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In den Nachrichten
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Yano


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Beitrag #11
RE: In den Nachrichten
(03.05.22 19:09)harerod schrieb:  Mit Städten habe ich es nicht so. Ausnahmen ergeben sich durch spezifisches Interesse, z.B. Sieboldmuseum in Nagasaki, oder in der Gruppe mit lokalen Bekannten.
https://www.harerod.de/lbr/nihon1809/nih...tml#180927
Nachdem ich einmal auf Shikoku war, bin ich nicht mehr viel darüber hinausgekommen. Naja, 25 Jahre lang kleine Kinder. Meine Schwiegereltern waren vor Jahren noch rüstig und gingen auf Pauschalreisen hauptsächlich nach Rotchina mit inzwischen bekannt minderwertiger Unterbringung, wo ich nicht mitkam, einmal sind sie auch aus so einer "romantischen" Billigpauschalreise im tschechischen Krumlau ausgebüxt und haben sich die gut 100km nach Ebersberg durchgeschlagen, das hat Riesenscherereien gegeben, aber die Gesundheit spielt ab irgendwann nicht mehr so mit. Ich kann mir z.B. etwas lustigeres vorstellen, als in Rotchina einen Arzt aufsuchen zu müssen, weil ich schon den zweiten Tag Schluckauf oder Nasenbluten habe usw., das war alles vor Corona. Inzwischen bin ich nur noch selten in Japan, zuletzt für eine Hochzeit, in den nächsten Jahren absehbar zu zwei Bestattungen, ob ich es da noch zum Siebold-Museum nach Nagasaki schaffen werde, bleibt abzuwarten.
03.05.22 23:15
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Yano


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Beitrag #12
RE: In den Nachrichten
In den Fall Ogura Misaki 美咲 ist seit ca. 2 Wochen Bewegung gekommen. In sehr steilem (40%) Gelände wurden eine Hirnschale und Kleidungsstücke wie etwa ein Schuh und Socken, die natürlich nicht mehr sehr kenntlich waren, gefunden, und jetzt wird weitergesucht. Einer Mitochondrien-DNA-Analyse ergab, daß nichts gegen eine Blutsverwandschaft mit Frau Ogura, der Mutter, spräche.
Diese Aussage hat aber in Japan viel weniger Gewicht als sie in Deutschland hätte. Denn die Japaner sind stärker miteinander verwandt als die Deutschen, die ja auch mehr Nachbarländer etc. haben. Gemäß einer solchen Analyse mit Frau Ogura (entfernt) blutsverwandte Japaner mag es hunderttausende geben.
15.05
Ein ebenfalls ausgegrabenes, rechtes Schulterblatt hat wohl nunmehr eine genaue Zuordnung ermöglicht.
Die Polizei findet nun immer wieder Knochen, weil polizeiüblich in einem derartigen Vermißtenfall nunmal nicht großflächig gegraben wird, jetzt aber schon. In all der Berichterstattung von ANN war von zwei Dingen nie die Rede: 1. kann man das Alter von ausgegrabenen Knochen ermitteln?; 2. hat es ähnliche Tatmuster gegeben, vielleicht verstreut über ganz Japan oder noch weiter?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern 21:54 von Yano.)
13.05.22 15:30
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harerod


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Beitrag #13
RE: In den Nachrichten
Wegen Siebold Museum - Du kannst ja mal in Würzburg vorbeischauen. Wir waren dort auch schon mit ein paar Japanern im Museum. https://siebold-museum.byseum.de/de/home
Als Würzburger war der Besuch in Nagasaki interessant, weil man sozusagen eine japanische Sicht auf die Heimatstadt bekommen hat. Zumindest in Nagasaki-ken kannte praktisch jeder den Namen. Ein weiterer netter Smalltalk-Starter vor Ort.
13.05.22 23:41
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Yano


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Beitrag #14
RE: In den Nachrichten
(13.05.22 23:41)harerod schrieb:  Wegen Siebold Museum - Du kannst ja mal in Würzburg vorbeischauen. Wir waren dort auch schon mit ein paar Japanern im Museum. https://siebold-museum.byseum.de/de/home
Als Würzburger war der Besuch in Nagasaki interessant, weil man sozusagen eine japanische Sicht auf die Heimatstadt bekommen hat. Zumindest in Nagasaki-ken kannte praktisch jeder den Namen. Ein weiterer netter Smalltalk-Starter vor Ort.
Jaja, von Ebersberg aus Würzburg und das ganze Franken zwischendrin, das wäre schon ein Traum. Meine Familie macht da nicht mit. Wenn ich jetzt, um 23 Uhr mit meinem alten Diesel losfahren würde, wäre ich zu einer unchristlichen Frühmorgenszeit in Würzburg. Lieber würde ich diese 300, 400km wandern. Mit leichtem Gepäck, 10 bis 20km pro Tag mit mehrtägigen Pausen bei Schlechtwetter, Wein und Bier. Martin Luther hatte bei seiner Reise nach Rom angeblich eine Tagesleistung von 28km, das würde ich zwar auch noch einen Tag schaffen, aber dann wäre erst mal Pause. Und in den Gasthäusern würde ich interessante Leute kennenlernen. Quatsch, romantische Phantasie aus dem 19. Jahrhundert.
Wenn ich es letztlich doch geschafft hätte, würde ich mit der Bahn heimfahren und dort an der Maske erstickt aus dem Zug getragen werden.
Gestern 23:01
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