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Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
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hyoubyou


Beiträge: 434
Beitrag #11
RE: Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
Mit fällt noch etwas ein, keine Ahnung ob es hierher gehört.

Wenn ein Japaner nach Deutschland kommt, die Sprache lernt und arbeitet (oder heiratet), kann er nach 5 Jahren (?) den Deutschen Pass bekommen (sofern er das will). Er ist quasi, wie jeder Ausländer, integriert. Gut, es gibt im Promillebereich Deppen, die es trotzdem nicht akzeptieren.
Anders herum: Ein Deutscher lernt Japanisch, arbeitet oder heiratet in Japan. Dann muss er wohl entweder 400 Jahre dort leben oder Umstände erreichen, zu denen im Vergleich 7 Richtige im Lotto einfach sind, um einen japanischen Pass zu bekommen!
Soweit zu den Regelungen. Was ist in japanischen Köpfen? Man wird freundlich behandelt. Bestimmt. Aber man bleibt wohl zeitlebens einfach der Gaijin.
Liege ich falsch so bitte ich um Korrektur.

没有銭的人是快笑的人
01.09.05 12:40
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Anonymer User
Unregistriert

 
Beitrag #12
RE: Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
Soweit ich weis, kann man nach 15 Jahren in Japan die jap. Staatsbuergerschaft annehmen. Man muss aber einen jap. Namen annehmen.
01.09.05 18:57
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yuxel


Beiträge: 299
Beitrag #13
RE: Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
In Deutschland kann man üblicherweise ab einem Aufenthalt von 7 oder 8 Jahren eingebürgert werden.

In Japan sind es 5 Jahre.

Die Pflicht, einen japanischen Namen nach der Einbürgerung anzunehmen, gibt es schon seit 20 Jahren nicht mehr.

@Hyoubyou
Das kann man auch anders sehen: In Japan wird sich in der Regel mehr die Eingliederung von Ausländern gekümmert. Richtig, den Gaijin Status wird man, zumindest in der ersten Generation, nie richtig los. Man ist aber trotzdem eher integriert.
Deutschland folgt da lieber seinem liberalen Leibild: Jeder muss sich selbst um seine Integration kümmern oder lässt es bleiben. Ach ja, die Nachkommen der Gastarbeiter sind in der dritten Generation noch "die Türken". Die Rußlanddeutschen nennt man allgemein "Russen".
01.09.05 20:35
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Ma-kun
Administrator

Beiträge: 2.020
Beitrag #14
RE: Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
Es tut mir leid, aber die Einbürgerung führt mir nun doch zu weit von dem Thema weg (zum Thema Staatsbürgerschaft haben wir übrigens hier schon etwas).
Mich würden Eure Reaktionen und Gedanken auf und zu dem Satz am Anfáng des Themas interessieren.
01.09.05 21:35
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Anonymer User
Unregistriert

 
Beitrag #15
RE: Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
Immer wieder schön zu sehen wie eine Diskussion abstirbt, wenn der Moderator aus Zwang zur Ordnung eingreift. Jedes Fünkchen einer Dynamik erstickend bermerkt er weder, dass das Thema bereits zu Ende war, noch, dass man Abschweifungen vom Thema nicht als schlecht, sondern als menschlich und berreichernd ansehen sollte.

Es stellt sich die Frage weshalb das Thema so wichtig ist, dass man bei diesem bleiben muss. Damit andere User etwas wieder finden können ? Wohl kaum. Die, die nachschlagen sind ohnhein jeden Tag im Forum und die ,,Neuen" schreiben einen neuen Thread. Es ist ein Irrtum, dass irgend jemand stundenlang im Archiv sucht. Wöre auch Schde für all die Leute hier, deren Familie das Internet ist und eine Aufgabe brauchen.

Was ist das Ziel dieses Forums ? Diskussion oder Ergebnisse ? Es sind Ergebinsse und genau deshalb wird dieses Forum nie eine Dynamik entwickeln, nie richtig interessant und einfach langweilig, weil es so viele Zurechtweisungen und Moderatoreneingriffe gibt.

Das sind wohl auch die Gründe weshalb die ,,Konkurrenz " immer die Nase vorn haben wird.



Nicht vergessen . . . Der Tod schafft auch Ordung. Trotzdem ist er nicht erstrebenswert.
04.09.05 06:40
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hyoubyou


Beiträge: 434
Beitrag #16
RE: Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
Wir vergessen zu leicht, dass dies ein Privatforum ist und kein allgemeines Angebot.
Der Admin und Privateigentümer dieses Boards kann also machen was er will.
Er kann Regeln machen, aber er muss sich nicht daran halten wenn er nicht will. Sie sind be-, aber logischerweise nicht einklagbar.
Er kann Beiträge zulassen, wie er möchte und löschen und stoppen, was ihm auch immer gefällt. Die User sind vom Goodwill des Eigentümers abhängig.
Das sind die Fakten.

没有銭的人是快笑的人
04.09.05 10:17
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Ex-Mitglied (bikkuri)
Unregistriert

 
Beitrag #17
RE: Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
Zitat:Immer wieder schön zu sehen wie eine Diskussion abstirbt, wenn der Moderator aus Zwang zur Ordnung eingreift. Jedes Fünkchen einer Dynamik erstickend bermerkt er weder, dass das Thema bereits zu Ende war, noch, dass man Abschweifungen vom Thema nicht als schlecht, sondern als menschlich und berreichernd ansehen sollte.
...

Nur komisch, daß es immer die Diskussionen sind, an denen DU beteiligt bist. Deine "Signatur" ist unverwechselbar.
Im weiteren werde ich mich an mein Diktum halten und folgende Dumbfbackenbeiträge ignorieren.
04.09.05 10:37
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Botchan


Beiträge: 642
Beitrag #18
RE: Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
Zitat:Nur komisch, daß es immer die Diskussionen sind, an denen DU beteiligt bist. Deine "Signatur" ist unverwechselbar.

Ja, sowas schwebte mir auch schon auf der Zunge. Des weiteren glaube ich nicht, daß sich dieses Forum hier in einem "Konkurrenzkampf" mit irgend einem anderen befindet. Wer hier sein will, ist hier, und wer nicht hier sein will, geht wieder. Wenn fachlich gute Leute gehen (aus welchen Gründen auch immer), dann ist das natürlich sehr bedauerlich. Aber es kommen auch immer wieder welche dazu. Und ob Du's glaubst oder nicht: Es gibt durchaus Forennutzer - mich inklusive -, die sich sehr viel lieber in einem Forum aufhalten, in dem man nicht auf Schritt und Tritt damit konfrontiert wird, daß es Leute gibt, die in voller Absicht Postings schreiben, die vor allem eine Wirkung haben: zu provozieren. Bitte... wer das mag (und es zudem noch unter dem Stichwort "Streitkultur" als ein Positivum betrachtet), soll es tun. Aber er möge bitte auch zur Kenntnis nehmen, daß es genügend Menschen gibt, die diese Art der Diskussion keineswegs ebenso attraktiv finden.
04.09.05 11:31
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hyoubyou


Beiträge: 434
Beitrag #19
RE: Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
@bikkuri:
Mag sein, dass ich es falsch interpretiere, aber ich stehe nicht hinter den diversen Anonymen Usern!
Als ich noch AU war, habe ich meinen Namen immer darunter gesetzt. Darüber hinaus bin ich auch angemeldet "anonym". Denn was sagt schon ein Nickname aus? Nur, dass es sich bei einem Beitrag um die gleiche Person handelt und man keine Verwirrung unter den Usern verursacht.

Provokante Fragen und Beiträge können nerven, können aber auch fruchtbar sein. Das liegt im Auge des Betrachters.
Wie auch immer: Offensichtlich wird das Forum hauptsächlich zum diskutieren/streiten genutzt, ansonsten hätten diese Threads nicht die meisten Beiträge.

Ich würde auch lieber viel mehr fachliche Beiträge sehen.
Aber das Gros hat eben entweder keine oder wenig Ahnung vom Thema und plappert dann in fruchtlosen Diskussionen. Ist doch auch ok.

Das nicht mehr "gute" Sprezialisten da sind, hängt wohl daran, dass man in diesem Forum jeden zufriedenstellen will. Und ich glaube, deshalb bringt es für die "Kenner"/"Profis" nicht viel, sich oft hier zu tummeln.

没有銭的人是快笑的人
04.09.05 11:57
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X7Hell


Beiträge: 671
Beitrag #20
RE: Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
Das Problem ist in diesem Fall doch nicht, daß die gelöschten Beiträge provokant waren. Sie waren vielmehr furchtbar oberflächlich und verallgemeinernd, und nicht zuletzt beleidigend.
Ich hätte sie auch gelöscht. Und wenn möglich den User verwarnt. Oder falls das nicht geht, die IP gesperrt.
04.09.05 13:25
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Japaner-Deutsche im Vergleich, Luis Frois in der Moderne
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