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meine Behauptung: Katakana ist schwieriger
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yamaneko


Beiträge: 3.312
Beitrag #1
meine Behauptung: Katakana ist schwieriger
immer wieder treffe ich auf eine Meinungsverschiedenheit zum Lernen von Hiragana und Katakana. Beim Durschlesen heute, auf der Suche nach meinem Rätsel mit dem Antwortpsalm in der Liturgieübersetzung des Pater Armbrusters, der damals erklärt hatte: ein Christ, der in die Messe geht, weiß, dass es sich um den Antwortpsalm handelt.
Bei der Suche nach dieser Aussage habe ich diesen Beitrag gefunden zum Thema:
Zitat:Frank Förster
Gast

Beitrag #49
RE: Was ist wichtiger? Hiragana oder Katakana?
Man braucht BEIDE Alphabete, obwohl Hiragana natürlich das häufiger benutzte ist (man schreibt damit Lesehilfen, grammatische Endungen, "kleine" Wörter, und Substantive/Verben/Adjektive, für die es kein Kanji gibt oder es ungebräuchlich ist). Katakana benutzt man hauptsächlich für Fremdwörter und ausländische Namen (außer chinesischen und koreanischen).

Vielleicht sollte man die beiden Alphabete besser nicht hintereinander lernen, wie es oft gemacht wird, sondern lieber GLEICHZEITIG , wie ich es getan habe und es in der Lernmethoden-Sektion ( Thread-Katakana-und-Hiragana-lernen?page=5 ) empfehle, also zum Beispiel je fünf Hiragana- und fünf Katakana-Zeichen am Tag. So hat man von Anfang an mit beiden Alphabeten zu tun und kann die beiden Zeichen für denselben Laut auch besser vergleichen.

Das ist eine sehr gute Erklärung. Gleich dahinter kommt, worauf ich lange gewartet htte und weshalb ich noch immer ein schlechtes Gewissen haben, weil ich nicht weiß, was aus Shino geworden ist. Der Konflikt mit ihm gehört zu den Dingen für den ich den Missionar aus den Philippinnen brauchen würde- falls ich noch in der katholischen Kirche wärerothuchaugenrollen

04.02.21 16:28
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AwesomeSepp


Beiträge: 36
Beitrag #2
RE: meine Behauptung: Katakana ist schwieriger
Ich sage sogar: Katakana ist schwieriger als Kanji - oder genauer: Kanji sind eindeutiger als Katakana. Würde ich heute nochmal mit Japanisch anfangen, ich würde Katakana gar nicht mehr lernen, sondern wie (seltene) Kanji nur noch "anlassbezogen".
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.02.21 19:27 von AwesomeSepp.)
04.02.21 19:27
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yamaneko


Beiträge: 3.312
Beitrag #3
RE: meine Behauptung: Katakana ist schwieriger
(04.02.21 19:27)AwesomeSepp schrieb:  Ich sage sogar: Katakana ist schwieriger als Kanji - oder genauer: Kanji sind eindeutiger als Katakana. Würde ich heute nochmal mit Japanisch anfangen, ich würde Katakana gar nicht mehr lernen, sondern wie (seltene) Kanji nur noch "anlassbezogen".

da freue ich mich, denn das ist es, was ich 2014? behauptet hatte: dass ich beim japanischen TV bei Untertiteln die Kanji schreiben konnte, mit den Eigennamen der mir unbekannten europäíschen Politikern in Katakana nicht fertig geworden bin mit dem Schreiben.
Ich habe auf Belehrungen sehr überempfindlich beleidigt reagiert und fühle mich schuldbewußt, falls mein Kritiker wegen mir von dem Forum fern geblieben ist....

04.02.21 22:19
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Yano


Beiträge: 2.599
Beitrag #4
RE: meine Behauptung: Katakana ist schwieriger
(04.02.21 19:27)AwesomeSepp schrieb:  Ich sage sogar: Katakana ist schwieriger als Kanji - oder genauer: Kanji sind eindeutiger als Katakana. Würde ich heute nochmal mit Japanisch anfangen, ich würde Katakana gar nicht mehr lernen, sondern wie (seltene) Kanji nur noch "anlassbezogen".
Naja, ich sehe zwei Probleme mit Katakana:
Es gibt einzelne (häufige) Buchstaben ohne morphologischen Unterschied, weil es lediglich um die Richtung des Striches geht (rauf oder runter). Daran kann man sich aber gewöhnen. Früher gab es japanische Bücher nur mit Kanji und Katakana, das ging auch.
Zweitens werden mit Katakana Abkürzungen, meist von Fremdwörtern geschrieben, die sich nur dem erschließen, der es tatsächlich lernt oder mal eine Erleuchtung hat.
Es gibt auch Kanji-Paare, die man ohne Kontext kaum auseinanderkennt, aber sie stehen eben fast immer im Kontext.
Wenn ich es mir andersherum überlege, kann das Deutsche auch mit Unlernbarkeiten aufwarten, z.B. bei den vielfältigen Tierbezeichnungen mit ihrem grammatischen Geschlecht, lauter verschiedene Wortstämme, das geht in ein japanisches Hirn nicht hinein, warum etwa das Kind von einem Wildschwein (das Paar aus Bache und Keiler) DER Frischling sei und das Kind von einer Sau (und einem Eber) DAS Ferkel. Auch ziemlich intelligente Japaner, die schon Jahrzehnte in Deutschland wohnen, können sich das niemals merken.
04.02.21 23:17
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meine Behauptung: Katakana ist schwieriger
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