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Grexit,
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Hachiko


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Beitrag #61
RE: Grexit,
(17.06.15 07:45)moustique schrieb:  Wir werden alle Zeit manipuliert. Eine Wahrheit wird uns nicht erzaehlt. Eher Geschichtchen, weil wir allesamt, naiv und unwissend sind. Wie ich also schon schrieb.
Einige Wenige bauen Scheiss und das Volk wird zur Rechenschaft gezogen.

Wenn man von denen da oben nach Strich und Faden belogen und betrogen wird, ist man noch lange nicht naiv oder gar dumm, schenkt
man denen jedoch Glauben, ist Hopfen und Malz verloren.

Ist doch logo, dass Frau Merkel nie in diesem Forum vorbeischauen wird, die kann zwar Russisch, aber kein Japanisch.

Was habe ich gerade bei 1&1 gelesen: US-Ökonom meint, Grexit birgt Gefahr für Europa. Die Nato lässt grüssen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.06.15 16:31 von Hachiko.)
17.06.15 09:26
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Firithfenion


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Beitrag #62
RE: Grexit,
(17.06.15 07:45)moustique schrieb:  Wir werden alle Zeit manipuliert. Eine Wahrheit wird uns nicht erzaehlt. Eher Geschichtchen, weil wir allesamt, naiv und unwissend sind. Wie ich also schon schrieb.

Ja wir werden belogen. Darauf haben wir wenig Einfluss. Aber ob wir uns manipulieren lassen, das entscheiden wir immer noch selbst. In der DDR habe ich mich durch die staatliche Propaganda auch nicht beeinflussen lassen und habe mir immer noch das Privileg vorbehalten, mir meine eigene Meinung zu den Themen zu bilden. Das war damals nicht einfach, wegen der enorm eingeschränkten Informationsmöglichkeiten. Heute stehen einem durch das Internet unendlich mehr Möglichkeiten der Information zur Verfügung. Allerdings muss man über gewisse redaktionelle Fähigkeiten verfügen um diese Informationsmenge zu sichten und die Spreu vom Weizen zu trennen.

Trotz der Lügen die Lage - zumindest für den denkenden Menschen - nicht ganz aussichtslos. Als Kind las ich in einem Rätselbuch ein Logikrätsel "das Urteil des Paris". Prinzipiell geht es darum, das es möglich ist, durch logischen Vergleich Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, selbst wenn man vorher nicht weiss, wer von den Aussagen lügt. Ich fand die Implikationen dieses kleinen Logikrätsels sensationell. Es ist möglich, die Wahrheit zu finden, selbst wenn man nicht weiss wer lügt und wer nicht. Die Lügen entlarven sich mit der Zeit von selbst durch ihre immanenten Widersprüche.

So wie es in der untergehenden DDR war, so ist es auch heute. Es wird immer Systemlinge geben, die die Lügen des Systems glauben. Wenn es dann mal wieder anders kommt in diesem Land, dann wird es mit Sicherheit wieder Leute geben die herumjammern: "Das konnte doch alles niemand wissen!! Woher sollte man das denn wissen??"

Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen und ich muss sagen, man konnte damals schon allerhand wissen und merken, was in diesem Regime alles schief war. Man musste schon ziemlich dämlich sein um nichts zu merken. Nur beweisen konnte man es natürlich nicht. Wenn jemand etwas nicht wahrhaben will, dann kann man es ihm auch nicht beweisen.

Die Situation im heutigen Bürokratiemonster EU und in Merkels DDR 2.0 ist so ähnlich wie 1988 in der untergehenden DDR und erinnert mich stark an die bekannte Szene aus dem Film "Erik der Wikinger"

Heute wie damals gibt es die treuherzigen Systemlinge die steif und fest bis zuletzt behaupten:WIR SINKEN NICHT!



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17.06.15 09:35
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moustique


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Beitrag #63
RE: Grexit,
Super Film.
Aufschlussreich und lustig.

Mir ist eben eine Idee gekommen. Dann habe ich einige Zeit darueber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es so sein koennte.

Es koennte sein, dass dies manchem nicht gefallen wird. Ich werde es mit meinen Worten darlegen, nicht mit Hochspezifischen Ausdruecken, die nur sehr gebildete verstehen.

Von was rede ich?

Die EU!
Ueber der EU steht der IWF.
Die EU ist ein Bankenland.
Die EZB ist die Europaeische Zentralbank.
Jeder Staat hat eine Staatsbank.
Die Regierungen sind die Direktoren der Staatsbanken.
Das Volk und jeder Buerger, existieren hier nur als Konten der Staatsbank.
Es gibt dann noch kleinere Banken.

Es gibt wie in der Kirche, auch hier eine Tafel der 10 Gebote Gottes. (hab sie noch nicht gefunden). (womoeglich sind die noch geheim).

Die Gottheit der Banker ist der Mammon.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mammon
Man dient also nur dem Mammon.
Und darf keine anderen Goeter neben sich haben.

Was in den biblischen Geboten steht, "Du sollst nicht", wird hier womoeglich das (NICHT) weggelassen.

Die EU ist also ein Club, der mit Geld spielt und es manipuliert.

Die Regierungen und die Banken hatten mal beschlossen, eine einheitliche Waehrung aufzubauen. Am Anfang waren es nur wenige Laender.
Wer in diesen Club kommt, muss Beitraege bezahlen.

(ich hab schon sehr frueh in meinem Leben bemerkt, dass man als Mitglied in einem Club, nach Strich und Faden, ausgepluendert wird. Von daher lass ich die Finger davon).

Im Club sind Statuten und Gesetze einzuhalten.
(Wo sich jedoch niemand daran haelt).

Wer sich nicht daran haelt, soll bestraft werden.
(Aber das tut ja keiner).

Wenn es schief laeuft, nehmen wir das Geld der vielen Konten.
(Die koennen sich ja nicht wehren. Dafuer sorgt das buergerliche Gesetz).

Solange koennen wir mit dem Geld spielen, wie es Konten gibt.
(Wehe denen, die Leute holen es wieder davon ab).

Wenn die Aktien bzw. Altpapiere aus frueheren Zeiten nicht mehr verwertet werden koennen, werden sie in eine Bad-Bank deponiert.
(Ist doch so?).

Geld liegt schon nicht mehr in Form von Muenzen und Scheinen an, sondern existiert in Form von Zahlen, die in Computern rumschwirren.
(Von daher haben sie, als naechstes vor, das Geld auch ganz verschwinden zu lassen). (Daenemark will das einfuehren).

Wenn Mammon das fertig bringen koennte, dann gaebe es keine Sparstruempfe mehr in jedem Haushalt. Natuerlich gaebe es dann auch keine Schwarze Konten mehr.
(Ist nur moeglich, wenn wir uns daran halten und uns nicht wehren, Schwarzarbeit wuerde auch nicht mehr geben. Vielleicht nur bezahlbar mit Naturalien?).

Kreditkarten und Checks, sind auf dieses Szenario bereits auserlegt.
(Man hat die Taschen voller Geld, ohne einen Silberling in Harter Waehrung).

Wenn man kein Geld mehr hat, geht man eine 1 mit vielen Nullen hinten dran von irgendwoher leihen.
(Auch wenn es diese Summen gar nicht gibt). (Es wird mit fiktiven Zahlen gerechnet).
(ist doch so, oder etwa nicht?)

http://www.focus.de/finanzen/boerse/mone...87030.html

Hab ich noch was vergessen?
17.06.15 10:38
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moustique


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Beitrag #64
RE: Grexit,
Wieder sind Verhandlungen beendet worden, ohne eine Einigung.
Janis Varoufakis hat bereits 2011 ein Szenario aufgeliestet, fuer die Folgen eines Grexit.

http://www.welt.de/wirtschaft/article142...nzeit.html

Ich frag mich ehrlich, was das soll?
Die sprechen von wieder einfuehren der Drachme!
Nun die Griechen hatten vor langer Zeit, zu Beginn des Euro bereits dafuer gesorgt dass auf allen Griechischen Banknoten und Muenzen, Griechishche Buchstaben stehen.

Die koennen den Euro behalten.

Es gibt doch verschiedene Laender die eine gleichnamige Waehrung haben.
Der US-Dollar.
Der Kanadische Dollar.
Der Australische Dollar.

Ui! Da gibt es ja noch viel mehr Laender, welche den Dollar haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_...%A4hrungen

Also was solls. Dann gaebe es bald den EU-Euro und den Griechischen Euro.
Dann haetten wir mit einem Schlag viel Geld gespart.
Ob das schon jemand aufgefallen ist?

Wer dann zukuenftig in Griechenland, auf Urlaub faehrt, darf erst mal GR-Euro (oder Grexit-Euro) umwechseln. Und wenn er wieder heim faehrt, verliert er wieder am Umtausch.
18.06.15 20:10
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Hachiko


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Beitrag #65
RE: Grexit,
Das war doch abzusehen, also ab in die nächste Runde, dann in die übernächste und die überübernächste....,
dann werden wir anstatt 19% Mehrwertsteuer 22% zahlen müssen und dann 30%, was solls, Hauptsache Griechenland
wird gerettet, und keiner wills gemerkt haben, hallelujah.
18.06.15 21:00
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Firithfenion


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Beitrag #66
RE: Grexit,
(18.06.15 20:10)moustique schrieb:  Wer dann zukuenftig in Griechenland, auf Urlaub faehrt, darf erst mal GR-Euro (oder Grexit-Euro) umwechseln. Und wenn er wieder heim faehrt, verliert er wieder am Umtausch.

Na und, so schlimm ist das doch nicht. Vor der Euroeinführung war es ja auch so und die Welt ist davon auch nicht untergegangen. Dann hat man eben umgetauscht und wenn der Kurs in einem Land zu ungünstig war, dann ist man eben woanders hin gereist. Gibt ja nicht nur in Griechenland Meer und schönes Wetter. Die meisten von uns leben doch nicht im Jet-Set wie eine Paris Hilton die ständig von Nizza nach Barcelona, Rom, Venedig und dann wieder zur Cote d'Azur hin und herpendelt.

Die Nachteile wiegen auf jeden Fall nicht den minimalen Vorteil auf, das man sich den Geldumtausch sparen kann, wenn man mal ins europäische Ausland fährt. Seit Jahren werden unsere Sparguthaben durch die künstliche Nullzinspolitik von der Inflation aufgefressen so das sich viele bald gar keinen jährlichen Urlaub mehr leisten können. Seit Jahren stagnieren die Einkommen der Arbeitnehmer in Deutschland und wer sich noch gut an die Vor-Eurozeit erinnern kann, der bekommt regelmässig beim Einkauf im Supermarkt einen Schock wenn er sich gedanklich die Preise mal in DM umrechnet.

"Der Wirtschaft geht es gut, die Steuereinnahmen des Staates sind so hoch wie nie zuvor" hört man in der Tagesschau. Das mag ja stimmen, aber heutzutage hat niemand mehr etwas davon. Früher, in der alten Bundesrepublik der 60er und 70er Jahre freuten sich die Bundesbürger wenn es der Wirtschaft gut ging. Die Bürger klatschten in die Hände (heute würde man sagen sie gaben sich High-Five) denn je besser es der Wirtschaft ging, desto besser ging es den Menschen und jeder konnte den wachsenden Wohlstand spüren.

Davon ist heute nichts mehr übriggeblieben. Seit das Land von Landesverrätern regiert wird, die das Volksvermögen ins Ausland verschenken und dadurch eine Völkerwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen aus aller Welt ausgelöst haben, die alle glauben, hier in Deutschland würde das Geld auf den Bäumen wachsen, seitdem hat kein Normalbürger mehr irgend etwas davon wenn es der Wirtschaft gut geht. Nur noch die Politiker und einige Manager profitieren von einer florierenden Wirtschaft. Wenn der Normalbürger auch etwas vom Kuchen abhaben möchte, den er schließlich auch mitgebacken hat, dann bekommt er nur stets zu hören: "Wir müssen sparen". Die Frage ist nur "Für wen?" Geht es der Wirtschaft schlecht, dann heisst es es ist kein Geld da, eben weil es der Wirtschaft schlecht geht. Geht es aber der Wirtschaft gut, dann bekommt der Normalbürger heutzutage auch nichts mehr vom Wohlstand ab, denn dann heisst es "das zarte Pflänzchen der Konjunktur darf nicht gefährdet werden".

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18.06.15 21:49
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moustique


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Beitrag #67
RE: Grexit,
Ich weiss nicht?
Als der Euro kam, hatten es die Deutschen doch am Besten.
Der Preis einer Ware, welche nur 2 DM kostete, kostet nun 1 Euro.
Bei uns wurden aus 40 Franken, dann 1 Euro.
Bei den Griechen hatten die, fuer den 1 Euro, sage und schreibe 340 GRD.
https://de.wikipedia.org/wiki/Euro#Umrec...en_in_Euro

Damals waren die Griechen gluecklich, wenn sie 1.000 GRD, abends in der Kasse hatten. Heute wollen sie 1.000 Euro haben. Ich denke die Umstellung war damals zuviel fuer sie.

Heute noch rechnen wir um, in unsere alte Waehrung.
Aber vor dem Euro, gab es jedoch noch was fuer sein Geld.
Mit 125 Euro. Damals 5.000 Franken, konnten wir, einen ganzen Supermarkt Wagen voll kaufen. Heute muessen wir schon 250 Euro dafuer zahlen.

Fuer den gleichen Preis konnte man ein kleines Ferkel im Ganzen kaufen. DAs ist heute nicht mehr drin.

Fuer 96 Franken bekam ich 12 Kaffeekuchen, http://www.baeckerei-gassmueller.de/prod...baeck.html Schnecke, Croissant, Acht mit Pudding, Streusel und derbleichen.
96/12= 8 Franken das Stueck.
Und heute?
Dafuer muessen wir heute 1.45 Euro fuer eine Schnecke bezahlen.
Also 58 Franken das Stueck.

Die Preise sind nicht nur ein bisschen gestiegen.

Haeuser die damals 5.000.000 Franken kosteten, kosten heute 450.000 Euro. (18.000.000 Franken). Alles wurde teuer und Teurer mit dem Euro.

Frueher arbeitete man 20 Jahre an einem Darlehen von 5.000.000 Franken, heute muss man schon die Haelfte haben, ansonsten, bekommt man kein Darlehen mehr.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.06.15 22:49 von moustique.)
18.06.15 22:48
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Nia


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Beitrag #68
RE: Grexit,
Wenn du hierzulande umrechnest, 1,95833... , dass sollte man nicht tun. Sonst wird man wahnsinnig. traurig

Ich glaub es war doch 1,95583 kratz
Aber ist ja auch egal...

“A poet is a musician who can't sing.”
― Patrick Rothfuss, The Name of the Wind
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.06.15 23:11 von Nia.)
18.06.15 22:51
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moustique


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Beitrag #69
RE: Grexit,
Bei uns war die DM, 20 Franken wert.
Der Franzoesische Franken, 6 Luxbg oder Belgische Franken.

Es ist eben heute noch das Problem, dass alle gerne die Summe 1.000, abends in ihren Kassen haben wollen. Dabei vergessen sie ganz, den Unterschied zu ihrer alten Waehrung.

1.000 Franken und 1.000 Euro ist ein Unterschied von 39.000 Franken.


Die Nachrichten bei aol.de, welche einige Zeitungen inne hat, werden immer aus der Sicht der Europaeer, die politischen Eindruecke dargelegt.

Die beiden folgenden Links, geben eine Perspektive von sich, welche die Sachlage mal von der anderen Seite darlegen.

https://www.griechenland.net/
und
http://www.griechenland-blog.gr/

Mich interessiert es, wie es eigentlich im Lande selber brodelt.
Davon bekommt man ganz selten Informationen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.06.15 23:51 von moustique.)
18.06.15 23:15
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Firithfenion


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Beitrag #70
RE: Grexit,
(18.06.15 23:15)moustique schrieb:  Die Nachrichten bei aol.de, welche einige Zeitungen inne hat, werden immer aus der Sicht der Europaeer, die politischen Eindruecke dargelegt.

Siehst du, genau das ist für mich auch einer der Gründe warum ich mich für Sprachen interessiere. In der DDR war ich eingemauert und habe auch deshalb Englisch gelernt weil es für mich den Zugang zu zusätzlichen Informationen bedeutete. Ich muss eine Sprache nicht perfekt beherrschen (obwohl es natürlich schön wäre) sondern es reicht mir erstmal aus, wenn ich in der Sprache einfache Beiträge lesen und hören und verstehen kann. Durch meine Englischkenntnisse hatte ich Zugang zu zusätzlichen Informationen. Ich hörte viel Radio, BBC, den amerikanischen Soldatensender AFN und auch die Programme von VOA (Voice of America). Letztere hatten auch Sendungen in sogenanntem special english, also in vereinfachtem Englisch, die sich extra an die Menschen hinter dem eisernen Vorhang richteten. Dadurch war ich über viele Dinge besser informiert als viele meiner Landsleute.

Sprachen bedeuten seitdem für mich eine Form der Freiheit. Es ist der Zugang zu Informationen, die ansonsten verschlüsselt blieben.

Ich habe mich noch nie mit den Informationen zufrieden gegeben, die die Machthaber mir vorsetzen, so wie Fleischbrocken, die man einem Hund vorwirft. Ich wollte schon immer auch die andere Seite hören, denn dadurch entsteht ein viel genaueres Bild der Realität.

Auch heute sind Sprachkenntnisse sehr nützlich. Schon die Kenntnis der englischen Sprache erweitert den Informationshorizont ganz ungemein.

Nehmen wir beispielsweise Wikipedia. Bei naturwissenschaftlichen Themen ist sie ausserordentlich zuverlässig. Aber bei vielen politischen Themen spürt man gerade bei der deutschen Wikipedia, das die Neutralität nicht immer gewährleistet ist, sondern das die Beiträge oft linksversifft sind. Ich habe selbst bei Wikipedia als bestätigter Autor mitgearbeitet und weiss deshalb, wie es hinter den Kulissen zugeht. Ich kenne die Trollschlachten und die Auseinandersetzungen mit rechthaberischen und aufgeblasenen Administratoren und weiß, wie frustrierend die Arbeit eines ehrenamtlichen Wikipedia Autors oft ist.

Um es kurz zu machen: Wenn ein Wikipedia Artikel zu politischen Themen mal wieder stark linkslastig daher kommt, dann kommen einem Sprachkenntnisse wie gerufen. Man schwenkt einfach auf das englischsprachige Pendant und siehe da - oft findet man da zusätzliche Informationen und Links, die in der deutschen Wikipedia unterschlagen wurden. Da ich zeitgleich mit meinem japanisch-Selbststudium angefangen habe, auch meine französisch Kenntnisse aufzufrischen, bin ich mittlerweile in der Lage, auch einen französischen Artikel, wenn auch mit einigen Schwierigkeiten, zu lesen. Von einen russischen Artikel kann ich zumindest wichtige Bruchstücke erfassen, aber glücklicherweise senden russische Nachrichtenagenturen auch Programme in Englisch. Das ist sehr nützlich, besonders wenn die rot-grüne Lügenglotze mal wieder massiv gegen Russland hetzt. Dann ist es hilfreich, sich auch mal bei Russia Today die russische Seite anzuhören. Ich will nicht behaupten das die Russen völlig objektiv berichten, aber oftmals sieht man erst im Vergleich der Berichte wie einseitig und gleichgeschaltet die hiesige Berichterstattung mittlerweile geworden ist, besonders wenn es um brisante politische Themen geht.

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19.06.15 08:18
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Grexit,
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