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jap. Kampfsport
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Anonymer User
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Beitrag #51
RE: jap. Kampfsport
:l0a_d1v: Beitrag von:"Kyujin"
Zitat:Sacht mal, wie ist das eigentlich mit Zen(-Buddismus), kennt sich hier jemand damit aus?

Also bis denn
---
Elmar

Wenn du damit auf die oft zitierte Beziehung zwischen Zen und Kyudo anspielst, findest du unter

http://www.gungfu.de/aikido/herrigel.html

eine knappe Darstellung des historischen Hintergrundes und eine ausführlicheren Text von Prof Yamada als pdf-Datei.

Eine spezifische Kyudo-Diskussion würde mich natürlich interessieren.

Johannes Ibel

Oslo Kyudo Kyokai http://home.no.net/kyudo/
13.09.04 09:51
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Mungo


Beiträge: 16
Beitrag #52
RE: jap. Kampfsport
Zum Thema Geschichte: Wenn man sich einmal über die Ursprünge z.B. der Ninjutsu-Ryu des feudalen Japans informiert, da reicht auch schon die Suchmaschine, finde ich, dass es dem ganzen ein ganz anderes Flair verleiht, als wenn man "einfach nur" mit dem Gegner kämpft.

Weiß jemand, ob Naginatas (mit Klingenattrappe) in Deutschland verwendet werden?
Und kann jemand mit einem Kobutan/Kubotan umgehen?
13.09.04 19:44
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gokiburi


Beiträge: 1.415
Beitrag #53
RE: jap. Kampfsport
Naginata-"Attrappen" hab ich bisher nur in Japan gesehen, und auch dort haben nur die Mädchen in dem Kendô-Club damit gelegentlich trainiert.

Mit dem Kubotan haben wir mal auf einem Lehrgang ein klein wenig Bekanntschaft geschlossen, war auch ganz interessant. Aber will nun nicht behaupten, damit "umgehen zu können"

gokiburi, der gespannt ist, ob sich dieses Thema wieder aufrafft...

♪♪あぁ蝶になる、あぁ花になる、
恋した夜はあなたしだいなの、♪♪
あぁ今夜だけ、あぁ今夜だけ、
もうどうにもとまらない!!! ♪♪  山本リンダ
13.09.04 20:15
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Ninja


Beiträge: 115
Beitrag #54
RE: jap. Kampfsport
Im Bujinkan wird im allgemeinen auch mit Naginata und Kubotan trainiert.
Die meisten Dojos verzichten aber darauf, weil die Naginata doch ziemlich umständlich zu transportieren ist ( Nicht jeder hat einen Kombi oder einen fixen Trainingsplatz wo man die großen Tools lagern kann ). Kubodan, Tanto oder Hanbo werden aber von den meisten trainiert.
14.09.04 06:33
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Mika die Große


Beiträge: 98
Beitrag #55
RE: jap. Kampfsport
Hmm, letztens haben im Hintergrund meines Kendoclubs ein paar Leute Karate gemacht, das sah eigentlich ziehmlich nach einem langsamen, sehr eleganten Tanz aus (war aber Karate, ich hab gefragt).
Schaut des immer so aus? kratz

Faitto!
18.09.04 03:50
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Anonymer User
Unregistriert

 
Beitrag #56
RE: jap. Kampfsport
Sicher das dies keine Kata war was du da gesehen hast?

Kata sehen in der Regel immer Tänzerisch aus und oft sehr langsam, aber auch ab und an energetisch und schnell.
18.09.04 04:48
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Anonymer User
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Beitrag #57
RE: jap. Kampfsport
:l0a_d1v: Beitrag von:"The Shining Man" Ich mach Kendo und hab 2 Monate in Tokyo an der Uni trainiert
26.09.04 01:05
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Anonymer User
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Beitrag #58
RE: jap. Kampfsport
:l0a_d1v: Beitrag von:"CBaier" Hallo,

ich mache seit drei Jahren Aikido (Iwama-Ryu) und war im März diesen Jahres für einen Monat in Iwama/Ibaraki-Präfektur, um dort in dem Ursprungsdojo meines Stils zu trainieren, unter Hitohiro Saito Sensei. Es war eine sehr intensive und anstrengende Zeit; mehr noch als die körperliche Anstrengung hat mir der psychische Druck zu schaffen gemacht: da ich nur wenige Brocken Japanisch spreche, habe ich Befehle und Anweisungen oft nicht verstanden, mußte ihnen aber natürlich trotzdem unverzüglich nachkommen ... ich habe sehr viel gelernt, sowohl für mein Aikido als auch darüber hinaus, aber dieser Monat war die härteste Zeit meines Lebens!

Gruß,
Christian Baier

P.S.: Wenn Ihr Euch für japanische Kampfkunst spezieller interessiert, besucht doch mal das Budoforum unter http://pub32.ezboard.com/bbudoforum
08.11.04 15:25
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nORopHEos


Beiträge: 17
Beitrag #59
RE: jap. Kampfsport
Ich habe früher Jui-Jitsu bis zum braunen Gürtel gemacht und mache heute Shaolin.
Und ich muss wirklich mal bei allem Respekt, den ich wirklich gegenüber anderen Kampfkünste habe, sagen: Das heutige Karate ist keine Selbstverteidigung mehr! Natürlich gibt es noch Schulen, die es so unterrichten, aber es ist leider sehr zum Schau-Sport geworden... Und ich kann das mit Sicherheit sagen, da ich mich früher(d.h. vor meinem Umzug vor ein paar Jahren) sehr viel gegen sogenannte "Karate Kämpfer" verteidigen mussten, die ernsthaft dachten, sie könnten auch nur annährend einen wirkungsvollen Karate-Stil mit dem was heute überall gelehrt wird! augenrollen
Aber natürlich sage ich nichts gegen die Karate Schulen, die es noch so unterrichten, dass man sich damit wirklich wirkungsvoll verteidigen kann. Denn es geht ja nicht ums Angreifen. Von daher sind auch Wettkämpfe(zumindest meiner Auffassung nach) schwachsinn. Habe mich auch immer geweigert daran teilzunehmen.... hoho Und dazu stehe ich auch, denn man sollte doch eigentlich so etwas nur anwenden, wenn man es auch wirklich braucht, sehe ich zumindest so. Und selbst dann ist es nicht mal immer nötig. Das ist auch die Philosophie die hier angesprochen wurde des "nicht kämpfens". Wenn man z.B. auf der Straße angegriffen wird ist es ja nicht nötig, dass ich ihn sofort irgendwelche Nerven durchtrenne oder so, sondern meistens reicht (hier in Deutschland zumindest) schon ein Tritt in den Solarplexus, dass Ruhe ist(meiner Erfahrung nach).
Ich habe interessanterweise die Erfahrung gemacht, dass je mehr man kann man weniger davon in einer Gefahrensituation anwendet. Liegt, denke ich, daran, dass man es einfach besser einschätzen kann...Na ja, ist ja auch ein Hauptpunkt von Kampfkünsten.
09.01.05 14:35
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Azumi


Beiträge: 434
Beitrag #60
RE: jap. Kampfsport
Mit einem Messer kann man eine Brotscheibe oder einen Kopfabschneiden. Es liegt in der Natur des Einzelnen, eine Fährigkeit oder Gegenstand zum Wohle oder zum Schaden (Einzelner) anzuwenden.
Der überwiegende Teil der 道場 hat übrigens keine Priorität auf Showeffekte.

熟能生巧
09.01.05 14:58
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jap. Kampfsport
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