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Zongoku auf Achse
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zongoku
Inaktiv

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Beitrag #1
Zongoku auf Achse
Ich bin heute Morgen 2 Stunden in Japan gewesen.
Ausser die Geraeusche und Duefte, wie das spueren des Windes und der Hitze, habe ich viel gesehen.

http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_...26.06,,0,5

Mit dieser Karten, und wenn der PC so aufgeruestet ist, kann man sich in der Region bewegen. Haeuser ansehen, und viele Kilometer machen.
Die kleinen Doerfer, sind weit auseinander verstreut. Die Strassen reichen von 10 Spurigen (rauf und runter) bis zu den kleinen Gassen, wo sich rechts und links kein Buergersteig befindet.

Es gibt kein Konzept mehr fuer die Haeuser. Kein idyllischer Baustil. Nur so in etwa Kisten und Kasten, zusammengewuerfelt. Und wenn es groessere Bauwerke sind, dann sind sie Quadratisch, voller Beton.

Die einzigen Haeuser die ihr hier so verzweifelt vorstellt, sind vieleicht noch in den Museen zu finden. Die machen nicht mal mehr 1% aller Haeuser aus.
Was man auf alle Faelle mitbringen muss, sind gute Beine und Fuesse, um die vielen zigtausend Kilometer zu bewaeltigen. Und wer sich mal verlaufen hat, in der Grossstadt, der kann dann noch viel mehr laufen.

Google Street war auch nicht in allen Ecken und Enden von Japan. Es gibt womoeglich noch viel mehr. Aber wer kein Auto hat, und sich nur auf sein Hotal und dessen Umgebung bezieht, wird sich womoeglich einsam fuehlen.

Mir koennte es so ergehen.
Wohnt man dagegen in einem Dorf, (auch Hotel), ist noch schlechter dran, denke ich, da er noch viel weiter reisen muss um etwas zu sehen. Wie gesagt sind garantiert nur die Parks, die Ausnahme.

Japan ist vielleicht nur noch wegen der Sprache interessant und der Umgang mit den Menschen. (Aber wenn es sich nur um Hotelpersonal handelt, kann man wohl so etwas auch vergessen).

Fuer meinen Teil bin ich frustriert und enttaeuscht.
Ich haette mir dann doch mehr gewuenscht zu sehen.


Kalifornien habe ich nicht gesehen, dafuer aber Florida.
Auch hier war nur der Park von Disney World interessant sich anzusehen.
Ansonsten waren die Haeuser rund um die Stadt 2-3 Stoeckige Haeuser in Kastenform. In der Stadt waren die Haeuser eben Wolkenkratzer. Auch ohne liebliche Reize.
Und wenn man eine Tapete mit zB. Kindermuster sich ansieht, kann man sich gut vorstellen, wie die Haeuser da aussehen. Eine Tankstelle, ein Mac Donald, ein Supermarkt, eine Schule, eine Kreuzung, ein Hotel, Eine Tankstelle, ein Mac Donald, ein Supermarkt, eine Schule, eine Kreuzung, ein Hotel, Eine Tankstelle, ein Mac Donald, ein Supermarkt, eine Schule, eine Kreuzung, ein Hotel, Eine Tankstelle, ein Mac Donald, ein Supermarkt, eine Schule, eine Kreuzung, ein Hotel.

Echt langweilig.

Ich werde mit Sicherheit auch nicht mehr nach Amerika fahren.

Fragt sich nur, was es sonst interessant zu sehen gibt in Japan?
05.03.11 10:09
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Shino
Ex-Mod

Beiträge: 2.330
Beitrag #2
RE: Japanische Häuser
So unterschiedlich kann das sein: Ich war viele Male in Japan und bekomme immer Fernweh, wenn ich mich mal mit Googles Streetview nach Japan oder ein anderes Land verirre. Zongoku, du kannst doch nicht deinen Eindruck, den du von einigen Bildern hast, mit der Realität vergleichen...außerdem, was hast du denn erwartet? Das, was du gerade erlebst, nennt sich wohl "Kulturschock" - dachtest du vielleicht, sie würden dort alle noch in schönen Holzhäuschen (mit "lieblichen Reizen" zwinker ) wohnen, Kimono tragen (obwohl sie das tatsächlich hin und wieder tun - auch in der Öffentlichkeit) und mit Schwertern herumlaufen....? hoho zwinker

Aber tröste dich, auch das alte ("Klischee"-)Japan existiert noch in einigen Ecken...und wenn man genau hinschaut, kann man es sogar vereinzelt auch in Tokio finden. Aber auch oder gerade das moderne Japan bietet eine Menge interessanter, sehenswerter und erlebenswerter Dinge. Mich fasziniert eigentlich besonders die Mischung aus Althergebrachtem und Modernem. Und es ist die Verbindung aus moderner und alter Kultur, der Sprache, der Lebensart, der unterschiedlichen Landstriche und Gegenden und vielem anderen mehr, was Japan interessant macht.

Und zu deiner letzten Frage: Ich befürchte, wenn du mit dieser Einstellung nach Japan oder in irgend ein anderes Land fährst, wirst du nichts finden, das dich begeistert. Und ich würde dir gerne empfehlen, die Finger von Streetview zu lassen...

人生に迷うときもあるけど笑っていれば大丈夫
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.11 11:49 von Shino.)
05.03.11 11:08
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zongoku
Inaktiv

Beiträge: 2.973
Beitrag #3
RE: Japanische Häuser
Kulturschock, ist die richtige Bezeichnung.
Ich war schon in vielen Staedten, und irgendwie sieht es ueberall gleich aus.
Nur dass in Japan, eben manches in Kanji geschrieben ist.
Wer diese etwas kann, findet sich muehelos zurecht.

Aber ich war in einigen Ecken von Japan, mit dem Streetview.
In Kioto war ich noch nicht.
Ich hab mir die Wolkenkratzer angesehen, bin durch die Riesengrossen Strassen gefahren aber ich war auch in den kleineren Vierteln. Bin hier und da um den Block gefahren.

Und wenn man ohne Ziel sich dorthin bewegt, ohne Reiseplanung Staedte besucht, ist meiner Meinung alles gleich. Ob man Duesseldorf besucht oder Tokio,

Es ist gleich. Nur die Leute, Gerueche und die Sprache ist anders. Dann noch die Feste.

Streetview ist deshalb gut, um sich doch ein Bild zu machen, auf was man sich da ueberhaupt einlaesst. In Koeln zB. wenn man da vom Hauptbahnhof aus nicht links an der Kathedrale vorbeigeht, dann verpasst man die Einkaufsstrasse und landet im Bankenzentrum. Lauter grosse kahle Gebaeude. Kein Geschaeft, kein Shop, kein Café, nichts. Nur kurze Beine bekommt man davon.

Wird wohl auch so in Japan sein.

Mich interessiert, wie die Leute arbeiten, wie sie leben. Mit ihnen eventuell plaudern. Einige Parks, ja. Etwas vom alten, und vom neuen. Nachtlokale viel weniger. Dafuer mal ein Museum, oder einen Tempel besuchen. Wie die Feste fallen und wie man sie begeht. Handwerk, Familie. Eventuell eine Studienreise fuer 2 Monate um noch mehr das Feeling der Sprache zu bekommen. Und dann rumtingeln. Den Fujisan werde ich nicht besteigen. Da wuerde ich dran krepieren.
Autobusse nehmen und im Land rumfahren. Und wo es einem gefaellt etwas laenger bleiben. Dann weiterziehen.

Ich denke nicht, dass man viel Kontakt mit den Leuten bekommt. Jeder hat sein Leben und will dies in Ruhe weitertun. Ich fuer meinen Teil moechte auch nicht gerne stoeren oder gestoert werden.

Aber alles verherrlichen will ich auch nicht.

Danke shino.
05.03.11 13:11
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Hellstorm
Moderator

Beiträge: 3.892
Beitrag #4
RE: Japanische Häuser
Ich hab jetzt übrigens festgestellt, dass mein Lieblingsmuseum, das 博物館明治村 bei Streetview enthalten ist. Man kann fast alles erkunden.
Zongoku, das Problem hast du ja überall, selbst innerhalb Deutschlands. Wenn ich das richtige Bayern erleben will, ist das auch sehr sehr schwierig.
Eine Stadt ist im Grunde ja wirklich überall gleich. Und dass die Japaner nicht mehr in den alten Häusern wohnen wollen, ist ja auch verständlich. Wir leben ja auch nicht mehr wie vor 200 Jahren.

Aber wenn man sich bewusst ist, dass man eben das richtige Japan nicht komplett erleben kann, wenn man nicht dort in die Gesellschaft integriert ist, dann kann man trotzdem noch zu einem Teil dort seine Eindrücke mitnehmen. Man muss sich nur bewusst sein, dass das immer die Sicht eines Touristen ist.

やられてなくてもやり返す!八つ当たりだ!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.11 13:19 von Hellstorm.)
05.03.11 13:13
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Shino
Ex-Mod

Beiträge: 2.330
Beitrag #5
RE: Japanische Häuser
(05.03.11 13:13)Hellstorm schrieb:  ...das richtige Bayern...das richtige Japan...
Da frage ich mich doch, was dann das "unrichtige" Bayern oder das "unrichtige" Japan ist...ich finde, allein an dieser Bezeichnung stimmt schon etwas nicht. Lebe ich nicht im "richtigen" Deutschland, nur weil ich nicht überall von Blau-Weiß, Haxerl , Sauerkraut und Lederhosn umgeben bin? Und überhaupt: Bin ich kein "richtiger" Deutscher, wenn ich keine Kartoffeln, Sauerkraut, Bratwurst oder Bier mag und gerne die "akademische Viertelstunde" ausnutze? Selbiges gilt für Japan, jeden anderen Ort und jeden Bewohner der Welt auch. Das klingt jetzt hart, aber aus meiner Sicht führen Uninformiertheit sowie stereotype und klischee-hafte Vorstellungen oft zu solchen Kulturschocks, wie ihn Zongoku gerade erlebt - und das, bevor er überhaupt einen Schritt in Japan gemacht hat.

Dass sich das Gesicht der Großstädte der Welt immer mehr angleicht, ist eine Auswirkung der Globalisierung und der weltumspannend agierenden Hersteller und Produzenten. Das mag man negativ beurteilen, aufhalten lassen wird sich dieser Vorgang indes nicht. Und ich könnte mir sogar vorstellen, dass eines Tages die ganze Welt eine Art Englisch (vielleicht mit nationalen sowie regionalen Varianten) sprechen wird und dass während dieses Prozesses einige Sprachen auf der Strecke bleiben werden (allen voran Deutsch). Aber muss das schlecht sein? Natürlich ginge etwas verloren, aber es hätte doch auch Vorteile...

人生に迷うときもあるけど笑っていれば大丈夫
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.11 15:24 von Shino.)
05.03.11 14:45
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Hellstorm
Moderator

Beiträge: 3.892
Beitrag #6
RE: Japanische Häuser
(05.03.11 14:45)Shino schrieb:  
(05.03.11 13:13)Hellstorm schrieb:  ...das richtige Bayern...das richtige Japan...
Da frage ich mich doch, was dann das "unrichtige" Bayern oder das "unrichtige" Japan ist...ich finde, allein an dieser Bezeichnung stimmt schon etwas nicht. Lebe ich nicht im "richtigen" Deutschland, nur weil ich nicht überall von Blau-Weiß, Haxerl , Sauerkraut und Lederhosn umgeben bin? Und überhaupt: Bin ich kein "richtiger" Deutscher, wenn ich keine Kartoffeln, Sauerkraut, Bratwurst oder Bier mag und gerne die "akademische Viertelstunde" ausnutze? Selbiges gilt für Japan, jeden anderen Ort und jeden Bewohner der Welt auch. Stereotype und klischee-hafte Vorstellungen führen oft zu solchen Kulturschocks, wie ihn Zongoku gerade erlebt - und das, bevor er überhaupt einen Schritt in Japan gemacht hat.

Hmm, so streng meinte ich das eigentlich gar nicht. Aber ein wenig Kultur ist doch einfach in bestimmten Regionen da. Natürlich ist nicht jeder so, aber verallgemeinernd kann man doch schon bestimmte Charakteristika feststellen, oder nicht?

Sagen wir mal, dass ich als Tourist nach Japan fahre, dort in Hotels bleibe und mit den Einheimischen nichts zu tun habe. Da fehlt mir doch trotzdem ein wenig was, was doch allgemein als „japanische Kultur“ bezeichnet wird, sagen wir mal zu Neujahr etwas zu Essen, unter dem Kotatsu zu sitzen oder andere Sachen.
Natürlich macht das nicht jeder, aber der Großteil doch schon.

やられてなくてもやり返す!八つ当たりだ!
05.03.11 15:20
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Shino
Ex-Mod

Beiträge: 2.330
Beitrag #7
RE: Japanische Häuser
Tut mir leid, ich habe mich wahrscheinlich nicht klar ausgedrückt: So etwas wie ein "richtiges" Deutschland oder ein "richtiges" Japan gibt es meiner Meinung nach nicht, weil alles im Fluss ist und die Gesellschaften und Nationen sich ständig beeinflussen und verändern - heutzutage mehr denn je. Aber natürlich gibt es kulturelle Unterschiede in der Lebensweise und anderen Dingen. Nur: Wenn jemand mit solchen Klischee-Vorstellungen in ein fremdes Land fährt - sei es nun real oder virtell - und sie auch noch erwartet, dann wird er eben "kultur-schockiert" sein, wenn die Dinge nicht vordergründig dem entsprechen, was er oder sie sich vorstellt.

Zongoku geht das ganze für mein Empfinden recht oberflächlich an. Verkürzt: Nur weil es virtuell in Japan scheinbar so aussieht, wie überall sonst auf der Welt ist es langweilig und für ihn nicht mehr sinnvoll, das Land zu bereisen. Er setzt damit ja genau das voraus: Es ist nicht das "richtige" Japan (so, wie er es sich immer vorgestellt hat) und deshalb ist es uninteressant - zumindest interpretiere ich seinen Beitrag so - und negiert damit alles, was das Land, die Bewohner und die Kultur einzigartig macht.

人生に迷うときもあるけど笑っていれば大丈夫
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.11 15:34 von Shino.)
05.03.11 15:27
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zongoku
Inaktiv

Beiträge: 2.973
Beitrag #8
RE: Japanische Häuser
Ja Shino, so kann man es auch sehen.
Das was ich gerne sehen will, habe ich ueber JSTV hier bei mir.
Jeden Tag. Aber ich spreche dafuer kein Japanisch. Ich kann nicht kosten, und nicht riechen. Hoere keine Geraeusche, keine Musik wenn ich diese oder jene Strasse betrete und dergleichen mehr. Kultureinfluesse, Benehmen der Leute und dergleichen bekomme ich somit auch nicht mit. Dass die Tueren der Taxis sich automatisch oeffnen, weiss ich von JPOD101. Wie ich und wo ich Fahrkarten bekomme, und dergleichen mehr gibt es auch nicht.

Nun wie soll ich es erklaeren. Vielleicht so.
Es sind nicht die Samurai die mir fehlen, oder Geisha's. Es ist die Erkenntnis, um die Weite und das Ausmass des Landes und deren Besichtigungen.
Zudem kommt hinzu, dass ich die Welt mit meinen schlechten Augen sehe, Die ist schon von vorherein verbarrikadiert. Ich bekomme ja schon nicht mehr mit, was auf der gegenueberliegenden Strassenseite passiert. Auch nicht, was hier oder da auf einem Schild steht. Und wenn die Fahrplaene so gehalten sind wie die unserigen, dann darf ich hier auch mit Lupe rumlaufen. Feldstecher nicht zu vergessen.

Die Weite des Landes:
Weite Strecken muessen gemeistert werden, um Sehenswuerdigkeiten besuchen zu koennen. Bis man weiss wie der Hase laeuft, kann schon einige Zeit dauern.
Der Kulturschock, wie du ihn bezeichnest, ist doch besser hier in meiner Stube gekommen, als auf dem Gelaende. ich muss das verarbeiten. Muss lernen mit diesem Problem umgehen zu koennen. Es war wie ein Sprung ins Eiswasser.

Aber eine Erkenntnis, kann ja auch als Erfahrung gedeutet werden.
Und damit auch, dass man seine etwaige Reise dann planen muss. Was man wo viel einfacher besichtigen kann. Wo es sich lohnt hinzufahren und nicht irgendwo in einem kleinen Hotel auf dem Land zu verdattern. Wo man keine Busse hat etc.

Auch wenn einer meint dass auch so ein Leben schoen und idyllisch sein kann.
Nun dann braucht man nicht nach Japan zu fahren. Dann geht das auch auf der Alm oder auf irgendeinem Campingplatz in der Gegend.

Und wie viele Menschen, in den Urlaub fahren, bis Mittags schlafen aber des Nachts in den Nachtlokalen rumhaengen, dafuer ist mir ein Japan-Urlaub doch zu schade. Zumal ich mich nicht dafuer interessiere, und beim Langschlafen man seine Zeit verschlaeft und nichts sieht.

Aber jedem das Seine.

Wer das Glueck hat, einen Fuehrerschein zu haben, und dort ein Auto mieten kann, dem steht Japan offen. Er kann sich muehelos bewegen, er wird vielleicht anderen Problemen begegnen. Aber er kann viel mehr sehen. Dort stehen bleiben wo er will, und ist nirgendwo Zeitgebunden an Busfahrten etc.

Ein Aufenthalt in der Grossstadt, Tokio oder Kioto, muesste man alles finden, was man sonst auch im Lande findet. Ob man dafuer Touristenbueros besuchen kann?
Es gibt ja auch Homestay Organisationen, oder gibt es die nicht mehr?
Wenn man was vom Volk und der Kultur sehen kann, muss man seinen Aufenthalt auch auf solche Weise vorbereiten koennen. Wohl ist dann dieser Beitrag hier schon als OT und erschoepft.

Vielleicht haben andere Leute diesen Kulturschock auch erlebt und koennen so darueber berichten.
05.03.11 19:09
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yamaneko


Beiträge: 2.566
Beitrag #9
RE: Japanische Häuser
@zongoku! Dein Beitrag klingt nach "Sauretraubenreaktion". Du willst nicht nach Japan fahren, obwohl du fleißig die dort gesprochene Sprache lernst seit ein paar Jahrzehnten (und ich habe Beweise dafürhoho), wanderst mit GoogleMaps und denkst nicht an die wunderbaren Bilder, die du mit NHK nach Luxemburg geliefert bekommst.
Ich befürchte nicht, daß du anderen die Freude auf den Urlaub damit verderben wirst. Das wird ja auch nicht deine Absicht gewesen sein. kratz
Ich wünsche schönen Urlaub mit Fotoapparat und hoffentlich ohne Reisebüro mit Enttäuschungengrins

06.03.11 08:55
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zongoku
Inaktiv

Beiträge: 2.973
Beitrag #10
RE: Japanische Häuser
Warum soll ich denn andere daran hindern nach Japan zu fahren? Oder von deren Absicht abraten? Im Gegenteil, anhand meiner Erfahrung koennen ja andere eine Lehre daraus ziehen. So wie Shino sich das jeden Tag in seinem Slogan selber vor Augen fuehrt.
Aber so einen Slogan benoetige ich nicht. Hab mir auch kein Lachmaennchen oder Griesgraemmaennchengesicht am Computer geklebt, um mir selber Mut zu machen.
Wie shino es ja schon gesagt hat, es waer eine Art Kulturschock.
Aber mit Streetview, kann man sich ja auch Ecken ansehen, wo man mal gedacht hat hinzugehen, und somit sieht man dass da nicht besonders viel zu sehen gibt.

Jeder muss seine Erfahrungen selber machen. Dies war die meinige.
Ich muss mich an diese Bilder gewoehnen. Eher noch an die Tatsache dass Japan gross ist und dass es sinnvoll ist, seinen Urlaub vorher zu planen.

Zumal wenn man auf Schusters Rappen reist und die Gesundheit nicht gerade optimal ist.
Habe weitere Kreise gezogen gestern und habe auch schoenere Haeuser gesehen. Die liegen aber mehr im Hinterland und nicht auf den Hauptachsen der Zubringerstrassen.

Und aehnliche Architekturen, wie Ueberreste von einer Schlossmauer aus der Edozeit hab ich nun auch schon gesehen. Wie gesagt, sowas findet man nicht in der Grossstadt. Da muss man raus in die Welt. Und da ich nicht Autofahren kann, ist mir diese Moeglichkeit doch eine Hilfe.

Dabei hab ich auch gelernt, dass man auch im km Tempo sich mit Streetview bewegen kann. Ist doch interessant Japan so zu entdecken, oder nicht?

Bislang habe ich noch immer mein Startziel wiedergefunden.
Somit denke ich auch ein gewisses Gefuehl der Orientierung zu bekommen.

Ausserdem kann man die Karte zoomen und dann hat man eine Landkarte vor Augen, Telportieren geht viel einfacher, als eine ganze Strecke bis zu dem Ziel zu fahren. Wie gesagt war Google noch nicht ueberall.
Ausserdem hab ich gelernt, dass es keinen Sinn macht auf einer Atobahn durchs Land zu fahren. Es gibt zu hohe Schallwaende rechts und links, dass man gar nichts von der Landschaft mitbekommt.

Und man muss sich im Klaren sein, Von Anfang an, dass in Japan links gefahren wird. Da bin ich doch schon sehr oft als Geisterfahrer gefahren. hihihi.

Also was haelt einem von den Errungenschaften der Google Welt ab.
Wenn wir schon unsere Daten preisgeben muessen, sollen wir diese doch auch fuer uns benutzen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.03.11 09:21 von zongoku.)
06.03.11 09:12
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Zongoku auf Achse
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