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Lernmethoden im JDZB
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Beiträge: 959
Beitrag #71
RE: Lernmethoden im JDZB
Zitat: Es wurde auch an die Tafel geschrieben, aber wir sollen im Unterricht nicht mitschreiben (wenn ich das richtig verstanden habe).
Übrigens arbeiten wir ohne Tische und Stühle (außer bei den Tests), was das mitschreiben erschwert.

Hmm, wahrscheinlich sind für verschiedene Leute auch jeweils verschiedene Lernmethoden geeignet bzw. ungeeignet.
Für mich ist jedenfalls wichtig mir im Unterricht Aufzeichnungen zu machen und die später noch mal durchzuarbeiten. Genauso wichtig ist, wenn mir was unklar ist, jederzeit Fragen stellen zu können.
Wenn weder das eine noch das andere möglich ist, würde ich mir einen anderen Unterricht suchen.
26.01.06 20:22
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Rikki-Tikki-Tavi


Beiträge: 167
Beitrag #72
RE: Lernmethoden im JDZB
Fragen stellen sollte jederzeit möglich sein. Wie im ersten Post dieses Themas schon erwähnt, stellt unsere Lehrerin auch gerne ihren Lehrplan auf den Kopf, um Fragen möglichst genau, und einprägsam ausschweifend zu erklären. (Mit "einprägsam ausschweifend" meine ich, das sie die Erklärung gerne weiter herleitet, und damit das ganze, jedenfalls für mich, sehr leicht zu merken ist)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.01.06 14:23 von Nora.)
26.01.06 22:41
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Miroku


Beiträge: 74
Beitrag #73
RE: Lernmethoden im JDZB
Fragen stellen ist möglich, wird aber selten während des Unterrichts genutzt. Manchmal werden in der Pause oder nach dem Unterricht Fragen gestellt (und auch beantwortet).

Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten.
26.01.06 22:48
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Anonymer User
Unregistriert

 
Beitrag #74
RE: Lernmethoden im JDZB
das Eingangsposting hatte ich auch gelesen, bevor ich mich zum Kurs angemeldet hatte. Es klang für michsehr positiv. Aber mir scheint, die Situation ist heute im Gegensatz zu vor 3 Jahren einen andere. Vielleicht liegts an den Lehrern, ich weiß es ja nicht, denn Unterricht bei euren Lehrern hatte ich nicht.

Es wird ständig durch den Lehrstoff gehetzt, ständig Panik verbreitet, 100 Grapheme in 10 minuten, 50 "Bunshi" mit Bestandteilen und Bedeutung in 15 Min., Katakana in 2 Minuten und dabei richtig aufdie Uhr geschaut mit Sekundenansage damit auch ja keiner eine Sekunde zuviel bekommt. Es wird immer zuviel, zu schnell gemacht, hier noch ein Gedicht, da noch ein Sprichwort, ein Liedchen, ein Tänzchen und immer überzogen.

Ich möchte einfach mal einen Abend, also zwei stunden lang, eine Lektion behandeln, in Ruhe. Dann zuhause die Vokabeln lernen können um sie dann beim nächsten Mal in einem Spiel praktisch anwenden zu können. Das geht aber scheinbar nicht.

Ich kann in dieser Atmosphäre keine Fragen stellen, weil ich immer das Gefühl habe, es passt jetzt nicht. Ich will ja den Lehrer nicht in seinem Drang aufhalten. Ich bin nur Ballast.

Ich komme mir vor wie beieinem Wettbewerb, zu dem ich mich gar nicht angemeldet habe. Doch egal wie schnell ich rechne renne, die Ziellinie kommt nicht näher und an der Seite stehen die Lehrer und lachen sich tot. Was, der will japanisch lernen? Haha, egal wie du dich anstrengst, du schaffst es ja doch nicht!

Richtig, so wohl nicht.


mitch

EDIT: Tipfehler auf Wunsch von Mitch korrigiert.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.01.06 14:24 von Nora.)
27.01.06 00:45
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Ex-Mitglied (AU)
Unregistriert

 
Beitrag #75
RE: Lernmethoden im JDZB
Wenn das so weitergeht, dann ist bald der ganze Kurs hier im JN und beklagt sich.

Wie wäre es denn mal mit einer Sammelbeschwerde an geeigneter Stelle?

PS: Nicht falsch verstehen ... kotzt Euch hier ruhig aus, aber tun müsst Ihr in jedem Fall was dran. zwinker
27.01.06 01:02
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Daifuku


Beiträge: 205
Beitrag #76
RE: Lernmethoden im JDZB
[Bild: hah.gif]

Zitat:Wenn das so weitergeht, dann ist bald der ganze Kurs hier im JN und beklagt sich.

Wie wäre es denn mal mit einer Sammelbeschwerde an geeigneter Stelle?

PS: Nicht falsch verstehen ... kotzt Euch hier ruhig aus, aber tun müsst Ihr in jedem Fall was dran. zwinker

OT: Jetzt weiß ich endlich, was der Begriff "Sammelklage" bedeutet. hoho
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.01.06 01:07 von Daifuku.)
27.01.06 01:07
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Miroku


Beiträge: 74
Beitrag #77
RE: Lernmethoden im JDZB
Zitat:Ich möchte einfach mal einen Abend, also zwei stunden lang, eine Lektion behandeln, in Ruhe. Dann zuhause die Vokabeln lernen können um sie dann beim nächsten Mal in einem Spiel praktisch anwenden zu können. Das geht aber scheinbar nicht.

Ich kann in dieser Atmosphäre keine Fragen stellen, weil ich immer das Gefühl habe, es passt jetzt nicht. Ich will ja den Lehrer nicht in seinem Drang aufhalten. Ich bin nur Ballast.

Der Zeitfaktor scheint hier das eigentliche Problem zu sein. Ich finde, daß sich die Lehrerinnen durchaus Mühe geben, den Stoff zu vermitteln. Die Zeit reicht aber nicht aus, um den Lehrplan umzusetzen.

Die Kana-Tests sind jetzt vorbei. Die Bunshi-Tests laufen noch, danach kommen die Kanji-Tests (1 mal pro Woche). Diese Tests könnte man komplett streichen. Ein Graphem-/Bunshi-/Kanji-Test dauert 10 Minuten. Die Korrektur führen die Kursteilnehmer im Unterricht gegenseitig aus. Das dauert ca. 10-15 Minuten. Dazu kommt die Zeit für das Auf- und Abbauen der Tische und Stühle.
Pro Woche werden damit 25-30 Minuten verschwendet. (Der Kurs beinhaltet 4h Unterricht pro Woche).
Ich bezahle also für 4h pro Woche, bekomme aber nur 3,5.

Die Tests wären nur notwendig, wenn man z.B. einen JLPT-Test bestehen möchte. Das möchte ich aber nicht. Ich will einfach nur Japanisch lernen und nebenbei möglichst viel über Japan erfahren.

Offiziell ist der JLPT-Test nicht das Ziel des Kurses, inoffiziell aber leider doch. Dies ist mir beim früheren Durchlesen der JDZB-Seiten nicht aufgefallen (bevor ich mich zum Kurs angemeldet habe).
(Link 1)
(Link 2)
Erst durch shinobis Beitrag bin ich auf das Kursziel JLPT aufmerksam geworden.

So wie es aussieht, sollen wir in 130 (bzw. 160) Stunden lernen, wofür man sonst 200 Stunden benötigt.
Kein Wunder, daß durch den Stoff gehetzt wird.

Wenn nötig, könnte man auch die "shizukani"-Übung und das "Shadowing" am Anfang des Unterrichtes weglassen, um mehr Zeit für den eigentlichen Lernstoff zu haben.
Soetwas kann man auch zuhause mit einer CD üben.

Japanische Schriftzeichen kann jeder zuhause lernen. Wer dazu einen Test benötigt, kann die Sprache in einer Schule oder an einer Universität lernen. In der Erwachsenenbildung habe ich das Schreiben von Tests noch nicht erlebt (es sei denn, man möchte einen JLPT oder Toefl oder sonstwas bestehen).

Ansonsten bin ich mit dem Unterricht zufrieden. Daß die Lehrerinnen nicht sehr gut Deutsch sprechen, stört mich nicht.
Dafür sprechen sie (hoffentlich) sehr gut Japanisch. grins



Links

Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.01.06 14:27 von Nora.)
27.01.06 02:08
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Antonio


Beiträge: 242
Beitrag #78
RE: Lernmethoden im JDZB
Was sind denn die Einwände gegen einen Test?

"Warum sollte ich mir denn die Mühe machen, in die Bibliothek zu rennen, wenn man auf das Wissen anderer zurückgreifen kann."
27.01.06 02:39
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Daifuku


Beiträge: 205
Beitrag #79
RE: Lernmethoden im JDZB
Zitat:Die Tests wären nur notwendig, wenn man z.B. einen JLPT-Test bestehen möchte. Das möchte ich aber nicht. Ich will einfach nur Japanisch lernen und nebenbei möglichst viel über Japan erfahren.

Offiziell ist der JLPT-Test nicht das Ziel des Kurses, inoffiziell aber leider doch. Dies ist mir beim früheren Durchlesen der JDZB-Seiten nicht aufgefallen (bevor ich mich zum Kurs angemeldet habe).
(Link 1)
(Link 2)
Erst durch shinobis Beitrag bin ich auf das Kursziel JLPT aufmerksam geworden.

So wie es aussieht, sollen wir in 130 (bzw. 160) Stunden lernen, wofür man sonst 200 Stunden benötigt.
Kein Wunder, daß durch den Stoff gehetzt wird.

Ich habe das vor der Anmeldung zum Kurs gelesen und war durchaus überrascht, dass ein Bestehen des JLPT4 nach so kurzer Zeit möglich sein soll. Ich persönlich hatte mir auch vorgenommen, diesen Test zu machen. Aber wenn ich das wirklich mache, dann ist das meine Entscheidung. Ich möchte zu diesem theoretischen Ziel nicht "hingetrieben" werden.

Zitat:Wenn nötig, könnte man auch die "shizukani"-Übung und das "Shadowing" am Anfang des Unterrichtes weglassen, um mehr Zeit für den eigentlichen Lernstoff zu haben.
Soetwas kann man auch zuhause mit einer CD üben.


Ich denke, dass das so in Ordnung ist, so wie es momentan durchgeführt wird. Man muß nichts weglassen, das würde den Charakter des Unterrichts ändern. Und ich erkenne durchaus die positiven Effekte, die diese Übungen langfristig bringen. Ich möchte nur, dass dieses "Ich bin ruhig, gelassen, ausgeglichen", was wir am Anfang hören, nicht eine hohle Phrase bleibt, sondern tatsächlich bis zum Ende des Unterrichs gilt. Ich will einfach die Freude am Unterricht zurück haben. Das ist doch nicht zuviel verlangt.


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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.01.06 14:28 von Nora.)
27.01.06 09:30
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Anonymer User
Unregistriert

 
Beitrag #80
RE: Lernmethoden im JDZB
Also,

bis jetzt klang das alles sehr negativ. Und deshalb will ich hier ein paar Sachen aus meiner Perspektive darstellen. Auch ich nehme an der Grundstufe 1A teil und ja, der Unterricht ist sehr verschieden von dem normalen Frontalunterricht, was auch eine Umstellung der eigenen, gewohnten Lernmethode voraussetzt.
Und auch ich werde muss an den Tests teilnehmen und ja, die Zeitlimits sind echt eng gesetzt. Und manchmal schafft man aber auch nicht alles. Aber wenn man beim nächsten Mal es geschafft hat, ist man doch stolz auf sich. Und unserer Lehre haben auch immer gesagt, es muss nicht perfekt sein. Aber ohne diesen "Zwang", immer fleissig zu lernen, wuerde man auch nicht solche Fortschritte machen. Und jetzt sind wir so bei den ca. 400sten Zeichen (Grapheme und fast alle Bunshis). Natürlich kann man nicht mehr alle von denen, aber viele bleiben doch hängen und wenn neue Kanjis angeschrieben werden und nach den Bestandteilen gefragt wird und man diese entziffern kann, ist das doch wieder ein Erfolgserlebnis. Desweiteren haben viele Kursteilnehmer gesagt...das schaffe ich nie, das ist unmöglich, aber viele haben es doch geschafft, mitzuhalten (vielleicht nicht beim 1. Test) und erfreuen sich jetzt ihres kleinen Erfolges.
Ein weiterer Punkt ist, natürlich soll der Unterricht Spass machen. Dazu sind doch die Gedichte, Sprichwörter usw da. Die lockern die Atmosphäre doch ziemlich auf.
Aber vielleicht sollte man es noch mal so sagen, der Kurs ist meines Erachtens für Leute ausgelegt, die sehr schnell sehr gute Fortschritte machen wollen. Wenn einer sich also nicht zu Hause hinsetzt und viel Zeit investiert, wird das nichts. Und dann den Lehrern die Schuld zu geben, weil die 10 min weniger Grammatik als gewünscht vermittelt haben, macht bei ca. 10-20h pro Woche nebenbei gar nichts. Und wenn man etwas nicht verstanden hat, wieso fragt man nicht nach dem Unterricht.

OK...ich hoffe das klingt jetzt nicht zu positiv, aber verglichen mit meinen anderen Japanischkursen, ist das dieser Kurs hier wirklich gut. Hart aber gut.

Matane...
27.01.06 10:25
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Lernmethoden im JDZB
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