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Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
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Ayu


Beiträge: 257
Beitrag #21
RE: Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
@Datenshi
Vielen Dank für die schnelle Tipps! Ich hatte das Gefühl, dass etwas nicht stimmt ist, und jetzt wurde es mir klar.

"Tu was du willst!" - M. Ende: Die unendliche Geschichte
03.05.04 12:40
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Denkbär


Beiträge: 677
Beitrag #22
RE: Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
Hallo Ayu,
ich wollte nur noch kurz ergänzen, dass es einen Unterschied zwischen überraschen und überrascht sein gibt.
- Überraschen wird immer transitiv gebraucht, das heißt, es muss immer ein Objekt folgen. Man sagt also 'überraschen' immer mit Ergänzung: "Ich überrasche jemanden".
- Überrascht sein wird dagegen anders gebraucht. Man kann einfach sagen: "Ich bin überrascht" und der Satz ist vollständig.
Außerdem hast du noch die Formulierung benutzt:
Zitat: ob der Ausdruck gewöhnlich ist
Das ist mir an anderer Stelle schon mal aufgefallen. Ich würde eher z. B. 'gebräuchlich' benutzen. (Gibt sicher noch bessere Synonyme cool ). 'Gewöhnlich' empfinde ich an dieser Stelle als verständlich, aber nicht ganz richtig.
04.05.04 17:25
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Datenshi


Beiträge: 819
Beitrag #23
RE: Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
Zitat:- Überraschen wird immer transitiv gebraucht, das heißt, es muss immer ein Objekt folgen. Man sagt also 'überraschen' immer mit Ergänzung: "Ich überrasche jemanden".
Dem wage ich als Muttersprachler des Deutschen zu widersprechen! ^_~ "überrascht werden", "überrascht sein" etc werden immer intransitiv gebraucht, aber "überraschen" kann durchaus auch intransitiv gebraucht werden. Die transitive Variante ist ohne Zweifel die häufigere und auch in meinen Ohren gewöhnlicher klingende, aber man findet sowohl in Literatur als auch in Alltagsgesprächen oder sonstwas auch die intransitive Gebrauchweise.

@Ayu
Der intransitive Gebrauch von "überraschen" ist eher selten, für den aktiven Sprachgebrauch reicht also der transitive Gebrauch (also "jemanden überraschen") völlig aus. Für den Intransitiv sollte man dann am besten "überrascht werden/sein" benutzen.

EDIT:
Ich hab auch mal einen Teil der Geschichte gelesen. 理由を知らない妻は大いに驚いた würde ich in diesem Kontext dann vielleicht als "Seine Frau, die nicht wußte, warum er das tat, war sehr verwundert/überrascht." oder so übersetzen.

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.05.04 17:51 von Datenshi.)
04.05.04 17:40
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Denkbär


Beiträge: 677
Beitrag #24
RE: Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
Okay, okay, war zugegebenermaßen etwas missverständlich ausgedrückt. Ich hätte sagen sollen: 'Unterschied zwischen jemanden überraschen und überrascht sein'. Ansonsten stehe ich zu dem, was ich geschrieben habe und stelle mich nicht in die Ecke zu Darkace aus dem Deutschlehrer-Thread. zunge
04.05.04 20:00
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Datenshi


Beiträge: 819
Beitrag #25
RE: Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
Zitat:Okay, okay, war zugegebenermaßen etwas missverständlich ausgedrückt. Ich hätte sagen sollen: 'Unterschied zwischen jemanden überraschen und überrascht sein'. Ansonsten stehe ich zu dem, was ich geschrieben habe und stelle mich nicht in die Ecke zu Darkace aus dem Deutschlehrer-Thread. zunge
Hehe, ja. ^^ Ist besser so, sonst driftet das Thema mal wieder völlig ab.

Ich wollte es auch nur erwähnen, weil Ayu "überraschen" vorher intransitiv gebraucht hatte und ich dann dazu meinte "kann man wohl sagen, aber statt 'überraschte sehr' wäre wohl 'war sehr überrascht' gewöhnlicher". Wollte dann nur noch einmal drauf hinweisen, daß es beide Gebrauchsweisen gibt, die transitive aber die gewöhnlichere/häufigere ist. Ok, das wars. ^^

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05.05.04 06:19
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asodesuka


Beiträge: 241
Beitrag #26
RE: Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
Also der aller erste Satz ist nicht gut, weil 2 verschiedene Dinge zusammen gebracht werden die keinen direkten Zusammenhang haben. Die Person (Kisho) und das was die Person will (der bester Schütze unter dem Sternenhimmel werden). Das ist stilistisch nicht falsch (Es war einmal ein König, der hatte 3 Töchter), aber es wird zu sehr die Herkunft betont, so dass das, was er will, fehl am Platze ist. Ich versuche mal ein überzogenes "anderes" Beispiel zu finden: "Marco, der aus Hessen, was im Schwabenlande liegt, einer deutschen Stadt, kommt, würde gerne eine eine Reise durch pittoreske Landschaften machen." Ich weis nicht so recht wie es verdeutlichen soll kratz Es werden sehr stark die Umstände, bzw Gegebenheiten hervorgehoben - leidenschaftslos, faktisch und präzise. Der 2. Teil des Satzes drückt ein Verlangen aus, etwas emotionales, eine Leidenschaft.

Ich finde den "Sternenhimmel" schön - Sterne => Sterne deuten (Zukunft), es steht in den Sternen geschrieben, die Nacht (man träumt(oder die Verarbeitung präkognitiver Erfahrungen)),... Das ist Inhaltlich ein sehr passender Begriff.

Der Meister befahl,...
Das hat wiederum einen negativen Beigeschmack. Befehle erhält man von Vorgesetzten(ist der Meister auch), aber das hier ist ein freiwilliges Verhältnis. "Der Meister riet seinem Lehrling,... ", "Meister Hiei gab ihm die Aufgabe,... " ... zwar hinken auch meine Formulierungen, aber ich würde diesen Part noch einmal überarbeiten.

App. Arbeiten! Ich hätte vor 30 Minuten in der Agentur sein sollenzunge


gruss asodesuka

Wir verbringen so viel Zeit mit dem Ziel mehr Zeit zu haben, so das wir in Wirklichkeit gar keine mehr übrig haben diese zu genießen. ...
05.05.04 09:32
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Datenshi


Beiträge: 819
Beitrag #27
RE: Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
Zitat:Der Meister befahl,...
Das hat wiederum einen negativen Beigeschmack. Befehle erhält man von Vorgesetzten(ist der Meister auch), aber das hier ist ein freiwilliges Verhältnis. "Der Meister riet seinem Lehrling,... ", "Meister Hiei gab ihm die Aufgabe,... " ... zwar hinken auch meine Formulierungen, aber ich würde diesen Part noch einmal überarbeiten.
"Befahl" find ich da völlig ok, zumal es im Original auch genau so ausgedrückt wird. Es ist zwar freiwillig, aber das ändert nichts am Verhältnis von Meister und Schüler. Der Autor wird diese Ausdrucksweise nicht umsonst gewählt haben.

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05.05.04 09:51
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asodesuka


Beiträge: 241
Beitrag #28
RE: Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
Das mag im Original so sein - richtig grins Aber man kann einen Befehl auch anders ausdrücken. In der japanischen Sprache mag es vielleicht auch nicht komisch klingen - in meinem deutschen Gehirn funktioniert das nicht. Befehle erhalte ich nicht einmal von meinem Chef - es sind Aufgaben, oder vllt auch Anweisungen, Arbeit, oder was weis ich. Befehle erhalte ich von einem Vorgesetzten bei der Bundeswehr oder vom Polizeiinspektor. Befehl ist Befehl, da kann man nix machen ^^ http://de.wikipedia.org/wiki/Befehl

Es geht ja um eine Übersetzung - das beinhaltet halt auch die sinngemäße Übersetzung - dem Leser etwas sinngemäß zu vermitteln & nicht um die korrekte penible Beibehaltung der Worte grins

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05.05.04 10:14
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atomu


Beiträge: 2.664
Beitrag #29
RE: Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
Befehl ist Befehl. Hier ist Befehl gemeint, also würde ich auch "Befehl" übersetzen. Alles andere wäre mir zu "kuschelig". Problem des Lesers, wenn er das falsch versteht.

正義の味方
05.05.04 10:23
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Datenshi


Beiträge: 819
Beitrag #30
RE: Meisterlegende: Eine Novelle von A. Nakajima
@asodesuka
Du läßt mindestens zwei Dinge unbeachtet: Das Werk entsprang 1) nicht der westlichen Kultur und 2) nicht der Moderne. Wie man schon am ersten Satz sehen kann, geht es um jemanden aus Kantan/Chô, was in China liegt. Hab die Geschichte noch nicht komplett gelesen, aber wenn Kantan schon erwähnt wird, spielt das Ganze sicherlich in der sengoku jidai.
Wie du siehst: Was die Wikipedia dazu zu husten hat, ist völlig irrelevant und mit "korrekter penibler Beibehaltung der Worte" hat es auch nichts zu tun. In dem geschichtlichen und kulturellen Kontext sehe ich "befehlen" immer noch als völlig berechtigte Übersetzung an.

種種求生剥逆剥阿離溝埋屎戸上通通婚馬婚牛婚鷄婚犬婚之罪類
05.05.04 10:58
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