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Lebensgewohnheiten
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Yano2
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Beitrag #111
RE: Lebensgewohnheiten
(28.01.15 20:28)Nia schrieb:  Getabako? Ist dann wohl eine Art Schuhbank draußen für die 'getas'?
Jemandem in D seine Schuhe (im Winter) draußen hinzustellen, ist auch sone Sache für ältere Menschen, deren periphere Durchblutung nicht mehr olympiatauglich ist, mir wird das auch schon mal angetan.
Aber Getabako ist nicht draußen sondern der hüfthohe Schuhschrank im Eingangsflur. Auf dem Boden vor der Getabako ist etwas, das ich in meinem Privatdeutsch "Schuhsee" nenne: tausende Schuhe, eigentlich nur mit einem Hubschrauber zu überwinden. Abgesehen davon ist die Oberseite der Getabako so Art wie Aushängeschild der Familie. Da ist kein Staub drauf, sondern neben dem Telefon steht ein Blumenstrauß in der Vase und überhaupt dezentes Dekor. Es ist ja tatsächlich so (aufm Land), du läutest nicht, sondern gehst durch die aufgesperrte Haustür in den Flur und rufst, wahrscheinlich kommt dann eine freundliche alte Frau.
29.01.15 16:43
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yamaneko ohne Passwort
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Beitrag #112
RE: Lebensgewohnheiten
(28.01.15 21:14)Nia schrieb:  Quatsch. Das war doch lustig. - Ich wollte damit bloss sagen, das passiert wohl jedem der länger als ein paar Wochen hier ist.
Vergessen ist ein Funktion der Zeit hat mein Mann vor vielen Jahren bei Karl Bühler gelernt. Ich brauch dazu nicht diesen berühmten Psychologen, ich sehe an mir, dass von den 2000 Kanji, die ich zur Kanji -Prüfung 1988 mit 96% beherrscht habe, nicht viele geblieben sind. Die Zahl der noch verfügbaren festzustellen habe ich aber weder Motivation noch Interesse. Aber heute war ich doch schockiert bei Prüfungsergebnissen:


言語知識 25 / 60 Ergebnis aus dem N1

読解 36 / 60

聴解 40 /60
nicht über das Zahlenverhältnis, sondern dass mir zwei Kanji fehlten und daher auch die Lesungen.
Ist das Leben trotzdem noch lebenswert? JA
LG yamaneko, die der erfolgreichen Verfasserin der Mitteilung gratuliert!

Nachtrag zu
Karl Bühler
Karl Bühler war ein deutscher Denk- und Sprachpsychologe und Sprachtheoretiker. Er gilt als Vertreter der sogenannten Würzburger Schule der Denkpsychologie, eines ganzheitspsychologischen Ansatzes, der mit der Gestaltpsychologie verwandt ist. Wikipedia
Geboren: 27. Mai 1879, Meckesheim, Deutschland
Gestorben: 24. Oktober 1963, Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Ausbildung: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

https://www.google.at/?gws_rd=ssl#q=karl%20b%C3%BChler
yamaneko
29.01.15 17:11
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Koumori


Beiträge: 382
Beitrag #113
RE: Lebensgewohnheiten
Aus meiner Studienzeit in China fallen mir auch manchmal Aufsätze in die Hand, die ich im Unterricht ohne Wörterbuch geschrieben habe, und dann stehen da Schriftzeichen drin, von denen ich unter Eid schwören würde, sie noch nie im Leben gesehen zu haben. Aber das war eindeutig meine Handschrift.

Oder, wie eine Freundin von mir mal sagte: "Stop, stop, stop, sag mir das bloß nicht - wenn ich mir das jetzt merke, purzelt ein Schriftzeichen aus meinem Gehirn."

^^;~;^^
29.01.15 17:52
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Nia


Beiträge: 3.637
Beitrag #114
RE: Lebensgewohnheiten
Yamaneko hast du jetzt den JLPT gemacht? Oder damals? Oder wie...

“A poet is a musician who can't sing.”
― Patrick Rothfuss, The Name of the Wind
29.01.15 20:44
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yamaneko ohne Passwort
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Beitrag #115
RE: Lebensgewohnheiten
@ Nia
Ich habe nie diesen internationalen Test gemacht. Ich war 1980 drei Wochen unterwegs mit einer Gruppe von Akademikern auf einer "Studienreise" mit 2 Wochen Japan, fünf Tage Korea, dann je zwei Nächte in Hongkong und in Singapur.

Man sollte diesen Teil der Welt oberflächlich sehen und beurteilen, was man genauer ansehen möchte in der Zukunft..
Es war überall freundlicher als in Japan und über das "japanische Trauma" habe ich in meinem "Blog" seinerzeit geschrieben.
Thread-12-Tage-Japan-und-die-Folgen
Auch über mein Studium an der Uni Wien einige Jahre später (schon im Ruhestand)als ordentliche Hörerin nur zur Sprachausbildung: Grund: Abgeschlossenes Studium über Lernpsychologie mit Fragen zum Altersabbau. Damit durfte ich in der Folge an einigen Instituten als Seniorenstudentin viele Stunden verbringen, um meine Lernfähigkeiten mit den jungen Studenten vergleichen zu können..
Ich habe nach den letzten Prüfungen( über die Etymologie der Kanji mit der gefürchteten Feststellung der behaltenen Kanji. 60% war noch positiv, ab 90% gab es ein „sehr gut“.) Im gleichen Jahr habe ich auch eine Prüfung über „Medizinisches Japanisch“ bei einem Gastprofessor abgelegt und dann war ich mit mir zufrieden und mit meinen Ergebnissen und habe die Sprache gewechselt.Im INstitut für Romanistik sechs Semester Spanisch …Thema verfehlt
Das wäre etwas für eine PN, aber ohne Passwort schreibe ich dort, wo ich etwas gefragt werde
LG
yamaneko
29.01.15 23:59
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Nia


Beiträge: 3.637
Beitrag #116
RE: Lebensgewohnheiten
Das weiß ich ja.
- Mich hat aber das gepostete Prüfungsergebnis irritiert. Aber vermutlich hatte das jemand anderes und du hast dich darauf bezogen. ^^

“A poet is a musician who can't sing.”
― Patrick Rothfuss, The Name of the Wind
30.01.15 00:14
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Yano2
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Beitrag #117
RE: Lebensgewohnheiten
Neues Thema:
Was mich viel irritiert ist die Gewohnheit, Sachen auf mobile Weise zu machen, die ich nur stationär machen würde. Zum Beispiel während des Zähneputzens im Haus herumgehen und auch noch was sagen, was man natürlich schwer versteht. Man sieht auch Leute, die ein Bento mit Ohashi essen und währenddessen rumlaufen oder gar autofahren.
Ich hege den Verdacht, daß die Gewohnheit, hastig zu essen ein wenig mit einer höheren Inzidenz von Krebs der Speiseröhre und des Magens zu tun hat. Vielleicht ist kaltes Bento nicht so ungesund wie heißes Essen, das man sich so schnell wie möglich reinstopft, vielleicht weiß Hachiko was dazu zu sagen.
Damit wären wir beim Thema Ekisoba. Soba hat man gerne am Bahnhof angeboten, weil da war gute Wasserversorgung weil die Dampfloks brauchten das. Da die Züge schon in alter Zeit in J recht pünktlich waren, kamen die Leute gerne nur so auf den letzten Drücker zum Bahnhof. Da hat man sich dann blitzeschnelle eine Portion Soba reingeknallt. In Bayern, das ja auch sehr früh seine Eisenbahn entwickelte, war das anders, die Züge waren nicht so pünktlich, die sind schon mal auf freier Strecke stehengeblieben, um jemanden aussteigen zu lassen oder auf den zu warten, der da fast jeden Tag mitfahren will, schauen wir mal, ob er kommt, trinkma halt derweil eine Maß.
Die Unpünktlichkeit führte dazu, daß die Leute frühzeitig zum Bahnhof kamen und da zumeist lange warten mußten, also entwickelten sich gemütliche Bahnhofswirtschaften.
Ich erhebe meinen Redaktionsmaßkrug in Memoriam Georg Lohmeier.
01.02.15 23:10
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Hachiko


Beiträge: 2.562
Beitrag #118
RE: Lebensgewohnheiten
Was das Ösophaguskarzinom angeht, so ist dies meist Konsequenz eines übermässigen Alkoholkonsums ,
starken Rauchens, stark gewürzter Speisen und der Zufuhr heisser Getränke wie etwa Tee, während ein
hastiges Verschlingen von Speisen eher Auslöser für lästige Verdauungsstörungen sein kann. Diese Art
von Karzinom ist in Japan, China, Korea und Indien sehr häufig bei der männlichen Population ab ca. 40-50
feststellbar, bei Frauen eher sehr selten. Nicht von ungefähr sind japanische Forscher führend auf dem
Gebiete der Gastroenterologie.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.02.15 16:57 von Hachiko.)
02.02.15 12:48
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Yano2
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Beitrag #119
RE: Lebensgewohnheiten
(02.02.15 12:48)Hachiko schrieb:  Was das Ösophaguskarzinom angeht, so ist dies meist Konsequenz eines übermässigen Alkoholkonsums,
Na, dann erhebe ich meinen Redaktionsmaßkrug in Memoriam Elfie Pertramer, die im Januar 90 geworden wäre aber doch über 80 geworden ist, und in ihren Schaffensperioden beim Bayrischen Rundfunk (das steht nicht im Wikipedia) war sie herrich stets betrunken gewesen.
02.02.15 14:57
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Woa de Lodela


Beiträge: 1.538
Beitrag #120
RE: Lebensgewohnheiten
Ich habe vor zig Jahren mal in der Schule gelernt, dass Magenkrebs in Asien aufgrund irgendwelcher Keime im Reis so verbreitet sei (ich meine, es waren Pilze, oder so). Kann das sein?
02.02.15 17:20
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Lebensgewohnheiten
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