK (Remember The Kanji) gekauft und durchgearbeitet, aber nicht so, wie es Heisig gedacht hatte, da mir das zu umständlich war. Zusätzlich hatte ich ein zweites Deck, in welchem ich die 5000 häufigsten Wörter angesammelt habe (ich hab aber nicht alle 5000 bearbeitet, sondern hörte ungefähr bei 3000 auf)

Du hattest also bis 3000 Wörter aufgearbeitet und dann den Rest dann durch praktische Anwendung selbst dazu gelernt, wenn ich das richtig verstanden habe? Wie gut konntest du die Worter schon auswendig? Denn ich bin ebenfalls etwa so weit (die 4000 Wörter waren ein Tippfehler, sollte 3000 heißen), aber kriege öfters zu hören, die Wörter muss man nicht nur auswendig können, sondern sie müssen praktisch immer abrufbar sein, also im Gehirn eingebrannt sodass man sofort weiß was gemeint ist, wenn man das Wort hört. Ansonsten könne man kein japanisch verstehen. Hast du auch eine solche Erfahrung gemacht?

Zitat:- Ich machte den langsamen Umstieg von J-D/E zu J-J. War nicht leicht, aber lieber zu früh als zu spät.

Wie genau meinst du das?

Zitat:- Ich kaufte mir eine japanische Grammatik um gerade sich schriftlich besser auszudrücken. Diese arbeitete ich schrittweise durch. Ich lernte aber nie Grammatik. Sondern sie sollte nur mein Sprachgefühl stützen.

Wie weit bist du denn vom Niveau her mit dem lernen genangen bei der Grammatik? Ich habe ja wie gesagt immernoch Probleme beim verstehen. Beim Verständnis nehme ich übrigens immer Animes als Maßsstab, nicht weil ich sie gerne schaue, sondern weil das gesprochene dort meistens sehr schnell und umgangssprachlich ist - wenn man das verstehen kann, sollte man mit dem Sprachverständnis eigentlich kein Problem mehr haben, denke ich. Nun weiß ich allerdings nicht, ob es an der Grammatik hagt, oder am Wortschatz bzw. wie fest die Wörter im Kopf sitzen.

Zitat:- Ich verbrachte ein halbes Jahr in Japan. Alles, was deutsch oder englisch war, wurde verbannt. Ich wollte eine völlige Immersion haben.

Diese Option wird mir wohl nicht zur Verfügung stehen *lach*. Gibt es außer einem Japan-Aufenthalt noch eine andere Option, das Verständnis zu üben? Oder bleibt da nichts anderen als ein Tandem-Partner?


Dann noch eine spezielle Frage, die aber auch für andere Lernende interessant sein könnten: Mein Status ist bisher:
Grob ca. 300 Stunden Vokabeln gelernt, 30 Stunden an Büchern verbracht und 30 Stunden an Grammatik (meistens Grammatiseiten wie etwa Tae Kim, wo ich alle Themen schon durchgelesen habe)
Etwa 60 jap. Folgen Animes als "Übung zum Verstehen" geschaut, soll angeblich vielen geholfen haben, bei mir aber scheinbar nicht so sehr
nebenbei oft jap. Musik gehört, ob das wirklich was bringt, weiß ich auch nicht so recht

Nun stecke ich seit Monaten in der Phase drin, wo ich einzelne Satzteile aufgreifen kann, aber immer den Anschluss verliere = den ganzen Satz nicht verstehe. So läuft es meistens ab, obwohl ich seit Monaten intensiv daran arbeite. Wo würdest du das Problem einschätzen, ist der Wortschatz vielleicht zu klein, fehlen mir noch essentielle Grammatik-Kenntnisse? Mir geht es zunächst überwiegend darum, japanisch zu verstehen. Das Lesen und Sprechen ist hinterrangig, da ich erst in einigen Jahren selbst nach Japan will.

Hoffe, dich mit dem Text nicht erschlagen zu haben. Ich weiß übrigens, dass man sich nicht zu oft in Foren herumtreiben sollte, deswegen sehe ich das hier auch nicht als Lernzeit an ;-)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.12.13 19:56 von Animator.)
27.12.13 19:11
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Horst
Unregistriert

 
Beitrag #4
RE: Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
Hallo allerseits,

ich lerne jetzt seit 8 Jahren Japanisch und möchte euch von meinen Erfahrungen berichten.

Auch ich lerne mit dem Komputerprogramm Anki und das schon seit längerer Zeit (6 Jahre). Meine Sammlung hat nun eine Größe von über 42 Tausend Karten, aber da ich jede Vokabel / Schriftzeichen doppelt eingefügt habe (Vorder-/Rückseite getauscht), läuft es auf 21 Tausend tatsächliche Eintragungen hinaus. Diese habe ich natürlich auch verinnerlicht.

Lehrbücher habe ich momentan etwa 20 Stück im Regal liegen. Alle habe ich durchgelesen. Die Qualität variiert dabei sehr stark. Im Gesamten kann ich dazu aber sagen, dass alle sehr schlecht sind. Warum ich das denke, dazu werde ich später mehr nennen.

Für das Schriftzeichenlernen habe ich RTK (Remember the Kanji, Merke die Schriftzeichen), KD (Kanji Demege, Schriftzeichenschaden) sowie die konservative Methode des mehrfachen Handschreibens und Wiederholens praktiziert. Auch diese Methoden sind im Ganzen untauglich. Auch dazu später mehr.

Bis vor kurzem lebte ich in Japan (4 Jahre Aufenthalt mit Arbeit). Dort habe ich nichts verstehen können. Deshalb bin ich nun nach Kanada zurückgezogen, wohin ich vor 10 Jahren ausgewandert bin.
Da ich trotz mündlicher und schriftlicher Kommunikation nichts verstand, folgere ich, dass alle Lernmethoden nichts taugen.
Außerdem kann ich nach dieser verschwendeten langen Zeit sagen, dass die fernöstliche Sprache Japanisch nicht erlernbar ist.

MfG
Horst D.
27.12.13 20:28
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Yano


Beiträge: 2.120
Beitrag #5
RE: Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
Was sehr gut kommt, ist folgendes:
Rübermachen, heiraten und dableiben.
Sage ich aus eichener Erfahrung.
27.12.13 23:13
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Hachiko


Beiträge: 2.585
Beitrag #6
RE: Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
(27.12.13 23:13)Yano schrieb:  Was sehr gut kommt, ist folgendes:
Rübermachen, heiraten und dableiben.
Sage ich aus eichener Erfahrung.

Eine weise Empfehlung,
aber wie lange sollte man denn dableiben, ein gutes Jahrzehnt oder ein ganzes Leben?
Obwohl man von der besseren Hälfte, insofern sie weiblich ist, mehr lernen kann als vom bestbezahlten Lehrer.
27.12.13 23:21
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Jigokumimi
Unregistriert

 
Beitrag #7
RE: Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
@Yano

Ehrlicherweise scheute ich Frauen während meiner intensiven Lernzeit. Rein aus dem Grund, dass ich mir kein zu weibliches Japanisch aneignen wollte.


@Animator

"Du hattest also bis 3000 Wörter aufgearbeitet und dann den Rest dann durch praktische Anwendung selbst dazu gelernt, wenn ich das richtig verstanden habe? Wie gut konntest du die Worter schon auswendig? Denn ich bin ebenfalls etwa so weit (die 4000 Wörter waren ein Tippfehler, sollte 3000 heißen), aber kriege öfters zu hören, die Wörter muss man nicht nur auswendig können, sondern sie müssen praktisch immer abrufbar sein, also im Gehirn eingebrannt sodass man sofort weiß was gemeint ist, wenn man das Wort hört. Ansonsten könne man kein japanisch verstehen. Hast du auch eine solche Erfahrung gemacht?"

So ungefähr. Die restlichen 2000 hab ich mir erspart, da ich mir dachte, dass ich die früher oder später aufschnappen werde. Auswendig gelernt habe ich nichts. Ich versuchte mir so gut wie es geht, die ungefähren Bedeutungen zu merken. Der Rest ergab sich aus dem Kontext.

"Wie genau meinst du das?"

Hier rede ich vom Wörterbuch. Ich stieg von einem Deutsch - Japanisch Wörterbuch auf ein monolinguales Wörterbuch. So konnte ich recht früh schon das Deutsch abnabeln und mich rein auf Japanisch konzentrieren. Als schöner Nebeneffekt prägen sich die Wörter einfacher und schneller ein und zusätzlich lassen sie sich besser anwenden.

"Wie weit bist du denn vom Niveau her mit dem lernen genangen bei der Grammatik? Ich habe ja wie gesagt immernoch Probleme beim verstehen. Beim Verständnis nehme ich übrigens immer Animes als Maßsstab, nicht weil ich sie gerne schaue, sondern weil das gesprochene dort meistens sehr schnell und umgangssprachlich ist - wenn man das verstehen kann, sollte man mit dem Sprachverständnis eigentlich kein Problem mehr haben, denke ich. Nun weiß ich allerdings nicht, ob es an der Grammatik hagt, oder am Wortschatz bzw. wie fest die Wörter im Kopf sitzen. "

Dagegen kenne ich nur eine Medizin: Noch mehr hören. Hören ist ein stark vernachlässigtes Utensil, doch eigentlich ist es das Wichtigste. Hören beeinflusst das Lesen und das Lesen das Hören. Wie mehr du liest, desto besser wirst du etwas verstehen können aufgrund des Sprachverständnisses. Je mehr du hörst, desto eher gewöhnen sich deine Ohren an das Tempo und an den Klang (Japanisch ist gar nicht so schnell, wie alle denken).

"Diese Option wird mir wohl nicht zur Verfügung stehen *lach*. Gibt es außer einem Japan-Aufenthalt noch eine andere Option, das Verständnis zu üben? Oder bleibt da nichts anderen als ein Tandem-Partner?"

Wie schon gesagt, ist die beste und einzige Alternative Medien und japanische Leute im Umkreis. Dank der Globalisierung ist ein Aufenthalt eigentlich nicht mehr essentiell.


"Nun stecke ich seit Monaten in der Phase drin, wo ich einzelne Satzteile aufgreifen kann, aber immer den Anschluss verliere = den ganzen Satz nicht verstehe. So läuft es meistens ab, obwohl ich seit Monaten intensiv daran arbeite. Wo würdest du das Problem einschätzen, ist der Wortschatz vielleicht zu klein, fehlen mir noch essentielle Grammatik-Kenntnisse? Mir geht es zunächst überwiegend darum, japanisch zu verstehen. Das Lesen und Sprechen ist hinterrangig, da ich erst in einigen Jahren selbst nach Japan will."

Sätze, welche dir Mühe machen, kannst du auseinandernehmen. Brich sie auseinander bis sie Sinn machen und füg den Satz dann in Anki ein. Somit hast du diese Strukturen sicher gespeichtert. Wenn der Satz aber immer noch keinen Sinn macht oder nur teilweise, füg ihn trotzdem ein für ein paar Monate. Es ist gut möglich, dass durch das Weiterkommen der Satz plötztlich Sinn macht, weil du im Niveau gewachsen bist. Ansonsten lass dir Zeit. Solange du dich mit der Sprache gut beschäftigst (hauptsächlich Hör- und Leseverständnis), werden sich diese Probleme nach und nach auflösen. Wörter alleine und Grammatik pauken bringt dir nicht viel. Kombinier es. Nutze Sätze als dein Lehrmittel, denn sie haben alles, was du brauchst. Vielleicht solltest du auch langsam den Versuch wagen, auf ein monolinguales Wörterbuch umzusteigen. Dies kann im Verständnis immense Unterstützung bieten und gleichzeitig nabelst du dich von der deutschen Sprache ab, welche teilweise auch Schuld für ein mangelhaftes Verständnis ist.

Bleib einfach am Ball und behalte Spass an der Sache. Wenn dir Grammatik zuwider ist, dann lass es. Schau lieber Anime, auch wenn du es vielleicht nicht ganz verstehst. Mein Deutsch ist heute noch nicht perfekt, doch dies stört mich heute nicht mehr. Es gab eine Zeit, da verstand ich kein Wort von dieser Sprache und hätte nie geglaubt, dass ich sie je einigermassen beherrschen werde. Ich weiss, was du für Probleme durchmachst, aber wie weniger Sorgen du dir machst, desto schneller wirst du vorwärts kommen.
27.12.13 23:39
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Hellstorm
Moderator

Beiträge: 3.897
Beitrag #8
RE: Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
Ich würd sagen, die beste Methode ist Durchhaltevermägen. Auch wenn es 10 Jahre dauert, wenn du an dich glaubst, dass du es irgendwann mal können wirst, dann klappt es auch.

Natürlich musst du in der Zwischenzeit Grammatik und Vokabeln lernen, und viel Schreiben üben. Und dich nicht abschrecken lassen. Man merkt mit der Zeit, dass man immer mehr versteht.

やられてなくてもやり返す!八つ当たりだ!
28.12.13 06:42
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Yano


Beiträge: 2.120
Beitrag #9
RE: Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
(27.12.13 23:39)Jigokumimi schrieb:  Ehrlicherweise scheute ich Frauen während meiner intensiven Lernzeit. Rein aus dem Grund, dass ich mir kein zu weibliches Japanisch aneignen wollte.
Gestandene Mannsbilder, die Japanisch nur sprechen wie ein Fräulein - Anekdoten solcher Art würden Infantristen vom Schützen Arsch bis zum Hauptgefreiten als Scheißhausparolen, vom Uffz bis zum Hauptfeld als Latrinenparolen und vom Fähnrich aufwärts als unbestätigte Gerüchte bezeichnen.
Will sagen: natürlich gehört auch umfassende sprachliche Rollenkompetenz zu den erreichbaren Lernzielen.
28.12.13 09:05
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Viennah
Unregistriert

 
Beitrag #10
RE: Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
(27.12.13 20:28)Horst schrieb:  Außerdem kann ich nach dieser verschwendeten langen Zeit sagen, dass die fernöstliche Sprache Japanisch nicht erlernbar ist.

Hab erst heute Morgen im japanischen Fernsehen (NTV) eine Sendung mit (oder über) Ausländer gesehen. In der Regel unter 30 Jahre alt. Alle sprachen ziemlich flüssig japanisch. Auch Deutsche waren darunter. hoho
28.12.13 14:04
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Sammlungsthread für Erfahrungen und Methoden
Antwort schreiben 


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema: Verfasser Antworten: Ansichten: Letzter Beitrag
Erfahrungen mit VHS (zB Bonn) Atasalata 9 2.256 19.07.14 18:56
Letzter Beitrag: NL
Kana lernen / 2 Methoden Fabi 19 4.172 25.02.06 19:46
Letzter Beitrag: InspectorHon