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Was ist ein Otaku.
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komarunda


Beiträge: 243
Beitrag #51
RE: Was ist ein Otaku.
Kommt mal aus dem Offtopic wieder raus zunge

Sowas würde ich als "Otaku" bezeichnen: KLICK (na klar, es ist schon etwas übertrieben hoho)

(13.04.13 09:13)Firithfenion schrieb:  Mittlerweile scheinen die Otakus aber akzeptiert zu sein und es bildet sich eine eigene Industrie heraus, die die Wünsche dieser Bevölkerungsgruppe erfolgreich vermarktet.

Naja, kommt wohl darauf an was man unter "akzeptiert" versteht ... natürlich gibt es einen Nischenmarkt für (Anime-)Otakus, aber das muss nicht unbedingt mit gesellschaftlicher Akzeptanz einhergehen. "Akzeptiert" wäre die Otaku-Subkultur wohl, wenn sich auch jeder andere 08/15-Japaner mal alle paar Monate einen neuen Dakimakura-Bezug oder den neuesten Ecchi-Anime kaufen würde grins

Ich schaue selber gerne Anime und verfolge etwas aktiver, was pro Saison so an neuen Serien raus kommt. Es gibt auch ein paar Serien, die ich mittlerweile richtig "lieb gewonnen" habe, trotzdem könnte man mich wohl nicht als Otaku bezeichnen. Dafür fehlen die Poster an der Wand und die PVC-Figuren im durchsichtigen IKEA-Schrank, und mit rund 30 fertig geschauten Serien liege ich wohl noch am untersten Ende des Spektrums zwinker

総天然色の青春グラフィティや一億総プチブルを私が許さないことくらいオセアニアじゃあ常識なんだよ!
13.04.13 16:55
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Woa de Lodela


Beiträge: 1.538
Beitrag #52
RE: Was ist ein Otaku.
(13.04.13 13:01)Firithfenion schrieb:  
(13.04.13 12:18)Woa de Lodela schrieb:  guck mal z.B. "Spiegel TV" oder so, über die vielen angeblich so schlimmen kriminellen Viertel in Deutschland.

"Aufgebauscht"? "Angeblich"?
Ähm, sorry aber ich wohne in Berlin, da kann man mit solchen Äusserungen bei mir nur ein müdes Lächeln hervorrufen.

Also würdest du dagen, dass die Darstellungen bei Spiegel TV in Anbetracht der rauhen Wirklichkeit Berlins noch verharmlosend sind?

Ich finde wirklich überhaupt nicht, dass das Thema heruntergespielt wird. Vor allem von Medien wie dem Spiegel etc. nicht (Ausländerkriminalität, blah).

Ich sage ja nicht, dass es keine Probleme in Deutschland gibt, aber es wird doch nicht verschwiegen... Was ist denn mit Beststellern wie "Das Ende der Geduld", "Neukölln ist überall" usw., das sind doch keine Randdiskussionen, sondern ging jahrelang groß durch die Medien (tut's immer noch).

Und von den sogenannten "No-Go-Areas" im Osten hört man sehr wohl in den Medien.

Es wird immer gern Panik verbreitet, zum Teil auch politisch motiviert.
13.04.13 17:09
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nekorunyan


Beiträge: 438
Beitrag #53
RE: Was ist ein Otaku.
Also mir fallen Anime-/Manga-Otakus schon lange nich' mehr auf. Da sind überall nur noch Wotas! http://en.wikipedia.org/wiki/Wotagei

Hier ein kleines Beispiel: http://yonasu.com/akb48-fan-buys-5500-co...ew-single/

Wobei es da auch zur Vermischung kommt. Man schaue sich nur Neuerscheinungen im Bereich Anime/ Manga der letzten paar Jahre an...

♫ くちびるから星がこぼれ夜空に潜り込んだら 閉じ込めてた言葉たちを広げて羽に変えるのさ ♫
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.04.13 20:50 von nekorunyan.)
13.04.13 20:49
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Firithfenion


Beiträge: 1.233
Beitrag #54
RE: Was ist ein Otaku.
(13.04.13 17:09)Woa de Lodela schrieb:  Also würdest du dagen, dass die Darstellungen bei Spiegel TV in Anbetracht der rauhen Wirklichkeit Berlins noch verharmlosend sind?

Sie sind nicht verharmlosend, aber sie sind auch keineswegs aufbauschend. Ausserdem sind solche gelegentlichen Sendungen (zumeist zu ungünstigen Sendezeiten) weitgehend überflüssig da sie keine Problemlösungen anbieten sondern nur unbedeutendes Betroffenheitsgeschwätz was dem Zuschauer wohl den Eindruck vermitteln soll, man kümmere sich um diese Probleme.
.

(13.04.13 17:09)Woa de Lodela schrieb:  Ich sage ja nicht, dass es keine Probleme in Deutschland gibt, aber es wird doch nicht verschwiegen... Was ist denn mit Beststellern wie "Das Ende der Geduld", "Neukölln ist überall" usw., das sind doch keine Randdiskussionen, sondern ging jahrelang groß durch die Medien (tut's immer noch).

Wenn du diese Bücher tatsächlich gelesen hast, dann müsstest du wissen das die Autoren genau das bestätigen, was ich sagte. Sie beklagten nämlich genau das Verdrängen durch die Politik welches dieses Anschwellen der Probleme erst ermöglichte. Lies dazu z.b. das Interview von Kirsten Heisig mit dem Berliner Tagesspiegel von 2006. Geändert hat sich seitdem nichts. Es ist eher noch schlimmer geworden. Selbst Kirsten Heisig wäre, wenn sie noch leben würde, wahrscheinlich schockiert gewesen das ein junger Mann wie Johnny K. nur 100 m vom Roten Rathaus entfernt zu Tode getrampelt wird.
Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr - Interview mit dem Berliner Tagesspiegel (2006)


Dafür mussten die Autoren unzählige Beschimpfungen und Verleumdungen auf sich nehmen. Die Berliner Richterin Kirsten Heisig, Autorin des von dir genannten Buches, kam bekanntlich kurz nach Veröffentlichung ihres Buches auf mehr als mysteriöse Weise ums Leben. Sie wurde "geselbstmorded" wie man hier in Berlin munkelt. Sie sprach in ihrem Buch auch ganz offen davon, das viele Richter sich überhaupt nicht mehr trauen können, angemessene Urteile gegen berüchtigte kriminelle Familienclans auszusprechen, weil sie genau wissen was ihnen und ihrer Familie dann passiert. Kurz darauf war sie selber tot.

Personen wie Kirsten Heisig oder Heinz Buschkowsky (Autoren der von dir genannten Bücher) haben nichts beschrieben, was nicht jeder Berliner der mit offenen Augen durch die Gegend geht, schon längst wüsste. Nur befindet sich nicht jeder in einer Position das man ihm überhaupt zuhört. Ausserdem möchte niemand seinen Arbeitsplatz verlieren, als Neonazi verunglimpft werden oder gar so enden wie Frau Heisig. Da hält man lieber die Klappe. "Ändert sich ja doch nüscht" wie der Berliner sagt.

Truth sounds like hate to those who hate truth
14.04.13 09:24
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Hachiko


Beiträge: 2.596
Beitrag #55
RE: Was ist ein Otaku.
(14.04.13 09:24)Firithfenion schrieb:  Personen wie Kirsten Heisig oder Heinz Buschkowsky (Autoren der von dir genannten Bücher) haben nichts beschrieben, was nicht jeder Berliner der mit offenen Augen durch die Gegend geht, schon längst wüsste. Nur befindet sich nicht jeder in einer Position das man ihm überhaupt zuhört. Ausserdem möchte niemand seinen Arbeitsplatz verlieren, als Neonazi verunglimpft werden oder gar so enden wie Frau Heisig. Da hält man lieber die Klappe. "Ändert sich ja doch nüscht" wie der Berliner sagt.

Mir ist es auch schon passiert, von sogenannten "Gutmenschen" als intolerant tituliert zu werden,
weil ich die Meinung vertrete, mit aller Härte gegen diese Personengruppen vorzugehen, die
wollen dies einfach in ihrer ich-muss-alle-Menschen-mögen-Verblendung nicht begreifen, da kämpft
man gegen Windmühlen. Lass mich trotzdem von meinem Kurs nicht abbringen, auch auf das Risiko
hin nicht mehr lieb Kind zu sein, damit kann man leben.
14.04.13 10:24
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Woa de Lodela


Beiträge: 1.538
Beitrag #56
RE: Was ist ein Otaku.
(14.04.13 09:24)Firithfenion schrieb:  
(13.04.13 17:09)Woa de Lodela schrieb:  Also würdest du dagen, dass die Darstellungen bei Spiegel TV in Anbetracht der rauhen Wirklichkeit Berlins noch verharmlosend sind?

Sie sind nicht verharmlosend, aber sie sind auch keineswegs aufbauschend. Ausserdem sind solche gelegentlichen Sendungen (zumeist zu ungünstigen Sendezeiten) weitgehend überflüssig da sie keine Problemlösungen anbieten sondern nur unbedeutendes Betroffenheitsgeschwätz

Diese Sendungen helfen auch nicht. Es geht darum, für den Zuschauer interessante Sendungen zu bringen, um die Einschaltquote zu erhöhen.

Zitat:was dem Zuschauer wohl den Eindruck vermitteln soll, man kümmere sich um diese Probleme.

Das glaube ich auch nicht, dass es darum geht.

Zitat:Wenn du diese Bücher tatsächlich gelesen hast, dann müsstest du wissen das die Autoren genau das bestätigen, was ich sagte.

Ich habe diese Bücher nicht gelesen (doch, eins davon habe ich "gehört"), aber darum ging es auch gar nicht. Ich wollte damit lediglich verdeutlichen, dass diese Probleme in Deutschland nicht totgeschwiegen werden, zumindest seit einigen Jahren nicht mehr. Recht gebe ich dir, wenn du sagst, dass derartige Probleme in der Vergangenheit verharmlost wurden (Friede-Freude-Eierkuchen-und-zusammen-Sirtaki-tanzen-Mentalität, wie Buschkowsky es vielleicht nennen würde). In Sendungen wie Spiegel TV werden sie m.E. übertrieben und einseitig dargestellt (Ausländer sind alle böse, vor allem strenggläubige muslimische Salafistenjugendliche).

Zitat:Sie beklagten nämlich genau das Verdrängen durch die Politik welches dieses Anschwellen der Probleme erst ermöglichte. Lies dazu z.b. das Interview von Kirsten Heisig mit dem Berliner Tagesspiegel von 2006. Geändert hat sich seitdem nichts.

Ja, aber das ist jetzt auch schon über sechs Jahre her. Und seitdem ist das Thema wirklich sehr präsent in den Medien, und es wird ja auch etwas getan, z.B. an dieser einen berühmten schlimmen Schule in Berlin, die dann zur Musterschule wurde.

Zitat:Es ist eher noch schlimmer geworden. Selbst Kirsten Heisig wäre, wenn sie noch leben würde, wahrscheinlich schockiert gewesen das ein junger Mann wie Johnny K. nur 100 m vom Roten Rathaus entfernt zu Tode getrampelt wird.

Ich finde so etwas auch bedenklich und schlimm, aber findest du wirklich, dass darüber nicht genug geredet wurde? Es ging ja darum, ob in Deutschland so etwas öffentlich besprochen wird oder nicht. Ich finde schon.

Zitat:Dafür mussten die Autoren unzählige Beschimpfungen und Verleumdungen auf sich nehmen. Die Berliner Richterin Kirsten Heisig, Autorin des von dir genannten Buches, kam bekanntlich kurz nach Veröffentlichung ihres Buches auf mehr als mysteriöse Weise ums Leben. Sie wurde "geselbstmorded" wie man hier in Berlin munkelt. Sie sprach in ihrem Buch auch ganz offen davon, das viele Richter sich überhaupt nicht mehr trauen können, angemessene Urteile gegen berüchtigte kriminelle Familienclans auszusprechen, weil sie genau wissen was ihnen und ihrer Familie dann passiert. Kurz darauf war sie selber tot.

Die Geschichte kenne ich sehr gut, die war ja nun auch nicht gerade ein kleines Thema in den Medien. Auch ich hatte sofort den Verdacht, dass sie ermordet wurde. Aber anscheinend hat sie tatsächlich Selbstmord begangen. (Sie litt unter Depressionen.) Alles andere sind Verschwörungstheorien. Die absolute Wahrheit werden wir wohl nicht herausfinden können, und auch wenn wir uns etwas vorstellen, heißt das nicht, dass diese Vorstellungen die Realität widerspiegeln.

Zitat:Personen wie Kirsten Heisig oder Heinz Buschkowsky (Autoren der von dir genannten Bücher) haben nichts beschrieben, was nicht jeder Berliner der mit offenen Augen durch die Gegend geht, schon längst wüsste.

Es kommt aber auch immer darauf an, von welcher Warte aus man seine Umgebung wahrnimmt. Wenn ich hinter jeder Ecke eine Bedrohung erwarte, sehe ich meine Umwelt möglicherweise mit anderen Augen als jemand, der erst mal einen dicken "Vertrauensvorschuss" hat. Und, na ja, geht es hier nur um Berlin...?

Zitat:Nur befindet sich nicht jeder in einer Position das man ihm überhaupt zuhört. Ausserdem möchte niemand seinen Arbeitsplatz verlieren, als Neonazi verunglimpft werden oder gar so enden wie Frau Heisig. Da hält man lieber die Klappe. "Ändert sich ja doch nüscht" wie der Berliner sagt.

Dass man schnell als Nazi bezeichnet wird, ist ja nicht Neues. Allerdings steht keineswegs fest, dass Frau Heisig ermordet wurde. Das sind wirklich nur reine Verschwörungstheorien.

Ich glaube einem Buschkowsky auch nicht, dass er einfach nur ein brisantes Thema ansprechen wollte, sondern denke vor allem, dass er viel Geld mit seinem Buch verdienen wollte. Und das ist ihm ja auch gelungen. Das Thema war ja auch vorher schon ein Dauerthema in den deutschen Medien (Sarrazins Buch kam 2010 raus). Mit solchen Büchern lässt sich eben schnell Geld verdienen, weil viele Menschen in Deutschland etwas gegen Ausländer haben. (Und so wenige Menschen haben in Deutschland nun auch keine Angst, sich zu diesem Thema zu äöußern... viele äußern sich sogar sehr offen dazu, vor allem offene Ausländerfeindlichkeit ist keine Seltenheit.)
14.04.13 12:42
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Firithfenion


Beiträge: 1.233
Beitrag #57
RE: Was ist ein Otaku.
(14.04.13 12:42)Woa de Lodela schrieb:  Und das ist ihm ja auch gelungen. Das Thema war ja auch vorher schon ein Dauerthema in den deutschen Medien (Sarrazins Buch kam 2010 raus). Mit solchen Büchern lässt sich eben schnell Geld verdienen, weil viele Menschen in Deutschland etwas gegen Ausländer haben. (Und so wenige Menschen haben in Deutschland nun auch keine Angst, sich zu diesem Thema zu äöußern... viele äußern sich sogar sehr offen dazu, vor allem offene Ausländerfeindlichkeit ist keine Seltenheit.)

Sarrazin hat mit seinem Buch einiges angestossen, dafür hat er allerdings auch seinen Job bei der Bundesbank verloren und muss sich seitdem gegen nicht nur verbale sondern gelegentlich auch tätliche Angriffe seiner argumentationslosen Gegner zur Wehr setzen. Nicht jeder ist so selbstbewusst, das er einem derartigen Psychoterror lange standhalten könnte. Das witzige daran ist, das die meisten seiner "Kritiker" sein Buch "Deutschland schafft sich ab" überhaupt nicht gelesen haben. Sonst wüssten sie, das er gerade mal am Ende des Buches auf die Problematik mit moslemischen Einwanderergruppen hinweist. Der weitaus größte Teil des Buches beschäftigt sich kritisch mit asozialen Tendenzen innerhalb der deutschen Bevölkerung.

Wenn man mit einem Sachbuch gutes Geld verdienen möchte, dann macht man das am besten, indem man einfach die Wahrheit schreibt. Wenn man dann noch einer der ersten ist, während die meisten anderen Autoren aus ideologischen Gründen dem Leser ein X für ein U vormachen wollen, dann hat man tatsächlich gute Chancen mit dem Buch auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Selbst wenn unsere oberste FDJ-Sekretärin das Buch ohne es gelesen zu haben schon im Voraus vor laufenden Kameras als "nicht hilfreich" tadelte.

Ich kenne übrigends keinen einzigen Deutschen, der pauschal etwas gegen Ausländer hat. Ganz im Gegenteil dazu kann man sogar sagen, das Deutschland eines der ausländerfreundlichsten Länder der Welt ist. Ich kenne beispielsweise niemand, der etwas gegen Japaner oder Schweden oder Schweizer oder gegen Holländer hat. Die Japaner haben in Deutschland sogar ein sehr positiv besetztes Image. Die Leute haben nur etwas gegen bestimmte Personengruppen, mit denen sie selbst oder Bekannte von ihnen schlechte Erfahrungen gemacht haben. Das ist normal. Schlechte Erfahrungen sprechen sich halt herum, auch wenn die Politik und die political correctness dies zu verhindern versuchen. Wenn jemand schlechte Erfahrungen macht, dann merkt er sich diese.

Truth sounds like hate to those who hate truth
14.04.13 17:00
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Hellstorm
Moderator

Beiträge: 3.901
Beitrag #58
RE: Was ist ein Otaku.
Das hängt allerdings wahrscheinlich wirklich sehr stark von dem Ort ab. Bei mir in der Umgebung (östliches Ruhrgebiet) habe ich wirklich (und das ist keine political correctness o.ä., dafür hole ich jetzt zu sehr die Klischeekeule heraus) mehr Probleme mit den typischen alkoholtrinkenden, fußballschauenden jugendlichen „Assis“. Dass da natürlich manchmal auch Leute „mit Migrationshintergrund“ dabei sind, ist klar. Das ist aber dann wirklich kein Problem von dem Migrationshintergrund, sondern diese Leute erfüllen dann alle anderen Kriterien, die sie zu solchen Problemjugendlichen machen. Ich bin allerdings auch unglaublich schlecht, Herkunftsländer anhand des Aussehens zu erkennen. Wenn das jetzt Afrika oder Asien ist, gut, aber Naher Osten oder so ist für mich gar nicht erkennbar kratz

Das hat übrigens auch nichts mit Bildung zu tun. Zum Teil natürlich, allerdings sind dort genau so viele „brave Gymnasiasten“, die man normalerweise als nette Jugendliche einordnen würde, ein Teil davon.

Man muss allerdings auch zugeben, dass man hier auch nicht auf offener Straße direkt erstochen wird, wie das anscheinend in Berlin der Fall ist. Hier sind es eher Pöbeleien besonders am Wochenende abends.

やられてなくてもやり返す!八つ当たりだ!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.04.13 17:47 von Hellstorm.)
14.04.13 17:43
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Firithfenion


Beiträge: 1.233
Beitrag #59
RE: Was ist ein Otaku.
(14.04.13 17:43)Hellstorm schrieb:  ....mehr Probleme mit den typischen alkoholtrinkenden, fußballschauenden jugendlichen „Assis“. Dass da natürlich manchmal auch Leute „mit Migrationshintergrund“ dabei sind, ist klar. Das ist aber dann wirklich kein Problem von dem Migrationshintergrund, sondern diese Leute erfüllen dann alle anderen Kriterien, die sie zu solchen Problemjugendlichen machen.

Der entscheidende Punkt ist der, das Gewaltkriminalität gleich behandelt werden muss, egal von wem sie begangen wird. "Jung und sinnlos besoffen" darf meiner Meinung nach ebenso wenig wie "Jung und Migrationshintergrund" automatisch als Strafmilderungsgrund angesehen werden.

Richterin Heisig führte beispielsweise den Fall eines türkischen Jugendlichen an, der im Bus deutsche Mädchen auf eine Art beschimpfte, die ich hier nicht zitieren möchte. Hätte ein deutscher exakt das gleiche zu türkischen Mädchen gesagt, wäre es ein Fall von Volksverhetzung gewesen, bei der sich automatisch die Staatsanwaltschaft einschalten würde. So wurde es aber nur als einfache Beleidigung gewertet, bei der die Beleidigten selbst Anzeige erstatten müssen, was aber fast immer im Sande verläuft. So etwas kann meiner Meinung nach nicht sein. Entweder eine Aussage stellt eine Volksverhetzung dar, oder eben nicht. Es kann nicht sein, das es geringer bewertet wird, nur weil die beleidigten bloss Einheimische sind und keiner politisch gehätschelten Migrantengruppe angehören.

Mit solchen noch relativ "harmlosen" Fällen fängt es an und endet dann mit mit Bewährungsstrafen oder Jugendhafstrafen unterhalb eines Jahres selbst bei Tötungsdelikten. Da fasst man sich nur noch an den Kopf und braucht sich nicht mehr zu wundern wenn Tätergruppen immer dreister und aggressiver werden.

Truth sounds like hate to those who hate truth
14.04.13 18:34
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DioKon


Beiträge: 8
Beitrag #60
RE: Was ist ein Otaku.
Schon irgendwie interessant, auf welche Themen man alles kommen kann, wenn in einem Thread letztlich nur die Frage gestellt wird, was eigentlich ein Otaku ist.

Muss man sich mal an einem Stück durchlesen...von Otakus, über Maid Cafe's zur Yakuza, weiter zu mehr oder weniger ungeklärten Todesfällen bis hin zum Thema Migrationshintergrund und Rechtsdurchsetzung in Deutschland. Alles durchaus interessant...und das meine ich nichtmal ironisch. grins

Zum Thema Otaku kann ich eigentlich nur noch durch Hörensagen beitragen.
So war mir zwar bekannt, dass die Bezeichnung in Japan einen eher negativen Touch hat...es aber - genauso wie bei uns beim Thema Videospiele - nicht immer so war. Soweit ich weiß, gabs da mal einen...naja..."Zwischenfall", welcher bewirkt hat, dass der Begriff "Otaku" in Japan eine negative Bedeutung erhalten hat. (soweit ich informiert bin, hat einer aus dieser Subkultur, welcher eine Sängerin zum Ziel seiner Obsession auserkoren hatte, diese am Ende umgebracht)

Wenn ich damit falsch liegen sollte (habe dafür gerade keine Quelle parat), so bitte ich darum, dass man mich berichtigt...denn wie gesagt...dabei handelt es sich nur um Hörensagen.
21.06.13 20:39
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Was ist ein Otaku.
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