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Wal- und Delphinfang
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Anarchy


Beiträge: 99
Beitrag #31
RE: Wal- und Delphinfang
Hallo alle.
Ich bin endlich aus Polen zurückgekommen. Heute möchte ich über zweite Artikel von Greenpeace schreiben.

Ich bin der Meinung, dass sich die wissenschaftliche Untersuchung betreffs desselben Themas unterschiedlich ergeben kann. Obwohl ich nicht in der Lage bin, das zu beurteilen, welche Untersuchung überhaupt Recht darüber hat, trotzdem würde ich sagen, dass wegen des Eigenschaft dieser Art die Untersuchung von einzelnem Person ganz schwierlich ist.

1. Weil der Wal im Wasser lebt.
Wenn der Wal eine Tierart wäre, die auf dem Kand lebt, wäre eine komplette Untersuchung von eimem Person möglich, ohne zu töten. Eine Tatsache, dass er im Wasser lebt, braucht die Untersuchung, in der man Flugzeug oder Schiff benutzt. Das heißt, dass die Untersuchung von jemand geholfen werden muss.
2. Weil Lebensraum dieser Art sehr groß ist.
Dieser Art macht eine Rundreise im unglaublich großen Raum und ihr Lebensraum ist größte zwischen Säugetiere.
3. Weil er kurbisch im Wasser lebt und sich schnell bewegt.
Wie Greenpeace berichtet, sind einige Arte in der Lage, in Tiefen von 3,000 Meter zu taufen. Außerdem bewegen sie sich im Wasser zur Zeit mit einer Geschwindigkeit von 35 Knoten.

Zitat:Die IWC stützt sich bei ihren Bestandszahlen auf die Logbücher einzelner Walfangkapitäne aus dem 19. Jahrhundert. Dem steht auf Seiten der Wissenschaftler die genetische Methode der Mutationszählung gegenüber.

Das stimmt überhaupt nicht und ist eine deutliche Lüge. In Praxis wird Untersuchung betreffs des Wals bei IWC meistens von nicht-tötlicher Methode wie Beobachtung und „genetischer“ Methode durchgeführt. Außerdem macht Japan auch eine wissenschaftliche Untersuchung seit 1987, die auf die Forderung von IWC basiert. Die gesammelte Daten werden IWC angeboten und hoch geschätzt.

Gruß

Anarchy
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.01.04 17:02 von Anarchy.)
05.01.04 20:55
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Anarchy


Beiträge: 99
Beitrag #32
RE: Wal- und Delphinfang
3. Weil er kurbisch im Wasser lebt und sich schnell bewegt.
Wie Greenpeace berichtet, taucht einige Art sind in der Lage, in Tiefen von 3,000 Meter zu taufen. Außerdem bewegen sie sich im Wasser zur Zeit mit einer Geschwindigkeit von 35 Knoten.

...,sind einige Art...

Ich habe falsch geschrieben.
05.01.04 21:21
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Arufuredo


Beiträge: 77
Beitrag #33
RE: Wal- und Delphinfang
Hallo zusammen,

bei einem derartigen Thema wie Walfang erhitzen sich in aller Regelmäßigkeit die Gemüter, was oft zu hässlichem Gezänk führt. Schön, dass es hier im Forum verstandesbetonter zugeht grins . Ich möchte ein paar (vielleicht etwas harte) Feststellungen zu dem bisherigen Diskussionsverlauf machen.

Walfang ist, wie Anarchy hervorhebt, eine viele Jahrhunderte alte und für das japanische Volk enorm wichtige Tradition. Er definiert einen Teil der japanischen Identität. Dies kann und sollte keinesfalls ignoriert werden, wenn man über dieses Thema spricht.

Allgemein: Eine Kultur A hat nicht die Kompetenz und die Befugnis, sich in kulturelle Dinge von Kultur B einzumischen. Dies ist ein invasiver/aggressiver Akt und wird, wie die Erfahrung zeigt, von Kultur B mit Gegenwehr quittiert werden. Das Wort "Missionierung" trifft es hier glaube ich ganz gut und wird hauptsächlich von religiös (eventuell sogar fundamentalistisch) geprägten Menschen praktiziert. Da die Japaner ein eher areligiöses Volk sind, trifft das mit der Gegenwehr im Besonderen zu und ich kann das vollkommen nachvollziehen.

Immer wieder darauf hinzuweisen, dass das Schlachten von Walen so grausam sei, ist eine unbedachte und manchmal schon nicht mehr nur naive, sondern direkt dumme Handlung. Nur weil sich das Meer tiefrot verfärbt, wenn der Wal von Harpunen durchlöchert wird und die Farbe Rot immer als gefährlich wahrgenommen wird, entsteht beim Betrachter einer solchen Szene das Gefühl von unendlicher Grausamkeit. Dies ist aber nur ein emotionaler Reflex, der noch nichts mit höheren Hirnfunktionen zu tun hat.

Jedes Lebewesen empfindet Schmerz. Die Größe spielt keine Rolle.

Zu argumentieren, dass der Wal ein "edles" oder "schönes" Tier sei, gibt noch keine rationale Grundlage, dieses Tier nicht essen zu dürfen. Seit wann kommt es auf Schönheit an, ob ein Tier schmeckt oder nicht? Was soll das heißen, edel und schön? Das ist doch nur sebstgerechtes Gerede von Leuten, die keine Ahnung haben, was sie eigentlich sagen.

Wie Anarchy sagt, müssten die Leute im Westen schon lange aufgehört haben, Schweine und so weiter zu essen bei diesem ganzen moralischen Geblubber. Sieht man sich einmal die albtraumhaften Bedingungen an, unter denen die "Fleischlieferanten" Schweine, Hühner und Kühe zur Schlachtreife geführt werden, krieg ich persönlich das Kotzen (man verzeihe mir den Ausdruck). Falls irgendjemand hier im Forum mal gesehen haben sollte, wie einer an einem Bein aufgehängten Kuh die Halsschlagader angeschnitten wird, die Kuh langsam über einem See aus Körperflüssigkeiten und Blut ausläuft und in manchen Fällen, wenn die Schlachter nicht sauber gearbeitet haben, bei lebendigem Leibe aufgeschnitten und ausgeweidet wird, dann kann ich ihn zur Ankunft in der Realität beglückwünschen. Wenn man beim Metzger das Fleisch sauber sortiert und in schönen Paketen liegen sieht, denkt man natürlich nicht daran, welches Leid dieses Fleisch (aus spiritueller Perspektive) in sich aufgenommen hat.

Artenschutz darf nie etwas mit einer persönlichen Stellungnahme wie "das ist ja schrecklich" oder dergleichen tun haben, sondern muss dem Verständnis entspringen, dass das Ökosystem Erde, dessen Bestandteil wir Menschen sind (das vergisst fast jeder, weil es so bequemer ist), bei Ausrottung einzelner Tierarten unter Umständen nicht abschätzbare Langzeitfolgen haben kann. So können sich bei Überfischung die Gleichgewichte so verschieben, dass Fischerei in einer bestimmten Region unmöglich wird. Dies hat wirtschaftliche Konsequenzen, was wiederum die Stabilität ganzer Staaten/-systeme gefährdet und so weiter und so fort.

Das schwierige an der Kausalität ist, dass sich Effekte oft erst viele Jahre, nachdem eine Ursache gewirkt hat, manifestieren. Wie heißt es so schön: Wer Wind säht, wird Sturm ernten. Dies trifft auch auf jeden einzelnen Menschen zu. Die Entscheidungen, die jemand vor vielen Jahren getroffen hat, bestimmen, was dieser jemand jetzt und heute tun kann. Schicksal ist meineserachtens nichts vorherbestimmtes in dem Sinne, dass irgendeine Gottheit oder dergleichen einen Plan von der Welt hat, und man sich fügen muss. Dass das Universum nicht wie eine Mechanik funktioniert, so wie sich Sir Isaac Newton das noch vorgestellt hat sondern sich nach quantenmechanischen Gesetzen verhält, ist heute bekannt. Der Mensch bestimmt sein Schicksal selbst, indem er voraussschauend sieht, was er tun muss, um die Realwerdung ungewollter Zustände in der Zukunft zu verhindern.

Und wenn die Menschheit als Gesamtheit nicht vorhat, in wenigen Jahrhunderten auf einem unbewohnbaren Felsbrocken genannt "Erde" zu vegetieren, muss Artenschutz konsequent betrieben werden.

Ich bin froh, wenn eines Tages (in vielleicht schon 30 Jahren) Nanomaschinen aus Dreck 1A-Lebensmittel produzieren können und es keine Notwendigkeit mehr gibt, zur Nahrungsversorgung der Menschheit ganze Tierarten zu versklaven.

Besonders trendige Marktforscher haben festgestellt, dass die Bezeichnung "Deutschland" als Marke nichts mehr hermacht. Der Vorschlag, es einfach als "Kingdom Hartz IV" eintragen zu lassen, scheiterte an Sony Entertainments Intervention. Die Japaner haben einfach keinen Humor.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.03.04 17:56 von Arufuredo.)
01.03.04 17:53
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Ex-Mitglied (AU)
Unregistriert

 
Beitrag #34
RE: Wal- und Delphinfang
Wow, was für ein Thread .... entschuldige mich auch schon von vorneherein, dass ich bei Weitem nicht die Antwort gebe, die diesem Thema gebührt. Mein Posting kommt wohl eher auch einer Stimmabgabe gleich ...

Möchte trotzdem für die Statistik nur kurz beisteuern, dass ich selbst Mitglied der http://www.wdcs.org/ also der whale and dolphin conservation society bin; ja, ich habe sogar einen Patenwal, und trotzdem stehe ich hier eher auf Anarchy's, Atomu's und Arufuredo's Seite. Der Walfang ist in der Tat ein grosses Stück "japanischer Kultur"; man sollte schließlich nie ausser Acht lassen, dass Japan ein Inselreich ist, gelle. Wir würden uns schließlich von anderen Ländern auch nicht gern vorschreiben lassen, wie wir das ein oder andere zu handhaben haben, oder? Andererseits befürworte ich die Arbeit meiner Organisation sehr, auch die von Greenpeace (obwohl die mir ein wenig zu radikal sind), aber all-in denke ich, dass die Fronten hier einfach viel zu verhärtet sind. Egal, wie viele Tagungen es zu dem Thema noch geben wird ... wenn man nicht aufeinander zugeht, wird es nicht besser. Was den speziellen Fall Japan betrifft, so finde ich auch, dass die Verantwortlichen viel zu wenig Ahnung im Umgang mit der japanischen Mentalität und Kultur haben, um auf kluge und sensible Weise auf das Thema einzugehen und umgekehrt ist es natürlich schwer, Japan davon zu überzeugen, alte "Traditionen" einfach so aufzugeben. Es wird also wohl eine Neverending-Story bleiben, was ich persönlich sehr bedaure, aber mit draufhauen und anprangern ist das Problem in der Tat nicht zu lösen.

Anyway, ist dies hier ein sehr toller Thread gewesen ... schade, dass wir ihn nicht bei einem Bierchen vertiefen können. Wäre bestimmt interessant!
05.03.04 00:23
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Arufuredo


Beiträge: 77
Beitrag #35
RE: Wal- und Delphinfang
Zitat: Es wird also wohl eine Neverending-Story bleiben,
Nun, wenn irgendwann die Mindestanzahl Wale unterschritten wird und es keine Walkinder mehr gibt, dann findet diese Geschichte zwangsweise ein Ende. Ob es den Japanern schmeckt (hohoho) oder nicht: Wenn der letzte Wal geschossen ist, hat sichs mit diesem Teil der japanischen Identität. Dann wird man sich in Melancholie der fetten zwinker Tage erinnern. Und die Geschichte an die Japaner als eines der Völker, die mit die (großen) Wale ausgerottet haben. Wenn sich die walfangenden Völker ein bisschen zusammenreißen und mal ein bisschen was über Ökologie lernen, werden sie noch lange Walspeck zu beißen haben.

Besonders trendige Marktforscher haben festgestellt, dass die Bezeichnung "Deutschland" als Marke nichts mehr hermacht. Der Vorschlag, es einfach als "Kingdom Hartz IV" eintragen zu lassen, scheiterte an Sony Entertainments Intervention. Die Japaner haben einfach keinen Humor.
05.03.04 13:00
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Anonymer User
Unregistriert

 
Beitrag #36
RE: Wal- und Delphinfang
:l0a_d1v: Beitrag von:"adhs" Hallo zusammen!

Also zuerst zu You Kou:
Mich macht das echt traurig, wie man immer als Verteidigung die "Tradition" nimmt! So ein Schwachsinn!
Wenn die Walen ausgerottet sind, kann die Tradition so wieso nicht mehr weiter geführt werden!
Ausserdem: Stierkampf ist auch eine Tradition, ist es des wegen in Ordnung? NEIN! Es gab auch eine Tradition dort wurden Ziegen ab einem Turm gestossen...ich will gar nicht wissen wie die nach dem Aufprall aussahen(zum Glück endlich abgeschafft)...TRADITION, blablabla! Billige Ausreden...
Keine Tradition hat den Wert, Tiere zuqäulen! Auch wenn ihr denkt die Walen werden nicht gequält, das stimmt nicht.
Die Tiere werden meist noch lebend zerschnitten...da sie nach einer Harpune nicht gleich tod sind: Sie werden dann an Landgeschleppt, dort werden sie halblebend ausgenommen. Ich habe Bilder gesehn: Alles rot, Menschen die riesen Fleisch Stücke herum Tragen, ein halb holer Wal...
Ausserdem darf man so schöne fazienirende Tiere nicht wegen einer Tradition ausrotten! Wenn die sanften Giganten ausgerottet sind, dann konnten die Japaner ihre Tradition durch setzten...
12.10.04 19:24
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Warai


Beiträge: 670
Beitrag #37
RE: Wal- und Delphinfang
Hast du schon einmal (im Fernsehen vielleicht) gesehen, wie ein Loewe eine Antilope (oder sonstiges) zerreisst und dann frisst? Meinst du, Raubkatzen legen besonders viel Wert darauf, ihr Opfer schnell zu toeten, damit es nicht so viel leidet? Also ich will lieber nicht wissen, wieviele Tiere auf der Welt lebend von anderen Tieren gegessen werden.
Ruecksicht auf andere (Rassen) ist menschlich und kommt bei Tieren nicht vor. Auch ist es durchaus moeglich, dass frueher mal Tierarten ausgestorben sind, weil z.B. die Tiger sie besonders lecker fanden. Wirklich, kein Tier der Welt ueberlegt, bevor es ein anderes toetet, vorher, ob es ihm damit wehtut oder es gar ausrottet. Mitleid und Verantwortung dieser Art hat nur der Mensch.
Deshalb bin ich grundsaetzlich der Meinung, dass wir uns von wegen Tierquaelerei nicht zu sehr den Kopf machen sollten, jedenfalls nicht, wenn wir diese Tiere dann spaeter essen. Etwas anderes ist das, wenn wir sie nur zum Spass toeten (siehe Stierkampf). Und genau deshalb kann man Stierkampf und Walfang nicht ganz miteinander vergleichen.
Das soll jetzt allerdings nicht heissen, dass ich den Walfang befuerworte.
Allerdings, folgender Satz stimmt:
Zitat: Wenn die Walen ausgerottet sind, kann die Tradition so wieso nicht mehr weiter geführt werden!

古紙配合率100%再生紙を使用しています。
14.10.04 10:57
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Ninja


Beiträge: 115
Beitrag #38
RE: Wal- und Delphinfang
Zitat: Deshalb bin ich grundsaetzlich der Meinung, dass wir uns von wegen Tierquaelerei nicht zu sehr den Kopf machen sollten, jedenfalls nicht, wenn wir diese Tiere dann spaeter essen.

Genau DAS unterscheidet uns von den Tieren !!
14.10.04 11:20
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shijin


Beiträge: 345
Beitrag #39
RE: Wal- und Delphinfang
Zitat:Hast du schon einmal (im Fernsehen vielleicht) gesehen, wie ein Loewe eine Antilope (oder sonstiges) zerreisst und dann frisst? Meinst du, Raubkatzen legen besonders viel Wert darauf, ihr Opfer schnell zu toeten, damit es nicht so viel leidet? Also ich will lieber nicht wissen, wieviele Tiere auf der Welt lebend von anderen Tieren gegessen werden.

Also ich möchte mich hier mal schnell zu Wort melden, denn einige der genannten Argumente kann ich nicht ganz nachvollziehen. Erstens ist es ja eine völlig andere Wissenschaftliche und Religiöse Diskussion ob wir nun Tiere sind oder nicht mal mit Ihnen verglichen werden können.
Zudem gibt es soweit ich weiss kein Raubtier, dass sich Fleisch auf Vorrat hält oder mal eben 20 Gazellen erlegt und seinen Freunden Fleisch mitbringt.
Ein Raubtier tötet weil es Hunger hat und nimmt sich nur das was es benötigt. Die Reste nehmen sich die Aasfresser.
Auch halten sich Raubtiere keine Tiere in Pferchen. Die Massentierhaltung ist meiner Ansicht nach abzulehnen.
Doch genug dazu.
Die Diskussion wegen der Tradition im allgemeinen ist wohl hinfällig, die einzige Lösung meiner Ansicht nach ist die bereits genannte: Ein aufeinander Zukommen und eine Regelung der Aktivität.
In Tansania existiert dasselbe Beispiel im kleineren Rahmen: Es ist Tradition, dass die Barabaig Elefanten jagen (nachzulesen in National Geographic Juli 2004). Die Regierung hat die Elfefantenjagd aus Artenschutztechnischen Gründen jedoch verboten.
Es gibt keine perfekte Lösung für dieses Problem, nur eine Kompromisslösung.
Liebe Grüsse, shijin
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.10.04 15:42 von shijin.)
14.10.04 15:34
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yuxel


Beiträge: 299
Beitrag #40
RE: Wal- und Delphinfang
Zitat:Allerdings, folgender Satz stimmt:
Zitat: Wenn die Walen ausgerottet sind, kann die Tradition so wieso nicht mehr weiter geführt werden!

Und gerade weil das stimmt, wird die japanische Regierung, die vorgibt die Tradition des Walfangs fortführen wollen, diese Tatsache auch wissen und darauf bedacht sein den Bestand zu schützen. Ob das aber so problemlos klappt ist eine andere Frage.

Das Essen von Walfleisch als japanische Tradition hinzustellen, wie es Anarchy oben gemacht hat, scheint mir allerdings etwas weit hergeholt. Es gibt eine lange Tradition des Walfangs in Japan. Das betrifft aber nur einige Orte an der Pazifikküste. Das Nahrungsmittel für jederman wurde Walfleisch erst nach der Industrialisierung der Fangmethoden ab den 20er Jahren. (Es ist fast so wie mit dem weissen Reis, den ja früher auch nur ein geringer Teil der Bevölkerung regelmäßig auf dem Tisch hatte.)

Übrigens habe ich letzte Woche zum erstem Mal auf dem Fischmarkt Walfleisch im Angebot gesehen. Schätzungsweise 1 kg für 2900 Yen.
15.10.04 08:12
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Wal- und Delphinfang
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