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Japans Militärpolitik
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Narutoforever


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Beitrag #1
Japans Militärpolitik
Ich habe in dem NYT einen (aktuellen) Artikel über eine Änderung der japanischen Militärpolitik gelesen, d.h. weg von dem Pazifismus und mehr in Richtung Aufrüstung. Interessanterweise stand auch drin, dass die Japaner sehr viel für Ausrüstung ausgeben, dafür dass sie so eine friedliche Nation sind. Was mich noch mehr interessiert würde, ist, ob die japanischen U-Boote tatsächlich so gut sind? Gibt es hier jemanden, der sich im U-Boot-Bereich etwas auskennt? Nicht die Vokabeln interessieren mich, sondern der Stand der Technologie.

Und generell, wie es um die Militärpolitik steht? Die Chinesen schlagen sofort Alarm und ich habe sogar mit Interesse erfahren, dass ein chinesischer Diplomat die Japaner "eine faschistische" Nation genannt hat, was für mich eine verbale Entgleisung darstellt.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.01.13 20:18 von Narutoforever.)
28.11.12 23:45
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global mind


Beiträge: 173
Beitrag #2
RE: Japans Militäpolitik
Ja, ich war auch ueberrascht wie hoch der Verteidigungsetat real ist. In etwa so hoch wie der Frankreichs und damit hoeher als der Deutschlands. In Relation zum GDP ist er natuerlich kleiner.

Zur Zeit dreht sich die Debatte wieder einmal um Artikel 9 der Verfassung. Die LDP um Abe strebt eine Umbenennung der Selbstverteidigungskraefte in Streitkraefte (国防軍) mit einer einhergehenden Verfassungsaenderungen, an. Eine Extremere Position sehen eine Verfassungsaenderung plus die Aufloesung des bestehenden Verteidigungsbuendnisses mit den USA vor.

Wie gesagt, die Debatte ist nicht neu, sondern kocht immer mal wieder hoch, meist vor Wahlen hoch. Besonders national gesinnte Politiker gehen damit gerne auf Stimmenfang.

Mir ist noch nicht ganz klar, was damit wirklich bezweckt werden soll. Ein Teil wird Wahlkampfrethorik sein, und wenn es bei einer reinen Umbenennung bliebe, koennte man das als Anpassung an die Realitaet durchgehen lassen. Dass die sogenannten Selbstverteidigungskraefte keine (mehr) sind, duerfte eigentlich offensichtlich sein. Spaetestens mit den (teilweise von anderen Laendern geforderten) Beteiligungen an UN-Missionen wurde eine sichtbare Grenze ueberschritten. Der Haken duerfte die Verfassungsaenderung sein, und ob die Erfolg haette, darf angesichts der bisher eher ablehnenden Meinung der Bevoelkerung auch fraglich sein.

Das so etwas China in die Haende spielt liegt auf der Hand. Die Zeichen in Ostasien stehen vermutlich auch wegen der von den USA angekuendigten verstaerkten Zuwendung fuer diese Region auf Aufruestung.

Mehr Infos, auch zu den U-Booten findest du hier: http://www.mod.go.jp/e/index.html
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.11.12 03:31 von global mind.)
29.11.12 02:46
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KON
Gast

 
Beitrag #3
RE: Japans Militäpolitik
(28.11.12 23:45)Narutoforever schrieb:  Interessanterweise stand auch drin, dass die Japaner sehr viel für Ausrüstung ausgeben, dafür dass sie so eine friedliche Nation sind..

LOL ! ! !
29.11.12 07:23
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shakkuri


Beiträge: 1.387
Beitrag #4
RE: Japans Militäpolitik
Waren es nicht die Forschungs-Uboote, die in Japan so gut sind? Militär-Uboote, das wäre mir neu...

接吻万歳
29.11.12 09:17
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Narutoforever


Beiträge: 123
Beitrag #5
RE: Japans Militäpolitik
@ global mind

Danke für die interessanten Einblicke und für den Link (furchtbares Wort). Hoffe, dass sich mein Japanisch so weit bessert, dass ich den japanischen Teil irgendwann auch verstehe.

@ shakkuri

Angeblich können die japanischen U-Boote mit den chinesischen mithalten. Nachdem ich mir den Link von globalmind genau angesehen habe, muss ich sagen, dass die U-Boote kein Schwerpunkt sind. Es wird mehr investiert in Abwehr von computergesteuerten Angriffen und generell in computerbasierenden Technologien und Sonarsysteme. Na ja, Elektronik rostet nicht und kann theoretisch nicht kaputt gehen bis auf die Hammerlösung, aber diese würden mechanische Teile auch nicht überleben.
29.11.12 11:22
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Hachiko


Beiträge: 2.592
Beitrag #6
RE: Japans Militäpolitik
(28.11.12 23:45)Narutoforever schrieb:  Ich habe in dem NYT einen (aktuellen) Artikel über eine Änderung der japanischen Militärpolitik gelesen, d.h. weg von dem Pazifismus und mehr in Richtung Aufrüstung. Interessanterweise stand auch drin, dass die Japaner sehr viel für Ausrüstung ausgeben, dafür dass sie so eine friedliche Nation sind. Was mich noch mehr interessiert würde, ist, ob die japanischen U-Boote tatsächlich so gut sind? Gibt es hier jemanden, der sich im U-Boot-Bereich etwas auskennt? Nicht die Vokabeln interessieren mich, sondern der Stand der Technologie.
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Und generell, wie es um die Militärpolitik steht? Die Chinesen schlagen sofort Alarm und ich habe sogar mit Interesse erfahren, dass ein chinesischer Diplomat die Japaner "eine faschistische" Nation genannt hat, was für mich eine verbale Entgleisung darstellt.

Es mag eine verbale Entgleisung sein, aber China sieht in Japan immer noch den
faschistischen Aggressor von damals und vergisst niemals die Grausamkeiten, die
von der japanischen Armee ausgeübt wurden.
An dieser Einstellung wird sich auch künftig nichts ändern.

Und das weiss Japan ganz genau.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.11.12 12:36 von Hachiko.)
29.11.12 11:58
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torquato


Beiträge: 2.756
Beitrag #7
RE: Japans Militäpolitik
(28.11.12 23:45)Narutoforever schrieb:  habe sogar mit Interesse erfahren, dass ein chinesischer Diplomat die Japaner "eine faschistische" Nation genannt hat, was für mich eine verbale Entgleisung darstellt.

Diplomatisch sicher eine Entgleisung. Der Sache nach könnte man darüber aber leider sogar noch diskutieren. Vermute, daß diese Äußerung im Zusammen mit der Auseinandersetzung um die Senkaku-Inseln gefallen ist?

@global mind Danke für Deine Ausführungen.

Aktuelle Vergleichszahlen zu den internationalen Militärausgaben finden sich beim Stockholm International Peace Research Institute

[url=http://www.sipri.org/research/armaments/milex/sipri-factsheet-on-military-expenditure-2011.pdf
]Dort aktuell das Background paper on SIPRI military expenditure data, 2011[/url]

EDIT: http://www.sipri.org/research/armaments/...e-2011.pdf

Deren Zahlen besagen: China hat über die letzten Jahre seine Militärinvestitionen massiv, wie kaum ein anderes Land der Welt ausgebaut. Ein Plus von 170% in den letzten 9 Jahren! Und ein Plus von 500% seit 1995!!! Gemessen am Anteil des Bruttoinlandprodukts liegen sie damit zwar immer noch hinter Ländern wie den USA, Frankreich, Großbritannien und auch dem Weltdurchschnitt, aber daß man da in der Region einen besorgten Blick auf diese Entwicklung wirft, das kann ich gut verstehen ("China’s increasing military spending has caused concern among China’s neighbours").

Japan hat ähnlich wie Deutschland die Militärausgaben über die letzten Jahre leicht gesenkt ("Japan has seen a gradual decline in its military spending over the past decade"), während sonst viele Asiatische Länder ihre Militärausgaben stark angehoben haben. Unter den Top 10 Staaten bei den Militärausgaben weltweit haben nur drei die Ausgaben gesenkt. Der Anteil am GDP ist in Japan (1%) mit Abstand der kleinste aller Top 10 Militärhaushalte.

(29.11.12 02:46)global mind schrieb:  Die Zeichen in Ostasien stehen vermutlich auch wegen der von den USA angekuendigten verstaerkten Zuwendung fuer diese Region auf Aufruestung.

Soweit ich das sehe, verstärken die USA in der Tat jetzt sichtlich ihr Engagement in der Region. Das liegt m.E. auch daran, daß unter Bush diese Region vernachlässigt wurde, und man sich hauptsächlich um den Mittleren Osten gekümmert hat. Obama scheint das 'korrigieren' zu wollen. Auch als gebürtiger US-amerikanischer Pazifikanrainer scheint er diese Region stärker im Fokus zu haben, nicht nur militärisch. Seine letzte Ostasienreise, speziell auch wegen des Besuches in Burma paßt dazu. Hat er nicht auch Vietnam besucht? Da bin ich mir gerade nicht sicher.
China hat in den letzten Jahren durch seine Wirtschaftsmacht sich massiv in zahlreichen pazifischen Inselstaaten eingekauft, in großem Stil Investitionsmittel bereitgestellt und somit teilweise neue staatliche Abhängigkeiten geschaffen und seinen Machteinfluß stark ausgebaut. Die USA scheinen mir da sehr geschlafen zu haben.
China will offensichtlich seine neue wirtschaftliche Großmachtstellung auch militärisch bestätigt und untermauert haben. Japan ist zur Zeit m.M.n. weder ökonomisch noch militärisch in der Lage, dem etwas entgegen zu setzten.

Mein Fazit: Ich sehe ganz klar China und nicht die USA als treibenden Motor einer militärischen Aufrüstung in der Region an. Japan bildet, zumindest was die Ausgaben angeht, eher eine löbliche Ausnahme, wenn auch vielleicht aufgrund der wirtschaftlichen Situation ungewollt.
.
EDIT: Wieso kann ich hier keine externe PDF vernünftig verlinken?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.11.12 22:35 von torquato.)
30.11.12 18:39
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Narutoforever


Beiträge: 123
Beitrag #8
RE: Japans Militäpolitik
@ torquato

Was für einen interessanten Beitrag! Ja, Obama hat Vietnam besucht, wenn ich mich richtig erinnere. Die Region scheint ihm sehr wichtig zu sein. Und China ist nicht nur wirtschaftlich eine Übermacht. Sie machen die Lage bewusst instabil und mit dem Streit über Teritorien mehrere Nachbarn (Indien, Vietnam und Japan) gleichzeitig nervös. Ich denke, dass für die Japaner die Situation völlig neu ist, weil sie diese Region sehr lange Zeit zum Mindesten wirtschaftlich dominiert haben, was aber nicht mehr der Fall ist. Jetzt greifen sowohl China als auch Indien - also die Nationen mit den Menschenressoursen - nach den Sternen. Und beide Länder wollen obendrauf Militärmächte sein.
30.11.12 23:52
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global mind


Beiträge: 173
Beitrag #9
RE: Japans Militäpolitik
(30.11.12 18:39)torquato schrieb:  Deren Zahlen besagen: China hat über die letzten Jahre seine Militärinvestitionen massiv, wie kaum ein anderes Land der Welt ausgebaut. Ein Plus von 170% in den letzten 9 Jahren! Und ein Plus von 500% seit 1995!!! Gemessen am Anteil des Bruttoinlandprodukts liegen sie damit zwar immer noch hinter Ländern wie den USA, Frankreich, Großbritannien und auch dem Weltdurchschnitt, aber daß man da in der Region einen besorgten Blick auf diese Entwicklung wirft, das kann ich gut verstehen ("China’s increasing military spending has caused concern among China’s neighbours").

Japan hat ähnlich wie Deutschland die Militärausgaben über die letzten Jahre leicht gesenkt ("Japan has seen a gradual decline in its military spending over the past decade"), während sonst viele Asiatische Länder ihre Militärausgaben stark angehoben haben. Unter den Top 10 Staaten bei den Militärausgaben weltweit haben nur drei die Ausgaben gesenkt. Der Anteil am GDP ist in Japan (1%) mit Abstand der kleinste aller Top 10 Militärhaushalte.
China hat massiv aufgeruestet, das ist richtig. Aus Chinas Sicht ist es die legitime Antwort auf die Bestrebungen der USA den politischen und wirtschaftilchen Aufstieg Chinas zu verhindern. Ferner sieht sich China durch die USA und ihre Verbuendeten eingekreist und wird Einmischungen in seinen Machtbereich nicht mehr hinnehmen. Mehr noch als in der Vergangenheit, wo sie mehrmal kriegerisch taetig wurden z.B. Koreakrieg, Vietnam usw.) China hat Ostasien historisch schon immer als seinen Machtbereich gesehen gesehen (Tributsystem usw.) und die meisten Anrainerstaaten Chinas hatten bisher zumindest ein aehnliches Gesellschaftssystem oder standen den USA ablehnend gegenueber. Das hat sich mittlerweile geaendert. Der einzige Verbuendete ist Nordkorea, auch wenn es an der Front andere Probleme gibt. Ansonsten sieht sich China einer kompletten Einkreisung gegenueber. Man stelle sich mal vor, China oder Russland wuerden Truppen im Vorgarten der USA, also Kanada oder Lateinamerika, stationieren. Das letzte Mal als die UdSSR so etwas versucht hat, stand die Welt kurz vorm Dritten Weltkrieg.

Der alte Feind Japan liefert in schoener Regelmaessigkeit dem auch noch Nahrung, Atomwaffenbestrebung, Ausbau der Marine, Territorialansprueche usw. Viel lontraproduktiver koennte man eine Aussenpolitik zu China kaum gestalten, aber vermutlich gibt es einen durchdachten Masterplan dahinter.

Japans Anteil liegt bei knapp 1%, richtig. Aber 1% von was? 1% vom GDP der drittgroessten Volkswirtschaft der Welt. Das ist defacto mehr als Deutschland fuer Verteidigung ausgibt und nur ganz knapp hinter Frankreich. So wenig, wie oft behauptet, ist das nicht. Versteh mich bitte nicht falsch, ich will nicht sagen, dass es viel ist. Aber es ist je nach Grundlage der Berechnung (Anteil am GDP oder absolut in $) nicht der kleinste Etat. Fuer einen aussagekraeftigen Vergleich, muesste man die Zahlen und einzelnen Posten genauer analysieren. Ein reiner Zahlenvergleich sagt meiner Meinung nach nicht sehr viel aus.

(30.11.12 18:39)torquato schrieb:  China will offensichtlich seine neue wirtschaftliche Großmachtstellung auch militärisch bestätigt und untermauert haben. Japan ist zur Zeit m.M.n. weder ökonomisch noch militärisch in der Lage, dem etwas entgegen zu setzten.

Mein Fazit: Ich sehe ganz klar China und nicht die USA als treibenden Motor einer militärischen Aufrüstung in der Region an. Japan bildet, zumindest was die Ausgaben angeht, eher eine löbliche Ausnahme, wenn auch vielleicht aufgrund der wirtschaftlichen Situation ungewollt.
Wie weiter oben schon angesprochen. Aus Sicht Chinas wird nur auf die Bedrohung durch die Einkreisung seitens der USA und ihrer Verbuendeten reagiert. Die USA sehen ihr Handeln durch die Aufruestung Chinas legitimiert. Ein klassischer Teufelskreis, der ohne den Antagonisten nicht funktioniert. Wer nun zuerst angefangen hat, ist wie die Frage nach dem Ei oder Huhn.

Japan hat sich mit aussenpolitischen Beziehungen zu seinen Nachbarn bisher immer recht schwer getan und seine Prioritaeten mehr auf Handel und Rohstoffsischerung gelegt. So ist bisher in der Region kein Partner fuer eine gemeinsame Sicherheitspolitik gefunden worden. Man kann natuerlich damit argumentieren, dass es am politischen System Ostasiens liegt, und eben keine andere Demokratie in der Region gibt. Suedkorea, die einzige Demokratie in der Region, kommt aufgrund historischer und geopolitischer Gruende auch nicht in Frage. Japan hat mit all seinen Nachbarn ungeloeste Territorialfragen. Unter den fuehrenden Industrienationen faellt mir sonst kein Land ein, dass das in der Form hat.

Eine, wenn nicht die einzige, Loesung fuer dauerhaften Frieden und Stabilitaet ist meiner Meinung nach multilaterale Zusammenarbeit unter Einbeziehung Chinas. So weit scheint man aber noch nicht zu sein. Was bliebe waere, sich darauf zu einigen den status quo beizubehalten, bis in Zukunft eine Loesung gefunden werden kann. Vielleicht etwas utopisch. Die dritte ist militaerische Abschreckung, wie z.B. im kalten Krieg. Meiner Meinung die fatalste, denn der Ruestungswettlauf wird hoechstwahrscheinlich zum wirtschaftlichen Bankrott einer Partei (in diesem Fall vermutlich nicht China) fuehren.
Darauf zu spekulieren, dass sich in China die politischen Verhaeltnisse aendern, koennte wertvolle Zeit ungenutzt verstreichen lassen fuer Japan einen guenstigen Kompromiss mit China zu erreichen. Ist China erst einmal militaerisch den USA ebenbuertig oder staerker muessten in Verhandlungen Japan wohl ordentlich zurueckstecken. Die Entscheidungstraeger sind nicht unbedingt zu beneiden.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.12.12 03:18 von global mind.)
01.12.12 02:23
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Hachiko


Beiträge: 2.592
Beitrag #10
RE: Japans Militäpolitik
Es sollte stets in Erwägung gezogen werden, dass Chinesen extrem nationalistisch und chauvinistisch denken und die
Demütigungen, die sie seitens der Europäer und Japaner, ich erinnere da an den Boxeraufstand von 1900, haben
einstecken müssen, niemals vergessen werden.
In Erinnerung bleiben ihnen ebenfalls die Einmischungen seitens der USA im Rahmen des chinesischen Bürgerkrieges, als
diese die Kuomingtang unterstützten, den Koreakrieg und nicht zuletzt den Krieg in Vietnam.
Der Film "Kanonenboot am Yangtse-Kiang" aus dem Jahre 1966 kann es deutlicher nicht darstellen.
01.12.12 11:05
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Japans Militärpolitik
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