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Auslandsjahr Japan (extrem?)
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Netheral


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Beitrag #21
RE: Auslandsjahr Japan (extrem?)
(28.02.13 21:15)Kasu schrieb:  Netheral, hast du dich schon mal über Couchsurfing informiert? Ich hab da mal nachgeschaut und es gibt schon einige Leute in Japan, die das anbieten, auch in kleineren Orten. Dann müsstest du lediglich das Essen bezahlen.

Das ist echt klasse hoho Vielen Dank^^ Des hilft wirklich. Mein größtes Problem ist jetzt nur noch so günstig wie möglich von A nach B zu kommen hoho

(28.02.13 21:15)Kasu schrieb:  Ansonsten habe ich gerade auch herausgefunden (schaue aus eigenem Interesse momentan auch öfter mal nach solchen Sachen), dass manche Hostels wohl anbieten, dass man dort kostenlos übernachten kann, wenn man beim Putzen aushilft.

Wohin soll es dich verschlagen?^^ Auch quer durchs Land oder hast du ein bestimmtes Ziel?

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28.02.13 21:43
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Hellstorm
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Beitrag #22
RE: Auslandsjahr Japan (extrem?)
Couchsurfing habe ich mal in Taiwan gemacht. War echt super. Allerdings ist die Frage, ob man das immer machen möchte, da man ja praktisch keine Privatssphäre und kein eigenes Leben hat. Man muss ja praktisch immer den Gastgeber bespaßen.
Außerdem glaub ich, dass das fast nur Studenten anbieten werden. Naja, aber um mal ab und zu die Übernachtungskosten etwas zu reduzieren, ist das echt nicht schlecht.

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28.02.13 21:46
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Netheral


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Beitrag #23
RE: Auslandsjahr Japan (extrem?)
(28.02.13 21:46)Hellstorm schrieb:  Allerdings ist die Frage, ob man das immer machen möchte, da man ja praktisch keine Privatssphäre und kein eigenes Leben hat. Man muss ja praktisch immer den Gastgeber bespaßen.

Ich muss aber ehrlich sagen : Ich möchte viel von der Kultur und das Völkchen Japans kennenlernen^^ Also auch viel unter die Leute kommen hoho Nach dem Jahr werde ich wenn alles glatt läuft 8 Jahre Uni gehn^^ Davor würd ich mich freuen wenn ich viel unternehmen kann hoho

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28.02.13 21:58
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Kasu


Beiträge: 379
Beitrag #24
RE: Auslandsjahr Japan (extrem?)
Hellstorm, Couchsurfing bieten in Japan glaube ich am meisten Eikaiwa-Lehrer an, keine Studenten. (In den meisten Studentenwohnungen sind Gäste ja auch nicht erlaubt oder nicht kostenlos. Mich hätte jede Anwesenheit von einem Gast über Nacht oder auch überhaupt in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr 1000 Yen pro Person und Nacht gekostet)
Wobei das auch ein Problem ist: Japaner wird man da eher selten treffen, bzw. wenn dann nur ganz bestimmte Typen von Menschen (Leute mit langer Auslandserfahrung, Künstler, usw.), die vielleicht nicht repräsentativ sind für "den durchschnittlichen Japaner", also wenn es den denn gibt.
Netheral schrieb:Wohin soll es dich verschlagen?^^ Auch quer durchs Land oder hast du ein bestimmtes Ziel?
Ich bin mir noch nicht sicher (auch noch nicht 100% ob ich überhaupt gehe, das hängt auch von ein paar anderen Dingen ab). Da ich aber mit weit weniger Startkapital als du loslegen werde, hatte ich vor, erstmal zu schauen, wo ich überhaupt Geld verdienen kann. So ein Hotel-Aushilfsjob mit kostenlos Wohnen käme mir auch ganz entgegen. Bei diesem Angebot von Khaosan, das ich da verlinkt habe, war die Schicht ja auch nur 3 Stunden lang, das heißt, man könnte auch ohne allzu große Probleme 5 Stunden anderswo arbeiten. Damit wäre dann hoffentlich auch wenigstens ein bisschen Geld zurück legen möglich um nach ein paar Monaten vielleicht eine Pause einzulegen, und 2, 3 Wochen rumzureisen (mit Couchsurfing etc.). Würde eben vor allem gern an Orte, an denen ich noch gar nicht war, das wären dann auch mehr ländliche Sachen. Und Tohoku.
01.03.13 13:02
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Netheral


Beiträge: 249
Beitrag #25
RE: Auslandsjahr Japan (extrem?)
Ja. Ich werde mich auf jeden Fall auf Spontanität einstellen müssen. Es ist natürlich klar, das es nicht möglich ist bei einem Jahr "freien Reisen" alles perfekt zu planen grins Ich lasse mich überraschen und halte mir Geld für einen eventuellen "Not-Stopp" zurück hoho

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01.03.13 13:32
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Yano


Beiträge: 2.102
Beitrag #26
RE: Auslandsjahr Japan (extrem?)
Da fällt mir was ein: ich hab mal in J wen getroffen, einen Amerikaner, der hat mir erzählt, er sei extra so einer Sekte beigetreten, um von denen nach J entsandt zu werden und dort zu missionieren. Die Sekte hat alles gezahlt, sagte er, also Reise und (sehr spartanische) Unterkunft und sogar etwas Taschengeld. Er hatte täglich ein paar Stunden Freizeit, konnte auch nachts raus, mußte halt in der Frühe beim Antreten da sein.
Er habe sich dann einen Job als Englischlehrer gesucht und die Sekte verlassen...
Ob das alles so stimmt, dafür will ich mich nicht verbürgen.
01.03.13 13:40
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Kasu


Beiträge: 379
Beitrag #27
RE: Auslandsjahr Japan (extrem?)
Bei den Mormonen kann das gut möglich sein.
Bei meinem Auslandssemester gab es auch einen ziemlich schrägen Typen, der mal erzählt hat, dass er nebenbei in irgendeiner von diesen Freikirchengemeinden als Prediger arbeitet. Allerdings war der so schräg, dass er nach einem Semester gehen "durfte" (obwohl er vorhatte, ein Jahr zu bleiben), da er barfuß zum Unterricht kam, während der Stunden Mandarinen schälte und die Lehrerinnen fragte, ob sie Kinder hätten und wenn nein, warum denn nicht.
01.03.13 14:26
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Hellstorm
Moderator

Beiträge: 3.897
Beitrag #28
RE: Auslandsjahr Japan (extrem?)
(28.02.13 21:58)Netheral schrieb:  Ich muss aber ehrlich sagen : Ich möchte viel von der Kultur und das Völkchen Japans kennenlernen^^ Also auch viel unter die Leute kommen hoho Nach dem Jahr werde ich wenn alles glatt läuft 8 Jahre Uni gehn^^ Davor würd ich mich freuen wenn ich viel unternehmen kann hoho

Wie Kasu aber schon sagte: Den „normalen“ Japaner trifft man da eher nicht. Ab und zu natürlich schon, aber da der gemeine Japaner kein Wort Englisch und der gemeine Ausländer kein Wort Japanisch kann, wird es da wohl kaum zu einem Treffen kommen. D.h. wirklich, dass du da nur auf sehr auslandserfahrende Leute treffen wirst. Es kann aber teilweise schon sein, dass man von neugierigen Japanern eingeladen wird (hab da schon so manche Geschichten gehört), aber wenn du da nicht gut Japanisch kannst, sieht es düster aus. Das dann auch nicht auf Couchsurfing, sondern auf der Straße.

Aber wirklich niemals Freizeit zu haben ist schon sehr krass, da hätte ich schon nach einer Woche keine Lust mehr drauf. Aber für zwischendurch ist es wirklich nicht schlecht.

In Punkto Arbeit würde ich mir übrigens immer überlegen: Was kann ein Ausländer, der nur zwei Brocken Deutsch versteht, in Deutschland machen? Abgesehen von Spargelstechen wahrscheinlich nicht viel.

@Kasu
In Taiwan sind die Studentenwohnheime genauso restriktiv, aber es gibt ja immer noch einige Leute, die in einer eigenen Wohnung wohnen. Das geht schon. Ich hab allerdings gehört, dass in Japan wesentlich weniger Leute Couchsurfing anbieten, einfach da man in Japan nicht wirklich fremde Leute in die Wohnung einlädt.

Ne andere Sache: Weiß jemand, wie es mit wild campen in Japan aussieht? Das müsste doch aufgrund der ubiquitären Onsen recht gut möglich sein hoho Das hab ich mir auch schon mal überlegt.

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.03.13 15:33 von Hellstorm.)
01.03.13 15:32
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Netheral


Beiträge: 249
Beitrag #29
RE: Auslandsjahr Japan (extrem?)
Das mit dem Campen ist ne ziemlich geile Idee^^ Hatte ich auch schon im Hinterkopf hoho


Naja^^ Ich kann mir jetzt nicht vorstellen wieviel ich in etwa 2 Jahren an der Volkshochschule lerne hoho
Aber hoffentlich genug das ich mich zumindest grundsätzlich auf Japanisch unterhalten kann hoho (Will ich zumindest hoffen, wenn ich schon fast 600 Euro zahlen werde dafür <.<) hoho Das heißt ich werd schon mehr als ein paar Brocken Japanisch können (wie gesagt: Ich hoffe hoho)

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01.03.13 23:09
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Hellstorm
Moderator

Beiträge: 3.897
Beitrag #30
RE: Auslandsjahr Japan (extrem?)
Wenn du mit dem Ziel herangehst: Lass das mit der VHS sein. In 2 Jahren kann man eigentlich schon anständig lernen, allerdings nicht in der Volkshochschule.
Lern das entweder selber oder such dir eine anständige Bildungsinstitution aus. VHS bremst nur aus. Ich spreche da aus Erfahrung.

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01.03.13 23:22
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Auslandsjahr Japan (extrem?)
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