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Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
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SAGA


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Beitrag #1
Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
Hallo alle zusammen,

zur Zeit bin ich am Überlegen was ich denn Studieren könnte und eines der Studienfächer, die mich interessieren wären die Ostasienwissenschaften, speziell der Studiengang in Heidelberg. Ich habe schon versucht, so viele Informationen wie möglich von der Homepage zu entnehmen, würde aber auch noch gerne etwas von euch hören.

So wie ich das verstanden habe wählt man dort seinen Schwerpunkt, in meinem Fall wäre das dann Japanologie, und wählt zusätzlich noch Sinologie oder Kunstgeschichte Ostasiens als Begleitfach. Würde ich mich für diesen Studiengang entscheiden fiele mein Wahl auf Sinologie.
Allerdings habe ich gehört, dass sich in diesem Fall die Kurse des Nebenfachs und des Hauptfaches überschneiden und man erst zum späteren Zeitpunkt überhaupt mit Sinologie anfangen kann. War es das dann mit der Regelstudienzeit oder ist das alles "eingeplant"? Hat einer von euch vielleicht Erfahrungen diesbezüglich gemacht?

Dann hätte ich noch eine allgemeinere Frage. Ein BA-Studium geht in der Regel über sechs Semester, eine, meiner Meinung, nach relativ kurze Zeit. Da in Japanologie der Schwerpunkt nicht nur auf der Sprache liegen wird, frage ich mich, wie gut man tatsächlich in dieser Zeit das Japanisch erlernt, vom Chinesischen mal ganz abgesehen.
Welches Sprachniveau erreicht man tatsächlich in einem solchen Studium?

Es gibt ja anscheinend noch die Möglichkeit des konsekutiven Masterstudiengangs Konferenzdolmetschen Japanisch. Offenbar muss man dafür sehr gut sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in dieser kurzen Zeit des BA-Studiums die Qualifikationen erwirbt um dann anschließend Dolmetschen zu können. Was haltet ihr davon?

Studiert jemand von euch vielleicht schon in Heidelberg und kann mir auch noch zusätzlich ein paar allgeime Informationen über das Studium dort geben? Das wäre auch sehr interessant.

Das war es fürs erste, lG SAGA

lg von SAGA
01.11.12 12:05
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Horuslv6


Beiträge: 1.829
Beitrag #2
RE: Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
Hallo SAGA,
ich kann leider keinen Beitrag zu Heidelberg leisten, ich studiere aber selber Orient und Asienwissenschaften in Bonn und würde dir einfach empfehlen, sich auch mal Bonn anzuschauen. Bei uns kannst du aus einem sehr breiten Sprachfeld wählen (Jap, Kor, Chin, Viet, Tibet, Hind, Sanskr, Arab, Farsi, indonesisch ...) und auch 2 davon kombinieren. Bei uns läuft das Überschneidungsfrei, und obwohl es schon auch ein paar Schattenseiten gibt, solltest du dich da auch mal umschauen^^
01.11.12 12:34
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SAGA


Beiträge: 30
Beitrag #3
RE: Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
Danke für deine Antwort.

Dass ich speziell nach Heidelberg gefragt habe, liegt daran, dass es in meiner Nähe liegt und bei diesem Studiengang nur diese Uni dafür in Frage kommt.
Aber vielleicht könntest du über das Studium im allgemeinen berichten, vor allem wie es mit zwei Sprachen gleichzeitg funktioniert und was die von dir erwähnten Schattenseiten angehen.

lg von SAGA
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.11.12 12:42 von SAGA.)
01.11.12 12:41
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Horuslv6


Beiträge: 1.829
Beitrag #4
RE: Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
Uff, ich bin selber noch Erstsemestler und der Studiengang ist ständig im Wandel, von daher ist das ganze nicht so einfach und mit hunterprozentiger Sicherheit zu erklären. Nun, ich studiere im Moment beispielsweise Chinesisch, kann aber, da ich Vortkentnnisse im Japanischen habe, im nächsten Semester, wenn ich möchte, in's vierte Semester Japanisch einsteigen. Dann hätte ich Japanisch und Chinesisch parallel und kriege natürlich für beide die Credit points. Im Normalfall, also ohne Vorkenntnisse, kann man sich in eine beliebige Sprache einschreiben, z.b. Indonesisch, und anschließend im dritten Semester bei 0 mit einer zweiten Anfangen.
Eine Schattenseite ist allerdings beispielweise, dass nur dieses Jahr Chinesisch, Japanisch und Koreanisch Zulassungsbeschränkt sind, was leider dafür sorgt, dass man im dritten Semester keine solche Sprache, zumindest im Moment, dazunehmen kann. Aber die Authoritäten wollen das schon lange ändern... Außerdem ist das Verwaltende Computersystem ein wenig dämlich und das nervt schon ein bisschen x_x Aber bis jetzt hab ich ja die ersten Wochen gut überstanden^^
01.11.12 12:47
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frostschutz
Technik

Beiträge: 1.648
Beitrag #5
RE: Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
(01.11.12 12:05)SAGA schrieb:  So wie ich das verstanden habe wählt man dort seinen Schwerpunkt, in meinem Fall wäre das dann Japanologie, und wählt zusätzlich noch Sinologie oder Kunstgeschichte Ostasiens als Begleitfach.

Ich weiß nicht ob das geht, ich hatte Anglistik als Beifach. Man hat auch ohne das explizit als Beifach zu machen etliche Kurse von Sinologie/Kunstgeschichte dabei, weil das eben alles unter Ostasienwissenschaften läuft. Eine Liste der möglichen Beifächer kannst du sicher von der Studienberatung bekommen, wenn es nicht auf der Homepage steht.

(01.11.12 12:05)SAGA schrieb:  Allerdings habe ich gehört, dass sich in diesem Fall die Kurse des Nebenfachs und des Hauptfaches überschneiden und man erst zum späteren Zeitpunkt überhaupt mit Sinologie anfangen kann.

Das war allgemein das Problem: Kein Beifach passte wirklich in den Stundenplan. Zumindest als der Bachelor eingeführt wurde gab es da eigentlich keinerlei Koordination zwischen den Fächern. Der Stundenplan ist ja auch schon mit Japanologie alleine ziemlich voll... da ist Chaos leider vorprogrammiert gewesen.

(01.11.12 12:05)SAGA schrieb:  War es das dann mit der Regelstudienzeit oder ist das alles "eingeplant"?

Die Regelstudienzeit kannst du in der Regel sowieso vergessen. Man kann das eigentlich nur mit Vorkenntnissen oder Tricks schaffen.

(01.11.12 12:05)SAGA schrieb:  Es gibt ja anscheinend noch die Möglichkeit des konsekutiven Masterstudiengangs Konferenzdolmetschen Japanisch. Offenbar muss man dafür sehr gut sein.

Konferenzdolmetschen weiß ich nicht, aber es sollte den allgemeinen Masterstudiengang geben. Du musst schon sehr gut sein um überhaupt den Bachelor zu schaffen. Und dann ist immer noch die Frage, was macht man eigentlich damit... hoho

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.
01.11.12 14:53
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Hellstorm
Moderator

Beiträge: 3.897
Beitrag #6
RE: Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
(01.11.12 14:53)frostschutz schrieb:  Die Regelstudienzeit kannst du in der Regel sowieso vergessen. Man kann das eigentlich nur mit Vorkenntnissen oder Tricks schaffen.

Ist das wirklich so schlimm? Ich habe meinen Bachelor zwar auch nicht in Regelstudienzeit geschafft, aber wahrscheinlich auch nur, weil ich sehr viele zusätzliche Kurse genommen habe (So etwas in der Qualität bekommt man ja später nirgendswo mehr kostenlos). Hätte ich mich nur auf mein Studium konzentriert, hätte ich das wahrscheinlich sogar in 5 Semestern schaffen können.

@Saga:
Zitat:Da in Japanologie der Schwerpunkt nicht nur auf der Sprache liegen wird, frage ich mich, wie gut man tatsächlich in dieser Zeit das Japanisch erlernt, vom Chinesischen mal ganz abgesehen.

Also nach dem Bachelor hat man meistens nur eine Grundlage. Das hängt natürlich immer vom persönlichen Lerneifer ab: Wenn man nur das macht, was im Kurs gelehrt wird, wird man eher schlecht sein. Besonders in den Geisteswissenschaften ist es meistens so, dass man auch mit eher geringem Lerneifer ganz gut besteht (Wohl im Gegensatz zu Ingenieursstudiengängen). Die guten Leuten in den Geisteswissenschaften (naja, gut, eigentlich überall) „leben“ aber praktisch für ihr Fach und machen neben der Uni noch extrem viel.
Von den Sprachkursen her ist es meistens so, dass man nach Ende des Masters eigentlich noch für 2-3 Jahre in Japan wohnen sollte, um Japanisch auf ein gutes Niveau zu kommen (was man z.B. bei Englisch als Schulenglisch nach der 13 erwarten würde).
Allerdings ist das, wie gesagt, immer vom persönlichen Eifer abhängig. Ich finde, man kann auch ohne Japanaufenthalt auf ein recht gutes Niveau kommen, andererseits führt ein Japanaufenthalt nicht zwangsweise zu gutem Japanisch.
Wenn du allerdings gleichzeitig Chinesisch und Japanisch machst, ist es schwierig, beide Sprachen gleich erfolgreich zu machen, finde ich zumindest. Meistens gerät dann eine Sprache ein wenig ins Hintertreffen.

Übrigens: Hast du auch noch andere Interessen? Ich kenne viele Leute mit Japanologie-Abschluss, die verzweifelt einen Job suchen, oder sich jetzt für etwas „richtiges“ neu eingeschrieben haben zwinker Japanisch kann man ansonsten auch wunderbar neben einem anderen Studiengang lernen.

やられてなくてもやり返す!八つ当たりだ!
01.11.12 15:59
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Hachiko


Beiträge: 2.585
Beitrag #7
RE: Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
(01.11.12 12:47)Horuslv6 schrieb:  Uff, ich bin selber noch Erstsemestler und der Studiengang ist ständig im Wandel, von daher ist das ganze nicht so einfach und mit hunterprozentiger Sicherheit zu erklären. Nun, ich studiere im Moment beispielsweise Chinesisch, kann aber, da ich Vortkentnnisse im Japanischen habe, im nächsten Semester, wenn ich möchte, in's vierte Semester Japanisch einsteigen. Dann hätte ich Japanisch und Chinesisch parallel und kriege natürlich für beide die Credit points. Im Normalfall, also ohne Vorkenntnisse, kann man sich in eine beliebige Sprache einschreiben, z.b. Indonesisch, und anschließend im dritten Semester bei 0 mit einer zweiten Anfangen.
Eine Schattenseite ist allerdings beispielweise, dass nur dieses Jahr Chinesisch, Japanisch und Koreanisch Zulassungsbeschränkt sind, was leider dafür sorgt, dass man im dritten Semester keine solche Sprache, zumindest im Moment, dazunehmen kann. Aber die Authoritäten wollen das schon lange ändern... Außerdem ist das Verwaltende Computersystem ein wenig dämlich und das nervt schon ein bisschen x_x Aber bis jetzt hab ich ja die ersten Wochen gut überstanden^^

Bahasa Indonesia zu erlernen ist im Vergleich zu Chinesisch, Japanisch und Koreanisch
ein Kinderspiel. Es gibt aus meiner Sicht keine einfachere, wenn auch klangvolle
und elegante Sprache.
Es macht einfach nur Spass diese Sprache zu beherrschen, vor allem, wenn
man gerne Indonesien, z.B. Bali, gerne besucht.
01.11.12 17:52
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Kasu


Beiträge: 379
Beitrag #8
RE: Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
(01.11.12 15:59)Hellstorm schrieb:  Ist das wirklich so schlimm? Ich habe meinen Bachelor zwar auch nicht in Regelstudienzeit geschafft, aber wahrscheinlich auch nur, weil ich sehr viele zusätzliche Kurse genommen habe (So etwas in der Qualität bekommt man ja später nirgendswo mehr kostenlos). Hätte ich mich nur auf mein Studium konzentriert, hätte ich das wahrscheinlich sogar in 5 Semestern schaffen können.
Ich glaube, ob man es in Regelstudienzeit schaffen kann, hängt u.a. sehr von den Stundenzahlen im Sprachkurs und den damit einhergehenden Überschneidungen ab. Ich studiere ja in Berlin (HU) und wir hatten in den ersten beiden Semestern bei Japanisch 10 SWS Sprachkurs - da kann es schon schwierig werden, alles andere halt ganz passend zusammen zu suchen, so dass es sich halt nicht überschneidet. In Heidelberg sind es ja soweit ich weiß noch mehr Stunden Sprachkurs, da ist sicher im ersten Semester neben dem Japanischunterricht so gut wie gar nichts machbar.

Mein Studium werde ich (ohne Tricks oder Vorkenntnisse) allerdings auch in Regelstudienzeit abschließen. OK, ich war zwei Semester in Japan und die waren eben Urlaubssemester und zählen daher nicht in die Fachsemester mit hinein, aber ich hätte mein Studium auch ohne den Japanaufenthalt in Regelstudienzeit oder sogar schneller abschließen können.

Es ist also nicht unmöglich, aber es kann sicherlich schon schwierig werden, allein durch die Gestaltung des Stundenplans. Wer da einfach irgendwie Pech hat, schafft es vielleicht nicht.
01.11.12 22:50
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SAGA


Beiträge: 30
Beitrag #9
RE: Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
Hallo nochmal!

frostschutz schrieb:Die Regelstudienzeit kannst du in der Regel sowieso vergessen. Man kann das eigentlich nur mit Vorkenntnissen oder Tricks schaffen.
Ist das jetzt speziell auf Japanologie bezogen? Ich finde, das klingt ziemlich ernüchternd, da ich nicht ewig einfach nur "herumstudieren" will.

frostschutz schrieb:Du musst schon sehr gut sein um überhaupt den Bachelor zu schaffen.
Nunja, gut ist immer ein relativer Begriff, ich dachte, dass es, vorausgesetzt man bemüht sich, keine Probleme geben dürfte den Bachelor zu schaffen. Unterschätze ich hier etwa die Komplexität dieses Studienganges?

Hellstorm schrieb:Ich habe meinen Bachelor zwar auch nicht in Regelstudienzeit geschafft, aber wahrscheinlich auch nur, weil ich sehr viele zusätzliche Kurse genommen habe (So etwas in der Qualität bekommt man ja später nirgendswo mehr kostenlos).
Ich nehme an, du hast Japanologie studiert und zusätzlich noch Kurse belegt? Ich weiß nicht ob dies im Rahmen der Ostasienwissenschaften möglich ist.
Oder beziehst du dich darauf, dass man nicht immer alle Kurse braucht um den Abschluss zu schaffen und deshalb weniger belegt? Für mich sind Universitäten etwas ganz Neues, deshalb interessieren mich auch solche Dinge.

Zitat:Von den Sprachkursen her ist es meistens so, dass man nach Ende des Masters eigentlich noch für 2-3 Jahre in Japan wohnen sollte, um Japanisch auf ein gutes Niveau zu kommen
Allerdings ist das, wie gesagt, immer vom persönlichen Eifer abhängig. Ich finde, man kann auch ohne Japanaufenthalt auf ein recht gutes Niveau kommen, andererseits führt ein Japanaufenthalt nicht zwangsweise zu gutem Japanisch.
Wenn ich das so lese, fällt mir doch gleich ein zu fragen, wie es denn mit einem Auslandssemester aussieht. Ist soetwas Pflicht oder eher die Ausnahme? Die Uni schreibt nichts davon auf ihrer Homepage.

Nach dem Bachelor hat man also eher geringe Sprachkenntnisse vorzuweisen, habe ich das richtig verstanden? Dann frage ich mich natürlich noch mehr, ob es im Anschluss überhaupt möglich ist den Masterstudiengang im Dolmetschen zu beginnen?

Zitat:Wenn du allerdings gleichzeitig Chinesisch und Japanisch machst, ist es schwierig, beide Sprachen gleich erfolgreich zu machen, finde ich zumindest. Meistens gerät dann eine Sprache ein wenig ins Hintertreffen.
Ich denke da muss man realistisch bleiben. Da die Sinologie in diesem Fall nur 25% des gesamten Studiums ausmacht und ich annehme, dass nicht alle Kurse davon Sprachkurse sind, wird man, sofern man sich nicht selbst weiterbildet eher wenig Chinesisch lernen.

Zitat:Übrigens: Hast du auch noch andere Interessen? Ich kenne viele Leute mit Japanologie-Abschluss, die verzweifelt einen Job suchen, oder sich jetzt für etwas „richtiges“ neu eingeschrieben haben zwinker Japanisch kann man ansonsten auch wunderbar neben einem anderen Studiengang lernen.

Ja, ich habe auch andere Interessen. Der Studiengang Ostasienwissenschaften wäre, falls ich mich tatsächlich einschreiben sollte nur zweite Wahl. Da der andere Studiengang leider zulassungsbeschränkt ist, kann ich mir nicht sicher sein ob ich tatsächlich einen Studienplatz erhalte(Ich sehe das eher realistisch und glaube es nicht). Deshalb versuche ich nun herauszufinden ob Ostasienwissenschaften etwas für mich wäre.
Da ich mir bewusst bin, dass die Berufsaussichten bei einem Japanologiestudium nicht die allerbesten sind, würde mich wirklich brennend interessieren, wie es mit dem Master im Konferenzdolmetschen aussieht und wie realistisch die Sache ist.

lg von SAGA
01.11.12 23:13
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frostschutz
Technik

Beiträge: 1.648
Beitrag #10
RE: Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
(01.11.12 23:13)SAGA schrieb:  Ist das jetzt speziell auf Japanologie bezogen?

Ja, speziell in HD... wenn du eh dort wohnst, kann ich dir nur raten, investier einen Tag und geh hin, zur Studienberatung, lass dir ein bisschen was erzählen, red mit ein paar Studenten (es gibt einen kleinen Gemeinschaftsraum) verschiedener Semester, frag die wie die das mit dem Beifach machen, mach dir ein Bild (Foto) von dem Stundenplan der dort aushängt hoho und rechne dir aus wieviel Aufwand das ist, und ob es das richtige für dich ist.

(01.11.12 23:13)SAGA schrieb:  Nunja, gut ist immer ein relativer Begriff, ich dachte, dass es, vorausgesetzt man bemüht sich, keine Probleme geben dürfte den Bachelor zu schaffen. Unterschätze ich hier etwa die Komplexität dieses Studienganges?

Japanisch ist schwer, im Grunde kannst du das 2 Jahre lang nonstop lernen und immer noch lange nicht "fertig" sein, dazu hast du aber im Studium keine Zeit weil du auch Geschichte, Literatur, Ostasien, Textanalyse/Bildanalyse/Rhetorik/Präsentation, etc. etc. lernen sollst UND dazu noch das Beifach. Und das Beifach in den Stundenplan passend zu bekommen ist dein Bier, das musst du irgendwie selbst organisieren, es ist leider nicht so daß man da hin kommt und einen klaren organisierten Ablauf präsentiert bekommt... komplex genug?

(01.11.12 23:13)SAGA schrieb:  Nach dem Bachelor hat man also eher geringe Sprachkenntnisse vorzuweisen, habe ich das richtig verstanden?

Kommt drauf an was man unter eher geringen Kenntnissen versteht. Der Sprachkurs in HD ist intensiv und anspruchsvoll, da gehts ordentlich zur Sache. Aber man kann in Japanisch in 3 Jahren nicht so einfach auf das Niveau kommen das du in Englisch oder Französisch erreicht hättest...

(01.11.12 23:13)SAGA schrieb:  Dann frage ich mich natürlich noch mehr, ob es im Anschluss überhaupt möglich ist den Masterstudiengang im Dolmetschen zu beginnen?

Das solltest du auch die Studienberatung fragen... fürs Dolmetschen muß man ja nicht nur die Sprache nahezu perfekt beherrschen, sondern das ganze auch noch simultan und in Echtzeit rüberbringen... das schaffen auch Muttersprachler (zweisprachig aufgewachsen) nicht ohne Übung

Dolmetschen hat mit Japanologie ja nur am Rande was zu tun, es gibt ja auch noch den Japanologie Master...

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.
01.11.12 23:51
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Ostasienwissenschaften [Heidelberg]
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