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Atombombe auf Nagoya
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Respit


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Beitrag #31
RE: Atombombe auf Nagoya
@L4D
Du verstehst mich falsch.

Ich guck mir sonen Mist übrigens gar nicht erst an die Kurzbeschreibung war aber ein paar Lacher wert.

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Alle denken nur an sich... Nur nicht ich! Ich denk an mich.
23.08.13 06:22
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Firithfenion


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Beitrag #32
RE: Atombombe auf Nagoya
(23.08.13 04:59)L4D schrieb:  Wie gesagt, billiger Geschichtsrelativismus. Typisch deutsch, typisch japanisch.

Aber so ist das heute eben, da schaut man gebannt "Unsere Mütter, unsere Väter" und ist ist erschüttert darüber, dass die Generation der Opas so viele Juden ermorden musste - die Armen! Aber schließlich war ja Kriech und die Polen, die waren ja auch nicht ohne, was die so mit den Juden, ja ja!


Das sind hohle Phrasen. Man kann sich geschichtlichen Themen nur dann nähern, wenn man es schafft dabei einigermassen objektiv zu bleiben. Ich wollte mich an dieser Diskussion erst gar nicht beteiligen, weil ich es vorausgesehen habe, das früher oder später jemand damit anfangen wird, das Gebiet der sachlichen Diskussion zu verlassen wenn ihm die Argumente ausgehen. Dieser fragwürdige Preis gebührt dir. Bravo.

Truth sounds like hate to those who hate truth
23.08.13 09:56
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L4D


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Beitrag #33
RE: Atombombe auf Nagoya
Ich bitte Dich. Du hast geschrieben, dass das deutsche und japanische Verhalten "keineswegs unüblich" gewesen sein soll. Passiert halt. Was soll denn das bitte anderes sein, als die Relativierung von Kriegsverbrechen?

And so castles made of sand fall in the sea - eventually ...
23.08.13 14:49
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Yano


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Beitrag #34
RE: Atombombe auf Nagoya
(23.08.13 14:49)L4D schrieb:  Ich bitte Dich. Du hast geschrieben, dass das deutsche und japanische Verhalten "keineswegs unüblich" gewesen sein soll. Passiert halt. Was soll denn das bitte anderes sein, als die Relativierung von Kriegsverbrechen?

Auf eine Anschuldigung mit Relativierung zu antworten ist legitim.
23.08.13 15:12
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UnDroid


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Beitrag #35
RE: Atombombe auf Nagoya
(23.08.13 14:49)L4D schrieb:  Ich bitte Dich. Du hast geschrieben, dass das deutsche und japanische Verhalten "keineswegs unüblich" gewesen sein soll. Passiert halt. Was soll denn das bitte anderes sein, als die Relativierung von Kriegsverbrechen?
Schon mal was von Kolonialisierung gehört?? Ob das jetzt England in Afrika mit "dunkelhäutigen Menschen" macht, oder Deutschland im Osten mit "Nicht arischen Menschen" bleibt wohl relativ egal. Und ja, sowas war damals normal.

mfg
23.08.13 16:42
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Firithfenion


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Beitrag #36
RE: Atombombe auf Nagoya
Eine Relativierung ist manchmal notwendig. Nicht die Relativierung ist schädlich, sondern vielmehr das Gegenteil, eine einseitige und damit unobjektive Betrachtungsweise. Das ist auf allen Gebieten allgemein bekannt und akzeptiert. Einer relativen Betrachtungsweise ist vor einer einseitigen Betrachtungsweise der Vorzug zu geben. In der Physik hat uns die Relativitätstheorie zu einer umfassenderen Sicht auf die Realität verholfen.

Nun sage mir mal bitte warum etwas, was auf allen Gebieten als gut und richtig erkannt wurde, nämlich die relative Betrachtungsweise, ausgerechnet bei der Betrachtung der Geschichte falsch sein soll? Warum soll ausgerechnet hier eine einseitige Betrachtungsweise vorteilhafter sein?

Der Verdacht drängt sich auf, das die einseitige Dämonsiierung nur von ideologischen anstatt von logischen Gründen angetrieben wird.

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23.08.13 16:51
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Hachiko


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Beitrag #37
RE: Atombombe auf Nagoya
[quote='Firithfenion' pid='109192' dateline='1377269487'

Der Verdacht drängt sich auf, das die einseitige Dämonsiierung nur von ideologischen anstatt von logischen Gründen angetrieben wird.
[/quote]

So kann man das nicht stehen lassen, denn wenn eine Seite dämonisiert wird und das aus gegebenem Anlaß, kann nicht unbedingt
bahauptet werden, dass die andere im Gegenzug deskulpiert wird.
23.08.13 17:38
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L4D


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Beitrag #38
RE: Atombombe auf Nagoya
(23.08.13 15:12)Yano schrieb:  Auf eine Anschuldigung mit Relativierung zu antworten ist legitim.
Verständlich, aber nicht legitim.

(23.08.13 16:42)UnDroid schrieb:  Schon mal was von Kolonialisierung gehört?? Ob das jetzt England in Afrika mit "dunkelhäutigen Menschen" macht, oder Deutschland im Osten mit "Nicht arischen Menschen" bleibt wohl relativ egal. Und ja, sowas war damals normal.

mfg
Nur hat England in Afrika eben keinen Holocaust veranstaltet und auch über Versuche wie Mengele oder bei der Einheit 731 ist mir nichts bekannt. Die Opferzahlen und Motivation der Täter sind einfach komplett unterschiedlich.
(23.08.13 16:51)Firithfenion schrieb:  Eine Relativierung ist manchmal notwendig. Nicht die Relativierung ist schädlich, sondern vielmehr das Gegenteil, eine einseitige und damit unobjektive Betrachtungsweise. Das ist auf allen Gebieten allgemein bekannt und akzeptiert. Einer relativen Betrachtungsweise ist vor einer einseitigen Betrachtungsweise der Vorzug zu geben. In der Physik hat uns die Relativitätstheorie zu einer umfassenderen Sicht auf die Realität verholfen.

Nun sage mir mal bitte warum etwas, was auf allen Gebieten als gut und richtig erkannt wurde, nämlich die relative Betrachtungsweise, ausgerechnet bei der Betrachtung der Geschichte falsch sein soll? Warum soll ausgerechnet hier eine einseitige Betrachtungsweise vorteilhafter sein?

Der Verdacht drängt sich auf, das die einseitige Dämonsiierung nur von ideologischen anstatt von logischen Gründen angetrieben wird.
Geschichte ist keine Naturwissenschaft. Mehr muss man dazu nicht sagen. Aber gut, im osmanischen Reich wurden auch über eine Millionen Armenier ermordet. Nur: Was hat das mit der Beurteilung von Holocaust und japanischer Kriegsverbrechen zu tun? Werden sie deswegen weniger fürchterlich? Kann man sie deshalb als beklagenswerte aber auch andernorts durchaus nicht seltene Betriebsunfälle abtun? "Schlimm aber shit happens." Ist das eine für dich befriedigende Erklärung und Sichtweise der Ereignisse?

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23.08.13 17:42
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Yano


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Beitrag #39
RE: Atombombe auf Nagoya
(23.08.13 17:42)L4D schrieb:  
(23.08.13 15:12)Yano schrieb:  Auf eine Anschuldigung mit Relativierung zu antworten ist legitim.
Verständlich, aber nicht legitim.

Nein, legitim aber bei manchen gesellschaftlichen Lagen bei drakonischen Strafen verboten.
Solche Lagen waren z.B. die Hexenverfolgung in Europa, Sitzungen der öffentlichen Selbstkritik im maoistischen China und dergleichen. Da galt die Anschuldigung als Beweis ihrer selbst.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.08.13 18:28 von Yano.)
23.08.13 18:26
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Hachiko


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Beitrag #40
RE: Atombombe auf Nagoya
(23.08.13 18:26)Yano schrieb:  
(23.08.13 17:42)L4D schrieb:  
(23.08.13 15:12)Yano schrieb:  Auf eine Anschuldigung mit Relativierung zu antworten ist legitim.
Verständlich, aber nicht legitim.

Nein, legitim aber bei manchen gesellschaftlichen Lagen bei drakonischen Strafen verboten.
Solche Lagen waren z.B. die Hexenverfolgung in Europa, Sitzungen der öffentlichen Selbstkritik im maoistischen China und dergleichen. Da galt die Anschuldigung als Beweis ihrer selbst.

Womit von der Prämisse ausgegangen werden mag, dass alles im Auge des Betrachters als relativ und legitim zu bezeichnen wäre.
23.08.13 19:52
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Atombombe auf Nagoya
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